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"Einladung" als üble Falle

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Kathrin45

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#1
Als Forums-Neuling sage ich erst einmal Guten Abend!

Ich habe eure Forumsbeiträge schon seit einiger Zeit gelesen und: Kompliment. Ihr helft wirklich.
Aber nun bin ich (leider) selbst soweit, um Hilfe zu bitten. Und sorry im Voraus dafür, dass das von mir geschilderte Geschehen so viel Platz einnimmt...

Vorgeschichte: Ich teile mir seit 1994 mit meiner Freundin eine Vierzimmerwohnung (also WG – wir sind beide Hauptmieterinnen; Mietvertrag sowie die Bescheinigung des Vermieters darüber wurden vorgelegt) in einer Großstadt in Schleswig-Holstein. Meine Freundin musste 2007 ALG II beantragen. Sie füllte also den gigantischen Antrag aus und nahm mich als Person ihres Vertrauens mit zur Antragsabgabe. Der Sachbearbeiter hakte alles in Windeseile ab, war dabei sachlich-freundlich. Am 28.12.2007 kam die Bewilligung. Alles völlig problemlos.
Auch die Verlängerungsanträge waren kein Problem. Beim letzten Verlängerungsantrag erklärte der Sachbearbeiter, man könne besagten Antrag auch bei der Arge in den Briefkasten werfen. Außerdem teilte er mit, dass er den Bereich, in dem meine Freundin war, abgeben musste. Antrag also in den Briefkasten. Bewilligung am 11.12.08 da.

Ende Januar erhielt meine Freundin dann eine „Einladung“ von der Sachbearbeiterin, die den Bereich wohl übernommen hatte. Die Frau wollte „über Ihre Leistungsangelegenheiten“ sprechen. Unruhe bei uns. Zu Recht, wie sich herausstellte.
Die ältere Sachbearbeiterin erklärte meiner Freundin (ich war selbstverständlich wieder als Person des Vertrauens dabei) zuerst, sie müsse sich alle sechs Monate persönlich bei der Arge melden. Anschließend merkte sie unmotiviert an, dass meine Freundin ja seinerzeit beim Arbeitsamt eine Regelung unterschrieben habe, derzufolge eine Arbeitsvermittlung nicht mehr sinnvoll sei.
Während der ganzen Zeit standen neben der Arge-„Dame“ zwei (sehr) junge Frauen, beide mit einem Klemmbrett in der Hand. Und dann kam die Sachbearbeiterin zum für sie entscheidenden Punkt: Meine Freundin sei nie da gewesen, als die beiden Kontrolleurinnen bei ihr einen Hausbesuch machen wollten (Anmerkung von mir: Wenn das zutrifft, kann das nur Abwesenheit meiner Freundin gewesen sein). Und deshalb würde dieser Hausbesuch jetzt, sofort, erfolgen.
Meine Freundin und ich waren zutiefst geschockt. Die Sachbearbeiterin hatte die „Einladung“ also als eine perfide Falle benutzt. Meine Freundin sagte dann noch, dass sie sich vorkomme „wie jetzt abgeführt zu werden“, und dass sie die „Einladung“ als zynisch empfinde. Keine Reaktion.
Wir sind also umgehend in die Wohnung zurückgekehrt, kurz danach klingelten die beiden Kontrolleurinnen. Mit Klemmbrett in der Hand. Meine Freundin zeigte ihnen dann ihr Zimmer und auch (selbstverständlich mit meinem Einverständnis) mein Zimmer, in dem ein Kleiderschrank von ihr steht. Öffnete sofort die Türen zur Einsichtnahme.
Im Bad öffnete sie den beiden Frauen eine Kommode, deren Inhalt penibel darauf hinwies, dass hier zwei Menschen getrennte Handtücher haben... Und in der Küche öffnete sie den Kühlschrank (wohlgemerkt, alles ohne Aufforderung, sondern mit freundlicher Bereitwilligkeit), den Vorratsschrank (darin zwei Körbe, jeweils mit Namensaufschrift) und die Geschirrschränke. Auch hier alles klar unterteilt. Außerdem hängen in Bad und Küche Putzpläne.
Dann wollten die beiden Frauen gehen. Meine Freundin fragte sie: „Ist denn nun alles in Ordnung?“, was klar bestätigt wurde. Auch, als meine Freundin noch einmal fragte. Es sei alles in Ordnung. Und als meine Freundin fragte, ob ein Bescheid kommen würde, gab es die ebenfalls klare Antwort: Nein, es würde kein Bescheid kommen.

Wir sind zutiefst entsetzt, wütend und gedemütigt. Meine Freundin ist 64 Jahre alt und bekommt ab Oktober Rente. Ich bin auch 64 Jahre alt, Frührentnerin und zu 100 Prozent schwerbehindert. Welcher sadistische Teufel hat diese „Sachbearbeiterin“ geritten, eine solch menschenverachtende „Methode“ (als „Einladung“ getarnt)anzuwenden ?? Seit 2007 gab es nie Schwierigkeiten. Wir hatten alle Nachweise überkorrekt vorgelegt.

Frage: Was kann man/frau gegen eine solche unglaubliche Behördenwillkür unternehmen? Und ist ein Hausbesuch ohne Voranmeldung überhaupt statthaft? Außerdem sind uns keine Dienstausweise vorgelegt worden, es gab keine Protokolleinsicht geschweige denn eine Protokollkopie (wir wussten leider vorher nichts von derartigen Vorschriften für die Arge).
Was uns bleibt, ist eine tiefe Ohnmacht. Andererseits wollen und können wir so etwas nicht hinnehmen. Eine Arge-„Einladung“ als Falle? Warum keine „Einladung“ vorher, um vermeintliche Unklarheiten zu beseitigen?

Entschuldigung, dass der Text so lang geworden ist. Aber wir meinen, dass uns extrem übel mitgespielt wurde. Und wer, wenn nicht ihr, könnt uns Ratschläge geben? Danke im voraus!
 

vagabund

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#2
Ich kann den psychischen Schock durchaus nachvollziehen .

Die haben wahrscheinlich versucht, Euch eine Partnerschaft zu unterstellen! :icon_kotz:

Gab es seitens der ARGe Folgen nach diesem Hausbesuch?

Generell muss ich sagen, dass Ihr diesen Hausbesuch hättet verweigern können mit Hinweis auf die Grundrechte.

Jetzt bleibt eigentlich nur die Möglichkeit einer Beschwerde beim Kundenreaktionsmanagement über die Vorgehensweise der Sachbearbeiter.
 
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#4
Das reicht nicht.

Das hier beschriebene ist schlimmer als ein Einbruch.
In meinem Moralverständnis gehören die Drei von der ARGE nach unten, ganz unten.
Deshalb würde ich es hier mit einer Strafanzeige versuchen. Oder besser mit dreien.

Unangemeldete Besucher, die angeblich niemanfden antreffen, durchsuchen von persönlichen Behältnissen, auch von Nichtleistungsbeziehern.
 

physicus

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#5
unglaubliche unverfrorenheit welche diese tussen sich hier raus genommen haben!

für mich wäre das gespräch sofort beendet gewesen bei der arge und den einlass in meine wohnung hätten sie niemals bekommen.

gruß physicus
 

Kathrin45

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#6
Danke für Eure Antworten und Anregungen!

Da der Termin für die "Einladung" und der anschließende, erzwungene Hausbesuch erst am Montag, 09.02., waren, wissen wir noch nicht, wie die Arge reagieren wird - bzw. die sogenannte Sachbearbeiterin.

Ich werde dann sofort Bescheid geben - aber auch wenn nichts kommt, wollen und werden meine Freundin und ich reagieren. SO kann man nicht mit Menschen umgehen. Nicht einmal die Arge...
Den Link zur Beschwerdestelle habe ich natürlich sofort gespeichert.
 
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#7
OH OH das nenn ich reine schikane.

@Paolo_Pinkel:den Link mal ausprobiert? Man kommt auf die seite aber wenn man seine beschwerde abschicken will-pustekuchen.
oder bin ich zu intelligent??:cool:
 

avalon

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#8
Tja, eine Frechheit, aber nichts mehr zu machen! Wenn man sie reinlässt, sind sie drin. Sich gegen Sanktionen zu wehren, wenn man sie nicht reinlässt ist vergleichsweise "einfach". Aber alle Versuche, in Fällen wie dem geschilderten sowas wie eine strafrechtlich relevante "Nötigung" zu basteln funktionieren einfach nicht. Mit viel Glück bekommt man ein Schreiben, dass es wohl zu einem bedauerlichen Mißverständnis gekommen sei.
 

Mario Nette

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#9
Das reicht nicht.

Das hier beschriebene ist schlimmer als ein Einbruch.
In meinem Moralverständnis gehören die Drei von der ARGE nach unten, ganz unten.
Deshalb würde ich es hier mit einer Strafanzeige versuchen. Oder besser mit dreien.

Unangemeldete Besucher, die angeblich niemanfden antreffen, durchsuchen von persönlichen Behältnissen, auch von Nichtleistungsbeziehern.
Sie haben doch aber "freiwilig" Türen und Schränke geöffnet.

Mario Nette
 

Martin Behrsing

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#11
sag uns woher Du kommst und welche ARGE es ist. Wenn Du es nicht öffentlich sagen willst, dann mache es per PN. Aber oftmals wissen wir schon, wie man bei welcher ARGE am besten reagiert oder Sachen auffährt.
Als Forums-Neuling sage ich erst einmal Guten Abend!

Ich habe eure Forumsbeiträge schon seit einiger Zeit gelesen und: Kompliment. Ihr helft wirklich.
Aber nun bin ich (leider) selbst soweit, um Hilfe zu bitten. Und sorry im Voraus dafür, dass das von mir geschilderte Geschehen so viel Platz einnimmt...

Vorgeschichte: Ich teile mir seit 1994 mit meiner Freundin eine Vierzimmerwohnung (also WG – wir sind beide Hauptmieterinnen; Mietvertrag sowie die Bescheinigung des Vermieters darüber wurden vorgelegt) in einer Großstadt in Schleswig-Holstein. Meine Freundin musste 2007 ALG II beantragen. Sie füllte also den gigantischen Antrag aus und nahm mich als Person ihres Vertrauens mit zur Antragsabgabe. Der Sachbearbeiter hakte alles in Windeseile ab, war dabei sachlich-freundlich. Am 28.12.2007 kam die Bewilligung. Alles völlig problemlos.
Auch die Verlängerungsanträge waren kein Problem. Beim letzten Verlängerungsantrag erklärte der Sachbearbeiter, man könne besagten Antrag auch bei der Arge in den Briefkasten werfen. Außerdem teilte er mit, dass er den Bereich, in dem meine Freundin war, abgeben musste. Antrag also in den Briefkasten. Bewilligung am 11.12.08 da.

Ende Januar erhielt meine Freundin dann eine „Einladung“ von der Sachbearbeiterin, die den Bereich wohl übernommen hatte. Die Frau wollte „über Ihre Leistungsangelegenheiten“ sprechen. Unruhe bei uns. Zu Recht, wie sich herausstellte.
Die ältere Sachbearbeiterin erklärte meiner Freundin (ich war selbstverständlich wieder als Person des Vertrauens dabei) zuerst, sie müsse sich alle sechs Monate persönlich bei der Arge melden. Anschließend merkte sie unmotiviert an, dass meine Freundin ja seinerzeit beim Arbeitsamt eine Regelung unterschrieben habe, derzufolge eine Arbeitsvermittlung nicht mehr sinnvoll sei.
Während der ganzen Zeit standen neben der Arge-„Dame“ zwei (sehr) junge Frauen, beide mit einem Klemmbrett in der Hand. Und dann kam die Sachbearbeiterin zum für sie entscheidenden Punkt: Meine Freundin sei nie da gewesen, als die beiden Kontrolleurinnen bei ihr einen Hausbesuch machen wollten (Anmerkung von mir: Wenn das zutrifft, kann das nur Abwesenheit meiner Freundin gewesen sein). Und deshalb würde dieser Hausbesuch jetzt, sofort, erfolgen.
Meine Freundin und ich waren zutiefst geschockt. Die Sachbearbeiterin hatte die „Einladung“ also als eine perfide Falle benutzt. Meine Freundin sagte dann noch, dass sie sich vorkomme „wie jetzt abgeführt zu werden“, und dass sie die „Einladung“ als zynisch empfinde. Keine Reaktion.
Wir sind also umgehend in die Wohnung zurückgekehrt, kurz danach klingelten die beiden Kontrolleurinnen. Mit Klemmbrett in der Hand. Meine Freundin zeigte ihnen dann ihr Zimmer und auch (selbstverständlich mit meinem Einverständnis) mein Zimmer, in dem ein Kleiderschrank von ihr steht. Öffnete sofort die Türen zur Einsichtnahme.
Im Bad öffnete sie den beiden Frauen eine Kommode, deren Inhalt penibel darauf hinwies, dass hier zwei Menschen getrennte Handtücher haben... Und in der Küche öffnete sie den Kühlschrank (wohlgemerkt, alles ohne Aufforderung, sondern mit freundlicher Bereitwilligkeit), den Vorratsschrank (darin zwei Körbe, jeweils mit Namensaufschrift) und die Geschirrschränke. Auch hier alles klar unterteilt. Außerdem hängen in Bad und Küche Putzpläne.
Dann wollten die beiden Frauen gehen. Meine Freundin fragte sie: „Ist denn nun alles in Ordnung?“, was klar bestätigt wurde. Auch, als meine Freundin noch einmal fragte. Es sei alles in Ordnung. Und als meine Freundin fragte, ob ein Bescheid kommen würde, gab es die ebenfalls klare Antwort: Nein, es würde kein Bescheid kommen.

Wir sind zutiefst entsetzt, wütend und gedemütigt. Meine Freundin ist 64 Jahre alt und bekommt ab Oktober Rente. Ich bin auch 64 Jahre alt, Frührentnerin und zu 100 Prozent schwerbehindert. Welcher sadistische Teufel hat diese „Sachbearbeiterin“ geritten, eine solch menschenverachtende „Methode“ (als „Einladung“ getarnt)anzuwenden ?? Seit 2007 gab es nie Schwierigkeiten. Wir hatten alle Nachweise überkorrekt vorgelegt.

Frage: Was kann man/frau gegen eine solche unglaubliche Behördenwillkür unternehmen? Und ist ein Hausbesuch ohne Voranmeldung überhaupt statthaft? Außerdem sind uns keine Dienstausweise vorgelegt worden, es gab keine Protokolleinsicht geschweige denn eine Protokollkopie (wir wussten leider vorher nichts von derartigen Vorschriften für die Arge).
Was uns bleibt, ist eine tiefe Ohnmacht. Andererseits wollen und können wir so etwas nicht hinnehmen. Eine Arge-„Einladung“ als Falle? Warum keine „Einladung“ vorher, um vermeintliche Unklarheiten zu beseitigen?

Entschuldigung, dass der Text so lang geworden ist. Aber wir meinen, dass uns extrem übel mitgespielt wurde. Und wer, wenn nicht ihr, könnt uns Ratschläge geben? Danke im voraus!
 

Kathrin45

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#12
.............................................................................................................
 

Kathrin45

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#13
Entschuldigung, hab mich vertan.

Muss mal ganz blöd fragen: wie schicke ich jemandem eine PN? Danke :icon_smile:
 

avalon

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#14
Einfach auf den Namen Links klicken! Dann erscheint ein Menu, in dem der Punkt "Persönliche Nachricht schicken" enthalten ist.
 

Kathrin45

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#15
Danke @ avalon :icon_smile: Hat geklappt.

Seit Montag habe ich außer Trauer und Zorn nur noch Leere im Kopf - kenne mich sonst in Foren gut aus :icon_neutral:
 

galigula

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#16
.............................................................................................................
Martin,du hast blitzartig agiert,dich könnte man glaube ich zum Kampfsportler ausbilden,bei der Schnelligkeit.
 

Curt The Cat

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#17
Martin,du hast blitzartig agiert,dich könnte man glaube ich zum Kampfsportler ausbilden,bei der Schnelligkeit.
Moinsen galigula,
möglicherweise hast Du eine Folge vepaßt. Lies mal Kathrin45s näxten Post...

Entschuldigung, hab mich vertan.

Muss mal ganz blöd fragen: wie schicke ich jemandem eine PN? Danke :icon_smile:


:icon_wink:

 

lilimia

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#20
Hallo Kathrin,

kann deinen Zorn und deine Ohnmacht sehr gut nachvollziehen, bei mir hat sichs ähnlich abgespielt und ich warte jetzt auch auf das "Urteil" meines Sachbearbeiters. Finde die Vorgehensweise, die bei euch angewendet worden ist noch einen Ticken krasser. Bei mir war es zumindest möglich einen Termin auszumachen, wobei ich selbst das jetzt inzwischen sehr bereue, sie überhaupt herein gelassen zu haben. Man fühlt sich sehr gedemütigt und entblüßt, wenn eine fremde Person in das eigene Heim einbricht. Ich selbst bin tagelang wie gelähmt durch die Wohnung geschlichen und konnte das ganze gar nicht fassen. Die drei Damen sollten dafür eindeutig büßen, vor allem in Hinsicht auf das respektlose Verhalten euch gegenüber.
Liebe Grüße und viel Kraft
 
E

ExitUser

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#21
Man fühlt sich sehr gedemütigt und entblüßt, wenn eine fremde Person in das eigene Heim einbricht. Ich selbst bin tagelang wie gelähmt durch die Wohnung geschlichen und konnte das ganze gar nicht fassen.
Genau das ist es!
Ein Einbruch!
Ein Einbruch in die Wohnung.
In die Privatsphäre.
In die Intimsphäre.
Etwas, womit die menschliche Seele nur sehr schwer zurecht kommt.
Zumal es sich hier auch noch um einen staatlichen Einbruch handelt, der eigentlich laut Artikel 13 GG ausgeschlossen sein sollte.
Es handelt sich um einen sanktionsbedrohten Einbruch, dem man zustimmen soll, weil die Argen den Menschen sonst auch noch das Existenzminimum entreißen.
Es ist ein staatlich legitimierter Einbruch in das Rückzugsgebiet eines jeden Menschen.

Ich finde es so unglaublich, was man euch zugemutet hat. Und ich hoffe, ihr findet die Kraft euch gegen diese Ungeheuerlichkeit zu wehren.
Vielleicht ist euch das hier nützlich.
Hausbesuch muss nicht geduldet werden!

Besonders liebe Grüße an euch alle.
 

vagabund

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#22
Keiner, der das tatsächlich erlebt hat, kann das wirklich nachvollziehen!

Wenn wildfremde Menschen, wo man ganz genau weiß, die suchen etwas um einen was zu unterstellen, deine persönlichen Sachen "begutachten" - das hat "Nachwirkungen"!

Wenn dann noch hämische Blicke und Bemerkungen dazu kommen...
Bei mir gab's z.B. den Satz "so einen aufgeräumten Schrank hab ich ja noch nie gesehn..." - sollte wohl heißen "schön dekoriert" oder "von einem HartzIV-Bezieher haben wir Ordnung und Sauberkeit nicht erwartet.
Leider ist man in so einer Situation von der Unverschämtheit so gelähmt, dass man (oder ich) nicht schlagfertig genug war.
Hinterher fiel mir einiges dann ein; ich möchte nicht wissen, wie es bei denen dann in den Schränken aussieht!
 

lilimia

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#23
Ja, das ist leider immer so...es ist teilweise unbegreiflich, wie diese Menschen einen solchen Job ausüben und darauf noch stolz sein können. Diese perfiden Spielchen sollten endlich mal an die Öffentlichkeit gebracht werden. Diese Sendung z.B. "gnadenlos gerecht" ist ja mal der totale Abschuss...der Sozialhilfeempfänger ist faul, dumm und betrügt ganz klar den Staat und zwar ALLE. Das dahinter Schicksalsschläge stecken, von unmessbarem Leid, wird dabei schön unter den Tisch gekehrt. Ich will mal diese Affen sehen, wenn sie ihren Kindern erklären müssen, dass es wieder nur Nudeln mit Ketchup gibt, weil das Geld für eine ausgewogene Ernährung nicht ausreicht. 60 % vom Regelsatz...das ist doch ein Witz, als ob ein 10 jähriger soviel weniger isst, wie ein ausgewachsener Mann...Die harten Regelungen treffen so viele Unschuldige und sprechen kaum die an, die es treffen sollte. Ein Mensch, der keine Lust hat arbeiten zu gehen, wird auch mit 650 Euro genügsam zu Hause bleiben. Eine alleinerziehende Mutter hingegen oder einer Famlie mit Kindern hat hierbei total die Arschkarte gezogen. Wirklich bitter...
 

Kathrin45

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#24
Leider kann ich noch nichts Neues berichten. - Aber bei jedem Klingeln an der Haustür schrecken wir zusammen, der Gang zum Briefkasten ist grausam, beim Gassigehen mit dem Hund sehen wir uns hektisch um.

Auch wenn nichts mehr kommen sollte - meine Frage noch einmal: Stimmt es, dass die werte Frau Sachbearbeiterin gegen eine Menge Vorschriften verstoßen hat? "Einladung" und dann "abgeführt" (wir haben die Kontrolleurinnen dann ja hineingelassen, weil wir Angst hatten, dass sonst die Leistung gestrichen wird - oh nee...). Keine Begründung, warum ein Hausbesuch plötzlich nötig sei. Keine Dienstausweise gezeigt. Kein Protokoll zur Einsicht vorgelegt. Keine Protokoll-Kopie angeboten.

Ich muss allerdings sagen, dass die beiden jungen Kontrolleurinnen kaum ein Wort gesagt haben, als sie bei uns in der Wohnung waren. Sie waren (nach außen hin) freundlich.

Wie auch immer - würdet ihr es für richtig halten, wenn wir folgende Schritte ergreifen: Beratungsstelle aufsuchen. Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Sachbearbeiterin. Örtliche Presse informieren.

Und schön wäre es, wenn ihr eine Antwort auf die Verstöße wüsstet.

Danke! :icon_smile:
 

HajoDF

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#26
Hallo Kathrin 45,
was euch beiden widerfahren ist, ist so unglaublich wie brutal.

Hier handelt es sich eindeutig um strukturelle (psychische) Gewalt, Amtsmissbrauch und ungesetzliches Erlangen von Informationen über die geschützte Privatsphäre.
Alle drei Beteiligten haben sich schuldig gemacht:
1. es gab keinen Verdacht auf Leistungsbrauch. Dieser hätte benannt werden müssen...
2. der Hausbesuch war nicht notwendig. Die Begründung wegen der vergeblichen Versuche, unangemeldet zu kontrollieren verfangen nicht, da unangemeldete Hausbesuche gar nicht zulässig sind. Sie können daher auch nicht als Verdachtsbegründung dienen.
3. der Einlass erfolgte daher nicht freiwillig, sondern geschah nur, um die latente Drohung einer Sanktion abzuwenden.
4. eine "Besichtigung" der Wohnung darf nur unter Angabe des Zweckes vorgenommen werden und darf folglich auch nur dem Zweck der vorher definierten Aufklärungsnotwendigkeit dienen. Wahloses "Schränke öffnen" und die Besichtigung der Zimmer von nicht Betroffenen ist ohnehin nicht statthaft.
5. das Ergebis der "Untersuchung ist zu protokollieren und in Kopie an den Betroffenen aus zu händigen.

Was ich tun würde?
1. den Vorfall aus dem Gedächtnis protokollieren, immerhin ward ihr zu zweit!
2. eine sachliche, aber scharfe Beschwerde über die drei Mitarbeiterinnen dieser ARGE an die Leitung der ARGE schreiben mit dem Hinweis, dass die gleichlautende Beschwerde an den obersten Dienstherren der Agentur für Arbeit und an den Minister für Arbeit gesendet werden.
3. würde ich mir gut überlegen, eine Strafanzeige wegen Nötigung, Verletzung der Wohnung und der Persönlichkeitsrechte (auch Dritter) zu stellen. Egal wie das ausgeht, für die SB und die Klemmbrett-Damen ist dies höchst unangenehm.
4. würde ich auf einer schriftlichen Entschuldigung dieser Damen bestehen.
5. würde ich nunmehr Akteneinsicht fordern mit Nennung eines Termins (ca 4 Wochen)


Um übrigens all das besser einordnen zu können, empfehle ich ausnahmsweise mal meinen letzten Artikel. click
 
E

ExitUser

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#27
Strafanzeige. Nötigung, Erpressung, z.B., wenn nicht noch mehr.
Strafanzeige? Ja.
Nötigung? Ja.
Erpressung? Nein.
Hausfriedensbruch? Ja.
Vorspiegelung falscher Tatsachen? Ja.

@Kathrin45. Ich würde folgendermaßen vorgehen:
Gemeinsam mit meiner Mitbewohnerin würde ich ein Gedächnisprotokoll anfertigen. Beginnend an dem Tag an dem die Einladung ins Haus flatterte, bis zu dem Augenblick, wo man euch in der Arge eröffnete, dass jetzt ein Hausbesuch stattfinden sollte.
Auch wenn ihr nicht die Namen der Kontrolletten habt, so habt ihr ja den Namen der SB die euch einlud und dann diesen Schnüfflerinnen übergab. Möglichst alles aufschreiben, was euch noch im Sinn ist. Wie die Frauen aussahen, Haarfarbe, Bekleidung, Auftreten, Stimme....
Den möglichst genauen Wortlaut.
WER hat WAS WANN und WO gesagt. WIE wurde von WEM darauf regiert.
Den genauen Ablauf beschreiben, wie ihr von der Arge in eure Wohnung gekommen seid.
Wie die Sozialgestapo eure Wohnung betrat, WER von den beiden Schnüfflerinnen WAS beguckte, öffnete, bemerkte usw.
ALLES aufschreiben.
Eure Reaktionen auf den plötzlichen Hausbesuchsüberfall im Amt.
Eure Gefühle, als fremde Menschen widerrechtlich euer Heim betraten und mit Amtsaugen beäugten.

Dieses Protoll dient euch als Gedächnisstütze beim Anwalt - nehmt euren einen Anwalt! Beratungsschein für 10,- und ab zum Anwalt! Und auch später bei der Polizei, Staatsanwaltschaft, und wo auch immer euch die Wege noch hinführen mögen. Wehrt euch!
Lasst es euch nicht gefallen!
Ja, wendet euch an die örtliche Presse, macht eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die SB und die beiden Mitarbeiterinnen der Argestasi. Beschwert euch beim Kundenreaktionsmanagement, beim TL, wo auch immer, macht ordentlich Dampf, macht es öffentlich! Versteckt euch nicht, ihr habt nichts unrechtes getan! Absolut nichts!

Kathrin45
Leider kann ich noch nichts Neues berichten. - Aber bei jedem Klingeln an der Haustür schrecken wir zusammen, der Gang zum Briefkasten ist grausam, beim Gassigehen mit dem Hund sehen wir uns hektisch um.
Solche Sätze kenne ich nur aus den Geschichtbüchern über eine sehr dunkelbraune Zeit Deutschlands.
Ich bin zutiefst entsetzt, wo wir mittlererweile angekommen sind.

Besonders herzliche Grüße
 

HajoDF

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#28
Ich kann nur alles unterstützen, was "Hamburgeryn" sagt. Wehrt euch!

In diesem Zusammenhang kommt mir die Idee einer Dokumentationstelle solcher Fälle.
Gibt es das schon? Wenn ja wo?
wenn ich den Fall Kathrin und den der Threadautorin nehme und den bei mir liegenden konkreten Fall einer dreimaligen "Besuchsaktion" einer ARGE in Dingolfing wäre das schon ein Anfang.
Solche Fälle werden nämlich immer als "bedauerliche Einzelvorkommnisse" heruntergespielt, wenn sie mal publik werden.
Eine Sammlung könnte hier für die Zukunft sehr hilfreich sein.
 
E

ExitUser

Gast
#29
In diesem Zusammenhang kommt mir die Idee einer Dokumentationstelle solcher Fälle.
Gibt es das schon? Wenn ja wo?
wenn ich den Fall Kathrin und den der Threadautorin nehme und den bei mir liegenden konkreten Fall einer dreimaligen "Besuchsaktion" einer ARGE in Dingolfing wäre das schon ein Anfang.
Solche Fälle werden nämlich immer als "bedauerliche Einzelvorkommnisse" heruntergespielt, wenn sie mal publik werden.
Eine Sammlung könnte hier für die Zukunft sehr hilfreich sein.
Genial! Ausgezeichnet!
Ich weiß nicht ob meine Idee gut ist, aber man könnte doch hier im Forum anregen einen speziellen Thread für diese Fälle einzurichten.
Wo nur konkret über Hausbesuche gesprochen wird.
Möglichst genau, wo, wann, Vorgehensweise, ect. dieses alles mal dokumentieren und dann veröffentlichen.
Damit Schluss ist mit dem Gerede der "bedauerlichen Einzelfälle"!
Diese Vorgehensweise kommt nicht zufällig, da steckt System hinter, und ich bin mir sicher, die Anweisungen dazu kommen aus Berlin.

LG
 
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#30
Moin Forum,

danke an Hamburgeryn und Hajo DF. Ich finde es gut wenn Leute Ihre Gedanken strukturiert aufschreiben können. ( Mir fällt das sehr schwer )

Ich übe an mir, um in Zukunft bessere und sachliche Beiträge schreiben zu können.


Grüße

Familienvater
 

Tinka

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#31
Um übrigens all das besser einordnen zu können, empfehle ich ausnahmsweise mal meinen letzten Artikel. click

SEHR guter Artikel @HajoDF, vielen Dank!


@Kathrin 45 soll die abscheuliche Sache - parallel zur Anwaltsklage und Beschwerde bei AA - unbedingt in regionalen Zeitungen und/oder TV-Sender öffentlich machen, die interessieren sich am ehestens für derartige Skandale.

Alles Gute für Euch

:icon_daumen:
 
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#33
Wisst ihr was mich immer so wundert ist doch das die keine Angst haben.

Wenn ich so ein Wohnungsbesichtiger von der Arge wäre hätte ich doch immer Angst das mir was ans Bein geflickt wird.

Als erstes müßt ihr euch einen kleinen Aufkleber machen der darauf hinweist das eure Wohnung Video und Audio überwacht wird.
Das führt in der Regel sofort dazu das diese Leute sofort darauf verzichten eure Wohnung zu betreten.Ist ja nur freiwillig !!

Dann müßte ich ja auch immer darauf achten das wir bloß immer zu zweit in jedem Zimmer sind.Dies geschieht ja damit wir gegenseitig bezeugen können das es keine Unregelmäßigkeiten gegeben hat.
Ich hätte als Wohnungsbesichtiger immer Angst das ich mit meinem Kollegen in eine Wohnung gehe wo auch mehrere Personen zugegen sind.
Wenn wir jetzt unbeabsichtigt in der Wohnung getrennt werden würden und da fehlt hinterher etwas würden ja alle behaupten können das ich mir das wohl eingesteckt habe und mein Kollege kann dann nicht das Gegenteil bezeugen.
 
E

ExitUser

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#34
Dann müßte ich ja auch immer darauf achten das wir bloß immer zu zweit in jedem Zimmer sind.Dies geschieht ja damit wir gegenseitig bezeugen können das es keine Unregelmäßigkeiten gegeben hat.
Ich muss einfach nur darauf achten, dass die Sozialgestapo nicht in meine Wohnung kommt, weil sie darin einfach nichts zu suchen hat. Alles andere erübrigt sich dann von selbst.

LG
 

physicus

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#35
Wisst ihr was mich immer so wundert ist doch das die keine Angst haben.
das liegt einfach daran das sie meinen noch schutz über die BA zu haben, was aber ein trugschluß ist, es wird vermehrt anzeigen gegen die SB's selber geben, dann wird sich zeigen wie "mutig" sie noch sind.
spätestens wenn die ersten strafanzeigen durch sind überlegen sie sich alles zweimal.

nötigung, beleidigung und hausfriedensbruch sind zum bsp. delikte nach dem StGb deren sie sich täglich schuldig machen.
und dort hat man dann nicht die arge vor sich, sondern eben den betreffenden SB oder außendienstler.

mfg physicus

am ende wird man sehen was eher sein daseinsrecht verliert, der SB oder die arge insgesamt.
 

HajoDF

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#36
Ich erinnere auch noch mal an das Beispiel von Lilimia click ,
oder Cathrin click ,
aber auch Katharin click
(sorry, ich sammle schon mal)

Die Häufung der Fälle in letzter Zeit ist auffällig!
Sat 1, die Herren vom Bodensee, dann in der taz der Herr aus SH und selbst die "Aufklärerin bei Maischbergers Menschen" aus Berlin erzählte (unwidersprochen!) von unangemeldeten Hausbesuchen und davon, wie kolossal wichtig die seien.:icon_neutral:
 

redfly

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#37
Bringt eine Strafanzeige überhaupt etwas? Die haben doch Narrenfreiheit und sind nicht zu belangen. Oder in welchen Fällen ist das nachweislich gelungen?
 
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Gast
#38
das liegt einfach daran das sie meinen noch schutz über die BA zu haben, was aber ein trugschluß ist, es wird vermehrt anzeigen gegen die SB's selber geben, dann wird sich zeigen wie "mutig" sie noch sind.
spätestens wenn die ersten strafanzeigen durch sind überlegen sie sich alles zweimal.

nötigung, beleidigung und hausfriedensbruch sind zum bsp. delikte nach dem StGb deren sie sich täglich schuldig machen.
und dort hat man dann nicht die arge vor sich, sondern eben den betreffenden SB oder außendienstler.

mfg physicus

am ende wird man sehen was eher sein daseinsrecht verliert, der SB oder die arge insgesamt.
So sieht es aus. Diese Sozialgestapo sieht sich durch Gesetz, interne Dienstanweisungen und ihre direkten Vorgesetzten geschützt. Und ich gebe dir recht; wenn sich die Anzeigen erst mal häufen, vorallem in ein und demselben Kreis oder Gemeinde, wenn immer mehr Betroffene diesen ungesetzlichen Eingriff in ihre Wohnungen nicht mehr still duldend hinnehmen, sondern damit an die Öffentlichkeit gehen, sieht es unter Umständen sehr schnell duster für die Sozialstasi aus. Und die werden dann auch nicht auf ewig von ihren Vorgesetzten geschützt, schließlich wollen die auch ihren Job behalten.
Also: Alle Betroffenen an die Öffentlichkeit!!!!!

LG

redfly
Bringt eine Strafanzeige überhaupt etwas? Die haben doch Narrenfreiheit und sind nicht zu belangen. Oder in welchen Fällen ist das nachweislich gelungen?
Die haben keine Narrenfreiheit!
Die bilden sich nur ein, mit irgendwelchen Sondergesetzen ausgestattet zu sein, und spielen mit der Angst von abhängigen Menschen und nutzen diese für sich aus.
Und das hier ist im Zusammenhang mit Hausbesuchen auch noch lesenswert:
Hausbesuch muss nicht geduldet werden

LG
 

Kathrin45

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#39
Ein ganz großes Dankeschön von uns für eure ebenso mitfühlenden wie aufmunternden Beiträge!
Es macht schon wieder ein bisschen mehr Mut, zu wissen, dass so viele Menschen hinter einem stehen!

Wir haben uns überlegt, dass wir abwarten werden, ob eine "Einladung" kommt oder am 1. das Geld überwiesen wird.
Bei einer "Einladung" werden wir sofort alle notwendigen Maßnahmen treffen. Wenn das Geld pünktlich kommt, gehen wir selbstverständlich auch in die Offensive - und zwar ganz massiv. So oder so - dieses "Trio Infernale" kommt nicht ungeschoren davon. Wobei wir noch einmal sagen müssen, dass die beiden jungen Kontroll"damen" irgendwie völlig überfordert schienen und keinerlei Druck in der Wohnung ausübten.
Aber die SB scheint eine sadistische Freude daran zu haben, ihre Möchtegern-Macht zu missbrauchen und Menschen in die Knie zu zwingen.

Wir sind psychisch völlig am Ende. Aber wie gesagt - ihr macht uns Mut. Und der Vorschlag, einen Thread ausschließlich über Hausbesuche zu machen, bzw. diese üblen Fälle zu sammeln: gute Idee!!!

Wir melden uns wieder - drückt uns bitte die Daumen, dass wir nichts mehr von der unsäglichen SB hören, sondern dass das Geld am 1. auf dem Konto ist. Aber wie gesagt: So oder so lassen wir uns diese menschenverachtenden (und menschenvernichtenden) "Maßnahmen" nicht gefallen. Es wird alles gemacht, was ihr vorgeschlagen habt.

Bis bald :icon_smile:

P.S. Noch eine Frage: Wo muss man/frau einen derartigen Beratungsschein beantragen? Ihr seht, wir sind bisher völlig naiv durchs Leben gegangen...
 

katharin

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#41
Von Katharin @ kathrin45 :

durch euren Fall habe ich meinen eigenen noch mal von "der anderen Seite" her betrachten können.
An dem Tag, als ich hier ins Forum gekommen bin, war ich völlig am Boden zerstört.......Was hätte ich darum gegeben, auch nur ein paaaar Tage früher hier gelesen zu haben. Blauäugig hatte ich geglaubt dass ich der Arge sogar ein "gutes Bild" abgegeben hatte:
Kämpfe mich durch, muck nicht auf. Mache mich mit den geringsten Mitteln selbständig. Lasse die sogar herein (der verlogene Bericht vom HB war der Dank dafür...)
Wie ich inzwischen weiß, galt ich schon damals als "schwierige" Kundin. Was wohl demnächst drin steht?

Ich hab nichts mehr zu verlieren. :icon_evil:

Wer sich auch nur ansatzweise die Gefühle vorstellen kann, welche aufkommen, wenn ich als Frau, und im Beisein meiner Kinder, völlig fremden Männern, von der STA beauftragt, morgens um 07.00, 3 Körbe Schmutzwäsche "vorführe"....
und meine Kinder dann noch 1 Stunde später in der Schule eine Klausur über "Hartz IV" schreiben müssen. Das hat die Arge uns nicht umsonst angetan! :icon_neutral:
Schon damals, als mir meine Umschulung kurz vor dem Examen seitens der Arge abgebrochen werden sollte, haben sich 2 TV-Sender dafür interessiert.
Ich hab mich nicht getraut, wollte kein Aufsehen (Ich besitze die Visitenkarten jedoch noch ! :cool:)

Der Hausbesuch begann wie bei euch mit dem "Abführen" aus dem Büro von einer fingierten Einladung.
Er endete mit den Worten: " Sie haben keine Zukunft mehr...zumindest keine Schöne. Soll ich ihnen trotzdem eine wünschen?" :icon_twisted:

und nun....? never ending story....
 
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#42
Er endete mit den Worten: " Sie haben keine Zukunft mehr...zumindest keine Schöne. Soll ich ihnen trotzdem eine wünschen?" :icon_twisted:
Dafür hätte ich ihm die ......(Selbstzensur) in der Tür zerquetscht. :icon_kotz:
Sorry, ich musste das angesichts derartiger Unmenschlichkeit einmal loswerden.

LG
 

vagabund

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#43
Der Rechtsstaat

Ein Rechtsstaat ist ein Staat, in dem die Staatsgewalten an eine in ihren Grundzügen unabänderliche und im Ganzen auf Dauer angelegte objektive Wert- und Rechtsordnung gebunden ist. Die Gesetzesbindung der Verwaltung wird durch unabhängige Gerichte gesichert.
Im Gegensatz zum absolutistischen Staat wird die Macht des Staates umfassend durch Gesetze determiniert, um die Bürger vor Willkür zu schützen (formeller Rechtsstaatsbegriff).

Rechtsstaat – Wikipedia

Die Diktatur

Die Diktatur (v. lat. dictatura) ist eine Regierungsform, die sich durch eine einzelne regierende Person, den Diktator (→ Führer), oder eine regierende Gruppe von Personen (z. B. Partei, Militärjunta, Familie) mit unbeschränkter Macht auszeichnet.

Diktatur – Wikipedia

In welche Richtung das geht ... darüber mag sich jeder selbst eine Meinung bilden oder sich bewegen!
 
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#44
und meine Kinder dann noch 1 Stunde später in der Schule eine Klausur über "Hartz IV" schreiben müssen.
:eek:, das ist nicht wahr, oder?
Wofür sollte das denn gut sein?
Sollen die lieben Kleinen lernen, wie man mit Hartz4 leben kann?:eek:
Ist Hartz4 jetzt schon Unterrichtsstoff?
Es gibt Sachen, die meiner Meinung nach wichtiger sind zum Lernen, diese werden nicht gelehrt.
 
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#45
:eek:, das ist nicht wahr, oder?
Wofür sollte das denn gut sein?
Sollen die lieben Kleinen lernen, wie man mit Hartz4 leben kann?:eek:
Ist Hartz4 jetzt schon Unterrichtsstoff?
Es gibt Sachen, die meiner Meinung nach wichtiger sind zum Lernen, diese werden nicht gelehrt.

[FONT=Arial,Helvetica][SIZE=-1] [/SIZE][/FONT]
[FONT=Arial, Helvetica, sans-serif][SIZE=+1]Klasse 10 - Soziale Marktwirtschaft[/SIZE][/FONT]

[FONT=Arial,Helvetica][SIZE=-1]Stichwort: Hartz I bis IV[/SIZE][/FONT]
  • [FONT=Arial,Helvetica][SIZE=-1]www.arbeitsmarktreform.de[/SIZE][/FONT]
    • [FONT=Arial,Helvetica][SIZE=-1]Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit[/SIZE][/FONT]
    • [FONT=Arial,Helvetica][SIZE=-1]"In Deutschland werden durch die hohe Arbeitslosigkeit seit Jahren Millionen Menschen von der Erwerbsarbeit ausgeschlossen. Zugleich ist das Wirtschaftswachstum hierzulande zu schwach, um mehr Beschäftigung zu schaffen. Mit der Agenda 2010 hat die Bundesregierung deshalb eine durchgreifende Modernisierung von Wirtschaft und Arbeitsmarkt eingeleitet.[/SIZE][/FONT]
Internet-Portal für "Wirtschaft / Recht im Unterricht"
 

Arania

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#46
Hartz IV steht tatsächlich in vielen Hauptschulen auf dem Lehrplan, weil man meint das man nicht früh genug lernen kann wie man damit umgehen kann etc. Ausserdem gibt es immer mehr betroffene Kinder und Jugendliche
 
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#47
Oh Gott,...
Allein der Ausschnitt, den Gavroche hier rein gesetzt hast.

Mit ihrer durchgreifenden Modernisierung schaffen sie es also das Wirtschaftswachstum zu stärken um mehr Beschäftigung zu schaffen. Wer es glaubt...

Arania, sicher gibt es immer mehr Betroffene auch unter den Kindern und Jugendlichen. Aber es geht nicht nur darum, wie man mit wenig gut auskommen kann, sondern die Bildung zu vermitteln, dass man eben nicht mit wenig auskommen muss, sondern kann wenn man es möchte.

Okay, wir wissen das ja alles...

Werd mal aufpassen, wenn es bei meinen Kids auf dem Lehrplan steht.
 
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#48
Hartz IV steht tatsächlich in vielen Hauptschulen auf dem Lehrplan, weil man meint das man nicht früh genug lernen kann wie man damit umgehen kann etc. Ausserdem gibt es immer mehr betroffene Kinder und Jugendliche
Es gab sogar zu diesem Thema im letzten Jahr einen TV-Beitrag. Dort war man genauso oft dafür wie dagegen. Es soll außerdem die Jugendlichen dazu bewegen, sich intensiver um eine Ausbildung zu bemühen. Angst und Abschreckung verbreiten! Zyniker, verdammte!
 
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#49
Jetzt erinner ich mich an den Beitrag. Der war doch an einer Hauptschule, wo der Lehrer sich schweren Herzen entschlossen hatte seine Schüler darauf vorzubereiten.
Ob das auf schlaue Kids abschreckend wirkt? Glaube nicht, eher entmutigend, wenn sie sich aller Möglichkeiten beraubt sehen.
Ziele und Voraussetzungen für die Voraussetzungen für ein bestimmtes Ziel sollten schon itgendwie zusammen passen, aber das verstehen die hohen Herren ja eh nicht.

Bevor hier wieder das Thema geschreddert wird...
 
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#50
Jetzt erinner ich mich an den Beitrag. Der war doch an einer Hauptschule, wo der Lehrer sich schweren Herzen entschlossen hatte seine Schüler darauf vorzubereiten.
Ob das auf schlaue Kids abschreckend wirkt? Glaube nicht, eher entmutigend, wenn sie sich aller Möglichkeiten beraubt sehen.
Ziele und Voraussetzungen für die Voraussetzungen für ein bestimmtes Ziel sollten schon itgendwie zusammen passen, aber das verstehen die hohen Herren ja eh nicht.

Bevor hier wieder das Thema geschreddert wird...
Ja stimmt. Der Lehrer hatte das Thema von sich aus in den Unterricht aufgenommen, weil die Schüler ohnehin (fast) alle nach Schulabgang arbeitslos wurden. Da hatten doch nur 2, 3 oder so einen Ausbildungsvertrag in der Tasche. Er hat mit den Schülern auch das Ausfüllen von Formularen geübt. Ist das nicht traurig? Kein Wunder, dass man auf diese Art nur bis zu einem Hauptschulabschluss kommt. Deutschland ist tatsächlich sehr reich - an Armut und fehlender (Aus)Bildung!
 
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