Einladung §59 an 18-jährigen Sohn in berufsbildender Schule

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schneeglocke

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Mein gerade 18-j. Sohn erhielt heute (im Briefk.) eine Einladung v. 2.5. nach §59 II in Verb. m. §309 SGBIII.Grund: Besprechung aktuelle berufl. Situation, ausgedruckte Bewerbungsunterlagen sind mitzubringen; Rechtsbehelfsbelehrung und Sanktionsandrohung inklusive. Wir beziehen als Bedarfsgem. ALG2; mein Sohn besucht nach 9. Klasse/Quali seit Herbst 2011 berufsbildende Schule/Teilzeitunterricht - inkl. verpflichtender Übungstermine, Prüfungsvorbereitung etc. einem Studium ähnlich; Ausbildungsgang geht noch bis 10/2014. Kindergeld wurde weiter bewilligt, entsprechende Schulbestätigung/-anmeldung wurden mit Weiterbew.antrag ans Jobcenter gesendet. Muß er hin, obwohl in o.g. Ausbildung? Ich selbst kann nicht mitgehen, auch aufgrund der Kurzfristigkeit! der Einladung , möchte aber daß er eine Begleitung dorthin hat-weil bisher noch keinen direkten Kontakt zum Jobcenter etc.. Es ist seine Erstausbildung nach der normalen Schule, aber eben TZ: muß er sich deshalb gesetzlich bewerben? und wenn ja, als was..? Hat noch keine berufliche Erfahrung oder Qualifikation für eine Stelle - sehr wohl aber nach Beendigung dieser Ausbildung. Auch sind die Zeiten wie Übungstermine etc. nicht fest, es "hängen andere mit dran" wie Mit-Studenten, Räumlichkeiten, die zu buchen sind etc..Danke für eure Antworten
 
N

noah

Gast
Hallo schneeglocke,

ich vermute, das die jetzige Volljährigkeit der Grund für die Einladung ist.

Wahrscheinlich soll dein Sohn eine EGV unterschreiben mit der Maßgabe, regelmäßig am Unterricht teilzunehmen ( wobei - einmal im Monat ist auch regelmäßig :biggrin: ).

Der Einladung sollte er nachkommen, am besten mit Begleitperson. Die EGV muß nicht unterschrieben werden, man kann sie zur Prüfung mitnehmen - eine Nichtunterschrift kann nicht sanktioniert werden!

Du kannst die EGV dann hier hochladen (persönliche Daten schwärzen!), dann können die Experten hier mehr dazu sagen.
 

schneeglocke

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Hallo schneeglocke,

ich vermute, das die jetzige Volljährigkeit der Grund für die Einladung ist.

Wahrscheinlich soll dein Sohn eine EGV unterschreiben mit der Maßgabe, regelmäßig am Unterricht teilzunehmen ( wobei - einmal im Monat ist auch regelmäßig :biggrin: ).

Der Einladung sollte er nachkommen, am besten mit Begleitperson. Die EGV muß nicht unterschrieben werden, man kann sie zur Prüfung mitnehmen - eine Nichtunterschrift kann nicht sanktioniert werden!

Du kannst die EGV dann hier hochladen (persönliche Daten schwärzen!), dann können die Experten hier mehr dazu sagen.
danke noah für deine Einschätzung.. die Schule nimmt auf jeden Fall 20h pro Woche in Anspruch, zu Prüfungszeiten auch mehr.. ist schon regelmäßig, also nicht nur 1x/Monat..
Die ganze Sache ist auch sehr kurzfristig: Einladung heute, Sa im Briefkasten - Montag 8h soll er dort sein; allerdings habe ich gerade erfahren, er hat am Montag VM einen wichtigen Termin, die Schule betreffend; Studio reserviert, Mit-Studenten organisiert etc.. Das sollte als "wichtiger Grund" gelten, oder? Wir werden dies auf der Rückseite der Einladung entsprechend vermerken - jedoch kommt dies nicht mehr rechtzeitig, vor dem Termin Montag 8h dort an. Fax-No gibt es nur die zentrale des Jobcenters, sollen wir es dorthin faxen? Oder/und ein mail an die SB senden? Reicht das um Sanktionen zu vermeiden? Wenn mein Sohn schon hin muss, soll er zumindest eine Begleitung dabei haben. Bisher habe ich ihn rausgehalten aus dieser Situation.. Ich selbst bin auf dem Wege raus aus ALG2, hoffe, ich schaffe es bevor er seine Ausbildung beendet.
 

gila

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Mein gerade 18-j. .....mein Sohn besucht nach 9. Klasse/Quali seit Herbst 2011 berufsbildende Schule/Teilzeitunterricht - inkl. verpflichtender Übungstermine, Prüfungsvorbereitung etc. einem Studium ähnlich; Ausbildungsgang geht noch bis 10/2014. Kindergeld wurde weiter bewilligt, entsprechende Schulbestätigung/-anmeldung wurden mit Weiterbew.antrag ans Jobcenter gesendet.

Und DAS wäre ein Grund, die Meldeaufforderung abzulehnen.

"Da Ihnen bereits die Schulbestätigung vom ... vorliegt, aus der hervor geht, dass XX. zumindest bis .... 2014 XXXX-Ausbildung in XXX besucht, ist für eine "Besprechung der berufl. Situation" sowie Vorlage irgendwelcher Bewerbungsunterlagen derzeit keine Veranlassung gegeben".

Man muss nicht in allem "folgsam" sein, was hirnrissig ist!
 
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