Einkommensteuerbescheid/Folgeantrag

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ExitUser

Gast
Hallo ,
ich habe grade Post vom JC bekommen bein Folgeantrag kann nicht bearbeitet werden solange ich nicht einen Einkommensteuerbescheid vorlege .
Erst lassen sie sich lange Zeit und dann kurz vor buxenknopf wollen sie eine Bescheinigung die sie nie wollten und auch vorher nicht angekündigt haben.

Blöd nur wir haben nie eine Jahressteuererklärung gemacht bei 1200 Brutto hätte das auch wenig sinn .

Ich habe eine Frist bis zum 27.12.2012 wie soll ich in der Kürze eine Jahressteuererklärung machen und bearbeitet ist er bis dahin auch nicht .

Das ist ganz neu nie wurde es vorher verlangt ...ich kann doch nicht hellsehen .

Ach ja mein Mann hat 0€ Lohnsteuer auf der Gehaltsabrechnung.
 

Hartzeola

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Hallo,

Ich habe grade Post vom JC bekommen bein Folgeantrag kann nicht bearbeitet werden solange ich nicht einen Einkommensteuerbescheid vorlege .
Erst lassen sie sich lange Zeit und dann kurz vor buxenknopf wollen sie eine Bescheinigung die sie nie wollten und auch vorher nicht angekündigt haben.
JC ist nicht dafür zuständig zu entscheiden, wer zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet ist.

Ausserdem ist eine Frist von 5 Monaten gesetzlich festgelegt.

§149 AO
 
E

ExitUser

Gast
Ich denke ich werde dem JC schreiben das ich die verlangt Bescheinigung nicht beibringen kann, da in den letzten Jahren eine Steuererklärung keine Sinn machte .
 

Hartzeola

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Ich denke ich werde dem JC schreiben das ich die verlangt Bescheinigung nicht beibringen kann, da in den letzten Jahren eine Steuererklärung keine Sinn machte .

SgDuH,

gemäß §149 AO bestimmen Steuergesetze, wer zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet ist. Die Finanzbehörde hat mich nicht dazu aufgefordert.

Des Weiteren beträgt die gesetztliche Abgabefrist für eine Steuererklärung 5 Monate und kann gemäß §108 AO verlängert werden.

Ich verzichte auf Abgabe einer Einkommensteuererklärung, da keine Nach- oder Rückzalung zu erwarten ist.

Für eine Aufforderung ist das JobCenter xxx nicht die zuständige Behörde.

MfG Teelicht.
 
S

silka

Gast
@Hartzeola
riskiert @Teelicht denn mit diesem Schreiben nicht, daß der WB-Antrag nicht rechtzeitig beschieden wird?

Es wäre auch hilfreich, wenn man das Schreiben mal lesen könnte. Das JC muß sich ja auf irgendeine Regelung beziehen.
Dann könnte man mit genau deinem Schreiben diese Regel aushebeln??

Es geht ja auch eine Erklärung mit 00000
ob dann allerdings bis zum 27.12 der Bescheid vom FA kommt, dürfte die große Frage sein.
 

Seepferdchen 2010

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Für eine Aufforderung ist das JobCenter xxx nicht die zuständige Behörde.

Denn Satz würde ich weglassen!!!!!!!!!!!!!

Und "Teelicht" du schreibst das ihr nie eine Steuererklärung gemacht habt!?

Hier geht es um Lohnsteuerjahresausgleich, also Fahrgeld oder die Steuerklasse hat sich geändert im laufenden Jahr.

2. Recht auf Durchführung eines Lohnsteuerjahresausgleiches
Für alle anderen Steuerpflichtigen besteht zwar keine Verpflichtung, einen Lohnsteuerjahresausgleich durchzuführen, da bei der pauschalen Besteuerung, die durch Abführen der Steuer durch den Arbeitgeber erfolgt, aber keine Werbungskosten berücksichtigt sind, erfolgt keine Minderung des zu versteuernden Einkommens.

Dadurch kann es vorkommen, dass zuviel Steuern abgeführt wurden. Durch einen Lohnsteuerjahresausgleich können die Werbungskosten und Sonderausgaben berücksichtigt und so die Steuern herabgesetzt werden.

Auch, wenn keine Abgabepflicht zur Einkommensteuer besteht, wird auf Antrag gleichwohl eine Einkommensteuerveranlagung durchgeführt,

Rechtstipp Lohnsteuerjahresausgleich auf www.e-fachanwalt.de

Das JC will sehen ob eine Erklärung gemacht wurde und ggf. Zahlungen erstattet wurden.

Es wäre hilfreich wenn du mal das Schreiben im Wortlaut schreibst oder ohne persönliche Daten hier reinstellst!

:icon_pause:
 
E

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Gast
Hier mal das Schreiben :icon_smile:
 

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ExitUser

Gast
Und "Teelicht" du schreibst das ihr nie eine Steuererklärung gemacht habt!?

Hier geht es um Lohnsteuerjahresausgleich, also Fahrgeld oder die Steuerklasse hat sich geändert im laufenden Jahr.
nein nie ...es macht ja auch kein Sinn den wenn man nie Lohnsteuer gezahlt hat kann man ja auch nichts wieder bekommen .
Oder habe ich da einen Denkfehler?
Und geändert hat sich auch wegen der Steuerklasse nichts immer LSK3
 

Hartzeola

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@Hartzeola
riskiert @Teelicht denn mit diesem Schreiben nicht, daß der WB-Antrag nicht rechtzeitig beschieden wird?

Mein Vorschlag basiert auf ihrem Beitrag #3.

Es geht ja auch eine Erklärung mit 00000
ob dann allerdings bis zum 27.12 der Bescheid vom FA kommt, dürfte die große Frage sein.

Hier würde eine Abgabebestätigung mit der Bitte um Fristverlängerung reichen.

Das muß sie aber selbst entscheiden. Oft macht das ein Steuerberater, kostet in diesem Fall Einiges.

Und "Teelicht" du schreibst das ihr nie eine Steuererklärung gemacht habt!?

Wenn eine gemacht wurde, müssen die weiteren jedes Jahr folgen.
 

Hartzeola

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Möglicherweise wollen die den Bescheid für das Jahr 2011. In diesem Fall könnte die Antwort lauten " Es wurde keine Einkommensteuererklärung abgegeben, daher nicht vorhanden".

§60 SGB I

(1) Wer Sozialleistungen beantragt oder erhält, hat

1. alle Tatsachen anzugeben, die für die Leistung erheblich sind, und auf Verlangen des zuständigen Leistungsträgers der Erteilung der erforderlichen Auskünfte durch Dritte zuzustimmen,
Tatsache wäre erhalt eines Geldbetrages. Keine Zahlung = keine Tatsache.
 

Hartzeola

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Bei Steuerklasse 3 ist man sogar zur Einkommensteuererklärung verpflichtet.

Steuerklasse 3 bei der Lohnsteuer

Pflicht zur Abgabe einer Steuererklärung

Es gibt zwei Formen der Veranlagung zur Einkommenssteuer, die

  • Pflichtveranlagung und die
  • Antragsveranlagung.
Bei der Frage, wann eine Erklärung Pflicht ist, wird zwischen Arbeitnehmern und übrigen Bürgern differenziert. Letztere müssen Formulare einreichen, wenn ihr Einkommen über dem Grundfreibetrag 2010 von 8.004 Euro liegt. Diese Grenze gilt für Unverheiratete, für dauernd vom Ehepartner getrennt Lebende sowie Geschiedene. Auch Kinder unterliegen der Abgabepflicht, sofern die Einkünfte über dem Grenzbetrag liegen. Bei Ehepaaren erhöht sich die Grenze, bis zu der keine Abgabepflicht besteht, auf 16.008 Euro. Sie gilt für Paare, die eine Zusammenveranlagung wählen.


Arbeitnehmer hingegen haben über die einbehaltene Lohnsteuer bereits ihre Abgaben geleistet. Grundsätzlich verlangt das Finanzamt von ihnen nur bei erwarteter Nachzahlung eine Erklärung. Das ist beispielsweise der Fall, wenn Arbeitnehmer Nebeneinkünfte ohne Lohnsteuerabzug von mehr als 410 Euro oder Lohnersatzleistungen von mehr als 410 Euro bezogen haben. Nicht dem Lohnsteuerabzug unterliegen beispielsweise Einkünfte aus einer selbstständigen Tätigkeit. Lohnersatzleistungen sind z. B. Arbeitslosengeld und Mutterschaftsgeld. Eine Veranlagung erfolgt ferner, wenn alle Einkünfte dem Lohnsteuerabzug unterliegen, beide Ehegatten Arbeitslohn bezogen haben und diese die Lohnsteuerkombination III/V oder ab 2010 das neue Faktorverfahren bei IV/IV gewählt haben.
Pflicht zur Abgabe einer Steuererklrung
 
S

silka

Gast
danke, @Hartzeola

die Steuererklärung über Elster und mit 0000 ist in 2 Stunden erledigt.
Teelicht kann das machen. Ich wette darauf!

Ich habe vor ein paar Jahren ebenso gedacht wie @Teelicht.
Bis ich durch Umzug ein anderes FA bekam.

Das hat mir gleich nach dem 1. Jahr eine böse Frist gesetzt und die Erklärung verlangt.
Nun mach ich sie online mit 0000.
Bisher kein Problem.
Bescheid heißt dann auch +-000.
Das will hier wohl bei @Teelicht das JC sehen.

Ein Steuerberater???
Wozu denn das?
Die Familie Teelicht hat einen Kleinverdiener als angestellten AN, eine Hausfrau und 2 Kinder.
Einnahmen und erg. Alg2 ist bekannt.

Was soll denn hier ein Steuerberater?
Das kann Frau Teelicht allein.
Und in den nächsten Jahren ändert sich nur das Datum---so ungefähr.
 
E

ExitUser

Gast
Ahhhhh
Eine Veranlagung erfolgt ferner, wenn alle Einkünfte dem Lohnsteuerabzug unterliegen, beide Ehegatten Arbeitslohn bezogen haben und diese die Lohnsteuerkombination III/V oder ab 2010 das neue Faktorverfahren bei IV/IV gewählt haben.

ok ich habe zwar LSK V aber bin ja ELO ohne jeden Lohn.

Die wissen schon wie sie einen beschäftigen :icon_neutral:
 

Hartzeola

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Ich habe vor ein paar Jahren ebenso gedacht wie @Teelicht.
Bis ich durch Umzug ein anderes FA bekam.

Das hat mir gleich nach dem 1. Jahr eine böse Frist gesetzt und die Erklärung verlangt.
Nun mach ich sie online mit 0000.
Bisher kein Problem.
Bescheid heißt dann auch +-000.
Das will hier wohl bei @Teelicht das JC sehen.

Finanzamt kann auffordern. Nicht das JC.

Man kann, wenn man dazu aufgefordert wird, die Bescheinigungen besorgen, dass man kein Wohngeld, keine Rente, keinen Unterhalt oder noch was sonst bekommt und das man keinen Schloss geerbt hat, weil König nicht Dein Verwandte war. Man kann aber auch um eine Begründung dafür bitten.

Das ist Geschmacksache.

Ein Steuerberater???
Wozu denn das?
Die Familie Teelicht hat einen Kleinverdiener als angestellten AN, eine Hausfrau und 2 Kinder.
Einnahmen und erg. Alg2 ist bekannt.

Wenn nichts zu holen ist, braucht man i.d.R auch keine Steuererklärung zu machen. Wenn schon, hat ein Steuerberater in vielen Fällen einen Sinn.

Das entscheidet aber jeder selbst.
 
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