Einkommensbescheinigung Freiberufliche Honorarkraft

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yakari16

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Liebe Forum-Mitglieder,

seit Ende September 2015 habe ich bei einem Bildungsträger einen Honorarvertrag mit circa Angaben (circa 10 UE/Woche). Ich unterrichte Migranten im Sprachkurs (Deutsch als Fremdsprache). Im Honorarvertrag steht, dass ich als freiberuflicher Selbstständiger arbeite. Soweit so gut.
Sofort informierte ich das JC (Kopie des Honorarvertrags, Kopie der ersten Rechnung - Honorar für September =100 Euro und Kopie des Kto-Auszugs Zufluss im Oktober) entsprechend meiner Mitwirkungspflicht.
Sie Sachbearbeitung des JC schickte mir jetzt eine Aufforderung zur Mitwirkung mit Frist zum 29.10. unter Androhung der Einstellung der Leistung, wenn ich die Einkommensbescheinigung nicht bis dahin vorlege (war heute 15.10. in meinem Briefkasten).
Da ich als Selbstständiger gelte, reichte ich die Anlage EKS mit Schätzwerten für Oktober bereits unlängst ein (da die Ferien nicht bezahlt werden und schwankende Einnahmen kommen - da jeder Monat ein anderer Unterrichtsstundenbedarf besteht).
Dennoch besteht das JC darauf, dass ich dem Bildungsträger die Einkommensbescheinigung (die ja eigentlich für Sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer gilt) vorzulegen habe.
Was mache ich, wenn das Bildungsinstitut die Einkommensbescheinigung nicht ausfüllt (mit Hinweis darauf, dass kein Sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis vorliegt) und das JC mir die Leistung einstellt??

Bitte um schnelle Tipps und Hilfe.

Danke

Michael
 
G

Gelöschtes Mitglied 28373

Gast
Bildungsinstitut gar nicht nach sowas fragen, das JC erneut darauf hinweisen, dass du selbstständig bist und alle entsprechenden für den Leistungsanspruch relevanten Unterlagen schon eingereicht hast.

Sollte ein Einstellungsbescheid kommen, das übliche: Widerspruch, Antrag auf Auszahlung der zu erwartenden Leistungen, eA, Klage.
 

biddy

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Noch mal eben was anderes:

Das hört sich für mich schwer nach nebenberuflicher Einnahme nach § 3 Nr. 26 EStG an (Stichwort "Übungsleiterpauschale", nicht nur für Sportübungsleiter) und damit würde Dir - gilt für nebenberufl. Einnahme nach § 3 Nr. 12, 26, 26a oder 26b EStG - statt 100 € Grundfreibetrag 200 € zustehen (zuzügl. prozentualer Freibetrag). Weiß ja nicht, ob das schon berücksichtigt wird.
Siehe dazu § 11b Abs. 2 SGB II.
 

yakari16

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Neuester Stand der Dinge:

Obwohl das Bildungsinstitut die Bescheinigung gar nicht hätte ausstellen müssen, haben sie es dennoch getan. Habe es dann dem JC gegen Empfangsquittung abgeben.
Jetzt hab ich wieder eine Androhung bekommen, dass die mir die Leistung einstellen, wenn ich nicht bis zum 15.11. eine Gewerbeanmeldung beim JC abgebe. Das grenzt schon an Sozialmobbing. Denn laut Internet und Finanzamt ist für Freiberufliche Lehrkräfte nur eine formlose Mitteilung ans Finanzamt nötig, so lange man als Kleinunternehmer (weniger als 17000 p.a.) verdient.
Die Mitteilung schickte ich per Mail.
Die Frage ist nun was kann ich tun, wenn das JC auf die Anmeldung des Gewerbes besteht?
Offen ist auch noch die Forderung der Rentenversicherung. Da meldete ich mich pflichtbewusst und mein Vorgang ist immer noch in Bearbeitung (kann ja nicht so schwer sein, festzustellen, dass ich die 18,7% vom Gewinn als RV zu zahlen habe).
Es wird einem wirklich schwer gemacht, wenn man wieder arbeiten WILL.
Bin offen für eure Meinungen und Tipps.
Danke
Michael
 
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