Einkommensbescheinigung & Anhörung (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Werner55

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Hallo Leute,

ich habe folgende Problematik und hoffe, der eine oder andere kann mir da helfen:

Ich bin seit dem 21.05.12 wieder in Vollzeitbeschäftigung( Anruf bekommen und direkt unterschrieben). Ein paar Tage später (23.05 glaube ich) hatte ich eigentlich einen regulären Termin bei meinem Sachbearbeiter und bin da nicht erschienen, da ich ja arbeite. Habe ich auch komplett vergessen

Darauf hin kam ein Schreiben, wieso ich nicht zum Termin erschienen bin,drohte mir mit Sanktionen etc, falls ich keine gute Begründung habe und gab mir einen neuen Termin .

Auf dem Antwortbogen machte ich dann einen Haken bei "Kann diesen Termin nicht wahrnehmen" und schrieb, dass ich seit dem 25.05.12 bei Firma X Vollzeit arbeite

Thema erledigt, dachte ich. Am 12.06 bekam ich dann wieder Post und man möchte mein Einkommen wissen, weil ich eventuell noch anspruch auf Leistung hätte und ich solle doch die Einkommensbescheinigung ausfüllen. Würde ich das nicht machen, würde man aus der temporären Sperre der Leistungen eine Permanente machen.

Siehe Bild 1/Anhang

Prima! Genau das wollte ich, also habe ich nicht geantwortet.

am 02.07.12 kam wieder ein Wisch und man möchte jetzt folgende dinge haben:

-Einkommensnachweise ab Beginn der Beschäftigung
-Kopie der Kontoauszüge ab Mai
- Einkommensbescheinigung vom AG ausgefüllt

Würde ich den Anweisungen nicht folgen, so werde man mir die Leistung streichen.

Siehe Bild 2/Anhang

Jackpot, also wieder nicht geantwortet. Dann war auch endlich Ruhe. Bis zum 06.09.12 und startete eine Anhörung.

Siehe Bild 3/Anhang

Jetzt lassen sie die Katze endlich aus dem Sack,reden ein wenig Klartext und scheinen weniger schwammige Textbausteine zu benutzen.

Man hat mir zu Unrecht ca 1200 Euro(Anmerkung: Sie haben mir wohl das doppelte überwiesen) zu viel gezahlt und weil ich deren Aufforderungen nicht nachgekommen bin, errechnet sich kein Leistungsanspruch mehr.

Ich soll eine Erklärung abgeben und dann wird nach Aktenlage entschieden und soll eventuell Leistungen erstatten.

Aber muss ich das? Ich kann mich dürster erinnern, dass zu viel gezahltes Geld nicht zurückgegeben werden muss und was schreibe ich da?

PS. Mein Arbeitgeber hat bereits am 16.05.2012 für mich einen Eingliederungszuschuss beantragt. Lange bevor ich überhaupt das Jobangebot sicher in der Tasche hatte.
Das Jobcenter wusste bereits lange vor mir, dass ich wieder arbeite. Auch wussten sie ab wann genau und wo und auch über das Gehalt wussten sie bestens Bescheid.

Bild 1: Vorschau 1dj1f37d7.jpg - Kostenlos Fotos und Bilder hochladen bei KingPic.net
Bild 2: https://www.kingpic.net/uploads/2a3a8jsh6.jpg
Bild 3: https://www.kingpic.net/uploads/3l3o6hsa7.jpg

Mein Verhalten war da sicherlich nicht das beste, aber da ich endlich wieder arbeite, hatte ich auch einfach keine Lust mich mit denen weiter rumzuschlagen. Die Leistungen wurden eh gestrichen.

Leider werde ich erst wieder ab 18 Uhr hier reinschauen können. Hoffe mir kann bis dahin jemand helfen.

Mit freundlichen Grüßen
 
E

ExitUser

Gast
Dein Fehler war, dass du nach Unterschrift des Arbeitsvertrages nicht sofort eine Veränderungsmitteilung beim JC abgegeben hast. Aber das "Kind ist nun einmal in den Brunnen gefallen" und jetzt geht es um Schadensbegrenzung.
 
E

ExitUser

Gast
Man hat mir zu Unrecht ca 1200 Euro(Anmerkung: Sie haben mir wohl das doppelte überwiesen) zu viel gezahlt und weil ich deren Aufforderungen nicht nachgekommen bin, errechnet sich kein Leistungsanspruch mehr.

Ich soll eine Erklärung abgeben und dann wird nach Aktenlage entschieden und soll eventuell Leistungen erstatten.

Aber muss ich das? Ich kann mich dürster erinnern, dass zu viel gezahltes Geld nicht zurückgegeben werden muss und was schreibe ich da?
Hartz IV: Vorsicht Rückforderungen & Aufrechnungen
 

biddy

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Sie haben mir wohl das doppelte überwiesen
Was meinst Du mit "doppelt"?Es geht um die Rückforderung des Alg II, welches Du Ende April für den Monat Mai und Ende Mai für den Monat Juni erhalten hast, also für zwei Monate.

Du hast keine Nachweise erbracht, in welchem Monat ab Arbeitsaufnahme Dir Erwerbseinkommen in welcher Höhe zugeflossen ist. Ohne diese Angaben kann nicht ausgerechnet werden, ob überhaupt und wieviel an Alg II Dir im Monat Mai und ggf. noch im Monat Juni tatsächlich zugestanden hatte. Also kann auch die Rückforderungshöhe nicht genau bestimmt werden und daher wird komplett zurückgefordert, da alle erforderlichen Angaben fehlen.
 

wommi

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Und wie kommst Du darauf, dass man zuviel gezahltes Geld nicht zurückzahlen muß ?

Wie Biddy schon schrieb, fordert das JC das ALG2 für die beiden Monate kpl. zurück, da Du ja überhaupt nicht reagiert hast.

Was ist Deiner Meinung nach denn daran falsch ?
 

Werner55

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Hallo,

es geht mir z.T auch darum, dass sie nicht klipp und klar geschrieben haben was sie genau wollen.

nur den Textbaustein "wir wollen eine einkommenserklärung" und das mehr oder weniger drei mal.

Dein Fehler war, dass du nach Unterschrift des Arbeitsvertrages nicht sofort eine Veränderungsmitteilung beim JC abgegeben hast.
Das war wohl mein Fehler. Ich bin allerdings davon ausgegangen, dass sich das mit dem Antrag eines Eingliederungszuschusses seitens des AG von selbst erledigt hat.

Ich habe eine Kopie des Antrags und Bewilligung bekommen und da steht es halt schwarz auf weiß, dass das JC bereits 5 Tage vor Arbeitsbeginn davon wusste.

Danke jedenfalls
 
H

hass4

Gast
es gab schon eine menge fälle die eine überzahlung nicht zurück bezahlt hatten, weil sie es auch nicht konnten weil sie immer noch ALG II bekamen und auch vom jobcenter verschuldet war!

bei dir liegt der fall schon aus dem grund anders weil du ja arbeitest. von daher würde ich im schlimmsten fall mit einer lohnpfändung rechnen!!
 
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