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Einkommen und Zuschuß???

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hoewa14

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#1
Hallo, wird bei einer Verselbständigung eigentlich "nur" der Zuschuß von 600 € gezahlt oder kommt das ALG II-Geld noch hinzu?
Es wäre wichtig zu wissen, da ja nicht unbedingt "ab der ersten Woche" Einnahmen fließen müssen oder?
Danke und Gruß
 

Martin Behrsing

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#2
Den Existenzgründzuschuss gibt es nur noch bei Arbeitslosengeld I (Ich-AG)
Es gibt die Möglichkeit des sog. Einstiegsgeld. Über dessen Höhe und Länge entscheidet aber der Fallmamanger. Gehe mal davon aus, dass dieser max 200-300 ausmacht und schon nach einem halben Jahr gekürzt wird. Es ist übrigens zur Zeit auch kein großes Interesse in der Arbeitsmarktpolitik, dass Existenzgründungen besonders gefördert werden, weil die eben nicht - wie gehofft - geklappt haben. Besser wäre es die Selbstständigkeit erstmal im Nebengewerbe zu machen und schauen, ob man an genügend Kunden kommt. Man erhält dann Arbeitslosgeld abzügl. des bereinigten Gewinnes. Die Sozialversicherungsbeiträge werden weiterhin übernommen. Aber auch hier hat wieder der Fallmamager das sagen :| . Un dzumindest weiß ich bei dir, dass du kaum auf professionelle Fallmanager treffen wirst, die sich mit Slebstständigkeit auskennen und dich aktiv unterstützen können.
 

hoewa14

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#3
Hallo, das mit dem "Fall ---manager" hab ich vorausgesetzt. Ich werde den dazu auch nicht benötigen, noch weniger auf seinen Rat hören wollen. Da gibt es "Professionelle" die sich damit auskennen.
Ich hate irgendwo gelesen, dass zum ALGII-Geld noch ein Zuschuß in Höhe von 600 € gezahlt würde, allerdings war nicht klar, ob nun statt- oder zum ALGII-Geld. Wenn ich das nun recht verstehe, würde wohl nur max. 300€ zum ALGII-Geld "oben drauf" gezahlt werden können, wenn, ja wenn mein "Manager" dieses genehmigen würde oder?
Frage die sich allerdings stellt ist, wie soll denn ein "Nebenerwerbs-Job" noch finanziert werden? Ich meine KFW-Mittel beantragen.
Gruß
 

Martin Behrsing

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#4
Die KFW-Mittel sind nicht an einen Existenzrgründzuschuss gebunden, sondern an ein tragfähiges Konzept. Dies muss allerdings die Hausbank befürworten, weil die KFW da keinen Einfluss drauf hat. Sollte die Hausbank nicht mitspielen (und dies leider zur Zeit bei fast allen Existenzgründern eher der Fall) gibt es auch keine Mittel. Also musst du eine Tour durch die Banken mit deinem Konzept machen und hoffen, dass du eine findest. Ich habe Leute in Beratung gehabt, die dann endlich 300 km weiter eine Bank gefunden haben, die von der Idee und der Tragfähigkeit überzeugt waren. Also müssen erstmal gute Zahlen vorliegen, die jeder Banker sofort versteht und er zumindest sehen kann, dass hier die kredite bedient werden können.

Sorry, mache dir nicht gerade viel Mut. aber dies sind leider nun mal meine Erfahrungen als Unternehmensberater für Existenzgründer. Besser wäre es, dass Du Beteiligungkapitatal findest. Z.B. Alt Hilf Jung oder andere Organisationen.
 
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