Einkaufsmethoden des Staates - Billig um jeden Preis (1 Betrachter)

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Passend zur staatstragenden, spätrömischen Dekatenz
Einkaufsmethoden des Staates - Billig um jeden Preis
Von Hannes Koch

Der Staat kauft Computer, Dienstleistungen und Waren für Hunderte Milliarden Euro - interessiert sich aber kaum dafür, unter welchen Umständen die Produkte entstehen. Dabei zahlen viele Lieferanten Hungerlöhne. Und missachten soziale Standards.

Berlin - Für den Staat wäre es so leicht, Gutes zu tun. Ob Stadtkämmerer, Ministerien oder Polizeidirektoren - zusammengenommen hat die sogenannte öffentliche Hand eine enorme ökonomische Macht.

Für rund 360 Milliarden Euro kauft der deutsche Staat pro Jahr Waren und Dienstleistungen. Die öffentliche Nachfrage macht knapp 15 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung des Landes aus, von Fahrzeugen und Uniformen für die Polizei bis zu Computern für die Universitäten, Papier für die Büros, Gebäudereinigung für die staatlichen Immobilien und, und, und.

Doch die staatlichen Auftraggeber achten kaum darauf, woher sie ihre Waren und Dienstleistungen beziehen. Ökologische und soziale Mindeststandards - Fehlanzeige.

Fast hat es den Anschein, dem Staat sei egal, wie viel Strom seine Computer verbrauchen, welchen Lohn seine Putzkolonnen erhalten, ob Lieferanten aus Entwicklungsländern ein menschenwürdiges Dasein führen. Zwar hat die EU ihren Mitgliedsländern ausdrücklich erlaubt, Staatsaufträge an ökologische und soziale Kriterien zu koppeln, und Deutschland hat seit April 2009 ein Gesetz, das genau dies ermöglicht. Doch es handelt sich um ein Kann - kein Muss. Und in der Praxis passiert deshalb nur wenig.

Was zählt, ist der Preis
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Einkaufsmethoden des Staates: Billig um jeden Preis - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
 

Pinta 12

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da sieht man's mal wieder: der gute Westerwelle liegt mit seinem Geschwätz ziemlich nahe bei der Wahrheit - nur schaut er in die falsche Richtung.:icon_twisted:
Gruß Pinta 12
 

ganzARGeLieb

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Dann müßten sie ja arbeiten! :icon_party:


Oder die Kürzungen bei den Transferleistungen forcieren.
Der Staat sind wir alle, auch die Elo´s.
Wir ziehen jedem Elo 10€ vom Regelsatz ab, damit der Staat (wir) moralisch einwandfrei einkaufen.
Fordern ist sooo einfach - aber wer fordert, muß auch realistische Alternativen aufzeigen.
 
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