Einige Fragen - keinem Thema zuzuordnen

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kenad0r

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Hallo Leute,

ich habe einige Fragen, die ich jetzt mal einfach stellen möchte.

Lange Hintergrundgeschichten spare ich mir aus Übersichtsgründen, wenn sie aber für Tipps und Hilfe (um die ich hiermit bitte) nötig sind, halte ich mich nicht bedeckt.


Kann ich einen Fallmanager ablehnen, wenn er meinen Vorgesetzten (Minijob) persönliche Informationen (hier die bevorstehende Zwangsräumung) mitteilt?
Meine Argumentation lautete wie folgt: Ich werde mit dieser Person nie wieder auch nur ein Wort sprechen, da nicht gewährleistet ist, dass sie diese Informationen nicht an Dritte weitergibt.

Kann ich den selben Fallmanager aus der selben Begründung juristisch zur Rechenschaft ziehen?

Ich informierte den Teamleiter darüber, dass ich einen anderen Fallmanager möchte. Dies lehnte er ohne Begründung ab. Dies verlangte ich schriftlich, was er mir ebenfalls verweigerte. Das führt mich zur nächsten Frage:
Ist die Behörde bzw ihre Mitarbeiter verpflichtet ihre Aussagen auch schriftlich zu tätigen?
Sonst habe ich doch gar keine rechtliche Handhabe, da ich den ganzen Fall nicht dokumentieren kann und die Leute sagen könnten, dass es eine solche Äußerung nie gegeben hat.

Wenn mich die Behörde auffordert ein Grundrecht zu brechen (hier das Briefgeheimnis) und mir bei Nichterfüllung Sanktionen androht - besteht da der Tatbestand der Nötigung und ist das strafrechtlich relevant?
Oder ist es so, dass meine liebe Mutter (um ihre Post geht es) auch einer Mitwirkungspflicht (ich bin über 25) untersteht?

Gilt ein Rauswurf (meiner Meinung nach nicht gerechtfertigt, nach der Meinung des Fallmanagers schon) als "nicht eingehaltene Einladung" und kann sanktioniert werden?

Muss ich sechsmal(!) ein Bewerbungstraining machen, was trotz verschiedenen Namen immer den selben Inhalt hat?(unter anderem wurde mir dort empfohlen bei Lebenslauflücken zu lügen)


Ich würde mich freuen, wenn sich jemand die Mühe macht auf meine Fragen zu Antworten.
Leider verfüge ich über keinen eigenen Internetzugang, weshalb eine Antwort meinerseits immer ein wenig dauern könnte.

Ich bedanke mich schonmal


Gruß aus Hamburg

kenad


PS:
Sollte ich hier in der falschen Forumecke gelandet sein bitte ich natürlich um Verschieben und Verzeihung.
 
G

Gelöschtes Mitglied 4560

Gast
Das "Gespräch" des SB mit dem AG dürfte Geheimnisverrat, üble Nachrede oder auch Stalking darstellen. Hier haftet SB mit seinem Job und seiner pers. Freiheit.

Der Vorgesetzte hat auf Verlangen scvhriftlich zu werden.

Ein Rauswurf ist wohl nur nach Meldeerfüllung möglich.

Aufforderung zur Straftat min. Nötigung Folgen s.o.

Bewerbungstraining ist nicht in der Anzahl begrenzt. Lügen im Lebenslauf ermöglichen den zukünftigen AG eine einfache Entsorgung. Dann mit der Folge von Sperrzeiten.
 

rheinlaenderin

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Bentrage mit Begründung SCHRIFTLICH, dass Du den Fallmanager zu wechseln beabsichtigst, und bestehe auf einer schriftlichen Antwort.

Außerdem (erstmal) Beschwerde bei der Geschäftsführung über Fallmanager und Teamleiter. Je nach Fortgang kannst Du dann weitere Mittel in Betracht ziehen.
 
R

Rounddancer

Gast
Muss ich sechsmal(!) ein Bewerbungstraining machen, was trotz verschiedenen Namen immer den selben Inhalt hat?(unter anderem wurde mir dort empfohlen bei Lebenslauflücken zu lügen)


Ja, wenn die wollen, daß Du da hingehst, hast Du da hinzugehen.
Übrigens: Es wird Dir garantiert NICHT passieren, daß Du, wenn Du zu sechs Bewerbungstrainings gehst, auch sechsmal das selbe geraten kriegen wirst.
Jedenfalls nicht, wenn das nicht sechsmal beim selben Referenten ist.

Denn, die, die diese Bewerbungstrainings geben, sie haben alle andere Erfahrungen, vertrauen anderen Lehrern, - und keiner hat den Königsweg. Denn auf der anderen Seite, auf der der Stellenanbieter, da sitzen auch Menschen, die entscheiden sollen, welche Bewerber sie gleich ablehnen, welche in die engere Wahl nehmen, u.U. mit dem Leiter der den Mitarbeiter anfordernden Abteilung vorbesprechen,- und welche sie dann zum Vorstellungsgespräch laden.
Und diese Menschen, diese Entscheider haben Vorlieben,- und Vorurteile,- und zudem wechselt auch ihre Tagesform.

Will sagen: Wenn ein Bewerbungstrainer einen Bewerber präparierte, der sich wo bewarb, und dort eingestellt wurde, dann kann es sein, daß dieser Bewerbungstrainer diese, in dem einen Fall erfolgreiche Methode auch weiterhin "verkauft", aber dann vielleicht sein Lebtag nicht wieder so einen Treffer landen wird.

Das aber bedeutet: Bei jedem Bewerbungstraining wird man was anderes geraten bekommen,- und das, was der eine aus den Bewerbungsunterlagen rausreißt, das wird der Coach des nächsten Bewerbungstrainings nicht selten bitterlich vermissen und wieder nachtragen lassen. Und es gibt sogar Bewerbungstrainings, selbst erlebt bei Metis, da hat man es, obwohl es die selbe Maßnahme in der selben Firma ist, mit mehreren Leuten zu tun, die alle was anderes raten. Die sind sich also noch nichtmal in der eigenen Coachingfirma einig,- wie sollen die da Erwerbslose aufbauen, rauszugehen, und das, was sie können, freundlich, aber offensiv dem Personalentscheider "verkaufen"?

Schon was diese X-erlei Bewerbungssoftware rät, und als Textblocks vorgibt, ist total unterschiedlich. Auf Tests dieser Software durch irgendwelche Zeitschriften ist auch kein Verlaß,- bei einigen ist da der Testsieger eine Software, die in Anschreiben lauter Textblocks mit leeren Phrasen einbringt, und die, selbst wenn man ihr sagt, daß das Angebot aus der Tageszeitung stammt, in allen dazu angebotenen Textblocks dann ausgibt, das Angebot habe man vom Arbeitsamt ...
Da ist dann vor lauter leeren Phrasen das Anschreiben so voll, daß gar kein Platz mehr dafür ist, zu begründen, daß man der ideale Bewerber für die ausgeschriebene Position ist, und warum.

Also: Ruhig hingehen,- zuhören, und nicht daran verzweifeln, daß da jeder was anderes erzählt.
Schon in der Bibel,- oder im Buch Mormon- steht: "Prüfet alles, doch das Beste behaltet!"
 

kenad0r

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Erst einmal danke für die Antworten.
Einiges ist mir aber noch unklar:

Der Vorgesetzte hat auf Verlangen scvhriftlich zu werden.
Aber er weigert sich ja.
Und ich hab halt das Problem, dass ich nichts dokumentieren, nichts nachweisen kann.


Übrigens: Es wird Dir garantiert NICHT passieren, daß Du, wenn Du zu sechs Bewerbungstrainings gehst, auch sechsmal das selbe geraten kriegen wirst.
Da habe ich mich falsch ausgedrückt - natürlich ist der Inhalt nicht der selbe. Ich bezog mich auf das Allgemeine, also auf das Bewerbungstraining.
Das ist halt immer das selbe:
Hingehen, seine ganzen Daten irgendwo speichern die später trotz Aufforderung nicht gelöscht werden u.s.w.
Und offen gestanden bin ich da:
Also: Ruhig hingehen,- zuhören, und nicht daran verzweifeln, daß da jeder was anderes erzählt.
Schon in der Bibel,- oder im Buch Mormon- steht: "Prüfet alles, doch das Beste behaltet!
nicht deiner Meinung, denn mein Ziel ist es eine anständige Arbeit zu bekommen und nicht endlose Bewerbungstrainings und Profilings zu besuchen.
Ich stelle die Kompetenz der "Dozenten" in Frage, und eines dieser Programme hier läuft mit Unterstützung von anderen Erwerbslosen als 1Eurokräfte, denen ich meinen Namen, Adresse, Geburtsdatum, schulischen und beruflichen Werdegang und so weiter und so fort einfach nicht nennen _will_.
Da muss es doch eine Möglichkeit geben?
 
R

Rounddancer

Gast
nicht deiner Meinung, denn mein Ziel ist es eine anständige Arbeit zu bekommen und nicht endlose Bewerbungstrainings und Profilings zu besuchen.
Ich stelle die Kompetenz der "Dozenten" in Frage, und eines dieser Programme hier läuft mit Unterstützung von anderen Erwerbslosen als 1Eurokräfte, denen ich meinen Namen, Adresse, Geburtsdatum, schulischen und beruflichen Werdegang und so weiter und so fort einfach nicht nennen _will_.
Da muss es doch eine Möglichkeit geben?

Nun, das Problem ist halt: Wir kriegen Staatsknete, und darum müssen wir tun, was der Staat will.
Und der, und die Steuer zahlenden Bürger, will halt, daß wir uns nicht daheim den Hintern breit liegen,- und uns einen faulen Lenz machen (wie die meinen, daß wir täten).
Dabei ist es natürlich unser erstes Bestreben, wieder in bezahlte, sozialversicherungspflichtige, oder selbstständige Arbeit zu kommen.

Jedes Bewerbungstraining bringt neue Erkenntnisse, für die Referenten, aber auch für uns. Und irgendwas lernen wir dabei immer. Und wir kommen immer wieder mit anderen Leuten zusammen,- können die in unser Netzwerk einbinden. Vergessen wir nicht: Viele Jobs und Aufträge werden durch Empfehlungen, über Netzwerke und andere Beziehungen vergeben/erlangt.

Und da sind diese Bewerbungstrainings nützlich,- die, aber auch die Kaffeepausen dazwischen und das soziale miteinander Umgehen vor jedem Tag des Bewerbungstrainings,- und auch am Ende.

Also: Entweder
a) einfach hingehen, - und keinen Ärger haben,
oder
b) nicht hingehen, dann aber "Pfanne" bekommen,
oder
c) auf die Staatsknete samt Krankenversicherung verzichten,
oder
d) Gründungszuschuß, bzw. Einstiegsgeld beantragen und selbstständig werden,
oder
e) die eigene Erfahrung aus X besuchten Berwerbungstrainings nutzen und sich bei einem Träger als Bewerbungstrainer oder Referent für sonstwas, wie den ECDL bewerben,
oder
f) mit anderen zusammen alternatives Projekt (z.B. Bauernhof, etc.) angehen,- egal, ob ein neues Projekt beginnen, oder sich in ein bestehendes Projekt (siehe z.B. Neue Arbeit - Neue Kultur e.V.) mit einbringen
oder
g) sich zur Entwicklungshilfe oder zu Manager ohne Grenzen - Sabbatical / Auszeit / Timeout melden,
oder
h) ...
 

kenad0r

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Hallo Rounddancer,

ich danke Dir noch einmal für deine Antwort(en).

Dabei ist es natürlich unser erstes Bestreben, wieder in bezahlte, sozialversicherungspflichtige, oder selbstständige Arbeit zu kommen.
Und genau da ist der Knackpunkt, denn das ist nicht nur mein erstes Bestreben, sondern das Einzige.
Und ich denke, dass genau das im Sinne des Steuerzahlers ist.
Problematisch ist halt nur, dass ich (scheinbar) dazu verpflichtet bin und im Grunde genommen keine Wahl (außer eben Sanktionen in Kauf zu nehmen oder das ganze Ding zu knicken) habe.
Ich halte das nicht für richtig und bin der Ansicht, dass sich die Arge schon rechtfertigen sollte - nicht nur vor mir, sondern tatsächlich vor dem Steuerzahler.
Die Maßnahmen sind teuer und (nach meinem Empfinden) spätestens nach dem dritten Male sinnlos.
Ich werde wohl schauen müssen wie ich das mit den lieben Leuten dort kläre.

Bleiben noch die anderen Probleme, hat da noch wer einen Rat?
Am besten würde mir natürlich ein Text gefallen mit dem ich praktisch was anfangen kann, also ein Gesetzestext oder ein Gerichtsurteil.

Ich habe bei meinen eigenen Recherchen bisher nichts gefunden, habe aber auch das Problem, dass ich technisch eingeschränkt bin. Also über kein Internet verfüge, und daher muss ich hier um Unterstützung bitten.

Gruß aus dem Norden :icon_daumen:
 
R

Rounddancer

Gast
Eine Ergänzung: Gerade die Bewerbungstrainings kranken daran, daß AA und Argen zu wenig (!) dafür zahlen, nämlich wenigstmöglich. Dadurch nehmen die Bildungsträger, die (meist wegen des billigsten Angebots, seltener, weil sie einen Kurs mit Alleinstellungsmerkmal anboten (und nun halt, weil AA/Arge das im Kleingedruckten haben will, auch oft eher halbherzig Bewerbungstraining einquetschen)) den Zuschlag bekamen, die billigsten Referenten (Motto: "Da mach mal, erzähl denen was über Bewerbungen, das packst Du schon!"). Dabei gibt es auch bessere Bewerbungstrainer,- doch die wären halt auch deutlich teurer ...

Da AA/Arge so aber zuwenig zahlt, will sie sparen, aber schmeißt das Geld für schlechte Leistung raus.
 

kenad0r

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Das heißt, dass ich mit Absicht in Maßnahmen gesteckt werde von denen von Anfang an bekannt ist, dass sie minderwertig sind?
Davon abgesehen, dass auch dafür der Steuerzahler (und damit der Staat) nicht geradestehen möchte, beißt sich das stark mit dem fördern und fordern Grundsatz.
Wenn das wahr ist, wovon ich jetzt mal ausgehe, wurde soeben das Bewerbungstrainingssystem als Beschäftigungstherapie entlarvt.
Es ist völlig sinnfrei mich in eine Maßnahme zu stecken in der mir, mit Verlaub, Kot vermittelt wird.
 
R

Rounddancer

Gast
Sagen wir mal so: Die da beim AA müssen der billigsten Maßnahme den Zuschlag geben,- und, wie sagte der Bürgerrechtler Helmut Palmer immer so richtig: "Der deutsche Beamte tut stets seine Pflicht...!", um dann hinzuzufügen: " ...doch MEHR tut er nicht!".
Ja, großteils denken sie sogar, sie hätten da gut eingekauft, - aber nur wenige können marktwirtschaftlich, oder gar kaufmännisch denken,- denn sonst wäre klar, daß die so bei den Einnahmen gedrückten Träger nichts zu verschenken haben, daß sie ihre Kosten gedeckt haben müssen, und etwas Gewinn rausspringen sollte.
Und nicht selten lassen Träger ihre Kontaktpersonen bei AA und JC auch in dem Glauben, sie hätten eine gute Maßnahme billig eingekauft (schließlich wollen sie ja, daß AA/JC dann wenigstens so viele Leute schickt, daß es die Masse bringt),- in Wirklichkeit ...
Dabei ist ja eigentlich genug Geld aus Nürnberg da, für die Kurse für uns Alg II-Opfer. Seit Jahren steht hier in der Lokalzeitung, daß das hiesige Jobcenter 30 oder 32 Millionen EUR dafür aus Nürnberg bekam. Und gegen Jahresende steht dann in der Zeitung, daß von dem Geld nur ein, zwei Millionen für Maßnahmen, zwei oder drei Millionen für neue Stellen im Jobcenter und für Gehaltserhöhungen dort benutzt wurden. Und daß man die verbleibenden 25 oder 26 Millionen wieder nach Nürnberg zurücksende.
 

kenad0r

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Das "Gespräch" des SB mit dem AG dürfte Geheimnisverrat, üble Nachrede oder auch Stalking darstellen. Hier haftet SB mit seinem Job und seiner pers. Freiheit
Geheimnisverrat ist tatsächlich ein § im StGB (und zwar §353b klick ).
Problematisch ist allerdings, dass das nur verfolgt wird, wenn es im öffentlichen Interesse ist.
Weiß jetzt jemand wie öffentliches Interesse im Strafrecht definiert ist?
 

ethos07

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Nun, das Problem ist halt: Wir kriegen Staatsknete, und darum müssen wir tun, was der Staat will.

Tja, roundancer - und wer ist nun mal "der Staat"??

...man glaubt das häufiger nicht, dass du bei der DiLi bist - musste langsam aufpassen, sonst bekommst dort noch nen Unvereinbarkeitsbeschluss... :icon_party:.
 
R

Rounddancer

Gast
Natürlich gilt: "Der Staat ist ein Esel, der Staat sind WIR!", doch wir sind nicht nur wir Alg II-Hilfsempfänger, sondern auch viele, viele andere Menschen. Und: Dann frag mal den billig und gerecht denkenden Menschen, der täglich sich krummlegt, um seine Familie und sich im Schweiße seines Angesichts ernähren und kleiden zu können.
Der sieht es nicht ein, wenn jemand anderes Staatsknete bekommt, ohne dafür was zu tun, ohne etwas zu tun, was er machen kann, um aus der Notlage, aus dem Bedarf an Staatsknete baldigst herauszukommen.
 

Tinka

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Dann fangen wir jetzt also am Besten alle mit Gratis-Zwangsarbeit an, weil "wir ja etwas tun müssen für unsere Transferleistungen" oder wie meinst du das?

Ich glaubs mal wieder nicht, was ich da von @Rounddancer lese. Das ist ja nicht zum Aushalten, ausgerechnet in diesem Forum!

:eek:

Und hilfreich ist diese neoliberale Schwafelei auch nicht bei der Frage des neuen Users!

***


Da würde ich es vielleicht mal beim Datenschutzbeauftragen deines Kreises versuchen @Kenador, denn diese Weitergabe deiner persönl. Angaben geht ja gar nicht.
Ausserdem gibts hier im Forum die Adresse & Tel.Nr. des Kundenmanagements der AA in Nürnberg, dort kannst du dich beschweren.
Bestimmt findest du die in der Suchfunktion.
Alles Gute
 

kenad0r

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Hallo Rounddancer,

Natürlich gilt: "Der Staat ist ein Esel, der Staat sind WIR!", doch wir sind nicht nur wir Alg II-Hilfsempfänger, sondern auch viele, viele andere Menschen. Und: Dann frag mal den billig und gerecht denkenden Menschen, der täglich sich krummlegt, um seine Familie und sich im Schweiße seines Angesichts ernähren und kleiden zu können.
Der sieht es nicht ein, wenn jemand anderes Staatsknete bekommt, ohne dafür was zu tun, ohne etwas zu tun, was er machen kann, um aus der Notlage, aus dem Bedarf an Staatsknete baldigst herauszukommen.
Ich frage gerne einen billig und gerecht denkenden Menschen, der sich täglich für seine Familie krummlegt, ob er bereit ist mein sechstes Bewerbungstraining zu bezahlen.
Die Leute würden sich gar nicht mehr über die Empfänger aufregen wenn sie wüssten wo ihr Geld tatsächlich hingeht.
Nämlich an irgendwelche profitorientierten privaten Institutionen die sich vorgenommen haben aus der Hartz4 Geschichte Kohle zu machen.
Das findest du richtig?

Hallo Tinka,

danke für deine Tipps.
Ein Update gibt es auch:
Mittlerweile war ich bei der Polizei um dort zu fragen wie ich mich strafrechtlich gegen den Fallmanager wehren kann. Dort wurde ich zur Kriminalpolizei(!) weitergeleitet die sich den Fall nun angenommen haben.
Probleme gibt es nur bei der Zuständigkeit:
Weder der "normale" noch der Kriminalpolizist wusste wer letztendlich für solche Fälle zuständig ist.
Man schwankt zwischen Staatsanwalt und den von dir angesprochenen Datenschutzbeauftragten.

Hinzu kommt, dass ich Montag noch einen Termin bei einem Anwalt vereinbaren werde, da mittlerweile einige Sachen (Hausbesuch zB) hinzugekommen sind, und meine Zahlungen noch immer auf Eis liegen.

Natürlich informiere ich euch über den weiteren Verlauf.

Gruß aus Hamburg
 

kenad0r

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Eines habe ich noch vergessen:
In meiner Eingliederungsvereinbarung steht, dass ich das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet habe obwohl dies durchaus der Fall ist.
Macht das die Eingliederungsvereinbarung ungültig? Wäre für mich jetzt die leichteste Lösung..
 
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