Eingliederungszuschuss beantragen, Begründung

Leser in diesem Thema...

Sebastian1983

0
Ganz Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
6 Aug 2014
Beiträge
11
Bewertungen
2
Hallöchen, Ich habe vor kurzem eine neue Stelle als Art Director bei einem Start up angetreten, aber um mich geht es hierbei nicht. Da mir das letzte mal schon so gut geholfen wurde dachte ich ich probiere hier nochmal mein Glück. ich hoffe das Ganze ist im richtigen Unterforum (ich bitte um Verständis falls nicht, manchmal ist es schwer sich bei den vielen Unterforen zurecht zu finden - In der Suchfunktion habe ich leider nichts dazu gefunden)

Wir wollen einen neuen Mediengestalter einstellen. Einen der Bewerber können wir uns persönlich sehr gut im Unternehmen vorstellen, er hat jedoch ein paar fachliche Mängel.

Beim Bewerber ergibt sich folgende Situation:
- Der Bewerber ist 32 Jahre alt
- Keine Behinderung
- Er ist seit über einem Jahr arbeitslos, erhält jedoch ALGI da er nicht die komplette Zeit über Leistungen bezogen hat
- Der Bewerber hat keine abgeschlossene Berufsausbildung
- Der Bewerber hat jedoch 4 Jahre Berufserfahrung als Webdesigner, wir wollen ihn als Mediengestalter der zukünftig sowohl im Web als auch im Print und Videobereich arbeiten kann anstellen.
- Wir sind eine Agentur, der Bewerber hat jedoch bei einem Handelsunternehmen gearbeitet.
- Der Bewerber nimmt am Programm Interne Ganzheitliche Integrationsberatung (INGA) teil.

Deshalb nun zu meinen Fragen:
1. Laut der Aussage des Bewerbers kommt er für einen Eingliederungszuschuss vom Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit in Frage (nach §§ 88 – 92 und 131 SGB III). Stimmt das so? Das für eine gewisse Zeit eine Minderleistung zu erwarten ist ist klar, aber zählt er unter diesen Vorraussetzungen trotz der 4 Jahre Berufserfahrung schon als "schwer vermittelbar"? Wenn ich es richtig verstanden habe müssen ja sowohl die Vorraussetzungen "erwartete Minderleistung" sowie "erschwerte Vermittlung" beide erfüllt werden.

2. In der Geschäftsanweisung der Arbeitsagentur heißt es dass man den Antrag begründen muss. Leider habe ich jedoch nirgendwo gefunden wie so eine Begründung auszusehen hat und Niemand im Unternehmen hatte jemals etwas damit zu tun. Ist dies einfach ein formloses Schreiben oder gibt es dafür Standards? Auf was muss geachtet werden?

(Bonus 3. Die Förderung beträgt ja max. 50%, ist das auch ein reeler Wert der im Normalfall genehmigt wird?)

Schonmal vorweg vielen Dank für jede hilfreiche Antwort! Ich bin wirklich beeindruckt wie schnell und kompetent einem hier immer geholfen wird! Wir würden den Herrn sehr gerne anstellen wenn die zu erwartende Minderleistung tatsächlich über einen Zuschuss ausgeglichen werden kann.
 
Oben Unten