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Eingliederungszuschuß 50plus

Mortimer

Neu hier...
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Moin!

Ich kann einen Job bekommen. Da ich über 50 bin, würde mein Arbeitgeber einen Eingliederungszuschuß i.H.v. 50% der Lohnkosten für 12 Monate erhalten. Auch ein Zuschuß für den Kauf eines PKW wurde mir in Aussicht gestellt. Soweit, so gut.

Leider bin ich verschuldet und mir würde Alles was die 1050€ übersteigt weitgehend gepfändet. Wegen der hohen Fahrkosten würde der Job dann keinen Sinn machen. Ich hätte einen Arbeitsweg von 38km (einfache Strecke)
Hinzu kämen Kosten für die Fähre von 40€ mtl. Bei 0,20€ je Entfernungs-km wären das ca. 200€. Mein Arbeitgeber wäre bereit, mir zusätzlich zu den 1050€ Netto einen Fahrkostenzuschuß in dieser Höhe zu zahlen. Der Fahrkostenzuschuß wäre nicht pfändbar.

Jetzt wüßte ich gerne, ob so ein Fahrkostenzuschuß mit in die Lohnkosten fällt also der Eingliederungszuschuß darauf ebenfalls gewährt wird.

Gibt es weitere Förderungen? Ich verfüge z.B. nicht über die erforderlichen Klamotten und Schuhe.

Der Arbeitgeber ist in MV ich wohne derzeit noch in Niedersachsen. Was würde sich verändern, wenn ich innerhalb der Fördermaßnahme nach MV umziehe? Wäre das JC in NDS weiterhin zuständig oder müßte ich dafür zum JC am neuen Wohnort?

Gibt es weitere Tipps für diese Chance?

Ich freue mich auf Eure Antworten.

Gruß
André
 

Lilastern

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@Mortimer;

Du kannst doch auch Fahrtkosten für die ersten 6 Monate aus dem Vermittlungsbudget bekommen. Diese Fahrtkosten sind aber vor deiner Arbeitsaufnahme zu beantragen. Das ist eine Kann-Leistung. Also das heißt nicht, dass das jedes Jobcenter bewilligt.

Wenn du umziehst dann ist dieses Jobcenter an deinem neuen Wohnort zuständig.
 

Seepferdchen

Teammitglied
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Hallo Andre,

Gibt es weitere Förderungen? Ich verfüge z.B. nicht über die erforderlichen Klamotten und Schuhe.
Hier würde ich einen Antrag aus dem Vermittlungsbudget stellen. § 44 SGB III

Das läuft Unterstützung der Persönlichkeit.

Bewerbungskosten pauschal
BA VB 1 b

Bewerbungskosten Nachweis
BA VB 1c

Reisekosten zum Vorstellungsgespräch
BA VB 1d

Fahrkosten für Pendelfahrten
BA VB 1e

Kosten für getrennte Haushaltsführung
BA VB 1f

Kosten für den Umzug
BA VB 1g

Fahrkosten zum Antritt einer Arbeits-oder Ausbil-dungsstelle
BA VB 1h

Kosten für Arbeitsmittel
BA VB 1i

Kosten für Nachweise
BA VB 1j

Unterstützung der Persönlichkeit
BA VB 1k

Sonstige Kosten
BA VB 2

Anforderung Unterlagen

Quelle: siehe hier:
 

ikarus

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Moin!

Ich kann einen Job bekommen. Da ich über 50 bin, würde mein Arbeitgeber einen Eingliederungszuschuß i.H.v. 50% der Lohnkosten für 12 Monate erhalten. Auch ein Zuschuß für den Kauf eines PKW wurde mir in Aussicht gestellt. Soweit, so gut.

Leider bin ich verschuldet und mir würde Alles was die 1050€ übersteigt weitgehend gepfändet. Wegen der hohen Fahrkosten würde der Job dann keinen Sinn machen. Ich hätte einen Arbeitsweg von 38km (einfache Strecke)
Hinzu kämen Kosten für die Fähre von 40€ mtl. Bei 0,20€ je Entfernungs-km wären das ca. 200€. Mein Arbeitgeber wäre bereit, mir zusätzlich zu den 1050€ Netto einen Fahrkostenzuschuß in dieser Höhe zu zahlen. Der Fahrkostenzuschuß wäre nicht pfändbar.

Jetzt wüßte ich gerne, ob so ein Fahrkostenzuschuß mit in die Lohnkosten fällt also der Eingliederungszuschuß darauf ebenfalls gewährt wird.

Gibt es weitere Förderungen? Ich verfüge z.B. nicht über die erforderlichen Klamotten und Schuhe.

Der Arbeitgeber ist in MV ich wohne derzeit noch in Niedersachsen. Was würde sich verändern, wenn ich innerhalb der Fördermaßnahme nach MV umziehe? Wäre das JC in NDS weiterhin zuständig oder müßte ich dafür zum JC am neuen Wohnort?

Gibt es weitere Tipps für diese Chance?

Ich freue mich auf Eure Antworten.

Gruß
André
Es ist schön das du wieder Arbeit hast!
Es gibt aber auch schlimme Finger!
Bevor du aber an Umzug denkst, möchte ich dich darauf hinweisen, dass
es Arbeitgeber gibt, die den Eingliederungszuschuss gern nehmen.
Wenn dann die Förderzeit zu ende ist kommt der Rausschmiss, da du zu teuer
wirst!
Der AG sucht sich dann oft einen neuen Mitarbeiter der wieder von der AA oder
dem JC gefördert wird.
Wenn du dann umgezogen bist stehst du in einem fremden Bundesland ohne Arbeit vielleicht noch belämmerter da!
Soll heißen, überlege genau was du machst.
 

flandry

VIP Nutzer*in
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25 Feb 2013
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Du kannst beim Amtsgericht eine Änderung der Pfändung wegen hoher Fahrtkosten beantragen. Die Pfändungsfreigrenze ist nämlich nichts weiter als eine pauschalierte Regelung, von der das Amtsgericht zu deinen Gunsten abweichen kann.
Sinnvoll ist eine Aufstellung der laufenden monatlichen Kosten. Jahresbeiträge wie z. B. Versicherungen müssen auf den Monat umgelegt werden.
Evtl. hilft dir die Rechtsantragsstelle beim Arbeitsgericht.
Ich würde das aber erst dann machen, wenn sich im Monat MINDESTENS ein Hunderter zu deinen Gunsten ergibt.:icon_exclaim::icon_exclaim::icon_exclaim:
 
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