Eingliederungsvereinbarung

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64erin

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Hallo Ihr Lieben,
mein Sohn (U 25) kam heute mit seiner 1. Eingliederungsvereinbarung vom Amt.
Meiner Meinung nach einfach nur haarsträubend. Ich gebe Euch mal einen Einblick:
1. Leistungen ARGE Arbeit und Grundsicherung

Kommt der zuständige Träger seinen in der Eingliederungsvereinbarung festgelegten Pflichten nicht nach, ist ihm innerhalb einer Frist von - hier wurde keine Frist eingetragen - das Recht der Nacherfüllung einzuräumen. Ist eine Nachbesserung tatsächlich nicht möglich, muss er folgende Ersatzmaßnahmen anbieten: - hier wurden keine Ersatzmaßnahmen aufgeführt.
Dieses war auch schon der Passus für die ARGE , welche Leistungen sie erbringt. Nur die 2 Sätze, sonst nichts.
Keine Aussagen zu Bewerbungsunterstützung, keine Aussagen zu UBV, rein gar nichts. Es waren nur die 2 Sätze.

Mein Sohn sollte die EV beim Arbeitsvermittler unterschreiben, bat aber, diese mit nach Hause nehmen zu dürfen. Dieses wurde ihm dann auch gestattet, er soll sie diese Woche noch beim Arbeitsvermittler abgeben.

Ich hab sie mir dann durchgelesen und bin bald aus allen Wolken gefallen.

Was macht man jetzt am besten?

Eine neue EV (auf meinen Sohn abgepaßt) und laut Eurer Vorlage zur EV unterschrieben einreichen oder Eure Erklärung zur EV,unter Vorbehalt unterschrieben, einreichen?

Brauche Euren Rat. Eilt ein wenig.
Vielen Dank!
die 64erin.
 

64erin

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Hallo alpha,

Stichpunkt 2.: Bemühungen durch meinen Sohn

.......... verpflichtet sich, Ortsabwesenheit vorher mit dem persönlichen Ansprechpartner abzustimmen, alle Möglichkeiten zu nutzen, um den eigenen Lebensunterhalt aus eigenen Mitteln und Kräften zu bestreiten und an allen Maßnahmen zur Eingliederung mitzuwirken, insbesondere Kontaktaufnahme zu PACE (Pro Aktiv Center - Beratung, Begleitung, Vermittlung, dieses ist ein Programm des Landes Niedersachsen zur Förderung der Jugendberufshilfe), Mitarbeit an der Vermittlung in Betriebspraktika.

Diese Kontaktaufnahme zu PACE wird mein Sohn auch machen.

Ansonsten sind weitere Punkte nicht aufgeführt.

Grüße die 64erin
 
A

Arco

Gast
... :shock: :hihi: :hihi: also so eine EGV habe ich aber noch nie gesehen :kinn: :kinn:

Wenn da wirklich, bis auf die Rechtsmittelbelehrung, nichts weiter drinsteht, dann hätte sich der/die SB auch die "Mühe" sparen können.

Keine Fördermaßnahmen, keine Bewerbungsvorschriften - garnienienix :pfeiff: :pfeiff:

Also - kein Ratschlag, aber nur keine wäre besser ;)
 

Blackdragon

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1. Leistungen ARGE Arbeit und Grundsicherung

Kommt der zuständige Träger seinen in der Eingliederungsvereinbarung festgelegten Pflichten nicht nach, ist ihm innerhalb einer Frist von - hier wurde keine Frist eingetragen - das Recht der Nacherfüllung einzuräumen. Ist eine Nachbesserung tatsächlich nicht möglich, muss er folgende Ersatzmaßnahmen anbieten: - hier wurden keine Ersatzmaßnahmen aufgeführt.
Bei der Nachbesserungspflicht würde ich handschriftlich 2 Wochen eintragen.
Soweit ich weiss, muss eine Ersatzmaßnahme aufgeführt werden; darauf würde ich den SB ansprechen.

Folgendes würde ich noch hinzufügen:
- Unterstützung der Bewerbungsbemühungen durch finanzielle Leistungen (UBV
gem. § 46 SGB III i.V.m. §16 Abs. 1 SGB II). Bewerbungskosten (jährlich 260 EUR gegen Nachweise) und Reisekosten zum Vorstellungsgespräch nach vorheriger Absprache mit dem Sachbearbeiter.


Einfach unterschreiben und abwarten was die so dazu sagen...
 
A

Arco

Gast
... HALLO ! ! !

das mit dem nachträglich handschriftlich reinschreiben ginge aber nur wenn auch der/die SB noch nicht unterschrieben hat.

Ansonsten lieber eine eigene EGV aufsetzen und vorlegen ....

Nur mal so meine Meinung ....
 

Blackdragon

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Arco meinte:
... HALLO ! ! !

das mit dem nachträglich handschriftlich reinschreiben ginge aber nur wenn auch der/die SB noch nicht unterschrieben hat.

Selber HALLO ! :p
SB kann ja bei den "Hinzufügungen" nochmal seinen "Wilhelm" hinkritzeln und fertich ist das...
 
A

Arco

Gast
64erin meinte:
Hallo Arco,
der SB hat bereits unterschrieben.

... dann würde ich wenn mann/frau möche nichts handschriftlich dazuschreiben ( aber wiegeschrieben - nur meine Meinung ) sondern eine gänzlich Neue schreiben und vorlegen.

Die Anmerkungen von unserem schwarzen Drachen sind insoweit nicht falsch, aber wenn unter Bewerbungspflichten nichts steht (außer mann/frau will es) dann kann man das bei den Rechten auch weglassen.

Ansonsten selbstverständlich wenn wenn es geht nur Beides ! !

Nur - diese EGV ist eigentlich zum lachen und könnte :pfeiff: :pfeiff:

oder neu verhandeln mit allen Rechten und Pflichten ......
 
A

Arco

Gast
Blackdragon meinte:
Arco meinte:
... HALLO ! ! !

das mit dem nachträglich handschriftlich reinschreiben ginge aber nur wenn auch der/die SB noch nicht unterschrieben hat.

Selber HALLO ! :p
SB kann ja bei den "Hinzufügungen" nochmal seinen "Wilhelm" hinkritzeln und fertich ist das...

... dann mach es bei Deiner - aber ich würde solche Ratschläge nicht weitergeben.

Gut, es kann sein das mein "Rechtsverständnis" falsch ist :!:
 

64erin

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Ihr Lieben,
mir wäre die Variante einer neuen EGV o d e r die Variante einer Erklärung auch lieber, ich möchte da eigentlich nichts "dazukritzeln". Bloß was ist besser und sichert meinen Sohn vor Eventualitäten ab?
 

Blackdragon

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@ ARCO:

Ich habe es bei meiner EGV gemacht... das nennt sich Verhandlungsphase. Entweder der SB stimmt zu oder eben nicht; oder er/sie macht einen Gegenvorschlag. Es ist immerhin ein 2-seitiger Vertrag und in Teutschland ist immer noch Vertragsfreiheit!
Sollte ich gezwungen werden ein Dokument ohne die Möglichkeit der Änderung meinerseits zu unterschreiben, nennt man das Nötigung; immerhin ein Tatstrafbestand :!:

Nur mal so (;-)
 

alpha

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Also irgendwie scheint das doch recht harmlos zu sein ( aus meiner Sicht, die natürlich nur beschränkt ist ).....Pflichten f. die Arge /AfA gibt es eh kaum noch... also bevor die auf die Idee kommen da 50 Bewerbungen / Mon. ( :mrgreen: ) festzulegen, lieber unterschreiben, bzw., evtl. noch was bei der Ersatzmaßnahme aufnehmen lassen....
 
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