• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

Eingliederungsvereinbarung

Status
Nicht offen für weitere Antworten.

Wuttke

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
29 Aug 2009
Beiträge
4
Gefällt mir
0
#1
Unsere Tochter, 19 Jahre hat gerade ihre schulische Ausbildung abgeschlossen und noch keine Erfahrungen mit der Arbeitsagentur. Sie bekommt keinen einzigen Cent, da wir beide arbeiten, einen Antrag auf Unterstützung brauchte sie erst garnicht abgeben. Sie wurde aber gezwungen eine Eingliederungsvereinbarung zu unterschreiben, ist das in ihrem Fall unbedingt notwendig. Das schlimmste darin, die Vorstellung beim psychologischen Dienst, weil sie sich weigerte die Vermittlung für die alten Bundesländer anzunehmen. Da sie keinerlei Bezüge erhält, kann sie überhaupt zu irgendetwas aufgefordert werden und wenn sie es nicht einhält droht ihr eine Vermittlungssperre.
 

hergau

Elo-User/in

Mitglied seit
19 Aug 2009
Beiträge
1.103
Gefällt mir
152
#2
Klingt alles etwas seltsam.
Euer Kind sollte ja auch bis U25 beu Euch wohnen.
Sie gehört aber zur Bedarfsgemeinschaft bei Euch.
 

physicus

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
1 Mrz 2008
Beiträge
6.742
Gefällt mir
1.085
#3
Unsere Tochter, 19 Jahre hat gerade ihre schulische Ausbildung abgeschlossen und noch keine Erfahrungen mit der Arbeitsagentur. Sie bekommt keinen einzigen Cent, da wir beide arbeiten, einen Antrag auf Unterstützung brauchte sie erst garnicht abgeben. Sie wurde aber gezwungen eine Eingliederungsvereinbarung zu unterschreiben, ist das in ihrem Fall unbedingt notwendig. Das schlimmste darin, die Vorstellung beim psychologischen Dienst, weil sie sich weigerte die Vermittlung für die alten Bundesländer anzunehmen. Da sie keinerlei Bezüge erhält, kann sie überhaupt zu irgendetwas aufgefordert werden und wenn sie es nicht einhält droht ihr eine Vermittlungssperre.
´
wenn sie keine leistungen von der ARGE erhält, braucht sie die EGV auch nicht unterzeichnen.
mit was wollten sie denn diesen kram auch durchsetzen?
eine sanktion würde doch ins leere laufen, bei null euro unterstützung ;)
eine vermittlungssperre ist das überhaupt lächerlichste was ich von da je gehört habe, denn die ARGE vermittelt sie max. in sinnlosmaßnahmen, da soll sie froh sein, wenn sie diese sperre bekommt muhahaha..

was mich allerdings wundert ist, das sie nicht mehr bei euch wohnt, sie ist 19 und hat keinerlei einkommen, da solltet ihr als eltern unterhaltpflichtig sein, bis zum vollendeten 25. lebensjahr.

mfg physicus
 

wolliohne

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
19 Aug 2005
Beiträge
14.824
Gefällt mir
839
#4
EGV schriftl. Widerrufen (wg. Zwang zur Unterschrift) und weitere Post bzgl. EGV einfach ignorieren-Ende.
 

left

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
22 Mai 2006
Beiträge
1.242
Gefällt mir
69
#5
´
wenn sie keine leistungen von der ARGE erhält, braucht sie die EGV auch nicht unterzeichnen.
mit was wollten sie denn diesen kram auch durchsetzen?
eine sanktion würde doch ins leere laufen, bei null euro unterstützung ;)
eine vermittlungssperre ist das überhaupt lächerlichste was ich von da je gehört habe, denn die ARGE vermittelt sie max. in sinnlosmaßnahmen, da soll sie froh sein, wenn sie diese sperre bekommt muhahaha..

was mich allerdings wundert ist, das sie nicht mehr bei euch wohnt, sie ist 19 und hat keinerlei einkommen, da solltet ihr als eltern unterhaltpflichtig sein, bis zum vollendeten 25. lebensjahr.

mfg physicus
@physicus,
der neue Forumteilnehmer Wuttke, "Herzlich willkommen" schreibt <ARBEITSAGENTUR> (Bundesagentur für Arbeit) und nicht nicht die "ARGE" und auch nicht das seine/ihre Tochter eine eigene Wohnung hat.
Oder habe ich falsch gelesen?
 

left

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
22 Mai 2006
Beiträge
1.242
Gefällt mir
69
#6
Unsere Tochter, 19 Jahre hat gerade ihre schulische Ausbildung abgeschlossen und noch keine Erfahrungen mit der Arbeitsagentur. Sie bekommt keinen einzigen Cent, da wir beide arbeiten, einen Antrag auf Unterstützung brauchte sie erst garnicht abgeben. Sie wurde aber gezwungen eine Eingliederungsvereinbarung zu unterschreiben, ist das in ihrem Fall unbedingt notwendig. Das schlimmste darin, die Vorstellung beim psychologischen Dienst, weil sie sich weigerte die Vermittlung für die alten Bundesländer anzunehmen. Da sie keinerlei Bezüge erhält, kann sie überhaupt zu irgendetwas aufgefordert werden und wenn sie es nicht einhält droht ihr eine Vermittlungssperre.
@ hallo Wuttke erst einmal "Herzlich willkommen":icon_knutsch:,

das klingt schon komisch was die Arbeitsagentur so von sich gegeben hat.
Deine Tochter hat sich nach Beendigung der Schule arbeitssuchend gemeldet und die Arbeitsagentur droht sie zum "psychologischen Dienst" zu schicken? und droht auch noch mit "Vermittlungssperre "?
Das kann doch nur ein Missverständnis sein.

Wenn Du mich fragst, ich würde mit meiner Tochter und einem Beistand einmal zur Arbeitsagentur gehen und mit dem Vorgesetzten des Mitarbeiters der Arbeitsagentur ein Gespräch führen und den Sachverhalt abklären.
Es gibt auch die Möglichkeit sich direkt bei der <Bundesagentur für Arbeit> in Nürnberg zu beschweren.

Ich meine eure Tochter müßte sich beim Jobcenter/ARGE melden, wenn sie Geld haben möchte und das muss die Arbeitsagentur auch sagen.
 

Erolena

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
7 Nov 2007
Beiträge
5.939
Gefällt mir
1.507
#8
Hallo Wuttke, herzlich willkommen im Forum. Nach einer schulischen Ausbildung hat Eure Tochter sicher keinen Anspruch auf das normale Arbeitslosengeld (ALG I). Ausnahme: Es sei denn, sie hätte eine Ausbildung mit Azubivergütung gemacht z.B. als Krankenschwester oder Altenpflegerin. Dann könnte es einige hundert Euro ALG I geben.

Das sie gar keinen Antrag auf ALG 2 stellen braucht, sagt die ARGE den unter 25 jährigen (U25 genannt) gerne, um sie abzuwimmeln. Natürlich kann sie einen Antrag stellen, der muss auch angenommen werden. Allerdings wird tatsächlich das Erwerbseinkommen der Eltern geprüft. Auch das Kindergeld wird angerechnet.

Kindergeld steht ihr als arbeitssuchende Jugendliche bis zur Vollendung des 21 Lebensjahres zu. KG steht auch dem Kind zu, das bis 25 Jahre ausbildungssuchend ist. Es gibt von der Kindergeldstelle (Familienkasse o.ä.) dazu einen Fragebogen zum Kindergeldanspruch des volljährigen Kindes. Dazu soll man ein Formularblatt von der Arbeitsagentur oder ARGE ausfüllen lassen, dass sie arbeitssuchend oder ausbildungssuchend gemeldet ist. Das könnte ein Problem werden. Denn bescheinigt Euch die erzürnte Arbeitsagentur die "Arbeitssuche" nicht, dann könnte die Familienkasse das Kindergeld zurückfordern. (Ich habe ein ähnliches Problem gerade selber gehabt.)

Aber eine Alternative:
Ihr könntet die Familienkasse fragen, ob Eure Tochter auch durch Kopien von Bewerbungen um Arbeitsplätze nachweisen kann, dass sie arbeitssuchend ist. Dann seid ihr diesbezüglich nicht mehr vom Arbeitsamt oder der ARGE abhängig.
(Jedenfalls für die ausbildungssuchenden Jugendlichen bis 25 J. kann man die Ausbildungssuche durch eigene Bewerbungsschreiben u. ggf. Antworten der Betriebe beweisen)

Was hat sie denn für einen Abschluss erreicht?
 
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
Oben Unten