Eingliederungsvereinbarung

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Wuttke

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Unsere Tochter, 19 Jahre hat gerade ihre schulische Ausbildung abgeschlossen und noch keine Erfahrungen mit der Arbeitsagentur. Sie bekommt keinen einzigen Cent, da wir beide arbeiten, einen Antrag auf Unterstützung brauchte sie erst garnicht abgeben. Sie wurde aber gezwungen eine Eingliederungsvereinbarung zu unterschreiben, ist das in ihrem Fall unbedingt notwendig. Das schlimmste darin, die Vorstellung beim psychologischen Dienst, weil sie sich weigerte die Vermittlung für die alten Bundesländer anzunehmen. Da sie keinerlei Bezüge erhält, kann sie überhaupt zu irgendetwas aufgefordert werden und wenn sie es nicht einhält droht ihr eine Vermittlungssperre.
 

hergau

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Klingt alles etwas seltsam.
Euer Kind sollte ja auch bis U25 beu Euch wohnen.
Sie gehört aber zur Bedarfsgemeinschaft bei Euch.
 

physicus

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Unsere Tochter, 19 Jahre hat gerade ihre schulische Ausbildung abgeschlossen und noch keine Erfahrungen mit der Arbeitsagentur. Sie bekommt keinen einzigen Cent, da wir beide arbeiten, einen Antrag auf Unterstützung brauchte sie erst garnicht abgeben. Sie wurde aber gezwungen eine Eingliederungsvereinbarung zu unterschreiben, ist das in ihrem Fall unbedingt notwendig. Das schlimmste darin, die Vorstellung beim psychologischen Dienst, weil sie sich weigerte die Vermittlung für die alten Bundesländer anzunehmen. Da sie keinerlei Bezüge erhält, kann sie überhaupt zu irgendetwas aufgefordert werden und wenn sie es nicht einhält droht ihr eine Vermittlungssperre.
´
wenn sie keine leistungen von der ARGE erhält, braucht sie die EGV auch nicht unterzeichnen.
mit was wollten sie denn diesen kram auch durchsetzen?
eine sanktion würde doch ins leere laufen, bei null euro unterstützung ;)
eine vermittlungssperre ist das überhaupt lächerlichste was ich von da je gehört habe, denn die ARGE vermittelt sie max. in sinnlosmaßnahmen, da soll sie froh sein, wenn sie diese sperre bekommt muhahaha..

was mich allerdings wundert ist, das sie nicht mehr bei euch wohnt, sie ist 19 und hat keinerlei einkommen, da solltet ihr als eltern unterhaltpflichtig sein, bis zum vollendeten 25. lebensjahr.

mfg physicus
 

left

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´
wenn sie keine leistungen von der ARGE erhält, braucht sie die EGV auch nicht unterzeichnen.
mit was wollten sie denn diesen kram auch durchsetzen?
eine sanktion würde doch ins leere laufen, bei null euro unterstützung ;)
eine vermittlungssperre ist das überhaupt lächerlichste was ich von da je gehört habe, denn die ARGE vermittelt sie max. in sinnlosmaßnahmen, da soll sie froh sein, wenn sie diese sperre bekommt muhahaha..

was mich allerdings wundert ist, das sie nicht mehr bei euch wohnt, sie ist 19 und hat keinerlei einkommen, da solltet ihr als eltern unterhaltpflichtig sein, bis zum vollendeten 25. lebensjahr.

mfg physicus

@physicus,
der neue Forumteilnehmer Wuttke, "Herzlich willkommen" schreibt <ARBEITSAGENTUR> (Bundesagentur für Arbeit) und nicht nicht die "ARGE" und auch nicht das seine/ihre Tochter eine eigene Wohnung hat.
Oder habe ich falsch gelesen?
 

left

1. VIP Nutzergruppe
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Unsere Tochter, 19 Jahre hat gerade ihre schulische Ausbildung abgeschlossen und noch keine Erfahrungen mit der Arbeitsagentur. Sie bekommt keinen einzigen Cent, da wir beide arbeiten, einen Antrag auf Unterstützung brauchte sie erst garnicht abgeben. Sie wurde aber gezwungen eine Eingliederungsvereinbarung zu unterschreiben, ist das in ihrem Fall unbedingt notwendig. Das schlimmste darin, die Vorstellung beim psychologischen Dienst, weil sie sich weigerte die Vermittlung für die alten Bundesländer anzunehmen. Da sie keinerlei Bezüge erhält, kann sie überhaupt zu irgendetwas aufgefordert werden und wenn sie es nicht einhält droht ihr eine Vermittlungssperre.

@ hallo Wuttke erst einmal "Herzlich willkommen":icon_knutsch:,

das klingt schon komisch was die Arbeitsagentur so von sich gegeben hat.
Deine Tochter hat sich nach Beendigung der Schule arbeitssuchend gemeldet und die Arbeitsagentur droht sie zum "psychologischen Dienst" zu schicken? und droht auch noch mit "Vermittlungssperre "?
Das kann doch nur ein Missverständnis sein.

Wenn Du mich fragst, ich würde mit meiner Tochter und einem Beistand einmal zur Arbeitsagentur gehen und mit dem Vorgesetzten des Mitarbeiters der Arbeitsagentur ein Gespräch führen und den Sachverhalt abklären.
Es gibt auch die Möglichkeit sich direkt bei der <Bundesagentur für Arbeit> in Nürnberg zu beschweren.

Ich meine eure Tochter müßte sich beim Jobcenter/ARGE melden, wenn sie Geld haben möchte und das muss die Arbeitsagentur auch sagen.
 

Erolena

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Hallo Wuttke, herzlich willkommen im Forum. Nach einer schulischen Ausbildung hat Eure Tochter sicher keinen Anspruch auf das normale Arbeitslosengeld (ALG I). Ausnahme: Es sei denn, sie hätte eine Ausbildung mit Azubivergütung gemacht z.B. als Krankenschwester oder Altenpflegerin. Dann könnte es einige hundert Euro ALG I geben.

Das sie gar keinen Antrag auf ALG 2 stellen braucht, sagt die ARGE den unter 25 jährigen (U25 genannt) gerne, um sie abzuwimmeln. Natürlich kann sie einen Antrag stellen, der muss auch angenommen werden. Allerdings wird tatsächlich das Erwerbseinkommen der Eltern geprüft. Auch das Kindergeld wird angerechnet.

Kindergeld steht ihr als arbeitssuchende Jugendliche bis zur Vollendung des 21 Lebensjahres zu. KG steht auch dem Kind zu, das bis 25 Jahre ausbildungssuchend ist. Es gibt von der Kindergeldstelle (Familienkasse o.ä.) dazu einen Fragebogen zum Kindergeldanspruch des volljährigen Kindes. Dazu soll man ein Formularblatt von der Arbeitsagentur oder ARGE ausfüllen lassen, dass sie arbeitssuchend oder ausbildungssuchend gemeldet ist. Das könnte ein Problem werden. Denn bescheinigt Euch die erzürnte Arbeitsagentur die "Arbeitssuche" nicht, dann könnte die Familienkasse das Kindergeld zurückfordern. (Ich habe ein ähnliches Problem gerade selber gehabt.)

Aber eine Alternative:
Ihr könntet die Familienkasse fragen, ob Eure Tochter auch durch Kopien von Bewerbungen um Arbeitsplätze nachweisen kann, dass sie arbeitssuchend ist. Dann seid ihr diesbezüglich nicht mehr vom Arbeitsamt oder der ARGE abhängig.
(Jedenfalls für die ausbildungssuchenden Jugendlichen bis 25 J. kann man die Ausbildungssuche durch eigene Bewerbungsschreiben u. ggf. Antworten der Betriebe beweisen)

Was hat sie denn für einen Abschluss erreicht?
 
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