Eingliederungsvereinbarung (1 Betrachter)

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donaldd

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Hallo,

ich habe mehrere Eingliederungsvereinbarungen.

Genau gesagt 5

Wenn jetzt in der Eingliederungsvereinbarung steht ich solle 2 Bewerbungen pro Monat schreiben.

Kann der ARGE Mitarbeiter nachforschen und bei den Firmen fragen ob da tatsächlich eine Bewerbung von mir eingegangen ist?

Es geht darum.

Ich weiss schon wo ich mich beworben habe, aber nicht wann!

Ich habe die Anschreiben gelöscht und keine Kopie für mich behalten.

Es geht um die Monate November 08, Dezember 08, Januar 09.

Wenn ich jetzt nicht sicher weiss wann eine Bewerbung war und ich diese in dieses Formular zu Bewerbungsaktivitäten reinschreibe, irgendwie, halt das ich zwei Bewerbungen pro Monat habe, kann das dann eine Sperrung zur Folge haben wenn er dies rausfindet das die Bewerbung nicht in diesem Monat war.

Und im Februar habe ich einen Termin (Mitte Februar).

Wenn ich jetzt die Bewerbungen von Februar für die ja laut EGV 2 pro Monat vorgesehen sind nicht mit eintrage in das Formular zu Bewerbungsaktivitäten. Und er dennoch danach fragt, kann ich sagen das der Februar noch zwei Wochen hat und ich in diesen noch Bewerbungen schreiben kann.

Schliesslich geht die EGV bis Ende April 09.

Wie ist das ich habe zwei Eingliederungsvereinbarungen welche beide bis Ende April 09 laufen.

Die eine (erste EGV) wurde Ende Oktober 2008 unterschrieben. Die zweite kurz vor Ende Januar 09.

Die zweite hatte nur die Änderung das ich Probeweise 2 Tage Praktikum mache in einer Firma um zu sehen ob ich den Anforderungen des Arbeitsgebers entspreche. War meine Eigenbemühung, nicht ARGE oder so.

Gilt dann die EGV die im Oktober 2008 unterschrieben worden ist nicht mehr, wenn ich die im Januar 2009 unterschrieben habe. Ich meine die zweite hatte ja die Änderung vom Probepraktikum. Wegen dem Probepraktikum geht es mir.

Und hat das Auswirkungen auf meine Bewerbungen. Kann ich sagen das ich nur Bewerbungen vorlege die ab Ende Januar 09 sind (2. EGV). Da die EGV anders ist als die von Oktober 2008 (es hat sich nur das mit dem Probepraktikum in der 2. EGV geändert.).

Begründet das dass wegfallen der EGV von Oktober 08 (beide EGV sind bis Ende April 09).

Wenn ja, darf er nach den Bewerbungen von Ende Oktober 2008 bis zum erstellen der 2. EGV im Januar 09 fragen.

Hoffe mir kann jemand helfen.

Danke

P.S: Er hat ja bis jetzt nie nach den Bewerbungsunterlagen gefragt. Aber in der Einladung steht das ich Bewerbungsunterlagen mitbringen soll.

Die erste von beiden Eingliederungsvereinbarungen war vom 30. Oktober 2008. also ein Donnerstag. Der 31. Okt. 08 war ein Freitag.

Heisst das jetzt auch das ich für den 30 und 31. Okt. 08 zwei Bewerbungen schreiben muss?

Danke
 

Mario Nette

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Du hast fünf EGVen, die alle momentan gelten? Oder nur zwei? :icon_eek: :eek: Offensichtlich hat dich die ARGE also nicht aufgeklärt, was eine EGV ist, wie es rechtlich aussieht etc. Und offensichtlich hat dann die ARGE auch nicht pflichtgemäß geprüft.

Ich kann es mir so erklären: Viele Leute wurden Anfang des Jahres vorgeladen, um eine "neue" EGV abzuschließen. Warum, das wissen wir alle noch nicht. Dabei ist die Frage: Ist dieser Abschluss eine zweite EGV oder eine Ersetzung der bestehenden EGV? Das ist unklar. Bei mir ist es so, dass ich Ende Dezember den gleichen Rummel hatte und hier gerichtlich davon ausgegangen wird, dass ich eine zweite EGV kriegen sollte (also keine Ersetzung bzw. Ergänzung der ersten). Und zwei EGVen zur selben Zeit sind nicht vorgesehen im SGB.

Da du weißt, dass du dich beworben hast und wo, kannst du meiner Meinung nach das ruhig mit aufnehmen, auch ohne Datum. Die Vergewisserung lässt sich dann über eine Rücksprache mit den jeweiligen Unternehmen klären. Dabei muss aber dennoch beachtet werden, dass, wenn du der EGV (welcher denn?) nachkommen willst, sie im festgelegten Rahmen getätigt wurden. Nach den Bewerbungen darf er natürlich fragen, denn du hast dich ja damals dazu verpflichtet, diese zu tätigen.

Mario Nette
 

donaldd

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danke für eure antworten.

mit fünf EGV meinte ich. bisher sind es fünf. aber nur die letzten beiden die ich aufgeführt habe gelten. so ist es richtig.

mit der vergewisserung meinst du das ich bei den unternehmen telefonisch nachfrage wann ich mich da beworben habe.

mit festgelegten rahmen ist wohl gemeint die zwei bewerbungen die ich jeden monat schreiben muss.

wie sieht das rechtlich aus. wenn der arge mitarbeiter bei den unternehmen anruft bei denen ich mich beworben habe und es stellt sich raus das ich mich dort gar nicht beworben habe. kann der mir das alg 2 geld kürzen?

Nach den Bewerbungen darf er natürlich fragen
aber nicht bei den unternehmen!

oder verstehe ich das falsch mit der aussage von marco*

können: ja dürfen: nein

ich habe rechtsschutz ich könnte dann auch gegen die arge vorgehen wenn die mir deswegen das geld kürzen.

und noch etwas da war doch vor kurzen ein gerichtsurteil das agh 30 std umfassen dürfen und nicht 20 std so wie es der kläger haben wollte.

ist das wahr.

ich habe zwei ausbildungen eine gewerbliche (abgeschlossen vor der hwk) und eine kaufmännische (abgeschlossen vor der ihk)

kann ich bei der agh auch einwenden das ich gerne in einem krankenhaus, rathaus oder finanzamt als 1 euro job arbeiten möchte.

landschaftsarbeiter im umweltbereich ist nicht so das wovon ich glaube das dass meine zukunft ist.

die kaufmännische ausbildung ist 4 jahre her.

thx
 

Mario Nette

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Erstmal: Fakt ist, dass einige ARGE-Bedienstete bei den Arbeitgebern anrufen und nachfragen, ob man sich dort auch wirklich beworben hat. Das Ganze stichprobenartig und ohne Zustimmung des Leistungsnehmers. Man will ja bei den dollen Auflistungen auch immer schön Adresse UND Telefonnummer sehen - warum wohl ...

Vergewisserung: Naja, du kannst schon nachfragen - wirkt natürlich überhaupt nicht seriös, sondern kommt beim Unternehmen dann so an wie: Massenbewerbung. Im meinte das so, dass im Zweifelsfall nachgefragt werden kann - nicht generell.

"festgelegter Rahmen": Ja, so meinte ich das.

Fragen nach Bewerbungen: Exakt - dich darf und muss er sogar fragen.

30-Stunden-Gerichtsurteil: Das sagte aus, dass 30 Stunden nicht zu beanstanden seien. Im Grunde könnten das Träger auch als Freifahrtsschein sehen, einfach mal 35 Stunden zu veranschlagen. Oder gar 40, wie wir es anscheinend hier im Forum mittlerweile auch sehen.

"kann ich bei der agh auch einwenden das ich gerne in einem krankenhaus, rathaus oder finanzamt als 1 euro job arbeiten möchte." - dazu fällt mir nur eines ein: Willst du die große, die kleine oder gar keine Peitsche? Was erwartest DU vom Amt, dass es für dich tut? Darum geht es doch.

Mario Nette
 
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