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Eingliederungsvereinbarung

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ramona34

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#1
Ich habe so eine Ahnung, das man eventuell bei meinem morgigem Termin bei der ARGE, eine Eingliederungsvereinbarung machen will. Könnte gut möglich sein. Es könnte ja auch möglich sein,daß ich die Eingliederungsvereinbarung nicht zur rechtlichen Prüfung minehmen darf. (dafür bin natürlich schon gewappnet). ABER gibt es nicht einen § das ich das Recht dazu habe? Ich meine sowtas schon mal gelesen zu haben, kann es aber nicht mehr finden.


2 mal hat man mir ja schon mal einen 1 Euro Job vor den Latz geknallt, unter anderem war einer beim Finazamt dabei. Leider wurde ich nicht genommen :cry: oh wie schade, oh wie scha-a-a-a-de! :D
 
E

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#2
Deine ablehnende Haltung gegenüber Eingliederungsvereinbarung und Ein-Euro-Job hängt u.a. wohl damit zusammen, daß Du Alg II in ausreichender Höhe beziehst?

Ich bin froh, daß ich einer Arbeitsgelegenheit nachgehen kann - denn mein Alg II ist sehr bescheiden. Die Mehraufwandsentschädigung von 160,-- Euro im Monat gibt mir die Möglichkeit ein paar Lebensmittel mehr einzukaufen. Ab dem 01.12.05 (Maßnahme beendet) muß ich dann von einem sehr niedrigen Alg II - Betrag überleben. Damit wird es sogar verdammt schwierig für mich überhaupt meine Grundbedürfnisse zu befriedigen.

Bei manchen Usern werde ich das Gefühl nicht los, erst einmal alles abzulehenen und zu bekämpfen. Ohne darüber nachzudenken, daß es andere arbeitslose Menschen in diesem Land gibt, die auf jeden Cent angewiesen sind, egal wo dieses Geld im Endeffekt herkommt.
 
E

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#3
Hi Cat,

wie kommt das eigentlich, dass Du nicht den "normalen" ALG-II-Satz bekommst? Du sprichst immer davon, nur einen sehr geringen Betrag zu erhalten. Dann lebst Du wohl in einer BG?

Liebe Grüße
Luna
 
E

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#4
Halloween sagte :
Hi Cat,

wie kommt das eigentlich, dass Du nicht den "normalen" ALG-II-Satz bekommst? Du sprichst immer davon, nur einen sehr geringen Betrag zu erhalten. Dann lebst Du wohl in einer BG?

Liebe Grüße
Halloween
Ja, ich lebe in einer sog. Bedarfsgemeinschaft mit meiner Ehefrau, keine Kinder.
 

ramona34

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#5
@Catweazle
Ich sehe die 1 Euro Jobs mehr negativ als positiv.
Für mich sind es "Sklavenjobs", denn für die eigentliche Arbeit wird man nicht bezahlt. Hätte ich einen der beiden Jobs bekommen, dann hätten ich ihn natürlich gemacht, aber auch nur deshalb, weil die dazu gezwungen werde. Eine Kürzung meines Bezuges kann ich mir auch nicht leisten.
1 Euro Jobs sollen aber auch die letzte Möglichkeit der "Förderung" sein und auserdem sollten da eine Eingliederungsvereinbarung vorausgehen. Dies ist bei mir nicht geschehen und trotzdem habe ich mich bei den zwei Stellen vorgestellt, weil ich es eben mußte.
Ander Mittel der Förderungen wurden mir immer abgelehnt, mit Gründen die ich nicht verstehen kann.
Bei keinen der beiden 1 euro jobs konnte mir jemand eine postive Antwort auf die Frage :welche Eingliederungschancen Sie für mich mit diesem Job Angebot verbinden?, geben. Und das finde ich schon recht merkwürdig. Und an dem letzteren Angebot, beim Finanzamt, konnte ich auch nichts gemeinnützigen und zusätzliches entdecken.
Glaub mir, wir (BG) sind auch auf jeden cent angewiesen, da bist du nicht der einzigste.
Ich sage es nochmal, ich bin keine Befürworterin der 1 Euro Jobs, weil sie eben keine Aussicht auf Eingliederung bieten.
Ich möchte Arbeiten und das von heut auf morgen, da wäre ich überglücklich. Aber eben nicht diese Zwansarbeit.[/quote]
 

ramona34

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#6
Zur Info:Ich lebe ebenfalls in einer BG. Bin aber nicht mit meinem Partner verheiratet und ahbe auch noch 2 Kinder mit in diese Beziehung gebracht.
Eine sogenannte Stiefkinderregelung wurde bis dato bei uns auch nicht vorgenommen.
 
E

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#7
Ich gehe einer Arbeitsgelegenheit bei der Tafel e.V. nach. Ich habe mir diesen Ein-Euro-Job selber ausgesucht. Die Eingliederungsvereinbarung habe ich ohne irgendeinen Zwang unterschrieben. Meine Case-Managerin setzte mich in keiner Weise unter Druck.

Der Geschäftsführer der Tafel e.V. kann mir keinen Arbeitsplatz auf dem ersten Arbeitsmarkt anbieten. Dies war seine mündliche Info an meinem ersten Arbeitstag. Ich kann mit dieser Situation umgehen. Wenn nichts vorhanden ist, dann kann er mir auch nichts anbieten.

Ich lebe nur noch von einem Tag auf den anderen. Für die Zukunft kann ich nichts mehr planen, zumindest was das Geld anbelangt. Aber dieser Ein-Euro-Job gibt mir wenigstens eine gewisse Sicherheit für die kommenden sechs Monate.

Über das Danach verschwende ich zum jetzigen Zeitpunkt lieber keinen einzigen Gedanken...
 
E

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#8
Catweazle sagte :
Aber dieser Ein-Euro-Job gibt mir wenigstens eine gewisse Sicherheit für die kommenden sechs Monate.

Über das Danach verschwende ich zum jetzigen Zeitpunkt lieber keinen einzigen Gedanken...
Wenn Dein jetziger EEJ vorbei ist und Du damit leben kannst, könntest Du Dir ja z.B. gleich danach einen neuen suchen, bzw. einen Verein etc., der für Dich einen EEJ einrichtet. Das machen schon einige.

Ich denke, dass die EEJs der Schaffung neuer Arbeitsplätze entgegen stehen, aber ich kann auch die Einstellung nachvollziehen, die einige dazu haben: ´Ich brauch das Geld, eine andere Möglichkeit sehe ich im Moment nicht, und es ist besser als rumsitzen.´

Liebe Grüße
Luna
 
E

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#9
Hallo Halloween,

wenn Du dieses Forum aufmerksam liest, dann müßtest Du auch wissen wie im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald mit den Arbeitsgelegenheiten verfahren wird.

Jeder Langzeitarbeitslose kann hier im hiesigen Landkreis nur ein einziges Mal einem Ein-Euro-Job nachgehen. Es gibt weder eine Verlängerung, noch einen neuen Zusatzjob.

Ich bin verdammt froh, daß ich diesen "Unrechts-Job" habe!

Der erste Arbeitsmarkt ist schon seit fünf Jahren nur noch Utopie für mich!
 

ramona34

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#10
So, bin zurück von meinem Termin und wie immer war es sehr "interessant". Eine Eingliederungsvereinbarung habe ich aus EDV technischen Gründen nicht erhalten.
Des weiteren hat sich über meine 1. "Bewerbung" zu einem zugewiesenen 1 Euro job beschwert. Diese lautete wie folgt:
"Sehr geehrte Frau XXXXX
Ich habe von der ARGE XXX ein Angebot für eine Arbeitsangelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung erhalten und wurde aufgefordert mich bei Ihnen dafür zu bewerben, was ich hiermit tue.
Der Aufforderung geht keine Eingliederungsvereinbarungen voraus, deshalb hätte ich im Vorfeld von Ihnen noch folgende Frage abgeklärt. Mich würde interessieren, welche Eingliederungschancen Sie für mich mit diesem Job Angebot verbinden?
Als Anhang sende ich Ihnen meinen Lebenslauf und meine beruflichen Ziele.

Über eine Antwort würde ich mich freuen und verbleibe

mit freundlichen Grüßen"

Da ich, wie schon mal erwähnt, keine Eeingliederungsvereinbarung hatte (habe), war und bin ich auch immer noch, der Meinung, das diese Art es Anschreibens in Ordnung geht. Diese Meinung vertrete ich auch jetzt noch. Meine SB ist da anderer Meinung, aber ehrlich gesagt stört mich das wenig.
 
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#11
Zitat: "Mich würde interessieren, welche Eingliederungschancen Sie für mich mit diesem Job Angebot verbinden?

Über meine Arbeitsgelgenheit bei der Tafel e.V. werde ich ebenfalls nicht wieder in den ersten Arbeitsmarkt integriert. Der Geschäftsführer der Tafel e.V. machte mir dies von Anfang an klar.

Die Ein-Euro-Jobs sind nicht dazu geeignet, daß ich wieder auf dem ersten Arbeitsmarkt eine Anstellung finden werde. Das ist auch mir bewußt. Aber mir geht es ausschließlich um die zusätzlichen 160,-- Euro im Monat, die ich in meiner finanziellen Not bitter notwendig habe.
 

ramona34

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#13
Ob dies rechtens ist, ist wohl nicht klar. Auf jeden Fall habe ich zwei dieser jobs vermittelt bekommen und das ohne EV. Annehmen müsste (muss) sie auf jeden Fall. Mir istnoch kein Fall eines Widerspruches dahingehend bekannt.
Ich weiss aber auch, das diese Vermittlung in 1 Euro Jobs die wohl letzte Möglichkeit sein soll, Arbeitslose zu integrieren, oder wie man das auch immer nennen mag. Als ich dies heute meiner SB mitgeteilt habe, antwortete sie mir das dies nicht stimme. Oky, sagte ich dann zu ihr, dann ist das was ich darüber mehrfach gelesen habe wohl alles gelogen. Darauf konnte sie mir dann keine Antwort geben.
Ineressieren würde mich aber allerdings auch mal, ob ich ich damit einverstanden sein muss, wenn die Vermittlung von 1 Euro Jobs mit in die EV kommt?! Was würde passieren, wenn ich darauf bestehen würde, daß diese Zeile rausgestreichen werden?!

Ich habe das schon des öfteren erwähnt, das mir 3 mal ein Bildungsgutschein abgelehnt wurde. Ich würde gern eine Umschulug zur Bürokauffrau machen, aber es besteht keine möglichkeit von der ARGE dahingehend gefördert zu werden. Das ich schon mal einen Lehrgang als Fachkraft für Bürokommunikation gemacht habe und danach eben auch keine Stelle gefunden habe hält man mir immer wieder vor. Heute wurde mir noch an Hand von Zahlen gezeigt, wie viele Arbeitslose es in diesem Bereich gibt. Blöd bin ich ja auch nicht, dass ist mir schon klar, es sieht in jeder Branche so aus. Aber trortz alledem würde ich gern eine Umschulung machen, aber wie gesagt.........alles abgelehnt. Es gäbe nur dann dahingehend eine Förderung, wenn ich einen AG vorweisen kann, der mich dann auch einstellt. Na wunderbar............sehr widersprüchlich was mir da meine SB unterbreitet. Einerseits zeigt sie mir eine Zahl von ca. 1300 arbeitssuchenden Büroleuten und andererseits sagt sie mir sie würden Fördern, wenn ich einen Ag finden würde! Kann ich nicht verstehen oder hab ich eine plokade?
 
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#14
Keine „Eingliederung“ ohne „Eingliederungsvereinbarung?“

Keine „Eingliederung“ ohne „Eingliederungsvereinbarung?“

§ 15 des SGB II bestimmt, dass „die Agentur für Arbeit ... mit jedem erwerbsfähigen Hilfebedürftigen die für seine Eingliederung erforderlichen Leistungen vereinbaren (soll). Hierbei soll festgelegt werden:

* welche Leistungen der Erwerbsfähige zur Eingliederung in Arbeit erhält,
* welche Bemühungen der erwerbsfähige Hilfebedürftige ... unternehmen muss ... und nachzuweisen hat.

Das Gesetz spricht also immerhin an erster Stelle von den Leistungen, die der erwerbsfähige Hilfebedürftige erhält, nicht von seinen Bemühungen.
Wie das Wort „soll“ in § 15 zu verstehen ist, wird durch die Durchführungsbestimmungen der BA deutlich. Dort heißt es: Vom Abschluss einer Eingliederungsvereinbarung ist nur dann abzusehen, wenn

* der/die Betroffene mit hoher Wahrscheinlichkeit auch ohne Eingliederungsvereinbarung in Kürze Erwerbsarbeit oder einen Ausbildungsplatz findet oder ihm/ihr
* vorübergehend eine Erwerbstätigkeit oder Eingliederungsmaßnahme nicht zumutbar ist und der oder die erwerbsfähige Hilfebedürftige sich hierauf beruft.

Das bedeutet: Auf eine Eingliederungsvereinbarung kann nicht deshalb verzichtet werden, weil das Amt „schon weiß“, was für den/die Alg-II-Bezieher/-in „gut ist“, sondern nur, weil sie unnötig oder derzeit nicht realisierbar ist. Die Durchführungshinweise der BA werden noch konkreter, indem sie die Personengruppen nennen, mit denen keine Eingliederungsvereinbarung geschlossen werden muss, sofern die Betroffenen dies nicht selbst wünschen:

* Allein Erziehende, denen auch gemäß § 10 SGB II aktuell keine Erwerbsarbeit zuzumuten ist,
* Pflegende Angehörige, denen gemäß § 10 SGB II aktuell keine Erwerbsarbeit zuzumuten ist,
* „Personen mit zulässiger Übergangsorientierung in den Ruhestand“,
* Jugendliche, die der Vollzeitschulpflicht unterliegen,
* Junge Menschen unter 25 Jahren, die eine allgemein- oder berufsbildende Schule in Vollzeit besuchen, wenn ihre Leistungen den erfolgreichen Abschluss der Schule erwarten lassen
* Personen mit einer festen Einstellungszusage innerhalb der nächsten acht Wochen.

Mit allen anderen erwerbsfähigen Hilfebedürftigen ist eine Eingliederungsvereinbarung abzuschließen. Die BA erklärt ihren Mitarbeiter/-innen hierzu: „Dem zuständigen Träger wird (mit § 15 SGB II) ein gebundenes Ermessen eingeräumt, d.h. die Vorschrift ist für ihn grundsätzlich ebenso verbindlich wie eine Muss-Vorschrift. Nur bei besonders atypischen Umständen wird ein Ermessen eröffnet.“

Link hierzu: www.alg-2.info/hilfe/eingliederungsvereinbarung/moeglichkeiten
 
E

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#15
SGB II - Grundsicherung für Arbeitsuchende -

Kapitel 1
Fördern und Fordern

§ 3

Leistungsgrundsätze



(1) Leistungen zur Eingliederung in Arbeit können erbracht werden, soweit sie zur Vermeidung oder Beseitigung, Verkürzung oder Verminderung der Hilfebedürftigkeit für die Eingliederung erforderlich sind. Bei den Leistungen zur Eingliederung in Arbeit sind

1. die Eignung,

2. die individuelle Lebenssituation, insbesondere die familiäre Situation,

3. die voraussichtliche Dauer der Hilfebedürftigkeit und

4. die Dauerhaftigkeit der Eingliederung

der erwerbsfähigen Hilfebedürftigen zu berücksichtigen. Vorrangig sollen Maßnahmen eingesetzt werden, die die unmittelbare Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ermöglichen. Bei der Leistungserbringung sind die Grundsätze von Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit zu beachten.



(2) Erwerbsfähige Hilfebedürftige, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sind unverzüglich nach Antragstellung auf Leistungen nach diesem Buch in eine Arbeit, eine Ausbildung oder eine Arbeitsgelegenheit zu vermitteln. Können Hilfebedürftige ohne Berufsabschluss nicht in eine Ausbildung vermittelt werden, soll die Agentur für Arbeit darauf hinwirken, dass die vermittelte Arbeit oder Arbeitsgelegenheit auch zur Verbesserung ihrer beruflichen Kenntnisse und Fähigkeiten beiträgt.



(3) Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts dürfen nur erbracht werden, soweit die Hilfebedürftigkeit nicht anderweitig beseitigt werden
kann.


Ein EEJ ist keine Erwerbstätigkeit. Man erhält keinen Lohn, sondern lediglich eine Aufwandsentschädigung.
Ohne eine Eingliederungsvereinbarung sind EEJ gar nicht rechtens m.E.

Vor einer Eingliederungsvereinbarung gehört ein erstes Gespräch und zudem ein sog. Profiling´, wo festlegt werden muss, was Sinn macht und welche Fähigleiten der He überhaupt mitbringt.

Zudem muss in der Auforderung sich irgendwo zu eiem EEJ zu melden zwingend angegeben sein, um welche Arbeit es sich handelt, wo und wieviel Stunden.
Schwanmmige Formliereungen und Offenlassen, was dort zu arbeiten ist, sind ebenfalls nicht zulässig.

Siehe auch Startseite Forum : Downloads: Gesetz SGB II : Eingliederungsvereinbarung. die PDF.
 

ramona34

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#16
Gibt es überhaupt einen Unterschied zwischen Arbeitsvermittler und Fallmanager? Wenn ja welche?
 
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#17
Catweazle sagte :
Deine ablehnende Haltung gegenüber Eingliederungsvereinbarung und Ein-Euro-Job hängt u.a. wohl damit zusammen, daß Du Alg II in ausreichender Höhe beziehst?

Ich bin froh, daß ich einer Arbeitsgelegenheit nachgehen kann - denn mein Alg II ist sehr bescheiden. Die Mehraufwandsentschädigung von 160,-- Euro im Monat gibt mir die Möglichkeit ein paar Lebensmittel mehr einzukaufen. Ab dem 01.12.05 (Maßnahme beendet) muß ich dann von einem sehr niedrigen Alg II - Betrag überleben. Damit wird es sogar verdammt schwierig für mich überhaupt meine Grundbedürfnisse zu befriedigen.

Bei manchen Usern werde ich das Gefühl nicht los, erst einmal alles abzulehenen und zu bekämpfen. Ohne darüber nachzudenken, daß es andere arbeitslose Menschen in diesem Land gibt, die auf jeden Cent angewiesen sind, egal wo dieses Geld im Endeffekt herkommt.
Hallo, Catweazle!

Ich denke, man darf weder jemndem einen Vorwurf machen, weil er den 1 E Job macht (obwohl erdamit etwas Unerwünschtes unterstützt) - denn wie du sagst, von ALG II kann man kaum leben... andererseits find ich deine Bemerkung, "daß Du Alg II in ausreichender Höhe beziehst"
auch etwas daneben.

Es gibt halt Leute, die lieber schauen, wie sie zurecht kommen, als etwas zu unterstützen, was sie für Falsch erachten.

Ich seh das eben so: Man möchte einen Job, von dem man leben kann, keine sinnlose Beschäftigung!
Geht man für 6 Stunden einem 1E Job nach, hat man nicht mehr die Zeit, manches Geld zu sparen, muß teurer einkaufen, als wenn man hier und da die Angebote holt, bei der Tafel ansteht usw. Mal abgesehen davon, daß ich zu Hause nicht gut frisiert sein muß, oder gut angezogen. Allein monatlicher Friseurbesuch wären schon 25 € weg...

Und die 160 € sind schnell wieder ausgegeben...aber nicht für etwas, wofür man sie ausgeben möchte!

Soll doch jeder tun, was er kann... und beschäftigen kann man sich auch sinnvoll anders. Manche sammels Flaschen... das ist auch im Sinn der Allgemeinheit...
 
E

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#18
Ich denke ihr solltet euch bewußt werden das EEJ keine Nebenjobs sind!

Wer heute noch was übrig behält von der Mehraufwandsentschädigung sollte das lieber für sich behalten als das auch noch anzupreisen, denn sonst müßt ihr euch nicht wundern wenn denen schnell klar wird das die Aufwandsentschädigung zu hoch ist.

Bedenkt : das "mehr" ist nicht beabsichtigt ... es war geplant das +/- 0 am Ende des Monats raus kommt!

Wer mehr will muss einen Nebenjob annehmen , wo die Hinzuverdienstregelungen klar geregelt sind !

Was die EEJ im allgemeinen angeht :

Jeder EEJ vernichtet einen richtigen Arbeitsplatz ! gäbe es diese nicht so müßten sich die Herren daran gewöhnen das man für Arbeit auch zahlen muss!!!!

Ich sage euch , es wird nicht mehr lange dauern, da werdet ihr keinen Cent am Ende des Monats übrig haben und dann wird euch bewußt was ein EEJ ist .
 

popflop

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#19
Einstein sagte :
Ich denke ihr solltet euch bewußt werden das EEJ keine Nebenjobs sind!

Wer heute noch was übrig behält von der Mehraufwandsentschädigung sollte das lieber für sich behalten als das auch noch anzupreisen, denn sonst müßt ihr euch nicht wundern wenn denen schnell klar wird das die Aufwandsentschädigung zu hoch ist.

Bedenkt : das "mehr" ist nicht beabsichtigt ... es war geplant das +/- 0 am Ende des Monats raus kommt!

Wer mehr will muss einen Nebenjob annehmen , wo die Hinzuverdienstregelungen klar geregelt sind !

Was die EEJ im allgemeinen angeht :

Jeder EEJ vernichtet einen richtigen Arbeitsplatz ! gäbe es diese nicht so müßten sich die Herren daran gewöhnen das man für Arbeit auch zahlen muss!!!!

Ich sage euch , es wird nicht mehr lange dauern, da werdet ihr keinen Cent am Ende des Monats übrig haben und dann wird euch bewußt was ein EEJ ist .
Hallo Einstein
endlich mal einer der es begriffen hat worauf es an kommt. ich würde auch gerne ein paar € mehr haben. aber nicht durch ein 1€ Job .
:uebel:
 

Linchen0307

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#20
.. bevor ich einen EEJ machen würde, ginge ich schwarz arbeiten und somit beim erwischt werden in den Knast...
ich hätte dort Arbeit, ein Bett, regelmäßige Mahlzeiten, Besuche, sofern ich mich gut führe usw...
es sieht doch so aus, man könnte die Arbeitslosen alle in ein Ghetto packen, ne Mauer umbauen und zusehen, wie sie langsam aber sicher verhungern, denn dies HArtzIV ist weder zum Leben noch zum Sterben genug.
 

Lübeck81

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#21
EEJ-Verlängerung

Ich lese hier eine übliche Meinung, die auch nur zu gerne von der ARGE vertreten wird - nämlich, daß man das halbe Jahr EEJ nicht verlängern darf bzw, daß diese Maßnahmen einmalig sind.

Ich weiß von einem EEJ-Kollegen, daß es in diesem Jahr noch eine Ausnahmeregelung gibt, nach der es möglich ist, seinen EEJ zu verlängern, wenn nicht sogar einen anschließenden, weiteren EEJ anzutreten. Wie diese Regelung exakt lautet, kann ich an dieser Stelle leider nicht wiedergeben.

Diesen besagten Kollegen kenne ich auch nur, weil er bereits das zweite halbe Jahr hier ist. Also, es stimmt wirklich!!!

Die ARGE wird dieses höchst wahrscheinlich bestreiten, denn auch er mußte der ARGE erst die entsprechenden Zeilen um die Ohren hauen.
Laßt euch da nicht zu billig abwimmeln, aber informiert euch vorher stichhaltig.

Ich werde ihn nochmal darauf ansprechen und nach näheren Infos fragen
-> evtl. ist hier ja noch jemand, der davon weiß oder die Möglichkeit hat, genaueres in erfahrung zu bringen.
 
E

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#22
es sieht doch so aus, man könnte die Arbeitslosen alle in ein Ghetto packen, ne Mauer umbauen und zusehen, wie sie langsam aber sicher verhungern, denn dies HArtzIV ist weder zum Leben noch zum Sterben genug.
:kratz: ... - hmmm. kommt mir bekannt vor. (<--- sichmaldasgeschichtsbuchholenundnachlesen)
 
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