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Eingliederungsvereinbarung + Zuweisung Dritter

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Nicht offen für weitere Antworten.

Gigamond

Elo-User/in

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13 Feb 2008
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#1
Ich habe heute auch meine Eingliederungsvereinbarung per Verwaltungsakt bekommen.

- 10 Bewerbungsbemühungen pro Monat.
- Sie nehmen an der Vermittlung durch den beauftragten Dritten JobBörse City nach § 16 Abs. 1 SGB II i.V.m. § 37 teil.
Vorsprache bis zum 08.09.09

Zu Ihren Mitwirkungspflichten zählen hierbei:
- Persönliche Vorsprache nach Aufforderung Dritter
- Einhaltung der mit dem Träger vereinbarten Termine
- Aktive Mitwirkung bei allen auf die berufliche Eingliederung abzielenden Leistungen. Hierzu gehört auch die Annahme von Arbeitsangeboten durch den Dritten. Der Dritte ist verpflichtet dem Bewerber nur zumutbare Angebote zu unterbreiten.

Zusätzlich habe ich noch ein Schreiben erhalten:


Vermittlungshilfe über XY Jobbörsen City

Die ARGE XY stellt für arbeitslose ALG II Bezieher Vermittlungshilfen zur Verfügung. Das schließt auch die Möglichkeit entsprechender Beratung und Vermittlungshilfen in den XY Jobbörsen City ein.

Wie vereinbart werden Sie zur Verbesserung Ihrer Vermittlungschancen zu einem Erstgespräch in die Jobbörsen City zugewiesen. Das Gespräch dient dazu, weitere Unterstützungen wie z.B.

- individuelle Beratung
- Berufliche Orientierung
- Arbeitsvermittlung

auszuwählen.

Setzen Sie sich bitte mit der Jobbörsen City bis zum 08.09.2009 in Verbindung.

Ich bin für jede konstruktive Hilfe sehr dankbar.
 

Nustel

Forumnutzer/in

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#2
Willkommen.

Sollte das eine Jobbörse in Köln sein, dann gibt es erst ein Gespräch bezgl. beruflicher Werdegang, Vorstellung etc. und
dann könnte an der Bewerbung noch gebastelt werden.

Dann gibt es alle 14 Tage einen Termin, indem eventuell Vermittlungsvorschläge mitgegeben werden.

Das ganze dauert ein halbes Jahr siehe EGV.

Zu Deiner EGV. 10 Bewerbungen sind ja wohl happig.
 
E

ExitUser

Gast
#3
Man müsste deine EGV etwas genauer sehen, und zwar von der Gültigkeitsdauer bis zu dem Satz wo steht: "Halten Sie sich innerhalt des orts- und zeitnahen Bereiches auf....."

10 Bewerbungen pro Monat ist nämlich sehr viel. Man müsste sehen, wieviel die an Kosten dafür übernehmen, und ob die das auch verbindlich zusagen.

Was ist denn das mit der CityBörse? Ist das nur eine Stellendatenbank, oder ist da ncoh irgend eine maßnahme mit eingeschlossen?
 
E

ExitUser

Gast
#5
Also das mit den 10 Bewerbungen fordern und nichts dafür zahlen darf schon mal nicht sein, denn die Kosten sind nicht im Regelsatz enthalten.
 
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#6
Mehr als zehn bewerbungen.
Der DRITTE liefert ja auch noch Adressen.
Ich würde bei den Beträgen eine kräftigen Vorschuss fordern. Ca. dre Monatssätze. Ansonsten wiederholt sich der vorschuss monatlich. In der Zeit des ARGEsitzens ist kaum eine andere Aktivität möglich.

Man könnte die doch unmoralische Forderung, wg. Eingriff in die Dispositionsfreiheit Regelsatz, auch dazu nutzen die EGV auszuhebeln.
 

Gigamond

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#7
Als ich den Sachbearbeiter auf die Bewerbungskosten angesprochen habe meinte er nur, dass man sich dann eben nur telefonisch und per Mail bewerben muß.

Und auf die hohe Bewerbungs-Anzahl angesprochen meinte der Fall-Manager, dass er es nicht kontrollieren würde.
 

blinky

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#8
Und auf die hohe Bewerbungs-Anzahl angesprochen meinte der Fall-Manager, dass er es nicht kontrollieren würde.
Willste Dich darauf wirklich verlassen? Nachher (möchte) er sich nach halben Jahr nicht mehr dran erinnern. Oder was ist, wenn Du neuen SB zugeteilt beskommst, weil die ARGE mal wieder umstrukturiert?

Blinky
 

Gigamond

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#9
Ich wollte nur die Argumente des Sachbearbeiters wieder geben.
Die EGV kam per Verwaltungsakt.
Die Frage ist jetzt nur wie ich mit der Zuweisung umgehen soll?
Ist die Zuweisung ein eigenständiger Verwaltungsakt?

Wie stehen die Chancen vor Gericht, wenn in der Zuweisung steht "wie vereinbart" und nichts vereinbart worden ist?
Kann ich dann sanktioniert werden oder komme ich durch?
 

blinky

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#10
Hat die Zuweisung eine eigene Rechtsfolgebelehrung?

Blinky
 

Gigamond

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#11
kann eine zuweisung ohne rechtsfolgebelehrung nur durch egv sanktioniert werden?
also habe ich nichts zu befürchten, so lange ich nichts beim dritten unterschreibe?
ich werde mal hingehen und das spiel mitmachen.

wenn ich der egv nicht innerhalb von einem monat widerspreche, kann ich dann immer noch durch den überprüfungsantrag rauskommen?
 
E

ExitUser

Gast
#12
Eine Zuweisung ohne Rechtsfolgebelehrung kann nicht eigentständig sanktioniert werden. Da sie aber im VA enthalten ist, kann sie nur als Nicht-Nachkommen einer Pflicht aus dem VA sanktioniert werden.
 
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