Eingliederungsvereinbarung (Verwaltungsakt) wird durch Einliederungsvereinbarung (Verwaltungsakt) ersetzt.

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Hartznase

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Hallo ihr Lieben,

ich hatte kürzlich ein Gespräch mit meiner Bearbeiterin.

Ich hatte beim Gesprächdavor direkt einen Verwaltungsakt bekommen, eine EGV wurde mir nicht ausgehändigt.
Gut dachte ich, er ist ja ok, ich mache nichts dagegen.

Nun habe ich beim letzten Gespräch auch wieder direkt einen Verwaltungsakt bekommen mit einer Maßnahme.

Eine EGV kam gar nicht zur Sprache, mir wurde sofort der Verwaltungsakt ausgedruckt.

Habe es mal angehängt, ich wäre euch sehr dankbar für einen kurzen Tipp, was ich nun machen kann.

Was mit sauer aufstößt:

- Direkt VA (nicht zulässig)
- Aus folgendem Grund wird ein Verwaltungsakt erlassen:
Der Erlass ist erforderlich, da sich die erwerbsfähige Person weigert, eine Eingliederungsvereinbarung zu unterschreiben.
(das ist eine Lüge, mit keinem Wort kam die EGV in's Gespräch, sie gab mir direkt einen VA)
- "ich lege zum Gespräch beim JC die Bewerbungsmappe in elektronischer Form vor"
- "ich biete aktiv an: Probearbeit/Praktikum"
- "Fahrtkosten mit dem Auto (zur Maßnahme) werden nicht erstattet"
 

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TazD

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Du musst eigentlich gar nichts machen.

Wie lang ist denn der vorherige VA gültig? Vermutlich bis auf weiteres und somit greift die gesetzlich festgelegte Maximalfrist von 6 Monaten Gültigkeit.
So lange der "alte" VA nicht formal aufgehoben wurde, gilt der auch noch und kann nicht einfach durch einen neuen ersetzt werden.
 

Frank71

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Widerspruch einlegen gegen den VA und die aufschiebende Wirkung beim Sozialgericht beantragen.

Das Jobcenter hätte mit dir eine neue EGV aushandeln müssen und nicht einen VA auf den anderen VA Folgen lassen.

Die Gültigkeit bis auf weiteres ist nicht korrekt.

Die Abgabetermine der Eigenbemühungen zu festen Terminen ist nicht korrekt.
 

Hartznase

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Du musst eigentlich gar nichts machen.

Wie lang ist denn der vorherige VA gültig? Vermutlich bis auf weiteres und somit greift die gesetzlich festgelegte Maximalfrist von 6 Monaten Gültigkeit.
So lange der "alte" VA nicht formal aufgehoben wurde, gilt der auch noch und kann nicht einfach durch einen neuen ersetzt werden.

Der alte VA ist seit dem 03.07.2018 gültig (gewesen?) bis "auf weiteres".
Der neue nun seit dem 20.08.2018

Muss ich also keinen Widerspruch machen?
Und die Maßnahme? Eine Zuweisung soll wohl noch kommen...
Kann bei nicht Teilnahme der Maßnahme auf Grundlage des alten oder neuen VA sanktioniert werden?
 

TazD

Super-Moderation
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Widerspruch einlegen gegen den VA und die aufschiebende Wirkung beim Sozialgericht beantragen.
Warum? Der VA ist nicht wirksam, auch wenn das JC das gerne so hätte.

Kann bei nicht Teilnahme der Maßnahme auf Grundlage des alten oder neuen VA sanktioniert werden?
Wenn du nicht teilnimmst, wird man mit Sicherheit versuchen dich zu sanktionieren. Aber im alten VA steht keine Maßnahme drin und der neue ist nicht wirksam.
Wenn die Zuweisung kommt, ist das nochmal eine andere Geschichte, weil die gesondert betrachtet werden muss.
 

DoppelPleite

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Wollte schreiben willkommen im Forum, da die Fehltritte deinerseits denen eines völlig neu angemeldeten User gleichen.

Aber so neu bist Du ja nun nicht hier im Forum, mich würde interessieren:
Warum Du noch nicht Email/TelNR hast löschen lassen;
Warum erscheinst Du ohne Beistand zum Termin;
Warum:

Was mit sauer aufstößt:
- Direkt VA (nicht zulässig)
i.V.m.
Gut dachte ich, er ist ja ok, ich mache nichts dagegen
? Diese Haltung kann ganz schnell gegen Dich verwendet werden, am Ende stehst Du da und willst behaupten das war nicht Dein Wille?

Kann man dann auch davon ausgehen das Dir vollumfänglich geholfen werden kann, es Dir dann jedoch am Hintern vorbei geht was daraus wird? Hast Du davon irgendwas umgesetzt, konntest Du den VA kippen?

Kannst Du verstehen, das die Hilfe hier gut gemeint ist, so gut das man sich am eigenen Schopf aus dem Dreck ziehen kann?
Es kommt keiner und erledigt den Papierkram für Dich, das mußte schon selbst angehen.

Sieh das Problem, Dein JC kommt zum X.ten Mal bei Dir an mit Stichtagsnachweisen, nun sogar noch krasser mit Vorgabe von Stichtagen unter Sanktionsandrohung. DIE da drüben beim JC sind auch nicht doof, mit DEM können wir DAS machen der läßt sich ja alles bieten! :popcorn:

Es liegt an DIR das Blatt zu wenden, das JC knickt nach 2 Zetteln nicht ein. Dafür bedarf es schon einiges mehr, selbst vor dem SG ist es oft ein harter Kampf beidseitig (JC+SG) GEGEN den ELO.

Schon das stillschweigen über ein mündliches Angebot zur Zuweisung in eine Maßnahme, legt man Dir als beantragt und bewilligt aus. Das SB arbeitet dort und das ganz sicher - nicht zu Deinen Gunsten.

Hier einlesen und umsetzen sobald auch nur das Wort Maßnahme fällt.
 

Hartznase

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[DoppelPleite;2319708]

Warum Du noch nicht Email/TelNR hast löschen lassen;
Warum erscheinst Du ohne Beistand zum Termin;
Warum:

Vielen Dank dir erst mal.

Telefonnummer und E-Mail haben die nicht von mir.
Beistand ist IMMER dabei, es geht nicht ohne.

Diese Haltung kann ganz schnell gegen Dich verwendet werden, am Ende stehst Du da und willst behaupten das war nicht Dein Wille?

Beim ersten VA war ja auch alles wunderbar.
Der jetzige hat es aber in sich und dagegen will ich vor gehen.

Kann man dann auch davon ausgehen das Dir vollumfänglich geholfen werden kann, es Dir dann jedoch am Hintern vorbei geht was daraus wird? Hast Du davon irgendwas umgesetzt, konntest Du den VA kippen?

Der VA wurde nicht gekippt, die Maßnahme konnte ich aber abwenden. Ich hatte auch schon mal erfolgreich einen VA gekippt, aber ob es auf diesen Fall auch so anwendbar ist? Die Gesetzte haben sich wohl etwas geändert?

Kannst Du verstehen, das die Hilfe hier gut gemeint ist, so gut das man sich am eigenen Schopf aus dem Dreck ziehen kann?
Es kommt keiner und erledigt den Papierkram für Dich, das mußte schon selbst angehen.

Ja, natürlich.

Sieh das Problem, Dein JC kommt zum X.ten Mal bei Dir an mit Stichtagsnachweisen, nun sogar noch krasser mit Vorgabe von Stichtagen unter Sanktionsandrohung. DIE da drüben beim JC sind auch nicht doof, mit DEM können wir DAS machen der läßt sich ja alles bieten! :popcorn:

Dann wird das auch ein Angriffspunkt sein.

Es liegt an DIR das Blatt zu wenden, das JC knickt nach 2 Zetteln nicht ein. Dafür bedarf es schon einiges mehr, selbst vor dem SG ist es oft ein harter Kampf beidseitig (JC+SG) GEGEN den ELO.

Schon das stillschweigen über ein mündliches Angebot zur Zuweisung in eine Maßnahme, legt man Dir als beantragt und bewilligt aus. Das SB arbeitet dort und das ganz sicher - nicht zu Deinen Gunsten.

Im aktuellen Fall ist es so, dass ich nochmal zu der selben Maßnahme beim selben Träger soll, bei der ich schon war.
Damals war es aber so, dass ich dann nach hause geschickt wurde, weil ich die Unterschrift verweigerte. In diesem Fall durfte ich dann nicht teilnehmen.
Ich sagte auch, dass das für meine Bedürfnisse absolut nichts ist und ich Weiterbildungen brauche, anstatt den Xten Bewerbungskurs. Aber SB weiß ja besser, was gut für mich ist (meinte sie).

Hier einlesen und umsetzen sobald auch nur das Wort Maßnahme fällt.

Danke, da lese ich mich mal ein.
 

DoppelPleite

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Wenn Du gerne eine "Weiterbildung" machen möchtest such Dir etwas passendes raus: https://www.iwwb.de/
Beantrage dann schriftlich und nachweisbar die Übernahme, alles mündliche bringt Dich keinen Schritt weiter.

Was die Maßnahme betrifft, gibt es dazu vieles was man im Vorfeld tun kann, zB die Datenweitergabe über den gesetzlich gesteckten Rahmen hinaus an Dritte untersagen.

Eventuell hast Du Interesse in meinem Thread etwas zu lesen wie man mit bestimmten Dingen Vorort umgehen könnte.

weil ich die Unterschrift verweigerte
Versuch tunlichst darauf zu achten, nichts zu verweigern. Immer alles einstecken und auf Prüfzeit von ca. 12-16 Werktagen bestehen. Wenn man etwas verweigert, geht man davon aus das dies begründet geschieht. Wie willst Du es je begründen können, ohne überhaupt zu wissen was drin steht? Das betrifft EGV Vorlagen genauso wie irgendwelche Verträge.

Anstatt Anwesenheitslisten zu unterschreiben druck da nur ANWESEND rein bei Deinem Namen, leg dann eine eigene Anwesenheitsliste vor die man stempelt/datiert/unterschreibt das Du da bist. Immer daran denken, Du machst gerne mit und nimmst im Rahmen der Zuweisung wahr. Lässt Dich jedoch nicht aushorchen, testen oder überreden.

Nimm nichts entgegen auch keine geschenkten USB-Sticks :icon_evil:
Fahrgeld vom JC schriftlich einfordern, nicht die Abtrittserklärung ausfüllen.

Und die Maßnahme? Eine Zuweisung soll wohl noch kommen
Genau und solange keine Zuweisung oder schriftliches Angebot zur MN kommt - tief durch atmen.

Muss ich also keinen Widerspruch machen
Wie schon erwähnt solange die alte EGV als VA nicht aufgehoben wurde, ist diese gültig und kann nicht ersetzt werden. Also Füße hochlegen und eine ruhige Kugel schieben, Du kannst dich stets darauf berufen das eine existend ist. Nur solltest das dem JC natürlich nicht auf die Nase binden solange der Schuh nicht drückt. Quasi das AS im Ärmel.
 

TazD

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Schmerzgrenze

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Du musst eigentlich gar nichts machen.
Wäre in meinen Augen unklug. Auch wenn bekannt ist, daß ein gültiger VA vorliegt,
erfordert auch ein rechtswidriger Bescheid zumindest eine Reaktion.
Sonst könnte die Behörde davon ausgehen, daß der ELO den Mist anstandslos schluckt.
Wenn TE aus Kenntnis der Rechtswidrigkeit nicht handelt, würde das als Akzeptanz ausgelegt werden
und jede Nichterfüllung Sanktionen nach sich ziehen. Dem vorbeugend würde ich Widerspruch und Antrag auf aW einreichen.
Zu den genannten Ungereimtheiten gesellen sich dazu:
  • Die Erstattung von Bewerbungskosten wurde nicht zugesichert.
  • Vorlage von Bewerbungsnachweisen zu Stichtagen ist unzulässig.
  • Die Verpflichtung zur Vorlage von AUB beim Träger ist nach § 56 SGB II rechtswidrig.
Die Ich-Form in diesem Wisch sagt ja genug über die Kompetenz des SB aus.
 

TazD

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Wenn der TE aber nun einen Widerspruch gegen einen nicht-wirksamen VA schreibt, könnte das genauso gut als Akzeptanz desselben ausgelegt werden. :wink:

Aber im Prinzip hast du schon recht, dass Nichtstun genauso gut nach hinten losgehen kann.
Ich würde den Widerspruch aber dann auch nur mit dem Vorhandensein eines wirksamen VA begründen und mir weitere Pfeile noch im Köcher behalten.
 

Schmerzgrenze

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Ich würde den Widerspruch aber dann auch nur mit dem Vorhandensein eines wirksamen VA begründen
und mir weitere Pfeile noch im Köcher behalten.
Ja, die Köcher nur für´s SG. Kommt leider darauf an, ob das JC überhaupt zeitnahe auf den WS reagiert.
Deswegen auch gleich der Schuß vor den Bug über Antrag aW beim SG.
Muß TE selbst entscheiden, ob er erst nach Sanktion das SG einschaltet.
 

Hartznase

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So, ich danke euch allen!

Habe nun einen Widerspruch an's JC geschrieben, der darauf begründet, dass eine gültige EGV-VA vorliegt. (kurz und knapp)

Zeitgleich ein ausführliches Schreiben an das SG mit der aufschiebenden Wirkung und der Begründung, warum der EGV-VA aufgehoben werden soll.

Ich melde mich, sobald mehr raus kommt. :peace:
 

Hartznase

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Hallo ihr Lieben, das ist der "Hammer".

Heute bei der Maßnahme gewesen.

8 Uhr dort.
Haben Unterlagen bekommen, die ich eingesteckt habe.
Der Leiter hat erst gestresst, dass das zwingend erforderlich ist, dann kam aber nix mehr.

Nunja, wir wurden dann an die PCs gesetzt und sollten Stellen suchen.
Keine Erklärung, kein nichts. Die Frau und der Leiter da haben sich nicht mal vorgestellt.

Als ich mich beschwerte, dass nicht nach uns geschaut wurde, dann rief der Leiter bei einer Zeitarbeit an.
Meinte, ich könne um 13:30 Uhr direkt zum Vorstellen kommen.

Ich meinte ich hab kein Geld und bekam dann 8,40 € für die Hin- und Rückfahrt.
Bin dann zum vorstellen gefahren.

Die Frau von der ZA hatte ja 0 Unterlagen von mir, hat mich aber direkt einstellen wollen.
Meinte, ich soll noch den Lebenslauf und Gesellenbrief schicken.
Dann machen wir das fest für den 17.09.
Den Vertrag soll ich am Donnerstag den 30.08. holen.

Dass hier nicht was mit rechten Dingen vor geht ist mir klar.
Bei dem Maßnahmeträger hängt sogar ein Kalender von der ZA.
Die schaffen wohl Hand in Hand.
Der MT meinte schon, die Erfolgsquote der Maßnahme ist extrem hoch. Klar, wenn der nur bei der ZA anrufen muss, die jeden kommen lassen, ohne überhaupt Unterlagen vom Bewerber zu haben.

Was meint ihr, bei der ZA anstellen lassen, um der Maßnahme zu entgehen?
Das, was die ZA fordert, kann ich eh nicht erfüllen und wäre da wohl ziemlich schnell wieder weg...

Und der Eingang beim Sozialgericht wurde mir bestätigt.
Und da die Zuweisung ja extra kam, ist es doch egal ob die nochmals in der EGV-VA steht oder nicht?
Oder hab ich weniger Probleme, wenn die EGV-VA vom Gericht kassiert wird und die alte EGV-VA ohne Maßnahme drin weiterhin gültig ist?
 
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erwerbsuchend

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Ich meinte ich hab kein Geld und bekam dann 8,40 € für die Hin- und Rückfahrt.
Bin dann zum vorstellen gefahren.

Vorsicht, die Annahme von Fahrgeld seitens des MT kann man als konkludentes Handeln verstehen.

Die Frau von der ZA hatte ja 0 Unterlagen von mir, hat mich aber direkt einstellen wollen.
Das, was die ZA fordert, kann ich eh nicht erfüllen und wäre da wohl ziemlich schnell wieder weg...

Wie lief das VG ab? Wurdest du nicht nach deinen Qualifikationen und Kenntnissen gefragt? Warum hast du nicht direkt gesagt, dass du deren Anforderungen nicht erfüllst?
 

Hartznase

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Vorsicht, die Annahme von Fahrgeld seitens des MT kann man als konkludentes Handeln verstehen.

Ich hatte eben kein Geld dabei andernfalls hätte ich ja nicht hin können die haben es mir dann ausgelegt. Es ist aber nichts schriftlich festgehalten gewesen. habe dann die Fahrkarten im Anschluss dort abgegeben. Auch Foto davon gemacht natürlich.


Wie lief das VG ab? Wurdest du nicht nach deinen Qualifikationen und Kenntnissen gefragt? Warum hast du nicht direkt gesagt, dass du deren Anforderungen nicht erfüllst?

Nee, wurde nicht gefragt.
Meinte direkt sie stellt mich ein.
Soll noch Lebenslauf und Gesellenbrief zuschicken dann machen wir das Fest.

Das kann nix sein...
 

HermineL

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Wie du damit jetzt umgehst musst du selber entscheiden aber wenn ich in dieser Lage wäre in der ich
nicht mehr um die ZAF herumkomme würde ich heute meinen Doc aufsuchen und wäre mindestens die
nächsten 3 Wochen AU.
 

erwerbsuchend

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Nee, wurde nicht gefragt.
Meinte direkt sie stellt mich ein.

Du willst also ernsthaft sagen, dass man dir im VG eine Stelle vorgeschlagen hat, bei der du jetzt schon weißt, dass du deren Anforderungen nicht erfüllen kannst? Wieso hast du dich dazu nicht von dir aus geäußert? Willst du etwa, dass dies erst beim Einsatz beim Kunden auffällt? Wenn ja, dann könnte man dir hier einen Eingehensbetrug unterstellen. Das bedeutet, dass du einen Vertrag eingegangen bist, wohlwissend, dass du diesen nicht erfüllen kannst.
 

Hartznase

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Du willst also ernsthaft sagen, dass man dir im VG eine Stelle vorgeschlagen hat, bei der du jetzt schon weißt, dass du deren Anforderungen nicht erfüllen kannst? Wieso hast du dich dazu nicht von dir aus geäußert? Willst du etwa, dass dies erst beim Einsatz beim Kunden auffällt? Wenn ja, dann könnte man dir hier einen Eingehensbetrug unterstellen. Das bedeutet, dass du einen Vertrag eingegangen bist, wohlwissend, dass du diesen nicht erfüllen kannst.

Der vom Maßnahmeträger rief da bei der ZA an, ca. 2 Stunden später sollte ich da hin zum vorstellen.
Ohne überhaupt meine Unterlagen vorgelegt zu haben, wurde mir sofort zugesagt, mich einzustellen.
Ich sollte nur noch Lebenslauf und Gesellenbrief zukommen lassen.
Ich wurde nicht nach meinen Fähigkeiten gefragt, einfach nichts... für die Dummheit der Chefin da kann ich ja nichts.

Morgen soll ich den Vertrag abholen.

Ich muss ja sowieso alle annehmen, von daher... :peace:


Heute beim MT auch noch ein Riesen großes Theater.

Der Typ vom MT meinte, er will eine Kopie vom Vertrag.
Ich sagte: gibt's nicht für ihn, das geht ihn nix an, sache zwischen Arbeitgeber und mir.

Er meinte, doch ich muss, weil das sonst Arbeitsverweigerung ist und er das dem Amt weiter gibt.

Später kam auch noch dazu, dass er meinte, er braucht meine EGV, die soll ich ihm vorlegen damit er sie kopieren kann.
Ich meinte: nee, gibt's nicht...
er kam wieder mit Verweigerung und er gibt das dem Amt weiter und ich bekomm dann ne Kürzung. Jaja, blabla bla...

Wirklich das letzte die Leute da.
Der sitzt den ganzen Tag am PC, drückt seinen ***** platt und macht nix.

Ich sagte, wir sind hier, um was zu lernen und machte ein bisschen dicke Luft deswegen, das kann es ja nicht sein, dass er nix tut, wir am PC sitzen und uns irgendwie beschäftigen sollen.

Als ich mit nem anderen Teilnehmer sprach meinte der, er hat 0 gelernt, saß einfach am PC die Zeit ab.
Morgen mach ich da nochmal etwas Druck, so kann's echt nicht gehen... vor allem seine Antworten darauf, als ich meinte, wir werden hier abgestellt und wissen nicht was tun, weil wir ohne Anleitung sind (ja ja, ist nicht seine Aufgabe)...:icon_motz:
 
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Hartznase

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Und noch ein kleiner Erfolg:

Die EGV-VA wurde aufgehoben...
Dann kommt ja sicher bald die nächste...
 

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TazD

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Sehr gut.
Damit hast du schonmal die erste Duftmarke gesetzt und gezeigt, dass man mit dir nicht alles machen kann.
Entweder wird es jetzt noch mal richtig stürmisch, weil SB das nicht auf sich sitzen lassen kann oder dir stehen ruhigere Zeiten bevor, da SB sich lieber anderen Kunden widmet, die gefügiger sind.
 

Hartznase

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Hallo ihr Lieben,

ich melde mich mit weiteren Infos zurück.

Ich wurde aus der Maßnahme geworfen.

Ich habe den MT öfter darauf hingewiesen, doch bitte Unterricht zu machen und uns die Punkte zu vermitteln, die auf der Liste der Maßnahmen Inhalte standen.
Dies habe ich öfters wiederholt, auch, dass ich das Gefühl habe, hier schaut keiner nach uns.
Dies war tatsächlich so, wir sollten den ganzen Tag am PC stellen suchen und uns bewerben. 0 Anleitung...
Bewerbungen mache ich von zuhause aus, das geht die vom MT ja nichts an.
Das ging so weit, dass der MT Lehrer meinte, ich solle mein "Maul halten" und mir zudem den Mittelfinger zeigte.

Als ich heute Mittag nach der Pause wieder zum MT kam, kam die Chefin des MT und meinte, ich bin hiermit entfernt und solle die Verträge zurück geben (nicht unterschrieben).
Die originale händigte ich aus, Kopien hab ich.
Begründung: ich hätte die Verträge vom MT nicht unterschrieben.
Ich: nicht ausreichend Zeit, zu prüfen, das waren keine 3 Tage.
Zudem Begründung: keine aktive Mitarbeit.
Ich: nicht möglich, wenn der Lehrer sich den ***** platt drückt.

Auf meine bitte hin, mir den Ausschluss zu bestätigen wurde mir das verweigert.
Ich wurde etwas penetranter aber keine Chance.
Später nach ca. 1 Stunde nervens legte sie mir eine Mail von meiner SB vor, die mich aufgrund meines Verhaltens von der Maßnahme entfernte.
Der MT hat wohl Lügen weiter gegeben.

Ich setze jetzt gleich ein schrieben auf und schildere meine Sicht der Dinge.
Schreiben geht ans Jobcenter, MT (Zentrale) und den Chef vom Jobcenter.

Was haltet ihr davon?
Ich finde das richtig heftig.
 

Schmerzgrenze

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Was haltet ihr davon?
Meine Gefühle dazu sind gemischt. Vieles richtig- aber auch Einiges falsch gemacht.
Als ich mich beschwerte, dass nicht nach uns geschaut wurde, dann rief der Leiter bei einer Zeitarbeit an.
Meinte, ich könne um 13:30 Uhr direkt zum Vorstellen kommen.
Hier hätte ich zuerst einmal nach den Konditionen gefragt.
Dabei den Stift gezogen, um stirnrunzelnd die Antworten auf folgende Fragen mitzuschreiben;
Stellenbeschreibung, welcher Tätigkeitsbereich, Anforderungen, welche Arbeitszeiten, wie hoch ist das Entgelt ....
Fehlende Antworten auf diese wichtigen Fragen ließen eine Prüfung auf Zumutbarkeit der angebotenen Stelle nicht zu.
Falls die Fragen beantwortet würden, müßte ich mich zunächst auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten;
Kleidung wechseln, Friseur besuchen und Bewerbungsmappe kontrollieren.
Nicht, daß mich der AG wegen ungepflegten Äußeren oder fehlender Bewerbungsmappe abzulehnen gedenkt.
Ich meinte ich hab kein Geld und bekam dann 8,40 € für die Hin- und Rückfahrt.
Garantiert gegen Quittung. Nunja, Anfängerfehler. Jetzt gilt es, sich dem JC gegenüber beschwerdend zu äußern.
Nachweisbar die Unzulänglichkeiten der Maßnahmedurchführung schildern und darauf hinweisen,
daß Du den Pflichten der Zuweisung so nicht mehr nachkommen kannst.
Was die angebotene Stelle betrifft, dürfte eine begründete Ablehnung keine Rechtsfolgen nach sich ziehen.
Erstens kein VV mit RFB und zweitens kein gültiger ersetzender VA. Ich würde aber davon abraten,
sich gegenüber dem MT schriftlich über irgendetwas zu äußern. Das kann schnell nach hinten losgehen.
Eher dem MT nachweisbar die Fahrtkosten zurückerstatten, um sie dann beim JC per Antrag zurückzuholen.
 

Sonne11

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Ich wurde etwas penetranter aber keine Chance.
Später nach ca. 1 Stunde nervens legte sie mir eine Mail von meiner SB vor, die mich aufgrund meines Verhaltens von der Maßnahme entfernte.
Der MT hat wohl Lügen weiter gegeben.

Ich setze jetzt gleich ein schrieben auf und schildere meine Sicht der Dinge.
Schreiben geht ans Jobcenter, MT (Zentrale) und den Chef vom Jobcenter.
Es ist auch heftig. Hast Du Zeugen, die das Verhalten des MT gesehen haben und es bestätigen könnten?

Setzte bitte nicht sofort einen Brief auf, sondern lasse etwas Zeit verstreichen. Du wirst dann Dinge anders beurteilen.

Die Mail, die Du gesehen hast, sagt nicht viel aus, außer dass man nicht die Unterlagen als Grund genommen hat, sondern "Dein Benehmen" -da sind die jetzt wohl glücklich darüber, da "Verhalten" einfach unterstellt werden kann.

Also, überlege ob Du abwartest, bis Du schriftlich bekommst, was Du falsch getan haben sollst. Denn dann kannst Du besser reagieren.

Du kannst natürlich, unabhängig vom Rausschmiss eine Beschwerde schreiben über " ich solle mein "Maul halten" und mir zudem den Mittelfinger zeigte.". Dieses dann aber auch an Nürnberg und das Kundenreaktionsmanagement. Dort schreibt man per Mail.

An die MT Zentrale finde ich sehr gut!

Schreibe keinen Roman, sondern nur die Situation. Stelle eine Forderung in dem Schreiben, lasse es also nicht ergebnislos, sondern schreibe so, dass MT Zentrale etwas antworten muss.

Der MT hätte Dich abmahnen müssen, kann er aber nicht, weil keine Unterschriften! :biggrin: Das JC hätte Dich zum Klärungsgespräch laden müssen, will es aber nicht, weil sie wissen, Du wirst nichts unterschreiben.

Fehlende Teilnahme oder unpassendes Benehmen dem Teilnehmer zu unterstellen, ist für das JC am einfachsten. Weil das Gericht das im Verfahren dann irgendwie entknoten und nachvollziehen muss um sich ein Bild zu machen. Und das dauert zum Glück (für das JC) Jahre!!! :biggrin: Bei fehlenden Unterschriften, reichen einige Urteile. Das ginge schnell.
Der Typ vom MT meinte, er will eine Kopie vom Vertrag.
Ich sagte: gibt's nicht für ihn, das geht ihn nix an, sache zwischen Arbeitgeber und mir.

Er meinte, doch ich muss, weil das sonst Arbeitsverweigerung ist und er das dem Amt weiter gibt.

Später kam auch noch dazu, dass er meinte, er braucht meine EGV, die soll ich ihm vorlegen damit er sie kopieren kann.
Ich meinte: nee, gibt's nicht...
er kam wieder mit Verweigerung und er gibt das dem Amt weiter und ich bekomm dann ne Kürzung. Jaja, blabla bla...
Dies würde ich im gleichen Brief mitteilen, da dem MT wohl ein informierter Teilnehmer unlieb ist.

Nachtrag:
Der VA mit der Maßnahme wurde ja aufgehoben? Also kann auch nicht sanktioniert werde. Es ist doch der vom 20. ??
 
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