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Eingliederungsvereinbarung und mögliche Sanktionen

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LoveToday

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
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#1
Hallo,

folgende Situation: Ich habe eine Eingliederungsvereinbarung mit der Auflage 10 Bewerbungen pro Monat zu schreiben.

Ich habe einen ersten Termin während der Vereinbarung gehabt und konnte dort nur einen Teil nachweisen, da mir der Nachweiszettel verloren gegangen ist (inkl. Eintragugnen). Diesen sollte ich nachreichen, was ich nicht getan habe. Bisher keine Meldung vom Amt dazu.

Nun habe ich gerade bemerkt, dass für diesen Monat noch Bewerbungen zu erledigen wären, aber auch, dass die Vereinbarung am 25. ausläuft.

Da ich beim nächsten Termin sicher Nachweise liefern muss wird das möglicherweise eine Sanktion bedeuten.

Meine konkrete Frage dazu: Kann ich damit rechnen bzw. befürchten, dass dann zwei Sanktionen erfolgen, 1x für die Verfehlung im Juni und 1x jetzt im September? Oder würde das zusammengenommen. (30% Sanktion könnte ich wohl ertragen, wenn es wirklich soweit kommen sollte...)

Ja, ich weiß, dass das nicht gerade vorbildlich und gut organisiert ist, aber seit dem Tod meiner Mutter vor 5 Monaten bin ich froh wenn ich überhaupt noch irgendwas auf die Reihe bekomme.

Weiterhin noch eine Frage am Rande: Ich bin 26, absolut ohne Qualifikation (keine Ausbildung, Schule abgebrochen...). Sind 10 Bewerbungen pro Monat für sowas verhältnismässig in Ordnung? Es meldet sich bei mir sowieso nie jemand zurück. ;-/
 
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ExitUser

Gast
#2
Das bedeutet tatsächlich 2 Sanktionen. Lass dir doch etwas einfallen!!! Manchmal erhält man auch verspätete Absagen, oder man kann Blindbewerbungen schreiben.

10 Bewerbungen sind tatsächlich zu viel,denn die übernehmen ja nicht die Kosten dafür. Du hast das aber so unterschrieben und damit bescheinigt, dass das so OK und machbar ist. D.h. du kannst dich dagegen wohl kaum wehren.

Unterschreibe beim nächsten Mal die EGV nicht sofort! Steck sie ein und lass das prüfen. Es gibt keine SAnktionen mehr wenn du sie nicht unterschreibst. Per Dienstanweisung sind die SB bei Nicht-Unterschrift einer EGV aufgefordert worden, nicht mehr zu sanktionieren.

Wenn du die EGV hast, dann lass sie entweder hier im Forum oder in einer Erwerbsloseninitiative prüfen. Kein Mensch unterschreibt ungeprüfte Verträge.
 
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#3
Das bedeutet tatsächlich 2 Sanktionen. Lass dir doch etwas einfallen!!! Manchmal erhält man auch verspätete Absagen, oder man kann Blindbewerbungen schreiben.

10 Bewerbungen sind tatsächlich zu viel,denn die übernehmen ja nicht die Kosten dafür. Du hast das aber so unterschrieben und damit bescheinigt, dass das so OK und machbar ist. D.h. du kannst dich dagegen wohl kaum wehren.

Unterschreibe beim nächsten Mal die EGV nicht sofort! Steck sie ein und lass das prüfen. Es gibt keine SAnktionen mehr wenn du sie nicht unterschreibst. Per Dienstanweisung sind die SB bei Nicht-Unterschrift einer EGV aufgefordert worden, nicht mehr zu sanktionieren.

Wenn du die EGV hast, dann lass sie entweder hier im Forum oder in einer Erwerbsloseninitiative prüfen. Kein Mensch unterschreibt ungeprüfte Verträge.
Hab' ich das jetzt richtig verstanden?Wenn er eine EGV unterschrieben hat,in der er sich verpflichtet jeden Monat 10 Bewerbungen zu schreiben,und dann beispielsweise nur 8 monatlich nachweisen kann,dann kann er für jeden Monat mit 30% Sanktion belegt werden?Anders gesagt,nach drei Monaten könnte die ARGE die Zahlungen ganz einstellen?
Ist das so korrekt?
 

Mario Nette

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#4
Allerdings wage ich doch zu bezweifeln, ob eine Sanktion wegen eines derartigen "Vergehens" im Juni 2009 jetzt zeitlich noch machbar ist. Seitdem ist ja nun schon eine gewisse Zeit vergangen. Eintreten könnte die Sanktion erst im November, also vier Monate nach Auftreten. Eine zeitliche Nähe sehe ich da nicht mehr.

Mario Nette
 
E

ExitUser

Gast
#5
Hab' ich das jetzt richtig verstanden?Wenn er eine EGV unterschrieben hat,in der er sich verpflichtet jeden Monat 10 Bewerbungen zu schreiben,und dann beispielsweise nur 8 monatlich nachweisen kann,dann kann er für jeden Monat mit 30% Sanktion belegt werden?Anders gesagt,nach drei Monaten könnte die ARGE die Zahlungen ganz einstellen?
Ist das so korrekt?
Im Prinzip ja, denn er begeht jedes Mal einen Vertragsbruch.

Eigentlich bist du aber ganz schön dumm, wenn du dich erst verpflcihtest so viele Bewerbungen zu schreiben und das dann nicht einhälst. Die Bewerbungen müssen ja keinen Sinn machen. Es gibt doch sicherlich mehr als 10 Betriebe im Umfeld eines Leistungsempfängers und man kann sich ja jeden Monat dort nochmal bewerben, wenn es sein muss.
 
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