Eingliederungsvereinbarung nicht Verhandelbar! (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

johnnybgood

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
3 Dezember 2017
Beiträge
11
Bewertungen
0
Guten Tag,
Und zwar hatte ich 6 Monate eine Eingliederungsvereinbarung mit der ich Einverstanden war, Wo ich mich um 5 Bewerbungen Pro Monat kümmern sollte, Jetzt nach ablauf der 6 Monate hatte ich ein Termin zur einer neuen Eingliederungsvereinbarung. Ich hatte als beistand ein Familienmitglied dabei. Der Sachbearbeiter hat mir von einer Maßnahme erzählt die ich jetzt machen sollte, Wo es um Bewerbungs Couching ginge und soweiter, Ich sagte ihn das ich aufgrund meiner Krankheit nicht in der Lage bin Diese Massnahme anzunehmen. Ich wurde damals vom Jobcenter zum Psychologischen Dienst geschickt, Und die haben darüber geurteilt das ich für keine Zeitarbeitsfirma mehr Arbeiten darf, Und auch keine 3 Schichten Arbeiten. Aufgrund von Stress und Kopfschmerzen woran sich das Jobcenter auch hält. Allerdings sagte der Sachbearbeiter das schützt mich nicht vor einer Massnahmen, Ich sagte ihn ich werde die Eingliederungvereinbarung erstmal nicht Unterschreiben, Ich will sie mir erstmal Zuhause durchlesen, Daraufhin wurde er sehr stinkig und sagte, Er sitzt am längeren hebel und eigentlich dürfte ich die Eingliederungsvereinbarung garnicht mit nachhause nehmen. Ich sagte ihn ich will mich nicht streiten, Ich möchte aber den Eingliederungsvertrag zusammen gestalten, Er sagte das wäre kein Wunschkonzert und wir können auch ganz anders, Ich weiß Jetzt leider nicht wie ich weiter vorgehen soll. Ich zeig euch einfach mal die Eingliederungsvereinbarung, Und wäre sehr Dankbar wenn mir einer helfen könnte. Was mich auch stutzig macht in einen Teil ist die rede von Verwaltungsakt ich hab dies Rot Markiert damit ihr wisst was ich meine.
 

Anhänge

Zuletzt bearbeitet:

Sonne11

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
22 März 2015
Beiträge
1.489
Bewertungen
3.679
Hallo und ho! ho! ho! :welcome:
Der Entwurf enthält 99 problems und keins ist Deines! :wink::icon_mrgreen: Natürlich sollst Du den Entwurf mitnehmen und darfst es auch. Verhandeln darfst Du auch. Am längeren Hebel sitzt SB zwar, aber wenn er den Hebel ansprechen muss, ist das ein Zeichen für seine Not und dass er keinen Ausweg als Drohungen sieht!

Es ist ein Entwurf/Vorschlag einer EGV. Wenn man sich unsicher ist, guckt man in der Rechtfolgenbelehrung (RFB).Die sagt vereinbarte Pflichten. Auch müsste "Ersatz der EGV" in der Überschrift stehen, zudem die Begründung, warum ein ersetzender Verwaltungsakt erlassen wurde.

Der EGV musst Du nicht folgen, so lange Du sie nicht unterschreibst. Da hat SB sein bestes gegeben um Dich bewusst und vorsätzlich unter Missachtung des SGB täuschen zu wollen. (musst Du Dir bitte für die Zukunft merken, mit wem Du es zu tun hast und um wen es hier eigentlich geht!)

Er muss eine Maßnahme füllen. Das Angebot ist unbestimmt, da es bei der Maßnahme mal von "bis 31.12.2017" und mal von "31.05.2018 ich werde......das Angebot der Trägers...." spricht.

Aktive "Mitwirkung" wird 243 Mal wiederholt, weil sich SB sonst nichts zusammenkratzen kann, was bedrohlich klingt.

Wenn Du gesundheitliche Einschränkungen hast und diese festgestellt wurden, sollte die EGV von zumutbaren und den gesundheitlichen Einschränkungen entsprechenden Stellen sprechen. Auch kann Dir in der Maßnahme niemand Arbeitsangebote mit Verpflichtung zur Bewerbung geben, da diese Person Deine Einschränkungen nicht kennt.

Auch sind 5 Bewerbungsbemühungen genannt und diese sollen monatlich nachgewiesen werden. Es wird aber die Kostenerstattung weder für die Bewerbungen, noch für die Fahrt zum JC für die Nachweise genannt! Und es steht, dass Du sie persönlich nachweisen sollst! Wie hast Du bisher Deine Kosten erstattet bekommen? Wie hast Du Fahrkosten bekommen? Nachweise zu Stichtagen sind nicht vorgesehen und vom LSG gekippt worden! Dies kannst Du erwähnen, zusammen mit der fehlenden Zusage, der Kostenersattung für Fahrten.

5 Bewerbungen sind auch viel, Du müsstest da ganz dolle auf die ges. Einschränkungen hinweisen und 2-3 Fordern. Da ZAF wegfallen ist das nochmals eine gute Begründung.

Eine rückwirkende Teilnahme ist nicht möglich, Angebot unbestimmt!

Die zeitliche Verteilung der Maßnahme ist unbestimmt und auch wenn man hier ein Auge zu drücken könnte, da es so selten wäre, könnte das "Honorar Personal" Termine vertauschen oder sonstiges und Du hättest nach Beschwerden des "Honorar Personals" das Problem!

Ich persönlich würde jetzt eine Woche warten und eine Verhandlung beginnen, dies auch ganz klar so bezeichnen und alles angesprochene korrigiert gaben wollen! Die Maßnahme und die Fehler/Unbestimmtheit würde ich aber nicht ansprechen!! Nur alles andere.

Ein Rat von mir wäre, dass Du viel mehr mit Deinen festgestellten Einschränkungen "Forderungen stellst" diese öfter erwähnst und auch aufzeigst! Denn man müsste Dich humaner behandeln!

Wenn SB Dir mit "kann auch anders" und "längeren Hebel" und "kann ich nicht" und "kein Wunschkonzert" ankommt, könnte man sich die Angewohnheit aneignen sofort "können Sie die Aussage im Computer festhalten, damit ich das dann anfordern kann" zu sagen. Du kannst nämlich von den Terminen Gesprächsvermerke anfordern und nachgucken, was für "Zeug" SB dort eingetragen hat. :wink: Du solltest auch generell bei Terminen in Stichworten mitschreiben. Da wird SB vielleicht vorsichtiger mit seiner privaten Meinung, während der "Arbeit". :peace::wink:

Ach ja, ich hoffe, Du beantragst für die Termine beim JC auch immer schön die Fahrtkosten? Aber gleich kommt sicher wie schon ganz oft ein "ich wohne 20 Meter vom JC entfernt" :peace::wink:
 
Zuletzt bearbeitet:

johnnybgood

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
3 Dezember 2017
Beiträge
11
Bewertungen
0
Hey Sonne11
Erstmal vielen Dank, das du dir die mühe gemacht hast und dir alles durchgelesen hast, Meine Sorge ist es nur wenn ich mich dagegen wehre, Das man mich erst recht auf den Kieker hat und mich Ständig zu irgendwelchen Terminen zwingt etc, Wie sollte ich Jetzt weiter vorgehen ??? Es gibt ja so Seiten wie rightmarkt harz4 Die Kostenlos Widersprüche Erstellen und einen Helfen, Allerdings ist dies ja noch kein Eingliederungsvereinbarung Per Verwaltungsakt, Wo bei in einer Rot Markierten Stelle das Wort Verwaltungsakt zulesen ist. Das mit den 5 Bewerbungen und den Kosten ist Glaub ich so geregelt, weil ich mich per Email Bewerbe was für mich auch der bessere weg ist. Ja du hast recht ich Wohne 10 Min Vom Jobcenter Weg deswegen fallen da die Fahrtkosten weg bzw Ich brauch und will sie nicht, Ich möchte einfach ersmal meine ruhe Ansonsten bleibt mir wohl nur der weg zum Psychologen, Wie sollte ich das Schreiben am besten Formulieren ? Das ich mit der jetzigen Eingliederungsvereinbarung nicht Einverstanden bin etc, Und können die mich Sanktionieren ??

Ist Dies nun eine Eingliederungsvereinbarung oder Eine Eine EV nach Verwaltungsakt ? müssete ich dann nicht die Massnahme sofort beginnen Montags Ansonsten drohen mir ja Kürzungen bin etwas verwirrt, Vorne steht eindeutig Eingliederungsvereinbarung und kein Verwaltungsakt
 

Sonne11

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
22 März 2015
Beiträge
1.489
Bewertungen
3.679
Ist Dies nun eine Eingliederungsvereinbarung oder Eine Eine EV nach Verwaltungsakt ? müssete ich dann nicht die Massnahme sofort beginnen Montags Ansonsten drohen mir ja Kürzungen bin etwas verwirrt, Vorne steht eindeutig Eingliederungsvereinbarung und kein Verwaltungsakt
Es ist ein Entwurf/Angebot einer EGV. Wenn Du sie unterschreibst und SB bereits unterschrieben hat, wird sie gültig und Du musst zur Maßnahme.

Ich denke, SB wird bald den Quatsch als Verwaltungsakt erlassen wenn Di nicht verhandelst, also antwortest, da wohl kein Widerstand zu erwarten ist. Keine Kosten für Fahrten oder Bewerbungen.

Hast Du den Entwurf überhaupt in doppelter Ausführung bekommen und unterschrieben von SB? Wenn nein? Noch mehr ein Zeichen dass bald ein VA folgen wird.

Das Ding als VA kann man dann ganz einfach kippen, weil nicht einmal das Vermittlungsbudget erwähnt wird, aber 5 Bewerbungen gefordert werden und deren Nachweis.. Sollst alles bei der Maßnahme schreiben, über deren Computer wo alles mitgelesen wird. :biggrin::icon_evil::wink:

Schreiben formuliert man so: Hier meine Verhandlung über den Entwurf der Eingliederungsvereinbarung vom.....2017, ausgehändigt am.....2017. Und dann was man geändert haben will und kurz warum.

Sanktionieren können die bei einem eintreffenden VA gegen den Du nicht angehen würdest, oder wenn Du den Entwurf unterschreibst.
 

johnnybgood

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
3 Dezember 2017
Beiträge
11
Bewertungen
0
Ja Danke nochmals für deine Infos, Ich werde mir Jetzt erstmal in ruhe Überlegen wie ich vorgehe, Entweder ich mache diese Massnahme, Weil nen Kollege hat diese Massnahme gemacht und sagte die ist sehr locker und man muss nur 2 mal die Woche dort Erscheinen, Oder ich werde mich direkt gegen sowas wehren und muss dann aber auch mit den Konsiquenzen rechnen, Das die dann erst recht richtig stress machen.

mfg
 

johnnybgood

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
3 Dezember 2017
Beiträge
11
Bewertungen
0
hey sonne danke für deine hilfe, wie würdest du dich in meinen fall verhalten, hab nur angst das die mich dann auf den kieker haben wenn ich mich wehre und die eingliederung verändert haben möchte. aber ich bin ja sicherlich nicht der erste der diesen schritt geht.
 

0zymandias

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
31 Juli 2012
Beiträge
7.457
Bewertungen
16.095
Komisch.

Ich sehe da zwei Maßnahmen, von der eine mindestens zwei Tage in der Woche hat. :wink:
(Ob Job-Speed-Dating wirklich nichts mit ZAFen zu tun hat?)
 

Merse

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
6 März 2015
Beiträge
871
Bewertungen
2.230
Wie du dich verhalten solltest, wurde inzwischen ja mehrfach geschrieben. Du musst nun bitte selbstständig entscheiden, ob du dich kleinlaut in die Opferrolle begeben willst, nur weil du vor irgendeinem dahergelaufenen SB Angst hast und lieber deine Ruhe willst, oder ob du gegen diese und zukünftige Willkür angehst, wofür du dich dann aber auch deutlich querstellen musst.

Aus deiner Reaktion ist eigentlich schon ersichtlich, in welche Richtung das Ganze leider gehen wird. Überlege es dir nochmal, ob du das wirklich willst, denn zukünftig folgen ja noch Späße wie 1€-Jobs, sechsmonatige Sinnlosmaßnahmen usw.
 

johnnybgood

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
3 Dezember 2017
Beiträge
11
Bewertungen
0
Ja ich werde mich jetzt von einen Anwalt für Sozialrecht beraten lassen, Könnte ich meinen Sachbearbeiter auch anzeigen wegen falsch aussagen, z.b das ich die Eingliederungsvereinbarung eigentlich nicht mitnehmen darf, und so aussagen wie er sitze am längeren hebel, und er auch mal an der anderen Seite des Tisches saß, und ich keine Chance hätte, ist sowas nicht mit Nötigung gleichzusetzen ? ich hatte ja einen zeugen dabei
 

Merse

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
6 März 2015
Beiträge
871
Bewertungen
2.230
Nicht dass du dich wunderst - es gibt auch Anwälte, die auf solchen "Kleinkram" keine Lust haben und dir raten werden, einfach alles zu unterschreiben, was dir das JC vorlegt.

Anzeigen kannst du den SB, nur wirst du damit keinen Erfolg haben. Selbst wenn du ihn für die Aussagen des JCs haftbar machen könntest, läge noch immer noch keine Nötigung vor.
 
Oben Unten