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Eingliederungsvereinbarung für Ehefrau

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unfroynd

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#1
Hallo,

ich habe einmal eine Frage zur EGV für die Ehefrau:

Also meine Frau Arbeitet auf 400.-€ Basis und dies ist der Arge auch bekannt. Unsere bisherige Fallmanagerin hat auch nie meine Frau bzgl. einer EGV vorbestellt. Nun ist eine neue da und die behauptet, meine Frau müsse vorsprechen und eine EGV Unterschreiben! Warum:icon_neutral: ? Frage ich mich da und wozu? Sie hat doch einen 400.- Euro Job und der wird mir auch angerechnet? Was soll das für einen Sinn machen und warum soll sie sich dann um eine andere Stelle bemühen?
Kann mir einer von euch hier einen Tipp geben?
Also ersteinmal hat sie die EGV nicht Unterschrieben sondern einmal mit nach Hause gebracht um das ganze überhaupt richtig prüfen zu können.

Danke für eure Hilfe!
 

judith11

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#2
Grundsätzlich :mad: gehört der Ehepartner eines Alg2-Empfängers zur BG und ist gem. SGB II auch hilfebedürftig.

Auch diese Person muß dann "alles tun um die Hilfebedürftigkeit" abzuwenden.

Somit kann/könnte es ja sein das der Partner, trotz eines 400 Eurojob, in eine Vollzeitarbeit :icon_rolleyes: vermittlelt zu werden bzw. durch eine EGV dahin - ach lassen wir das :icon_kotz:

Ja, die können es im Rahmen der SGB II Bestimmungen.
 
E

ExitUser

Gast
#5
Also ersteinmal hat sie die EGV nicht Unterschrieben sondern einmal mit nach Hause gebracht um das ganze überhaupt richtig prüfen zu können.
Was steht denn drin?

Wieviel Bewerbunmgen soll sie schreiben? Bekommt sie Bewerbungskosten erstattet?
 

unfroynd

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#7
Was steht denn drin?

ieviel Bewerbunmgen soll sie schre4iben? Bekommt sie Bewerbungskosten erstattet?

5 pro Monat:icon_idea:
Bewerbungskosten erstattet bekommt sie nicht, da habe ich auch gleich gesagt, dat kann nicht sein:icon_motz:

Anstelle das die einem Freie Stellen anbieten für den Ehemann, kümmert man sich lieber um die Ehefrau (die ja schon einen 400.-€ job hat), so ein Schwachsinn:icon_motz:

Ach was soll man sich darüber Aufregen:icon_cry:
 

Unwichtig

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#8
Kommt drauf an ob telefonische Bewerbungen oder schriftl. verlangt werden. Bei 5 schriftl., ohne Bewerbungskostenerstattung (5*5 Euro/Monat) braucht man auch keine schreiben, da unzumutbar.
 

unfroynd

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#9
Kommt drauf an ob telefonische Bewerbungen oder schriftl. verlangt werden. Bei 5 schriftl., ohne Bewerbungskostenerstattung (5*5 Euro/Monat) braucht man auch keine schreiben, da unzumutbar.
5.-€ zahlen die ja gar nicht mehr, maximal 3.-€ mehr gibt es nicht.

Natürlich nur Schriftlich, wie willst ansonsten auch etwas Nachweisen können?
Kannst ja schlecht nur telefonnotiz machen und sagen so mit Herrn XY am telefoniert. Das nehmen dir die nicht ab, also nur Schriftlich.

Und Email kannst du gleich vergessen.

Das nenne ich einmal 100% an dem was eigentlich für Arbeitslose Sinnvoll wäre, vorbei geschossen! Und so schön Einseitig, denn du musst Stellen besorgen, die bieten dir nichts an, dafür sind sie ja viel zu sehr beschäftigt!
Fragt sich nur mit was? Mit ihrer Selbstverwaltung!
 

Unwichtig

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#11
5.-€ zahlen die ja gar nicht mehr, maximal 3.-€ mehr gibt es nicht.

Natürlich nur Schriftlich, wie willst ansonsten auch etwas Nachweisen können?
Kannst ja schlecht nur telefonnotiz machen und sagen so mit Herrn XY am telefoniert. Das nehmen dir die nicht ab, also nur Schriftlich.
Wo soll denn das stehen: 3 Euro/Bewerbung?

Die 5 Euro/Bewerbung gibt es nicht als Gratifikation für eine Bewerbung, sondern als Aufwandsentschädigung für Passbilder, Briefmarken, Umschläge etc. bei einer schriftl. Bewerbung.
Beim Telefonieren hat man keinen Kostenaufwand, der nicht aus dem Regelsatz zu begleichen ist.

Ob schriftl. oder telefonische Bewerbungen durchzuführen sind sollte eigentlich in der EinV festgelegt worden sein, sollte dies nicht der Fall sein dürften telefonische Bewerbungen ausreichend sein. Sicherheitshalber mal beim Arbeitsamt anfragen, ob die Bewerbungskosten übernommen werden und wie die Bewerbungen zu erfolgen haben.

Da 5 Bewerbungen/Monat verlangt werden liegt der Verdacht nahe das schriftl. gemeint sind, also eine schriftl. Bewerbung/Woche.
 

Arania

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#12
5.-€ zahlen die ja gar nicht mehr, maximal 3.-€ mehr gibt es nicht.

Natürlich nur Schriftlich, wie willst ansonsten auch etwas Nachweisen können?
Kannst ja schlecht nur telefonnotiz machen und sagen so mit Herrn XY am telefoniert. Das nehmen dir die nicht ab, also nur Schriftlich.

Und Email kannst du gleich vergessen.

Das nenne ich einmal 100% an dem was eigentlich für Arbeitslose Sinnvoll wäre, vorbei geschossen! Und so schön Einseitig, denn du musst Stellen besorgen, die bieten dir nichts an, dafür sind sie ja viel zu sehr beschäftigt!
Fragt sich nur mit was? Mit ihrer Selbstverwaltung!
Listen über telefonische Bewerbungen, wann mit wem, wurden bei unserer ARGE immer anerkannt
 

Heiko1961

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#13
5.-€ zahlen die ja gar nicht mehr, maximal 3.-€ mehr gibt es nicht.

Natürlich nur Schriftlich, wie willst ansonsten auch etwas Nachweisen können?
Kannst ja schlecht nur telefonnotiz machen und sagen so mit Herrn XY am telefoniert. Das nehmen dir die nicht ab, also nur Schriftlich.

Und Email kannst du gleich vergessen.

Das nenne ich einmal 100% an dem was eigentlich für Arbeitslose Sinnvoll wäre, vorbei geschossen! Und so schön Einseitig, denn du musst Stellen besorgen, die bieten dir nichts an, dafür sind sie ja viel zu sehr beschäftigt!
Fragt sich nur mit was? Mit ihrer Selbstverwaltung!
Hallo, grüß dich.
Ich kann nur sagen, wie es bei uns gehandhabt wird. 5 € pro schriftlicher Bewerbung gibt es nach wie vor. Ob Bewerbungen telefonisch, schriftlich, persönlich, per Fax oder E-Mail getätigt werden, ist dem Amt egal. Die zählen alle als erbrachte Bewerbungen. Egal wie, du kannst ja alle belegen. Bei telef. Bewerbungen musst du dir nur den Ansprechpartner und Telefonnummer, Tag und am Besten Uhrzeit notieren.

Sollte eure EGV diese Möglichkeiten nicht zulassen, Widerspruch einlegen.
 

kohlhaas

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#14
Aus PDF-Datei : "Leistungen an Arbeitnehmer zur Unterstützung der Beratung und Vermittlung (UBV)
gem. §§ 45 – 47 SGB III
in Verbindung mit der Anordnung UBV

Geschäftsanweisungen
(Stand: 20.11.2006) "

Weiß leider nicht mehr wo ich die her hab

§ 3
Pauschalierung von Bewerbungskosten
(1) Im Interesse einer schnellen Bewilligung und Abwicklung der Leistungen ist es zulässig, diese pauscha-
liert zu erbringen.

(2) Bei Pauschalierung nach Absatz 1 ist je Bewerbung ein Betrag von 5,- Euro zu erstatten. Dabei können
nur solche Bewerbungen berücksichtigt werden, die von der Antragstellerin/vom Antragsteller nachgewie-
sen werden.

§ 4
Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechniken

(1 ) Erstattet werden können auch Bewerbungskosten, die bei Nutzung moderner Informations- und Kom-
munikationstechniken anfallen. Die Regelungen des § 3 sind entsprechend anzuwenden.

(2) Die Beschaffung von Hard- und Software kann nicht gefördert werden.

(3) Die Erstellung beziehungsweise Optimierung von Bewerbungsunterlagen, mit der die Antragstellerin/der
Antragsteller einen Dritten beauftragt hat, kann in begründeten Fällen gefördert werden, wenn das örtlich
zuständige Arbeitsamt gegenüber der Antragstellerin/dem Antragsteller eine Förderung vorher dem Grunde
nach zugesagt hat. Sie kann bis zur Höhe von 100,- Euro erfolgen. § 46 Abs. 1 SGB III ist zu beachten.

Diesen "Geschäftsanweisungen" der Ämter entspricht auch meiner persönliche Erfahrung
 
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