Eingliederungsvereinbarung bei ALG I

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hamburgerin01

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Hallo,
ich bin neu hier und habe leider erst heute dieses Forum entdeckt. Vielleicht schon zu spät?
Ein Bekannter von mir, der leider keinen Internetzugang hat, hat gerade seine Ausbildung zum Verkäufer abgeschlossen, sich am nächsten Tag arbeitslos gemeldet und am selben Tag einen Termin bei seiner Arbeitsvermittlerin bekommen, die ihm eine Eingliederungsvereinbarung unter die Nase gehalten hat, die er unterschrieb.
Nun habe ich sie vor mir liegen (die Eingliederungsvereinbarung, nicht die Sachbearbeiterin :icon_smile:) und bin erstaunt, was da drin steht. Da steht:
Bemühungen Herr...

Wir unterstützen Sie mit einem kostenlosen Praktikum bei einem Arbeitgeber.
Wir unterstützen Sie mit dem Eingliederungszuschuß.
Sollten Sie Fragen haben....
Ich informiere mich im Internet über die richtigen Bewerbungsstrategien.
Ich bewerbe mich initiativ auch bei Zeitarbeitsfirmen.
Ich dokumentiere alle meine Bewerbungen und lege die Liste beim Folgegespräch vor.
Ich bewerbe mich umgehend innerhalb von zwei Tagen auf die mir zugesandten Vermittlungsvorschläge.
Ich werde mich wöchentlich bei mind. fünf Firmen bewerben.
Ich nutze für die Stellensuche z.B. das Internetportal www.arbeitsagentur.de etc., Tageszeitungen, Branchenbuch etc.
Ich biete den Arbeitgebern alternativ zum Praktikum die Förderung mit dem Eingliederungszuschuß an.
Ich werde direkt nach diesen Gespräch bei Tertia vorsprechen und an der Maßnahme teilnehmen.

So, das war alles :icon_eek:
FÜNF Bewerbungen pro Woche - das finde ich schon sehr viel. Es ist so, dass mein Bekannter lange Zeit vor der Abschlussprüfung krank war, sich dann gesund gemeldet hat, um nicht noch ein paar Monate auf die Abschlussprüfung zu warten und eigentlich immer noch krank ist. Da er aber den Rat bekam, sich gesund arbeitslos zu melden, um sich dann, wenn er arbeitslos ist, wieder krank zu melden, hat er das auch getan. Nun fühlt er sich natürlich ziemlich unter Druck gesetzt, und ich habe hier auch schon einige ungute Dinge über Tertia gelesen.
Könnt ihr mir bzw. ihm helfen? Kann er irgend etwas dagegen tun?

Viele Grüße
hamburgerin
 

hamburgerin01

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Ich vergaß zu erwähnen, dass nirgends aufgeführt ist, dass die Bewerbungskosten erstattet werden.


Gibt es eine Möglichkeit, Widerspruch gegen die EV zu erheben?
 

Hartzi09

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Hallo,
ich bin neu hier und habe leider erst heute dieses Forum entdeckt. Vielleicht schon zu spät?
Ein Bekannter von mir, der leider keinen Internetzugang hat, hat gerade seine Ausbildung zum Verkäufer abgeschlossen, sich am nächsten Tag arbeitslos gemeldet und am selben Tag einen Termin bei seiner Arbeitsvermittlerin bekommen, die ihm eine Eingliederungsvereinbarung unter die Nase gehalten hat, die er unterschrieb.
Nun habe ich sie vor mir liegen (die Eingliederungsvereinbarung, nicht die Sachbearbeiterin :icon_smile:) und bin erstaunt, was da drin steht. Da steht:
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Ich biete den Arbeitgebern alternativ zum Praktikum die Förderung mit dem Eingliederungszuschuß an.
Ich werde direkt nach diesen Gespräch bei Tertia vorsprechen und an der Maßnahme teilnehmen.

So, das war alles :icon_eek:
FÜNF Bewerbungen pro Woche - das finde ich schon sehr viel. Es ist so, dass mein Bekannter lange Zeit vor der Abschlussprüfung krank war, sich dann gesund gemeldet hat, um nicht noch ein paar Monate auf die Abschlussprüfung zu warten und eigentlich immer noch krank ist. Da er aber den Rat bekam, sich gesund arbeitslos zu melden, um sich dann, wenn er arbeitslos ist, wieder krank zu melden, hat er das auch getan. Nun fühlt er sich natürlich ziemlich unter Druck gesetzt, und ich habe hier auch schon einige ungute Dinge über Tertia gelesen.
Könnt ihr mir bzw. ihm helfen? Kann er irgend etwas dagegen tun?

Viele Grüße
hamburgerin



5 Bewerbungen sind in der Tat bereits schon eine Menge.
Hinsichtlich der Fehlenden Kostenübernahme für Bewerbungskosten ist dies natürlich bedauerlich ab er hat sie unterzeichnet.
Somit handelt es sich nicht mehr um einen Verwaltungsakt gegen den er Widerspruch hätte erheben können sondern um einen "individuell" ausgehandelten Vertrag welchen er angenommen hat.

Was Bewerbungskosten betrift sind diese wie bisher immernoch eine Kannleistung worauf kein Rechtsanspruch gegeben ist, soweit nichts besonderes vereinbart wurde.
Es geht aus der EGV auch nicht hervor das es sich ausschließlich um schriftliche Bewerbungen handeln soll.

Es besteht aber dennoch die Möglichkeit Bewerbungskosten zu beantragen auch wenn diese nicht in der EGV vereinbart sind.
Wichtig ist nur das bevor man Bewerbungskosten verursacht sich einen Antragsvordruck für Bewerbungskosten aushändigen lässt, das geht meineserachtens auch per Telefon.
Achtung: die ARGEN sagen immernoch sehr gerne das nur bis zu 260 € pro Jahr an Bewerbungskosten erstattet werden können.
Dieser Jahreshöchssatz ist jedoch seit dem 01.01.2009 entfallen und duch das Vermittlungsbudget ersetz worden und hier steht keine Höchstsumme mehr drinnen.

Wenn er Krankgeschrieben ist, so ist er im übrigen für die Zeit der AU von seiner Bewerbungsverpflichtung freigestellt, und muss auch an keiner Maßnahme teilnehmen.
 
E

ExitUser

Gast
Die EGV ist OK. Bei ALG I hat man auch eine höhere Bewerbungspflicht.

Wenn ihm die 5 Bewerbungen pro Woche zu viel sind, möchte er doch die SB darauf ansprechen und ihr sagen, dass er nicht so viel Möglichkeiten hätte, sich sinnvoll zu bewerben. Das würde nur unnötige Kosten verursachen. Er möchte die Bewerbungszahl bitte runterhandeln.
 

ShankyTMW

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5 Bewerbungen pro Woche sind schon recht heftig, :eek:

Zu den Bewerbungskosten: Er sollte sich bei dem Sachbearbeiter der BA nochmal kundig machen:

a) wieviel Sie pro Bewerbung erstatten ...
b) ...und in welcher höhe gesammt im Jahr (wurde ja schon erwähnt das es die 260,- EUR so nciht mehr gibt udn es nun von BA zu BA völlig unterschiedlich gehandelt wird)
c) welche Art der Bewerbungen erstattet werden (in der Regel nur noch Papier)
d) ob es noch irgendwelche Sonderregelungen dazu gibt. Nur als Beispiel: ich hatte es mal selbst in einer ARGE gehabt das nur Bewerbungen mit Rückantwort, egal ob Post oder eMail, erstattet wurden. Ist gut das im Vorrasu zu wissen zwecks nötigen Wiederspruch.
 

Hexe45

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NEIN --überhaupt nichts ist an dieser EGV ok.

Warum muß sich ein ALGI er mehr bewerben als ein ALGII er?.

Vielleicht mal wieder öfter Job Angebote lesen, denn die geben zur Zeit so gut wie nichts her.

Schon gar nicht würde ich unterschreiben, nach grad mal ein paar Tagen ALGI, mich bei ZA´s zu berwerben.

Wenn´s der Markt hergibt, würde ich mich sogar 20 Mal die Woche bewerben ( aber eben nur wenn ne Chance auf Job vorhanden ist), aber niemals würde ich mir 5 Bewerbungen pro Woche als Pflicht reindrücken lassen.

Da ist die Sanktion doch vorprogrammiert. Ich weiß nicht wer schon mal in die Lage kam, sich 5 Mal beworben zu haben und 5 Vorstellungsgespräche zu bekommen.
Das hatte ich zu meiner H4 Zeit einam. Das war vielleicht Streß. In den 10 Tagen, hätt ich keine weitere Bewerbung rausgeschickt.

Hier gehts um Job, und wenn man dann 5 Eisen im Feuer hat, haben diese ja wohl Vorrang.
Und zur Belohnung kriegste dann ne Sanktion, weil du bei 5 Vorstellungsgesprächen, keine weitere abschickst.

Auch ist nach ein paar Tagen arbeitslos ein kostenloses Praktikum nicht ok.

Initiativbewerbungen müssen Sinn machen, ansonsten sinds Blindbewerbungen.
Und es haben ja wohl schon genug Gerichte bestätigt, daß Blindbwerbungen unzumutbar sind.

Und schon gar nicht würde ich nach Tertia gehen.


Aber warum immer sich erst so spät nach Hilfe umsehen????

Immer erst schauen, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Es wurde unterschrieben und damit hat man freiwillig erklärt, auf seine grundrechte zu verzichten.
Hoffe dennoch dein Bekannter kommt da wieder unbeschadet raus.

LG
Hexe
 

Hartzi09

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NEIN --überhaupt nichts ist an dieser EGV ok.

Warum muß sich ein ALGI er mehr bewerben als ein ALGII er?.

Vielleicht mal wieder öfter Job Angebote lesen, denn die geben zur Zeit so gut wie nichts her.

Schon gar nicht würde ich unterschreiben, nach grad mal ein paar Tagen ALGI, mich bei ZA´s zu berwerben.

Wenn´s der Markt hergibt, würde ich mich sogar 20 Mal die Woche bewerben ( aber eben nur wenn ne Chance auf Job vorhanden ist), aber niemals würde ich mir 5 Bewerbungen pro Woche als Pflicht reindrücken lassen.

Da ist die Sanktion doch vorprogrammiert. Ich weiß nicht wer schon mal in die Lage kam, sich 5 Mal beworben zu haben und 5 Vorstellungsgespräche zu bekommen.
Das hatte ich zu meiner H4 Zeit einam. Das war vielleicht Streß. In den 10 Tagen, hätt ich keine weitere Bewerbung rausgeschickt.

Hier gehts um Job, und wenn man dann 5 Eisen im Feuer hat, haben diese ja wohl Vorrang.
Und zur Belohnung kriegste dann ne Sanktion, weil du bei 5 Vorstellungsgesprächen, keine weitere abschickst.

Auch ist nach ein paar Tagen arbeitslos ein kostenloses Praktikum nicht ok.

Initiativbewerbungen müssen Sinn machen, ansonsten sinds Blindbewerbungen.
Und es haben ja wohl schon genug Gerichte bestätigt, daß Blindbwerbungen unzumutbar sind.

Und schon gar nicht würde ich nach Tertia gehen.


Aber warum immer sich erst so spät nach Hilfe umsehen????

Immer erst schauen, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Es wurde unterschrieben und damit hat man freiwillig erklärt, auf seine grundrechte zu verzichten.
Hoffe dennoch dein Bekannter kommt da wieder unbeschadet raus.

LG
Hexe


Hallo,

5 Bewerbungen pro Woche machen 20 Bewerbungen im Monat.
Hieer neigen aber auch die Gerichte dazu zu sagen, das eine derartig hohe Anzahl an Bewerbungen ggf. zuviel das guten ist, und die EGV sogar rechtswiedrig sein könnte insbesondere dahingehend wenn man sanktioniert wird weil man vielleicht das vorgeschriebene Pensum von 20 Bewerbungen niocht erreicht hat.

Soetwas hat mir zumindest eine Richterin in meinem Verfahren angedeutet gehabt wenn den eine Sanktion entstanden währe.
 

ShankyTMW

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Warum muß sich ein ALGI er mehr bewerben als ein ALGII er?

Kannst du gar nicht so pauschal sagen, denn jeder SB egal ob ARGE oder BA handelt da anders. Ich hatte in den Anfangszeiten eine ARGE EGV damals mit 15 Bewerbungen pro Monat. Jetzt in der BA sinds bei mir 10, die ARGE würde mir 5 pro Monat bieten. Geb dir aber Recht das man das anfechten sollte, gerade im aktuellen Arbeitsmarkt.

Schon gar nicht würde ich unterschreiben, nach grad mal ein paar Tagen ALGI, mich bei ZA´s zu berwerben.

Den Punkt würd ich auch streichen, denn im Antrag gibs einen ähnlichen Punkt zum ankreuzen, der da besagt das man alles nötige tut um seine Arbeitslosigkeit zu beenden. Das ist unnötig doppelt gemoppelt und soll JEDEN auf die ZAFs mit festnageln weil die SBs schon Wissen das sich niemand, der seine 5 Sinne beisammen hat, bei denen bewirbt. Und gerade zur Zeit wo da der Kahlschlag umhergeistert bei denen erst recht nicht.

Im Grunde nageln sie dich damit auch gfest, wenn du besagten Punkt im Antrag auch nciht ankreuzt, dann verpflichtest Dich über die EGV dazu. Und wenn du weder im Antrag noch im EGV soweas unterschreibst bekommst keien Versicherungsleistung, sprich ALG1 da du nciht von Dir aus gewillt bist alles zum beenden Deiner Arbeitslosigkeit zu tun .. ein Teufelskreislauf in den die uns da schicken.

Und egal ob man sich da von sich aus bewirbt oder nicht, die Vermittlungsvorsdchläge von BA/ARGE gehen ja fast auch nur noch da hin. :icon_kotz:

Da ist die Sanktion doch vorprogrammiert. Ich weiß nicht wer schon mal in die Lage kam, sich 5 Mal beworben zu haben und 5 Vorstellungsgespräche zu bekommen.

*meld* (auch wenns schon länger her ist)

Das hatte ich zu meiner H4 Zeit einam. Das war vielleicht Streß. In den 10 Tagen, hätt ich keine weitere Bewerbung rausgeschickt.

Auch wenn mich einige hassen werden wenn ich sdas schreibe: warum nicht? Wenn da noch was Sinnvolles wäre würd ichs tun, denn eine Garantie auf Einstellung gibts ja auch nicht. Aber wie gesagt, nur wenn da auch wirklich ne Chance besteht eine Job zu bekommen - keine Blödsinnspflichtbewerbungen versteht sich.

Hier gehts um Job, und wenn man dann 5 Eisen im Feuer hat, haben diese ja wohl Vorrang.

Yep

Auch ist nach ein paar Tagen arbeitslos ein kostenloses Praktikum nicht ok.

Gehört zu den schwachsinnigen Programmen des Förderns und Forderns. Erzählt dir quasi jeder auf der BA schon seit Jahren: Praktikum als Einstellungschance anbieten, evt. Fördermöglichkeiten sofern möglich, Vermittlungsgutschein und all den Quark der dir ohnehin auch ohne die EGV zusteht. Das dumme dabei ist, das es eher als Beipackzettel für Möglichkeitn ausgeteilt werden sollte, aber nciht Bestanmdteikl der EGV ist. So nagelt man die Leute auf Verpflichtungen hin die lustigerweise auch meistens nicht nachprüfbar sind.

Initiativbewerbungen müssen Sinn machen, ansonsten sinds Blindbewerbungen.

Stimmt schon, da spielen die mit den Begriffen rum, aber genau das ist der Haken: sie SBs fassen Initiativbewerbungen udn Blindbewergungen als Begriff zusammen. Ist aber auch im sinne des Antrags schon abgesegnet und daher auch unnötig doppelt gemoppelt.

Aber warum immer sich erst so spät nach Hilfe umsehen????

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Hey, sei mal nicht so hart. Viele Wissen immer noch nicht was Sie sich da antun. Das mit den EGVs bei der BA ist noch gar nciht so lange üblich und manche sind erst frisch Arbeitslos. Fürs nächstemal weiß er es und sollte das bis nach HArtz4 gehen dann weiß er hoffentlich Bescheid.

LG
Shanky-TMW
 

hamburgerin01

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Vielen Dank erst einmal für eure Antworten.
Bei den 5 Bewerbungen pro Woche wurde ich ja auch stutzig und frage mich, ob das nicht ausreichend ist, wenn er irgendwo anruft und nachfragt, ob sie eine Stelle haben. Wäre das ausreichend? Es steht ja nirgendwo, dass er sich schriftlich bewerben muss.
Nun ist er bei Tertia, hat aber aufgrund von anderen Terminen die Möglichkeit, nicht jedes Mal dort die komplette Zeit erscheinen zu müssen.
VG
hamburgerin
 

ShankyTMW

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bewerbungsbemühungen sind nur schriftlich möglich. wie willst du sonst nachweisen, dass du dich beworben hast?

Das seh ich ganz anders: Auch wenn du Bewerbungen schreibst und keine Antwort erhälst kann die BA/ARGE dieses nicht Nachvollziehen ob Du dich wirklich beworben hast oder die Bewerbung einfach nur so geschrieben hast damit du denen was zeigst. Und bei den Firemen anrufen um sich zu erkundigen ob du dich tatsächlich beworgben hast? Könen die, aber die Firmen sind dann laut Datenschutzgesetz nicht Auskunftspflichtig und von den meisten Firmen bekommst du ncihtmal eine Absage wenn du denen was schickst. also wie willst du das ohne es teurer als Einschreiben mit Beleg nachweisen? Und das übersteigt, vor allem mit den neuen Bewerbungskostenerstattungsregelungen bei weitem das Budget eines Arbeitslosen.

Aus dem Grund haben sie das mit den Rückantworten oder Bestätigungsschreiben oder Kopie der Einschreibenquittung für die Kostenerstattung eingeführt.

Das andere ist halt nur um denen was zu zeigen was die als Eigenbemühungen bewerten können. Mehr Hintergrund hat das nicht. Abgesehn von den Stellenvorschlägen vom Amt ist das andere eigentlich rein praktisch unnütz und mehr für den popo.
 
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