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Eingliederungshilfe nie beantragt!!

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Jean r-d

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#1
Hallo,
ich habe mitte August,von der Arge Post bekommen.
Es ging darum das mein damaliger AG für mich eine Eingliederungshilfe beantragt hat.
Sie würde auch genehmigt bis 27.8.07 über 30%.
Ich habe von dem Antrag nichts gewußt und auch nichts mit unterschrieben.
Ich muß doch auch desn Antrag mitunterschreiben oder nicht?
Ferner wurde ich genau zum 27.8.07 vom AG gekündigt.
War so möglich weil ich noch in der Probezeit war.
Die Arge hat noch nicht darauf reagiert,das ich ihnen geschrieben habe,das ich nichts beim AG unterschrieben habe.
Möchte dem AG eins auswischen,weil der die ALG Empfänger schamlos ausnutzt und das auch noch mit der Hilfe der Arge.
Eine Kollegin wurde Gekündigt,weil sie krank war.
Sie war aber krank,weil sie von Ihrem freund zusammen geschlagen wurde.
Dieser Freund ist ein Verwandter des AG.Sie wurde ins Krankenhaus
eingeliefert und notoperiert.
Der AG hat einen Tag später den besagten Freund mit der Kündigung
ins Krankenhaus geschickt.Wie krass ist das denn.
LG
Jeanette

LG
 
E

ExitUser

Gast
#2
Nein, eigentlich musstest du diesen Antrag nicht unterschreiben. Das haben ARGE und Arbeitgeber für dich ausgehandelt. Das ist ein recht üblicher Unternehmertrick die Leute zu entlassen, sobald die Eingliederungshilfe wegbleibt. SEhr gerne machen das die Spediteure, andere sind aber nicht ausgeschlossen.

Ich bin mir nicht sicher, inwieweit, diesem Trick nicht schon ein Riegel vorgeschoben wurde. Das ist kein Einzelfall und darüber hatten sich die Arbeitsämter schon oft aufgeregt. Ich rate dir, dich mal mit dem Arbeitsamt in Verbindung zu setzen. Die werden ja verar....!

Deine Kollegin müsste Anzeige erstatten. Das hat sie sicherlich auch gemacht. Auch Ärzte müssen Auffälligkeiten melden. Das ist ja eine Körperverletzung und dagegen gibt es Strafen.

Mal ne Frage: Hätte deine Kollegin denn wieder in diesem Betrieb, nachdem sie von dem Verwandten des Arbeitgebers zusammengeschlagen wurde, zurückgewollt? Dann soll sie froh über die Kündigung sein, denn sonst bekommt sie noch eine Sperrfrist beim Arbeitsamt.
 

ofra

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#3
richtig! lieber ein ende mit schrecken als ein schrecken ohne ende!
hauptsache heil aus der sache raus!
 

Jean r-d

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#4
ich habe jetzt erfahren,das sie den AG verklagt hat,auf Schmerzensgeld,wegen unzumutbare Härte.Sie hat gewonnen.Hat 3 Gehälter Schmerzensgeld bekommen.
Auf dem Brief wegen der Eingliederungshilfe,stand aber das ich die Unterlagen ja mit unterschrieben habe.
Von einigen Kollegen,weiss ich das sie die mit unterschrieben haben.
Jeanette
 
E

ExitUser

Gast
#5
Hallo Jean,

ich habe jetzt erfahren,das sie den AG verklagt hat,auf Schmerzensgeld,wegen unzumutbare Härte.Sie hat gewonnen.Hat 3 Gehälter Schmerzensgeld bekommen.
Auf dem Brief wegen der Eingliederungshilfe,stand aber das ich die Unterlagen ja mit unterschrieben habe.
Von einigen Kollegen,weiss ich das sie die mit unterschrieben haben.
Jeanette

... die Eingliederungsbeihilfe ist ein Vertrag den der AG mit der BA eingeht. Die BA trägt einen Teil der Gehaltkosten, der AG garantiert die dauerhafte Einstellung. Deine Unterschrift ist dabei nicht gefragt, bzw. tritt nur im Arbeitsvertrag auf.
Mitte der Neunziger und hoffentlich noch heute (?) besaß das Arbeitsamt ein Rückforderungsrecht, falls der Arbeitsvertrag nicht mindestens ein Jahr nach Ablauf der Eingliederungsbeihilfe weiterläuft. Insofern erwarte ich, daß die BA auch heute noch diese Klausel hat und sich ihr (unser!) Steuergeld wieder zurück holt.
Heikel ist aber die übliche Korruption. Wenn der AG im gliechen Golfclub ist wie der Chef der örtlichen BA, dann kann er das Geld behalten dürfen und das unlautere Spielchen wiederholen. Aber auch das hat keinen Einfluß auf dich.
 
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