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Eingliederungsförderung durch die ARGE - Frage

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Lobo66

Elo-User/in
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#1
Hallo!
Ich bin neu im Forum und hab gleich mal ne Frage in der Hoffnung, dass mir hier jemand weiterhelfen kann:

Ich bin seit einigen Jahren ALG II - Empfänger in Baden-Württemberg. Nun hätte ich die Chance, eine Anstellung in Schleswig-Holstein zu bekommen in einem noch jungen Unternehmen für Büroservice.
Damit es dem Unternehmen leichter fällt, mich einzustellen, bat ich die hiesige ARGE um eine Eingliederungsförderung. Der zuständige Sachbearbeiter bezifferte die Obergrenze des Förderungsbetrages mit 300,-- EUR monatlich, was natürlich nicht mal die Sozialabgaben, die das neue Unternehmen für mich hätte, abdeckt. Falls ich Kurse machen müsste, um die Arbeitsstelle ordentlich auszuführen, würde sich der Betrag auf 400,-- EUR erhöhen, und er würde auch nur für ein halbes Jahr gezahlt. Danach wären es 150,-- EUR für ein weiteres halbes Jahr, mit der Auflage, dass die Firma mich ein weiteres Jahr ohne Förderung beschäftigt. Eine "prozentuale Staffelung der Förderung", wie zum Beispiel in anderen Bundesländern, wo es 50 % bzw. 75 % des Arbeitsentgeldes als Förderungsbetrag gibt, sei hier angeblich unüblich und stehe nicht zur Diskussion.
So, wie sich das nun darstellt, habe ich das Gefühl, dass man hier erheblich mauert und eigentlich gar keine Förderung leisten will. Man will mich zwar in Lohn und Brot sehen, aber bitteschön ohne Zutun der ARGE. Ich befürchte auch, dass die ARGE nicht bereit sein wird, bei Anstellung den kostspieligen Umzug in den Norden zu bezahlen oder ein Übergangsdarlehen zu gewähren, denn das sind ja alles "Kann"-Leistungen, und die wird man nicht leisten wollen.

Was kann ich tun, um in diesem Fall die bestmögliche Unterstützung von Seiten der ARGE zu bekommen? Gibt es Präzedenzfälle oder Beratungsstellen wie beispielsweise den Sozial-Igel in Schleswig-Holstein, an die man sich wenden kann? (Hier in Baden-Württemberg habe ich eine vergleichbare Institution noch nicht gefunden).

Ich bin für jeden Tipp dankbar!

Gruß

Lobo66
 

Martin Behrsing

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#2
Will der neue Arbeitgeber nun Kohle kassieren oder benötigt er einen Mitarbeiter?
 

Linchen0307

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#3
Hier in Schleswig Holstein beträgt die Eingliederungsförderung für den Arbeitgeber 300 Euro monatl. für ein Jahr aber auch nur bei einer Vollzeitstelle (ab 36 std.die Woche).
Der ARGE Klient kann eine Wiedereinstiegsförderung für die gleiche Zeit bekommen, die liegt so um und bei 180 Euro.
Der Umzug bei einem Arbeitsvertrag übernimmt in der Regel die ARGE von der du weg ziehst.
 

Kelly

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#4
Hallo zusammen!

Bin neu hier im Forum.Habe eine Frage zum Eingliederungzuschuss.
Was bedeutet das genau?Wieviel % zahlt die ARGE?

Liebe Grüße
 
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