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Paolo_Pinkel

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#1
So viel zum Thema: Das bringt mich weiter:icon_party:
Die Verwaltung von Arbeitslosigkeit kostet Milliarden. Paul F. Schröder vom Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) schätzt, dass sich die Verwaltungskosten der bundesweit 410 Jobcenter im vergangenen Jahr auf über fünf Milliarden Euro beliefen. Insgesamt standen 2013 etwa acht Milliarden Euro für Verwaltung und Eingliederungsmaßnahmen zur Verfügung. Das heißt, für die Fortbildung und Qualifikation von Hartz-IV-Betroffenen gab es weniger Geld als für deren bürokratische Betreuung. Das fällt kaum auf, weil beide Posten in einem gemeinsamen Globalhaushalt geführt werden.
==> 09.01.2014: Einfach umschichten (neues-deutschland.de)
 

klauser

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#2
Der nackte Wahnsinn. Lösungsvorschlag: einmal McKinsey & Company ranlassen.

Andererseits, wo sollen alle die "verdienten" aber nicht mehr up to daten Politiker ein ruhiges und lukrative Pöstchen bekommen
 
E

ExitUser

Gast
#3
Sozial ist, was Arbeit schafft. Je mehr Leute in den Verwaltungen sitzen, desto weniger Arbeitslose gibt es. Eigentlich Arbeitslose verwalten Arbeitslose.
 

flandry

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#4
Sozial ist, was Arbeit schafft. Je mehr Leute in den Verwaltungen sitzen, desto weniger Arbeitslose gibt es. Eigentlich Arbeitslose verwalten Arbeitslose.
Stimmt, das entspricht doch dem, was man auch schon mal als dritten Arbeitsmarkt bezeichnet: suventionierte Arbeitsplätze, damit die Leute nicht arbeitslos sind.
 

wolliohne

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#5
so und genau so,

siehe Pofalla, werden Arbeitsplätze geschaffen und andere künstlich am Leben erhalten auf Kosten derer die sich nicht wehren(Können)
 

Texter50

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#6
Man kann alles von zwei Seiten sehen:
»Derzeit haben wir Eingliederungsquoten von 30 Prozent«, räumt Huth ein.
Klingt so richtich nach Erfolgsgeschichte in Deutschland. :icon_kratz:
Das heißt: 70 Prozent der Maßnahmen bringen den Betroffenen nichts.
Das entspricht dann wohl der Wahrheit. :icon_stop:
Wir sind eben ein Karl-Thedor-Staat... :eek:
 

flandry

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#7
»Derzeit haben wir Eingliederungsquoten von 30 Prozent«, räumt Huth ein.
Ist das die Zahl der Vermittlungen für ein paar Wochen oder die Zahl derjenigen, die dauerhaft eine Stelle haben?:icon_hihi:
Bei 3.286.000 Millionen Bedarfsgemeinschaften (Quelle: BA, Stand Dezember 2013) kann ich mir das nämlich nicht vorstellen.
 

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Paolo_Pinkel

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#8
450 Millionen Euro Eingliederungsmittel in geheim gehaltene Jobcenter-Verwaltungsbudgets?
Nach 327 Millionen Euro im vergangenen Haushaltsjahr könnten im Verlauf des Haushaltsjahres 2014 von den 303 Jobcentern gE insgesamt bis zu 450 Millionen Euro der Bundesmittel für „Leistungen zur Eingliederung nach dem SGB II“ (kurz: „SGB II- Eingliederungsleistungen“/EGL) gesperrt und in deren Verwaltungskostenbudgets umgeschichtet werden – bis zu 450 Millionen Euro der knapp 2,6 Milliarden Euro für SGB II-Eingliederungsleistungen dieser 303 (von insgesamt 408) Jobcenter.
Diesen 303 Jobcentern gE werden nach gegenwärtigem Stand rechnerisch voraussichtlich etwa 3,6 Milliarden Euro für „Verwaltungskosten für die Durchführung der Grundsicherung für Arbeitsuchende“ zugewiesen, davon etwa 3,0 Milliarden Euro vom Bund, der lediglich 84,8 Prozent der Gesamtverwaltungskosten der Jobcenter zu tragen hat…
Die Verwaltungskostenbudgets bleiben weitgehend geheim, oder es werden sogar die tatsächlichen Ausgaben verzerrt dargestellt indem man den kommunalen Finanzierungsanteil (15,2 Prozent) an den Gesamtverwaltungskosten “vergisst”…
==> Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) [PDF - 166 KB]
 
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