Einfach Löschantrag, Selbstauskunft, Berichtigungsantrag mit Generator erstellen nach neuer DSGVO

Venus92

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Auf der Suche nach einer Vorlage für einen Löschantrag beim JC wegen
der hinterlegten Rufnummer und E-Mail (Ich weiß das war keine gute Idee), musste ich leider feststellen, dass die Vorlagen
nicht nach der aktuellen gültigen DSGVO verfasst wurden.

Daher möchte ich an dieser Stelle einmal Werbung für einen Generator machen,
der vom "Datenanfragen.de e.V." Online veröffentlicht wird.
Vielen Dank dafür - einfach Genial das Teil!

Zu finden - Hier:

Es kann generiert werden:
- Selbstauskunft
- Löschantrag
- Berichtigungsantrag
- Werbewiderspruch

Meine Frage an euch:
Was haltet Ihr davon, und dürfte das für ein Löschantrag beim JC wegen Tel. und E-Mail ausreichen, bzw.
sollte noch etwas hinzugefügt / geändert werden?

Anlage: Muster (Ohne eigene Adresse)
 

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avrschmitz

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dürfte das für ein Löschantrag (Tel. und E-Mail) ausreichen,
Bei einem Löschantrag an das JC brauchst Du gar keine §§ zu benennen. Es reicht aus, wenn Du denen mitteilst, dass Email und Telefonnummer gelöscht werden sollen, weil Du postalisch erreichbar bist. Warum sich also die Mühe machen und §§ zu benennen?
 

akaKnut

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Würde alles, was nach "Rufnummer und E-Mail kommt, weglassen. Im ersten Satz hast du ja die Grundlagen schon genannt, selbst das wäre nicht nötig.
 

Venus92

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Danke für eure Meinungen. Der Generator macht das automatisch mit der Begründung...
 
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Lelek

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Mein Rechtschreibprogramm musste Überstunden schieben, um den Text zu bereinigen.
 

Merse

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Ich wäre vorsichtig mit irgendwelchen Vordrucken, die von Paragraphen nur so strotzen, wenn man diese selbst nicht in- und auswendig kennt. Am Ende findet das JC irgendeinen winzigen Absatz, der im SGB eventuell minimalst anders geregelt ist, und stellt sich deswegen komplett quer. Wir haben ja auch schon Vorlagen gesehen, bei denen die Löschung aller persönlicher Daten gefordert wurde. Sinngemäße Antwort war, wenn ich es richtig in Erinnerung habe: "Hey, wir sollen ja deine leistungsrelevanten Daten löschen, sollen wir das als Verzichtserklärung werten?"
 

Woodruff

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Hallo Venus 92,

musst Du etwas dafür zahlen?

Nachfolgend steht hier ja was von Gebührenordnung!


Quelle:
Datenanfragen.de e. V.
Schreinerweg 6
38126 Braunschweig
 

abcabc

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Ich wäre vorsichtig mit irgendwelchen Vordrucken, die von Paragraphen nur so strotzen, wenn man diese selbst nicht in- und auswendig kennt. Am Ende findet das JC irgendeinen winzigen Absatz, der im SGB eventuell minimalst anders geregelt ist, und stellt sich deswegen komplett quer.
Dann kommt der Antrag halt nochmal korrigiert - ist ja kein Antrag, den man nur einmal stellen kann.

Ist halt die Frage, wie das Verhältnis zum JC ist. Wenn es scheppert, kann es nicht schaden möglichst lange Briefe zu nutzen ---> muss alles gelesen und ggf. bearbeitet werden. Bei einem unkomplizierten Umgang würde ich die Kurzform bevorzugen...
 

TazD

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Warum sollte man da einen Antrag stellen?
Weil es das formal korrekte Vorgehen ist.

Warum immer darum Bitten?
Weil es eine Frage der Höflichkeit ist und im Endeffekt auch nichts anderes als einen Antrag darstellt.

Das ist meine Version die ich schon vor langer Zeit mit Erfolg abgegeben habe.
Die nichts anderes aussagt, als das, was hier schon im Thema steht. Nur eben in unfreundlich und, wenn man so will, formal eben nicht korrekt ist.
Auch das Verfahren hinsichtlich einer Datenlöschung ist ein Verwaltungsverfahren, welches durch Antrag begonnen wird und nicht durch Forderung. ;)
 

Schluri

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Weil es das formal korrekte Vorgehen ist.
Wer sagt das?
Wo steht das geschrieben?
Wer hat das festgelegt?
Soweit mit bekannt ist habe ich ein Recht darauf.

Weil es eine Frage der Höflichkeit ist und im Endeffekt auch nichts anderes als einen Antrag darstellt.
Für mich stellt dies kein Antrag dar, sondern ein Verlangen.
Verlangen, dass die meine z.B. dummerweise freiwillig angegebene Telefonnummer löschen sollen.
Für mich ist ein Antrag z.B. ein Weiterbewilligungsantrag, Fahrkostenantrag u.s.w.

Höflichkeit
Frag mal die User wie die sich behandelt fühlen, wenn das Jobcenter der Bitte um Löschung einfach nicht nachkommen.
Wenn die Jobcenter die User anlügen, dass sie diese Daten angeben müssen sonst gibt es kein Geld.

Die nichts anderes aussagt, als das, was hier schon im Thema steht.
Hast du ein Problem damit, dass ich hier meine Version einstelle?
Die User können sicher selber entscheiden welche Version bei ihrem Jobcenter Wirkung zeigt.

Nur eben in unfreundlich und, wenn man so will, formal eben nicht korrekt ist.
Wo ist mein Schreiben unfreundlich? Bitte zitiere das unfreundliche oder tippe es ab.
Habe es nochmal gelesen.
Okay, ich habe das mit freundlichen Grüßen vergessen.
Vielleicht hab ich es nur auf diesem eingestellten PDF vergessen.
Aber das sehr geehrte D. u. H. habe ich nicht vergessen.

Werde versuchen mich zu bessern.

Wo liegt der formale Fehler?

Auch das Verfahren hinsichtlich einer Datenlöschung ist ein Verwaltungsverfahren, welches durch Antrag begonnen wird und nicht durch Forderung.
Es geht hier um freiwillige Angaben persönlicher Daten, oder eben auch unter Zwang oder Lügen angegeben persönliche Daten.

Kannst du mir bitte zu deiner Aussage einen Link, oder irgendetwas einstellen wo ich dieses Nachlesen kann, dass ich darum bitten muss, einen Antrag stellen muss, um dass die zu Unrecht erhobenen Daten (manchmal auch freiwillig angegeben) gelöscht werden sollen.

Ich denke, wenn ich nochmal in diese Situation kommen würde, dass ich dann noch darunter schreiben werde, dass wenn sie meinem Verlangen nach Löschung bis zum xx.xx.xxxx nicht nachkommen ich mich dann an den Datenschutz wenden werde.
 

TazD

Super-Moderation
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Wer sagt das?
Wo steht das geschrieben?
Wer hat das festgelegt?
Steht alles im SGB X.

Soweit mit bekannt ist habe ich ein Recht darauf.
Worauf? Auf die Benutzung falscher Begrifflichkeiten?

Für mich stellt dies kein Antrag dar, sondern ein Verlangen.
Ein Antrag ist ein Verlangen!

Höflichkeit
Frag mal die User wie die sich behandelt fühlen, wenn das Jobcenter der Bitte um Löschung einfach nicht nachkommen.
Wenn die Jobcenter die User anlügen, dass sie diese Daten angeben müssen sonst gibt es kein Geld.
Du kannst dich gerne auf die gleiche niedrige Stufe stellen. Ich brauche das nicht.

Hast du ein Problem damit, dass ich hier meine Version einstelle?
Die User können sicher selber entscheiden welche Version bei ihrem Jobcenter Wirkung zeigt.
Wenn ich mir deinen Beitrag so durchlese, scheinst du eher ein Problem damit zu haben, dass ich dein Schreiben kritisiert habe.

Wo ist mein Schreiben unfreundlich?
Lesen & Verstehen.

Wo liegt der formale Fehler?
Habe ich bereits geschrieben.

Kannst du mir bitte zu deiner Aussage einen Link, oder irgendetwas einstellen wo ich dieses Nachlesen kann, dass ich darum bitten muss, einen Antrag stellen muss, um dass die zu Unrecht erhobenen Daten (manchmal auch freiwillig angegeben) gelöscht werden sollen.
Du musst gar nicht darum bitten einen Antrag zu stellen. Allein der Satz zeigt mir schon, dass du mich anscheinend überhaupt nicht verstehen willst. "Darum bitten einen Antrag zu stellen..." ist inhaltlich völliger Blödsinn, da eine Bitte an eine Behörde bereits einen Antrag darstellt und entsprechend § 133 BGB umzudeuten ist. Das Verwaltungsverfahrensrecht kennt aber formaljuristisch nur einen "Antrag". Ob du jetzt schreibst "Ich fordere...", "Ich verlange..." oder "Ich bitte..." ist völlig egal, denn all dies stellt einen Antrag dar.
Ansonsten steht alles im SGB X, insbesondere ab § 8 SGB X und vor allem § 18 SGB X ist da relevant. Du darfst mir aber gerne im Gegenzug die Rechtsgrundlagen und die Fundstellen nennen, in denen davon die Rede ist, dass du eine "Löschungsforderung" gegenüber der Behörde hast.
 
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