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Einfach für vier Monate Geld abgezogen

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Radi4u

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#1
Hallo

es geht in diesem Fall nicht um mich, sondern um die Nichte einer Bekannten. Sie 32 Jahre, verheiratet seit neun Jahren und seit fünf Jahren von ihrem Ehemann getrennt lebend. Beide haben eine eigene Wohnung und leben nicht in der gleichen Stadt. Sie hat einen festen Arbeitsplatz, ihr noch Ehemann ist im AlgII Bezug.
Jetzt hat sie feststellen müssen, dass ihr vom letzten Gehalt 200 € für vier Monate rückwirkend abgezogen wurden und das ohne jede Begründung bzw. Rechtsmittelbelehrung.

Meine Frage an euch: Wie soll sie sich verhalten??? (Scheidung?)
Ich kenn mich mich da absolut nicht mit aus. Mehr Informationen habe ich auch leider nicht.

Ich hoffe Ihr könnt mir da irgendwie weiter helfen.
Danke schon mal im voraus

Gruß
Radi
 
E

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Gast
#2
... hier handelt es sich um Unterhaltsansprüche. Dies sollte beim Amt geklärt werden, oder aber duch eine Scheidung im gegenseitigen Einverständnis aufgehoben werden. Sicherlich klärt es sich dann auf, wobei ich erstens vermute.
 

Radi4u

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#3
Janchen sagte :
... hier handelt es sich um Unterhaltsansprüche. Dies sollte beim Amt geklärt werden, oder aber duch eine Scheidung im gegenseitigen Einverständnis aufgehoben werden. Sicherlich klärt es sich dann auf, wobei ich erstens vermute.
Hallo Janchen,

herzlichen Dank für Deine Info. Ich habe es so weiter gegeben und es wird wohl auf Scheidung hinauslaufen.

Gruß
Radi
 
E

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Gast
#4
Radi4u sagte :
Jetzt hat sie feststellen müssen, dass ihr vom letzten Gehalt 200 € für vier Monate rückwirkend abgezogen wurden und das ohne jede Begründung bzw. Rechtsmittelbelehrung.
Hallo, Radi!

Dashab ich ja noch nie gehört, daß vom Gehalt einfach Geld "abgezogen" werden kann, und ich verstehe auch nicht wofür...
wennich deine Frage lese, für Unterhalt?

Das solltest du mal näher erklären... wenn der Arbeitgeber das machen darf, ists vielleicht für einige interessant zu wissen... wenn aber nicht, sollte deine Nichte das mit ihrem Arbeitgeber klären!

Ich hab jedenfalls noch nie gehört, daß sich leute aus so einem Grund scheiden lassen müssen...

ne Scheidung kostet doch auch Geld... und wenn man das nicht ausgeben muß...

Gruß aus Ludwigsburg

Gruß aus Ludwigsburg
 

Radi4u

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#5
Hallo Ludwigsburg,

ne nee, ist nicht meine Nichte. Ich habe auch noch keine näheren Infos darüber. Nur soviel kann ich schon sagen, dass es sich nicht um den Unterhalt handelt.

Gruß
Radi
 
E

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Gast
#6
Radi4u sagte :
Hallo Ludwigsburg,

ne nee, ist nicht meine Nichte. Ich habe auch noch keine näheren Infos darüber. Nur soviel kann ich schon sagen, dass es sich nicht um den Unterhalt handelt.

Gruß
Radi
Sorry, die Nichte deines bekannten matürlich!

Um was handelt es sich denn dann? Würd mich wirklich interessieren, denke, ohne den Arbeitnehmer zu informieren darf jedenfalls nichts einfach so vom Lohn/Gehalt abgezogen werden...
 
E

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Gast
#7
Da sie noch nicht geschieden sind, ist die Behörde wohl der Meinung, dass die Frau ihren arbeitslosen Mann auch nach 9 Jahren getrennt Leben unterstützden muss im Sinne einer Bedarfsgemeinschaft?

Wäre ja lächerlich, obwohl eine gesetzliche Unterstützungspflicht wirklich besteht, denn sie wirtschaften ja wohl weder gemeinsam, noch halte ich es für rechtens einfach Gelder abziehen ohne Begründung.
 
E

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Gast
#8
Lillybelle sagte :
Da sie noch nicht geschieden sind, ist die Behörde wohl der Meinung, dass die Frau ihren arbeitslosen Mann auch nach 9 Jahren getrennt Leben unterstützden muss im Sinne einer Bedarfsgemeinschaft?

Wäre ja lächerlich, obwohl eine gesetzliche Unterstützungspflicht wirklich besteht, denn sie wirtschaften ja wohl weder gemeinsam, noch halte ich es für rechtens einfach Gelder abziehen ohne Begründung.

Lillybelle,auch wenn ein Unterhaltsanspruch des getrennt lebenden Partners besteht, kann das Amt nicht einfach so über einen Arbeitgeber Gehalt kassieren...ne Pfändung scheint ja nicht vorzuliegen...über Gehaltspfändungen wird man vorher informiert...

irgendwas stimmt da nicht: wenn mir Gehalt abgezogen würde würde ich SOFORT nach dem Grund fragen und dem widersprechen!
 
E

ExitUser

Gast
#9
"Lillybelle,auch wenn ein Unterhaltsanspruch des getrennt lebenden Partners besteht, kann das Amt nicht einfach so über einen Arbeitgeber Gehalt kassieren...ne Pfändung scheint ja nicht vorzuliegen...über Gehaltspfändungen wird man vorher informiert... "

Sag ich ja.. :D
 

huhu11

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#10
Die Diskussion bringt doch ohne weitere Angaben nix:
- Gibts einen Unterhaltstitel ? Es handelt sich ja wohl noch um Ehegatten, und die sind nun mal nach dem BGB gegenseitig zum Unterhalt verpflichtet.
- Wurde der Unterhalt beim Arbeitgeber gepfändet?

Das einfachste ist erstmal, den Abeitgeber zu fragen, der muss nachweisen, warum er wenigr gezahlt hat. NAja und nach 5 Jahren gtrenntlben könnte man sich das mit de Scheidung überlegen. Sonst hat der Ehegattenunterhal nie ein Ende
 
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#11
huhu11,

welchem Gesetz haben Sie den Ehegattenunterhalt nach fünfjährigem Getrenntleben entnommen?
 
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