Eine telefonische Beratung zur Klärung ihrer Verfügbarkeit ist zwingend erforderlich, teilen sie mir eine Telefonnummer mit, wo ich sie zum Termin erreichen kann. Sonst ist ihnen nach § 66 sgb 1 das Arbeitslosengeld zu entziehen! Was soll ich tuen?

Stauer

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nur weil ich kein Telefon mehr besitze möchte ich meine Leistungen nicht verlieren!
Das wirst Du auch nicht. Keine Sorge. Teile denen das mit, daß Du kein Telefon hast und in nächster Zeit auch keines kaufen wirst. Dann bittest Du Dir die wichtige Beratung auf postalischem Wege mitzuteilen.
Es ist Dir bekannt, daß es keine Verpflichtung gibt, ein Telefon besitzen zu müssen. Sollten die Androhungen Dir Deine Existenz zu vernichten nicht sofort eingestellt werden, suchst Du Dir rechtlichen Beistand.
soll ich wirklich genauso forsch zur Sache gehen wie mein SB ? Ich Denke das wird wohl das beste sein?
Ja, das ist der einzige Umgangston, den die verstehen.
 

Kerstin_K

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Dann hat man dir das zu eröffnen und dann kommt es drauf an, was da drin steht.

Hast du denn schon einen Gesundheitsfragebogen ausgefüllt oder so?
 

Fabiola

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und wenn das Gutachten bereits vorliegt ?
Liegt es (Dir) denn vor?
Möglicherweise will SB Dir das Gutachten (Teil B) telefonisch eröffnen. Das kann Dir SB aber auch schriftlich zukommen lassen und schriftlich Vorschläge machen. Ist halt etwas mühsamer als in einem Telefongespräch.
Dreh- und Angelpunkt sehe ich hier allerdings darin: Alles was gesprochen wird ist (im Ernstfall) nicht nachweisbar. Daher ist die Schriftform das A&O in der Kommunikation mit den (oft wortverdrehenden) AfAs + JCs.

Die Frage, ob eine Rechtsfolgenbelehrung (RFB) im Anschreiben an Dich formuliert ist, ist für mich noch nicht ausreichend bantwortet.
Z.B. : Rechtsfolge kann sein, dass Du die und die Sanktion zu erwarten hast, falls Du der Meldeaufforderung nicht nachkämst. Steht da so etwas am Ende des Anschreibens?
 
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greggi

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können die einem das Gutachten nicht einfach nur per Post zuschicken? Müssen die immer alles komplizieren?
Beitrag wurde automatisch zusammengeführt:

Hast du denn schon einen Gesundheitsfragebogen ausgefüllt oder so?
ja gleich bei der Anmeldung zur Natlosigkeit wurde er mir aufs Auge gedrückt ! Hab ihn ausgefüllt zurückgesandt! Mal abwarten was rauskommt Gutachen von med Reha liegt auch noch bei!

Die Frage, ob eine Rechtsfolgenbelehrung (RFB) im Anschreiben an Dich formuliert ist, ist für mich noch nicht ausreichend bantwortet.
Z.B. : Rechtsfolge kann sein, dass Du die und die Sanktion zu erwarten hast, falls Du der Meldeaufforderung nicht nachkämst. Steht da so etwas am Ende des Anschreibens?
da steht nur drin:
ich weiß sie darauf hin bei fehlender Mitwirkung die Weiterleitung an die Sachbearbeiter erfolge und das Arbeitslosengeld nach §66 sgb 1 zu entziehen ist !
 
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Fabiola

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Bitte halten sie sich wartend zum Termin am Telefon bereit.
Dumm nur, wenn Du zu der Zeit gerade beim Arzt, Physio o.ä. bist/sein müsstes. Es gibt keinen Grund 24 Stunden/Tag bei Fuß für die AfA zu stehen. 1 x täglich den Briefkasten sichten reicht - das wurde Dir aber schon mehrfach geschrieben - und das ist das schlagende Argument!
Sanktioniert werden kannst Du nicht!
Wenn Du nett sein möchtest schickst Du den Antwortbogen zurück, streichst aus, was nicht relevant ist und schreibst handschriftlich darunter:
Ich bitte um postalische Kontaktaufnahme (Begründung musst Du keine liefern), die AfA kennt die Rechtslage.

Bei einem Sanktionsversuch umgehend Eilrechtsschutz beim Amtsgericht einreichen - ist kein großes Ding, da wird Dir hier umgehend (auch mit Formulierungshilfe) geholfen. Auch der Rechtspfleger beim Amtsgericht hilft Dir dabei (ist u.a. sein Job).

Ich verstehe sehr gut, dass man als 'abhängiger Anfänger' Angst hat und sich keinen Ärger einfangen möchte. Im Falle von AfA und JC ist es aber mehr als geboten anfangs deutlich klar zu machen, dass man seine Rechte kennt. Dann wird die Gegenseite für gewöhnlich deutlich zahmer und kleinlauter.
 

Fabiola

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ich weiß sie darauf hin bei fehlender Mitwirkung die Weiterleitung an die Sachbearbeiter erfolge und das Arbeitslosengeld nach §66 sgb 1 zuntziehen ist !
Das können die sich in die Haare schmieren, §66 sgb 1 ist hier völlig ungeeignet - das wurde Dir auch schon erläutert.
Vorschlag:
Lies Dir sämtliche Antworten Morgen noch mal ausgeruht und weniger aufgeregt durch, vielleicht siehst Du dann klarer,
Und noch eins: Wem hast Du den Gesundheitfragebogen und den Rehabericht geschickt? Etwa an SB? Das sind keine Ärzte, die irgendetwas damit anfangen geschweige denn daraus etwas beurteilen können. Solche sensible Unterlagen gehören NUR zum ärztlichen Dienst (äD) der AfA!

Es drängt sich mir die Frage auf, ob die Unterlagen jemals an den äD gegangen sind und dieser in Deinem Fall nach Aktenlage entschieden hat. Ein weiterer gewichtiger Grund auf keinen Fall mit SB zu telefonieren!!! DA könntest Du übelst auf Glatteis geführt werden. Z.B. die harmlose Frage: Bei all Ihren Einschränkungen stehen Sie ja vermutlich nur noch wenige Stunden täglich der Arbeitsvermittlung zur Verfügung!? Und schwups leiert SB Dir aus den Knochen, dass maximal z.B. nur 20 Std/Woche möglich sind. Und schwupps bekommst Du nur noch AlgI für 20 Wochenstunden.
 

greggi

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Ich verstehe sehr gut, dass man als 'abhängiger Anfänger' Angst hat und sich keinen Ärger einfangen möchte. Im Falle von AfA und JC ist es aber mehr als geboten anfangs deutlich klar zu machen, dass man seine Rechte kennt. Dann wird die Gegenseite für gewöhnlich deutlich zahmer und kleinlauter
Ja als Anfänger hat man immer etwas Angst und stehlt sich manchmal auch etwas unbedarft an, schade das es von diesen Hyänen scharmlos ausgenützt wird !

Und noch eins: Wem hast Du den Gesundheitfragebogen und den Rehabericht geschickt? Etwa an SB? Das sind keine Ärzte, die irgendetwas damit anfangen geschweige denn daraus etwas beurteilen können. Solche sensible Unterlagen gehören NUR zum ärztlichen Dienst (äD) der AfA!
Ja er hat gesagt ich muss sie ihm schicken und er leitet sie weiter ! Schade das ich das vorher nicht wusste! Aber hab heute Abend schon viel gelernt!
 

Fabiola

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Da ist aber das Sozialgericht zuständig.
Öhm, könntest Recht haben, habe das scheints mit meinen diversen Anträgen auf Anträge zur Bewilligung von Beratungshilfe verwechselt, die ich häufig (vor meiner Verrentung) stellen musste. Ist wohl meiner Müdigkeit geschuldet - das Thema von @greggi rührt mich sehr an (wie da ein Mensch in Not erneut derart asozial veräppelt wird).
Gut dass Du aufpasst 👍 .
 

Kerstin_K

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Wenn da ein Rehabericht dabei war, muss sich der äD dem eigentlich anschließen.
 

Stauer

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Ja er hat gesagt ich muss sie ihm schicken und er leitet sie weiter !
Dazu hat er kein Recht. Das weiß er auch, wenn er Dich grinsent, auf's Glatteis führt. In meinen Augen ist das Amtsmißbrauch. Der gehört in einen Bananenstaat.
Ich selbst konnte es damals, als ich noch neu war, kaum glauben, daß ich auf deutschem Boden lebe. Meine Enttäuschung war sehr groß. Für soetwas habe ich früher Steuern gezahlt.
Ich sehe bei jedem Brief immer erst hier im Forum nach, bevor ich etwas falsch mache. Du siehst ja nun selber, wie die SB's sind.
Hier im Forum wirst Du nicht angelogen.
 

Fabiola

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Wenn da ein Rehabericht dabei war, muss sich der äD dem eigentlich anschließen.
Sollte man meinen. Fraglich ist jedoch, ob diese Unterlagen je den äD erreicht haben oder SB hier 'Arzt' aufgrund der leider an SB geschickten Unterlagen spielt.

@greggi
Bitte fordere Dein Gutachten (Teil A und Teil B) beim äD der Afa an - das ist Dein gutes Recht!!!. Wenn Du den Sitz des äD nicht kennst, dann erfrage die Adresse bei der AfA (I-Net hilft dabei vielleicht auch). Du kannst das Gutachten schriftlich/postalisch erbitten (mit Kopie Deines Perso) oder persönlich dort vorstellig werden. Wäre interessant zu wissen, ob überhaupt ein Gutachten erstellt wurde.

Und noch mal auf Anfang:
Sogar ein zweites Blatt zum Absagen ist mit dabei gewesen
Dann nutze das Blatt wenn Du Dich damit sicherer fühlst @greggi, mit dem Hinweis, dass Du postalisch jederzeit erreichbar bist, so wie der Gesetzgeber das vorsieht. Nur Mut - Dir kann nichts passieren. Wie gesagt: Das schlagende Argument ist immer: Nur Schriftliches gibt Dir Rechtssicherheit (im gerichtlichen Ernstfall), mündliches ist Schall und Rauch und nie nicht nachweisbar.

Lies so viel wie möglich hier im Forum quer, dann bekommst Du auch mehr Sicherheit im Umgang mit der sog. Sozialabsicherung in D.
 

noillusions

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Den absage Zettel würde ich nicht alleine schicken, sondern am besten mit den Zeilen die tazd schrieb,die treffen es am besten.so zwingt man die zu einem postalischen beratungs-dialog.
 

Fabiola

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Den absage Zettel würde ich nicht alleine schicken, sondern am besten mit den Zeilen die tazd schrieb,die treffen es am besten.so zwingt man die zu einem postalischen beratungs-dialog.
Nö, sehe ich nicht so. In der Kürze liegt die Würze!
Meiner Ansicht nach reicht dazu der kurze Hinweis, dass @greggi postalisch jederzeit erreichbar ist, so wie der Gesetzgeber das vorsieht. Jede weitere Argumentation/Erklärung liefert Anlass zur Gegenrede, auf die @greggi dann wiederum reagieren muss. Und genau das brauch @greggi so gerade gar nicht!

Meinerzeit habe ich auch immer auf diverse (ominöse) Schreiben stets knapp und inhaltsgerecht auf Antwortbögen geantwortet ... erfolgreich, da das Amt dem nicht wirklich was entgegen zu setzen hatte. Amtsantwortbögen sind dazu da beantwortet zu werden, individuelle Schreiben sind SB lästig und 'verlangen' nach individueller Antwort ... mit denen man sich ziemlich ins Abseits manövrieren kann.
 

greggi

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Es drängt sich mir die Frage auf, ob die Unterlagen jemals an den äD gegangen sind und dieser in Deinem Fall nach Aktenlage entschieden hat.
Da bin ich mir ziemlich sicher aber nicht wegen dem SB ! Nein weil mein Hausarzt Post vom Ärztlichen Dienst bekommen hat ich musste ja die ganzen Einwilligungen ausfüllen für alle behandelten Ärzte mein Hausarzt hat mir das alles gezeigt und die Adresse des Ärztlichen Dienstes überlassen.
Der gehört in einen Bananenstaat.
In dem leben wie doch schon längst alle! Wenn man das alles hier im Forum mitbekommt können man das fast denken! Am Besten man geht immer in Begleitung eines Bodyguards zu den Einladungen des SB s was eigentlich eh nicht so schlecht wäre da hat man wenigstens einen Zeugen, die verdrehen einem das Wort ja sowieso im Munde ! Darf man das überhaupt jemanden zum Termin nach Corona mitbringen dann sind die vielleicht nicht so bissig?
 

atasteofbunny

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Ich sehe es etwas anders.
Wenn das Arbeitslosengeld tatsächlich nicht gezahlt wird, hast du ein großes Problem. Wegen Corona ist es ja auch nicht möglich, einfach hinzufahren und auf die Zahlung zu bestehen. Gesetze hin oder her, du und deine Familie stehen im schlimmsten Fall ohne Geld da.
Ich (!) würde an deiner Stelle würde versuchen, den Telefontermin irgendwie möglich zu machen. Du kannst ja auf Lautsprecher stellen und einen Beistand mitnehmen. Oder einen Brief bzw. Fax hinschicken, in dem du die Wahrheit schreibst, eben, dass du kein Telefon hast aber bereit bist, persönlich vorzusprechen.
 

avrschmitz

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Ich (!) würde an deiner Stelle würde versuchen, den Telefontermin irgendwie möglich zu machen.
Ich würde das auf gar keinen Fall machen. Zukünftig wird man dann ständig genervt.

Es gab hier zahlreiche Vorschläge, was TE dem SB schreiben soll. Genau so würde ich das machen. Ergänzend kann man noch reinschreiben, dass man kein Telefon hat. Stellt er doch die Leistungen ein, ist das mit einem Eilantrag ganz schnell vom Tisch. Ausserdem könnte er sich dann einer Dienstaufsichtsbeschwerde sicher sein.
 

Antik 63

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Hallo greggi,

Ich bin in der Natlosigkeit

habe mit der Post eine Einladung zu einem Termin erhalten, der telefonisch stattfinden soll.

Die Einladung ist wie eine normale persönliche Einladung gestaltet, allerdings soll der Termin telefonisch stattfinden, und er war mit Leuchtmakern übersäht.
Genau du bist in der Nahtlosigkeit und im falschen Thema,du musst in den Bereich Aussteuerung / Nahtlosigkeit (§ 145 SGB III) hab den Melde Butten gedrückt,damit das dahin verschoben wird.

Wegen Corona finden im Moment keine Persönlichen Termine statt und deshalb wollen die das Telefonisch besprechen.Ich würde der AFA/SB das mitteilen,das du nur aus dem Postweg erreichbar bist.
ISogar ein zweites Blatt zum Absagen ist mit dabei gewesen.
Das ist bei jeder Einladung dabei,die man bekommt.
Im Übrigen besteht derzeit kein Bedarf zur Besprechung der beruflichen Situation. ? Woher will ich das wissen? Von meiner Seite sicher nicht aber von Agentur und SB Seite denke ich sieht das anders aus ich habe mich noch persönlich Anmelden können dann kam Corona und das wars auch schon!
Das kein Bedarf besteht(zur Besprechung der beruflichen Situation)das würde ich in dem schreiben was du wegschickst nicht erwähnen.

Weil du musst dich mit deinem Restleistungsvermögen(was der ÄD feststellen muss/hat)der Vermittlung zur Verfügung stellen.(Aber für Vollzeit,für genau soviel Stunden wie du vorher auch gearbeitet hast,sonst kürzt man dir dein Geld) !

Das ALG 1 nach der Aussteuerung ist nämlich kein Ersatz-Krankengeld !
 
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greggi

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hansklein

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Was bedeutet TE da bin wohl ich gemeint?

Erwarten die allen Ernstes das ich irgendjemand belästige um bei ihm zu telefonieren und das in Corona Zeiten?
Hi @greggi lass dich bitte nicht beirren, wie die Mehrzahl der User dir schon mehrfach erläutert hat, ist die Empfehlung, alles nur schriftlich machen.
Aus eigener Erfahrung: Sie werden dich mit größter Wahrscheinlichkeit nicht sperren, noch nicht mal versuchen .

Die Anordungsermächtigung findest du hier. §1 Absatz4 sagt dein Muss aus:
Der Arbeitslose hat deshalb sicherzustellen, daß das Arbeitsamt ihn persönlich an jedem Werktag an seinem Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt unter der von ihm benannten Anschrift (Wohnung) durch Briefpost erreichen kann. Diese Voraussetzung ist auch erfüllt, wenn der Arbeitslose die an einem Samstag oder an einem Tag vor einem gesetzlichen Feiertag eingehende Post erst am folgenden Sonn- bzw. Feiertag zur Kenntnis nehmen kann.
Mehr muss nicht.

Vor allen Dingen musst du alles schriftliich haben. Damals, als ALG2 erstmalig umgesetzt wurde, war ich leider schon mit dabei und musste meine Erfahrungen mit dem JC sammeln und das erstmal im Leben zum SG gehen. Da zählt letztendlich ausschliesslich, was schriftlich, nachweisbar da ist. Damals habe ich immer gegen das JC gewonnen, in dem ich mich an deren "Leitlinien" hochzog und Forenunterstützung suchte. Selbst wenn der SB so "klug" wäre, eine Sperre zu versuchen, würde diese mit allergrößter Wahrscheinlichkeit umgehend vom Gericht "kassiert" werden. Es gibt keine Pflicht zur telefonischen Erreichbarkeit und das aus gutem Grund.
 

HermineL

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greggi

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ah okay passt ! Aber solangsam mit so vielen unterschiedlichen Vorgehensweisen bin ich etwas irritiert aber ich kann ja sowieso nicht telefonieren weil ich kein Telefon habe und ich werde sicherlich niemand belästigen bei dem ich telefonieren kann und das in Corona Zeiten !
 
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