Eine Stimme für Menschen aus finanziell schwachen Vierteln (1 Betrachter)

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Kaleika

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Lost in Mecklenburg

TEILHABE Die Bürgerzeitung "Die Aufmacher" will Menschen aus sozial schwachen Vierteln eine Stimme geben

AUS HAGENOW UND BOIZENBURG GABRIELA M. KELLER
Hinter dem Stadtkern von Hagenow, den Fachwerkhäuschen, dem Mühlenteich, geht es in einen Kreisverkehr, und schon ist man da. Mitten im Kietz. So heißt dieses Viertel, in dem Plattenbauten stehen, die alle aussehen wie aus demselben Förmchen gestanzt. Betonklötze, eierschalfarben, vier Stockwerke hoch.
(...)
- taz.de
Ist doch eine echt gute Idee, sich mit der Stärkung von demokratischer Kultur und Teilhabe für eine Medienvielfalt einzusetzen! :icon_klatsch:


Aber verdammt nochmal liebe taz:
Menschen, die finanziell arm sind, sind deswegen nicht "einfach automatisch sozial schwach" :icon_motz:







 

JulieOcean

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Die Aufmacher sind Teil eines Modellprojekts, mit dem die Medienvielfalt in solchen Regionen verbessert werden soll. Neben den Aufmachern, die seit April 2012 im Kreis Ludwigslust-Parchim erscheinen, gibt es auch in Sachsen eine Bürgerzeitung, Die Lupe.
So ein Projekt macht durchaus mal Hoffnung. Denn es ist ein Hauptanliegen der Bürgermedien allgemein, denen eine Stimme zu geben, die sonst keine haben. Und vor allem jenseits des mainstreams zu berichten.

An meinem Wohnort ist es vor wenigen Jahren genau umgekehrt gelaufen: Ein lange Jahre etablierter kritischer Bürgerradiosender ist abgeschaltet worden. Angeblich hatte er nicht genug Hörer ....:icon_eek:
Also wieder ein kritisches Medium weniger.

Statt dessen läuft auf der Bürgerradiofrequenz jetzt so ein Tralala- und Dudelsender - da kann man gleich Privatfunk hören, und das war wohl auch beabsichtigt. Mehr Hörer als der alte hat dieser Sender nebenbei nicht, aber das interessiert keinen.
 
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