• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

Eine neue Form e-mail Bewerbungskosten abzulehnen?

Status
Nicht offen für weitere Antworten.

Pete

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
29 Mrz 2006
Beiträge
194
Gefällt mir
5
#1
Moin,

habe gestern folgendes Schreiben als Antwort auf meinen pauschalierten Bewerbungskostenantrag erhalten:






Meine Idee ist als Antwort ein Schreiben aufzusetzen und mitzuteilen, dass ein rechtsmittelfähiger Bescheid zugeschickt werden muss und der Antrag zur pauschalierten Erstattung nach wie vor Gültigkeit hat.

Was sagt ihr dazu?

 
E

ExitUser

Gast
#2
Der Vordruck - BA VB 1b - ist der nach DA zum Vermittlungsbudget bundeseinheitliche Vordruck für den Nachweis von Bewerbungskosten.
 
Mitglied seit
1 Sep 2009
Beiträge
1.051
Gefällt mir
223
#3
Das, was Dir zugeschickt wurde, ist keine Ablehnung. Es ist noch gar keine Entscheidung getroffen wurden, denn vorher brauch man Unterlagen von Dir. Wenn Du die Unterlagen zuschickst, bekommst Du Deinen Bescheid.
 

ela1953

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
16 Mrz 2008
Beiträge
6.293
Gefällt mir
1.455
#4
Das, was Dir zugeschickt wurde, ist keine Ablehnung. Es ist noch gar keine Entscheidung getroffen wurden, denn vorher brauch man Unterlagen von Dir. Wenn Du die Unterlagen zuschickst, bekommst Du Deinen Bescheid.
Die Frage war ja, ob dies eine Art ist, um E-Mail Bewerbungen nicht pauschal mit 5 Euro zu bezahlen.

Und ich sehe darin auch eine Ablehnung von E-Mailbewerbungen.

Denn die Arge will ja nur die tatsächlichen und keine pauschalen Kosten erstatten.

Bei E-Mailbewerbungen entstehen ja keine der auf dem Antrag aufgeführten Kosten.
 
Mitglied seit
1 Sep 2009
Beiträge
1.051
Gefällt mir
223
#5
Das ist keine Ablehnung. Die ARGE fordert nur noch Nachweise und das Ausfüllen des entsprechenden Antrags (steht ja auch auf Seite 1). Das kann und darf sie machen. In dem ganzen Schreiben lese ich nichts von Email Bewerbungen oder Ablehnung oder sonstwas.

Nochmal: Das ist keine Entscheidung und nur bei einer Entscheidung kann man einen Bescheid verlangen und gegen diesen in Widerspruch und ggf. vor Gericht gehen.
 

Fortunatus

Elo-User/in

Mitglied seit
28 Mai 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
16
#6
Also man kann auch hinter allem eine Falle sehen. Ich habe vor 3 Wochen genau dieses Schreiben ausgefüllt und zwar für 52 Bewerbungen. Das Schreiben habe ich auf meinem Rechner als Scan und ich habe wie jedes der letzten Jahre einfach kalendarisch geordnet meine Bewerbungen eingetragen, als Nachweise habe ich entweder Absage-Emails oder Kopien meiner Absageschreiben angehängt. Falls ich keine Absage hatte, habe ich eine Kopie meines Bewerbungsschreiben bzw. meiner Bewerbungsemail angehängt. Wie in den letzten 4 Jahren keinerlei Probleme und die kompletten 260 Euro sofort bewilligt und aufs Konto überwiesen bekommen. Also auch jeweils 5 Euro für jede Email-Bewerbung. Kann man natürlich sagen, das ist übertrieben, es müsste auch reichen nur wann und wo anzugeben. Leider gibt es auch manche Schlaue, die das so machen, wie vor ein paar Monaten eine 1-Euro-Job-Kollegin von mir, die so frech war, mich zu fragen, wo ich mich in letzter Zeit beworben habe und die Firmen hat sie dann bei ihrer Vermittlerin angegeben, dass sie sich dort beworben hätte. Deswegen wollen die meisten ARGE-Mitarbeiter mittlerweile Nachweise.
 
E

ExitUser

Gast
#7
Der Vordruck - BA VB 1b - ist der nach DA zum Vermittlungsbudget bundeseinheitliche Vordruck für den Nachweis von Bewerbungskosten.
Wo steht überhaupt geschrieben, dass seitens des Antragstellers die Verwendung amtlicher Formulare zwingend ist? (Noch nicht einmal der Antrag auf ALG II ist formgebunden.) Ich spreche nicht von der Nachweispflicht.

Pete hat nicht ganz Unrecht, wenn er Trickserei befürchtet. Häufig dienen die amtlichen Formulare nicht nur der Standardisierung von Verfahren, sondern jubeln dem Antragsteller nebenbei auch jede Menge Kleingedrucktes unter. Damit meine ich nicht die Hinweise auf Rechtgrundlagen, sondern eben gar nicht zwangsläufig gesetzlich vorgegebene Dinge - mitunter fragwürdige - die regelmäßig nicht zum Vorteil des Antragstellers sind.

Ich würde im vorliegenden Fall ein "Formular" entwerfen, das vom Aufbau die Systematik des amtlichen Vordrucks übernimmt, das Kleingedruckte aber weglassen. Sollte der Antrag dann erneut zurückgewiesen werden, kann man gezielt nach der Rechtgrundlage für eine Verpflichtung zur Verwendung der amtlichen Vordrucke fragen. :biggrin:
 

Arania

Elo-User/in

Mitglied seit
5 Sep 2005
Beiträge
17.180
Gefällt mir
178
#8
Warum nicht? Es darf sich jeder das Leben so schwer wie möglich machen, spricht nichts dagegen, aber er muss dann bitte auch alleine leiden
 

ela1953

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
16 Mrz 2008
Beiträge
6.293
Gefällt mir
1.455
#9
Das ist keine Ablehnung. Die ARGE fordert nur noch Nachweise und das Ausfüllen des entsprechenden Antrags (steht ja auch auf Seite 1). Das kann und darf sie machen. In dem ganzen Schreiben lese ich nichts von Email Bewerbungen oder Ablehnung oder sonstwas.

Nochmal: Das ist keine Entscheidung und nur bei einer Entscheidung kann man einen Bescheid verlangen und gegen diesen in Widerspruch und ggf. vor Gericht gehen.

Ja, es ist keine Absage. Der Antrag muss gestellt werden. Aber nochmal: die Frage war, ob das eine Form ist, um den Antrag abzulehnen. Und ich stehe auch immer noch auf dem Standpunkt, dass es auf eine Absage rauskommt.

Denn welche Kosten kann ich auf dem Antrag eintragen und welche Belege habe ich für eine E-Mailbewerbung? Internetgebühren werden ja ausgeschlossen
 
Mitglied seit
1 Sep 2009
Beiträge
1.051
Gefällt mir
223
#10
Denn welche Kosten kann ich auf dem Antrag eintragen und welche Belege habe ich für eine E-Mailbewerbung? Internetgebühren werden ja ausgeschlossen
Ja aber wenn Du so argumentierst, warum sollen dann Kosten erstattet werden, wenn gar keine entstanden sind?

Aber das ist ja nicht die Frage gewesen.
 

Fortunatus

Elo-User/in

Mitglied seit
28 Mai 2006
Beiträge
331
Gefällt mir
16
#11
Okay, ist schon etwas schwierig alle Kosten einzeln zu listen, insbesondere wenn Telefongebühren ausgeschlossen werden. Hatte diese Art von Antrag auch schon einmal und habe damals jede einzelne Portorechnung, Bewerbungsmappenrechnung, Kosten für Umschläge und Papier usw. eingereicht. Email-Bewerbungen habe ich damals weggelassen. Wobei es schon eine Unverschämtheit ist, denn auch die kosten Internetanschluß, Strom, usw. Entsprechend kann ich schon die Argumentation nachvollziehen, dass damit Geld gespart werden soll, wenn Bewerbungen nicht mehr pauschal ersetzt werden. Hat mich voriges Jahr auch schwer gewundert, als meine Vermittlerin mir sagte, dass sie trotz neuer Regelungen auch Email-Bewerbung erstatten.
 

hartz4

Elo-User/in

Mitglied seit
5 Jan 2010
Beiträge
46
Gefällt mir
0
#12
die kosten für eine e-mail

- passfoto muss gemacht und eingescannt werden
- programme zum erstellen von pdf`s müssen gekauft werden
- officeprogramme müssen angeschafft werden
- druckerpatronen für die kopie der mail für die arge
- papier für die ausdrucke
- pc muss gewartet werden und erstmal angeschafft werden
- stromkosten speziell nur für diese bewerbungen
- scanner muss angeschafft werden um die zeugnisse zu scannen
- backupmedien werden benötigt
- eventuelle datenverschlüsselungsprogramme

ect. ;)
 
Mitglied seit
5 Nov 2006
Beiträge
710
Gefällt mir
19
#13
Naja also jetzt eine Email Bewerbung oder eine Telefonbewerbung einzutragen bzgl. den 5 Euro wäre ich nicht gekommen.

Außerdem hat mein SB mir extra eine Liste für Telefon- und Email Bewerbungen gegeben.

Unkosten habe ich ja Null damit, Internetanschluß besteht eh und dafür wieder nen neuen Krieg mit denen anfangen.

Die Erfharung zeigt das die Arge auch keine schriftlichen Bewerbung anzweifeln kann wenn man das Anschreiben beilegt... :biggrin:
 

Pete

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
29 Mrz 2006
Beiträge
194
Gefällt mir
5
#14
@Fortunatus

Könntest Du mir evtl. einen Screenshot schicken, wie das letzten Endes bei Dir ausgesehen hat, wenn Du bei email-Bewerbungen genau das Formular benutzt hast?

Das wäre wirklich nett.

Allen Anderen Danke für die Antworten.

Ich sehe da jetzt genau zwei Möglichkeiten:

1. Alles eintragen wie gehabt: Firmenname, Berufsbezeichnung und Datum (und damit das umgehen was wirklich für die Spalten vorgesehen ist).

2. Die kompletten Kosten auf Antrag im Voraus erstatten zu lassen und dann weiter sehen.

Danke an alle und einen schönen Wochenstart

wünscht
Pete
 
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
Oben Unten