Eine erneute medizinische Untersuchung steht an. Wie soll ich mich verhalten? Ich bitte um Rat (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, GĂ€ste: 1)

Eichhörnchen222

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Hallo,

ich bin wegen seelischer Probleme krank und bekomme deswegen 2 Jahre Erwerbsminderungsrente. Jetzt steht der Horror wieder an und ich muss zur medizinischen Untersuchung. Da habe ich jetzt schon echt Panik, vor 2 Jahren dachte ich mir, wow in den 2 Jahren kannst du viel erreichen und dann arbeitest du wieder oder gehst in eine Maßnahme, was ich auch echt wollte. Ich habe in den 2 Jahren Therapie gemacht, erst Verhaltenstherapie (hat mir nichts gebracht.) und jetzt mache ich Tiefenpsychologie, seit einem Jahr. Mir geht es nicht besser, im Sommer wars etwas besser, da habe ich viel Sport gemacht, aber ich habe es noch immer nicht geschafft, dass ich unter Leute gehe.

Meine grĂ¶ĂŸte Angst ist, dass ich gefragt werde, warum es mir nicht besser geht? Oder das sie jetzt so viel bezahlt haben, was sollen 2 weitere Jahre bringen?
 
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Du denkst falsch :)
Du musst nicht erklÀren WARUM du krank bist oder WARUM du noch nicht gesund bist.
Du bist einfach krank. Einige Krankheiten brauchen lĂ€nger zur Heilung. Einige Krankheiten heilen nie. So ist das nunmal. Das weiß auch der untersuchende Arzt bei der medizinischen Untersuchung.
Also versuche da mal ein wenig lockerer zum Termin zu gehen (toller Ratschlag ich weiß.... Aber ist wirklich so).
ErklĂ€re einfach was ist, wo du Probleme hast, wie du dich fĂŒhlst. Das reicht vollkommen.
 

Eichhörnchen222

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Du hast recht toller Radschlag, ich bin so aufgeregt, dass ich nicht mal selbst fahren kann, geht ja gar nicht mein Auto ist kaputt. Ich hĂ€tte mir einfach erwartet, dass ich jetzt wieder fit bin, aber es geht einfach nicht und ich weiß nicht, was ich mache, wenn ich die Rente nicht wieder bekomme. Aber was wĂŒrdest du sage, wenn sie dich fragt, warum es dir jetzt schlechter geht als vor 2 Jahren und das obwohl du die Rente bekommst und in Therapie bist?
 

Kerstin_K

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Diu bist doch kein Arzt. Dein Krankheitsverlauf ist nun mal so wie er ist. Du bist in Therapie, also bemĂŒhst Du Dich darum, dass es besser wird. Mehr kannst Du nicht tun. Der Menschliche Körper ist nunmal keien Maschine, die an einfach reparieren kann und die dann, wenn man das richtig gemacht hat, wieder funktioniert. Jeder reagiert anders auf Therapien, Medikamente usw. Dann gibt es auch noch Wechselwirkungen. Da gibt es dann zwar Erfahrungswerte zum Heilungsverlauf, aber absolute Sicherheit gibt es nie.
 

Nena

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Ich wĂŒrde sagen: "Keine Ahnung, mir wĂ€re es auch anders lieber." Aber mal ehrlich, wenn jemand eine solche Frage stellt, ist sie doch schon disqualifiziert fĂŒr eine ernsthafte/durchdachte Antwort...
 

Larsson

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Ich war zwar nur 2 mal zur Begutachtung. Einmal nach Erstantragstellung. Die Rente wurde 3mal ohne Begutachtung verlĂ€ngert, nur meine behandelnde Ärztin musste etwas ausfĂŒllen und ich habe die Selbstauskunft ausgefĂŒllt. Erst als es darum ging, die Rente dauerhaft bis zur Altersrente zu gewĂ€hren musste ich nochmals zur Begutachtung. Solche von dir erwartende Fragen gab es dort nicht.
 

Larsson

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Stimmt, die Selbstauskunft ist freiwillig. Ich habe die imer ausgefĂŒllt, hat mir nicht geschadet.
 
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