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Einarbeitungszeit neue Stelle

Lilastern

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Ist es richtig, dass in der heutigen Zeit bei den Arbeitgebern keine Einarbeitung mehr in das neue Aufgabengebiet gewährleistet ist?

Das hat mir mein Vermittler zu verstehen gegeben.

Man muss also kommen, und schon alles können. Wenn das nicht der Fall ist, bekommt man innerhalb der Probezeit die Kündigung.
 
G

Gast1

Gast
Ein Beispiel:

Mein letzter Arbeitsvertrag sah eine Probezeit von 12 Monaten vor. Nach 2 Monaten in meiner letzten Anstellung sagte mir mein Vorgesetzter, ich müsse nach 3 Monaten 100% Leistung bringen. Da ich nach 2 Monaten aber überlastet war, kam nach 2 Monaten die Kündigung.
 

Seepferdchen

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Ist es richtig, dass in der heutigen Zeit bei den Arbeitgebern keine Einarbeitung mehr in das neue Aufgabengebiet gewährleistet ist?
Kommt auf die Stellenausschreibung an z.B.eine einfache Bürotätigkeit, da wird
kurz eingewiesen und meist lernt man bei der Tätigkeit, also einfach los
laufen.

Natürlich kann man in den ersten Wochen fragen, jedes Unternehmen hat seinen
internen Ablauf, aber vom Grunde her, gerade im kfm. Bereich ist das immer
das selbe.(Angebot, Auftrag,Rechnungslegung usw.)
 
G

Gast1

Gast
Kommt auf die Stellenausschreibung an z.B.eine einfache Bürotätigkeit, da wird
kurz eingewiesen und meist lernt man bei der Tätigkeit, also einfach los
laufen.
Mein letzter Job, auf den ich mich im letzten Post in diesem Thread bezog, war in einer Softwarefirma, die eine sehr komplizierte Software herstellt.

Mein Job bestand aus Kundensupport und Softwaretesten. Ich war von Anfang an überfordert, der Betrieb hat mich nicht wirklich bzw. nicht richtig geschult und verlangte von mir von Anfang an Unmögliches. Nach dem Motto: hier arbeiten nur Leistungswütige. Deswegen bin ich krank geworden und habe den Job verloren. Bin extra deswegen von Bundesland A nach Bundesland B gezogen.
 

SB Feind

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Also ich habe mich letztens auf eine Stelle beworben wo drin stand das es eine fundierte Einarbeitung gibt. Ob sich dran gehalten wird wenn ist wieder eine andere Frage.
 

Seepferdchen

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@ schlaraffenland kann ich verstehen gerade in dieser Branche braucht man Zeit.
 

Bakunin

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Man darf doch beim Vorstellungsgespräch nach der Einarbeitungszeit und der Intensität und dem Ablauf der Einarbeitung fragen!

:icon_rolleyes:
 

elo237

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Einarbeitung und Einarbeitungszeit gibt es immer

die Firma möchte ja auch das die Arbeit richtig gemacht wird

aber man kann ja Verbesserungen einfließen lassen
damit es schneller geht

Neue Besen kehren besser :icon_mrgreen:
 

Hainbuche

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Ist es richtig, dass in der heutigen Zeit bei den Arbeitgebern keine Einarbeitung mehr in das neue Aufgabengebiet gewährleistet ist?

Das hat mir mein Vermittler zu verstehen gegeben.
Die Aussage trifft in dieser pauschalen Form nicht zu.

Arbeitgeber gehen sehr unterschiedlich mit dem Thema Einarbeitung um.

So kann es sein, daß AG 1 grundsätzlich mehrere Wochen Einarbeitungszeit plant, während AG 2 der Ansicht ist, eine kurze Einweisung müsse reichen - bei vergleichbarer Tätigkeit, wohlgemerkt.
 

USERIN

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Ein Beispiel:

Mein letzter Arbeitsvertrag sah eine Probezeit von 12 Monaten vor. Nach 2 Monaten in meiner letzten Anstellung sagte mir mein Vorgesetzter, ich müsse nach 3 Monaten 100% Leistung bringen. Da ich nach 2 Monaten aber überlastet war, kam nach 2 Monaten die Kündigung.

Allgemein üblich ist aber eine Probezeitdauer von höchstens sechs Monaten.

z.B. Quelle: Wikipedia (Für Deutschland)
 

USERIN

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Die Aussage trifft in dieser pauschalen Form nicht zu.
Das mag durchaus richtig sein, aber bei Arbeitgebern aus "dem Vermittlungs-Dunstkreis" der Jobcenter liegt das durchaus nahe.

Meist reicht ein kurzer Einblick in die Firmenkultur und man weiß wo man gelandet ist.....
 
G

Gast1

Gast
Allgemein üblich ist aber eine Probezeitdauer von höchstens sechs Monaten.

z.B. Quelle: Wikipedia (Für Deutschland)
Ja, 6 Monate sind "allgemein üblich".

In meinem Fall wich der AG aber von diesem Standard ab und setzte eine Probezeit von 12 Monaten in meinen Arbeitsvertrag. Bei mindestens 1 Kollegen stand der gleiche Passus in seinem Arbeitsvertrag.
 

USERIN

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Ja, 6 Monate sind "allgemein üblich".

In meinem Fall wich der AG aber von diesem Standard ab und setzte eine Probezeit von 12 Monaten in meinen Arbeitsvertrag. Bei mindestens 1 Kollegen stand der gleiche Passus in seinem Arbeitsvertrag.
Ob der AG damit dann vor dem Arbeitsgericht (ab 6 Monaten) hätte punkten können, mag dahinstehen....

Da die Kündigung aber in deinem Fall nach zwei Monaten erfolgte, ist diese wohl rechtmäßig gewesen.
 
G

Gast1

Gast
Ob der AG damit dann vor dem Arbeitsgericht (ab 6 Monaten) hätte punkten können, mag dahinstehen....
Ich meine zu wissen, dass eine Probezeit nicht unbedingt maximal 6 Monate dauern darf, sondern dass die Probezeit sogar bis zu 24 Monate lang sein darf. Mir ist das entsprechende Gesetz vom Namen her nicht bekannt.

Hab mal kurz gegoogelt:

Wie lange darf die Probezeit vereinbart werden ?

Das Gesetz sieht bei Arbeitsverhältnisses grundsätzlich keine bestimmte Dauer vor.
Die Probezeit im Arbeitsvertrag - Dauer und Bedeutung der Probezeit
 

Neudenkender

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Das hat mir mein Vermittler zu verstehen gegeben.

Man muss also kommen, und schon alles können. Wenn das nicht der Fall ist, bekommt man innerhalb der Probezeit die Kündigung.
Könnte es sein, dass dein Vermittler einem der ... äh ... "Kooperationspartner" seines Vertrauens einen "Praktikanten" zur Einarbeitung auf Steuerzahlerkosten "vermitteln" möchte? Völlig selbstlos, natürlich? Und dass es dabei vielleicht überhaupt nicht um ein etwaiges "Einarbeiten" geht? Sondern nur um eine kostenlose Arbeitskraft für eine gewisse Zeit - um dann danach die nächste Person auf die gleiche Tour zu verpraktikanten?
 

Lilastern

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@schlaraffenland;

Aus deinem obigen Link geht das doch hervor.

Dauer der Probezeit höchstens 6 Monate. 12-Monate Probzeit sind nicht zulässig.


Oder meinst du vielleicht einen befristeten Arbeitsvertrag auf die Dauer von 12 Monaten befristet?
 

USERIN

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Ich meine zu wissen, dass eine Probezeit nicht unbedingt maximal 6 Monate dauern darf, sondern dass die Probezeit sogar bis zu 24 Monate lang sein darf. Mir ist das entsprechende Gesetz vom Namen her nicht bekannt.

Hab mal kurz gegoogelt:

Die Probezeit im Arbeitsvertrag - Dauer und Bedeutung der Probezeit
Zu fett:

Arbeitsrecht basiert größtenteils auf dem BGB (Schuldverhältnisse).

Da dieses nicht alle "Ecken und Kanten" des Arbeitsrechts eingehend umfasst, gibt es speziell im Arbeitsrecht sehr viel "Richterrecht".
 
G

Gast1

Gast
@Lilastern,

@schlaraffenland;

Aus deinem obigen Link geht das doch hervor.

Dauer der Probezeit höchstens 6 Monate. 12-Monate Probzeit sind nicht zulässig.
Nein, das steht da nicht so, jedenfalls nicht im Abschnitt "Wie lange darf die Probezeit vereinbart werden ?" auf Die Probezeit im Arbeitsvertrag - Dauer und Bedeutung der Probezeit

Oder meinst du vielleicht einen befristeten Arbeitsvertrag auf die Dauer von 12 Monaten befristet?
Nein. Es handelte sich in meinem Fall um einen regulären Arbeitsvertrag mit einer Probezeit von 12 Monaten.
 

franky0815

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Man muss also kommen, und schon alles können. Wenn das nicht der Fall ist, bekommt man innerhalb der Probezeit die Kündigung.
kann sein das das funktioniert, je nachdem was für eine tätigkeit das is, wenn ich aber von anfang an schon 100% kann, werden das die kollegen nich so gerne sehn, denn wer länger wo tätig is arbeitet keine 100% wenn es nich im akkord is.

da sind spannungen vorprogrammiert.
 
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