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Ein von Hartz-IV-Leistungen angespartes Vermögen dürfen Arbeitslose nicht behalten!

TazD

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#2
Aus rein rechtlicher Sicht hätte mich jede andere Entscheidung sehr verwundert, da es hinsichtlich der Freigrenzen nun mal keine Unterscheidung gibt, wann das Vermögen entstanden ist.

Und mal ganz ehrlich:
Für welche "Massen" an Leistungsempfängern hat dieses Urteil denn überhaupt eine Relevanz?
Welche "Massen" an Leistungsempfängern schaffen es über 18.000 Euro aus dem Regelsatz anzusparen?
 

Allimente

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#3
Und wenn man was ansparen kann, dann sollte das schön unter dem Kopfkissen wandern und nicht auf irgendwelche Konten. :icon_evil:
 
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#5
Und wenn man was ansparen kann, dann sollte das schön unter dem Kopfkissen wandern und nicht auf irgendwelche Konten. :icon_evil:
Und bei einem Einbruch oder Feuerchen ist alles futsch...

Dann schon lieber ein kleines Schließfach für ca. 30-40 Euro im Jahr bei seiner Bank mieten wo die Wahrscheinlichkeit das dort ausgeräumt wird bedeutend geringer ist als Zuhause...

Oder man stellt sich einen Tresor mit mindestens 300 Kilo hin welcher nicht so einfach weggehuckt werden kann, wobei allerdings die Möglichkeit besteht das die bösen Buben warten bis man nach Hause kommt und dann freundlich aber bestimmt den Schlüssel oder die Kombination verlangen...:biggrin:

liesa
 

Gemcitabine

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#7
Und bei einem Einbruch oder Feuerchen ist alles futsch...
Naja, wie wahrscheinlich ist das beides denn? Brand im Haus heißt auch nicht gleich, dass die eigene Bude runterbrennt (habe schon einen nachbarschaftlichen Brand miterlebt - da war bei mir außer Rauch und Qualmschäden gar nix).

Ist auch eine Abwägung von Nutzen/Risiken unter Einbezug der eigenen Lebensgewohnheiten.
Wer eh kaum mal rauskommt, nicht in Urlaub oder sonstwie öfter und länger unterwegs ist und außerdem noch in einer relativ sicheren Gegend residiert, bei dem vermindert sich das Einbruchsrisiko schon drastisch.
Wer natürlich im Bahnhofsbrennpunkt wohnt und dazu noch regen Besucherverkehr pflegt, öfter mal besoffen ist (womöglich mit fremden Leuten in der Wohnung o.ä.), und oft & lange auf Tour ist bzw in Urlaub fährt, bei dem würde sich das eher lohnen.
Käme auch auf die Summe an. Bei der o.g. würde ich auch auf Nummer sicher gehen, bei tausend Euro nicht unbedingt.

wie sieht das denn mit dem Bankgeheimnis aus, das Schließfach ist ja prinzipiell schon registriert und der jährliche Betrag fürs Anmieten wird auch abgebucht, oder? Ich könnte das über Vertrauensperson machen, doch nicht jeder hat diese Option.

Im Wald verbuddeln wäre auch noch ne Möglichkeit - wer auf den Kick fürs gewisse Etwas steht :biggrin:
 

Maxirub

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#8
Moderation:

Du solltest sorgfältiger mit der Auswahl Deiner Quellen sein ...!



Aus der ********* zitiere ich einmal folgendes:

Soweit aus den Hartz-IV-Leistungen Ansparungen möglich sind, seien diese für größere Ausgaben gedacht, etwa den Ersatz kaputter Haushaltsgeräte. Hierfür könne der Arbeitslose einen Vermögensfreibetrag von 750 Euro geltend machen, zudem den Grundfreibetrag von 9000 Euro.
Heißt das konkret: Man darf (theoretisch) einen Grundfreibetrag von 9000 Euro auf seinen Konto haben. (Nicht durch ein vorheriges Schonvermögen, sondern durch angespartes Geld aus dem ALG 2-Leistungsbezug) Dieser muss, anders als der Vermögensfreibetrag von 750 Euro, nicht für kaputte Haushaltsgerät eingesetzt werden?
 
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erwerbsuchend

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#9
Heißt das konkret: Man darf (theoretisch) einen Grundfreibetrag von 9000 Euro auf seinen Konto haben.
Dieser Freibetrag bezieht sich auf das Lebensalter. Einmal kurz den Taschenrechner gezückt und du wirst feststellen, dass diese 9000,00 EUR das Produkt aus den Faktoren 60 Jahre Lebensalter und 150,00 EUR Freibetrag/Lebensjahr sind.

Dieser muss, anders als der Vermögensfreibetrag von 750 Euro, nicht für kaputte Haushaltsgerät eingesetzt werden?
Das Schonvermögen ist zwar als Rücklage für den Lebensabend gedacht, solltest du jedoch während des Bezuges von ALG 2 einen Ausstattungsbedarf haben, der nicht über die Erstausstattung gedeckt ist, dann wirst du für die Deckung jenes Bedarfes auch das Schonvermögen verwenden müssen. Schließlich gibt es Darlehen vom JC nur dann, wenn der Bedarf nicht durch eigene Mittel gedeckt werden kann oder kein Rechtsanspruch auf Deckung jenes Bedarfes durch das JC besteht.
 
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#10
Anscheinend scheint der Regelsatz mehr als ausreichend zu sein, wenn man sich so ein Vermögen ansparen kann. Interessant wäre mal zu wissen, wieviel pro Monat eingezahlt worden sind und wielange derjenige schon LE ist.
 

dagobert1

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#11
Für welche "Massen" an Leistungsempfängern hat dieses Urteil denn überhaupt eine Relevanz?
Welche "Massen" an Leistungsempfängern schaffen es über 18.000 Euro aus dem Regelsatz anzusparen?
Alle, die sich von Leitungswasser und Fensterkitt ernähren sowie sich mit Kartoffelsäcken o.ä. kleiden. :biggrin:
Übrigens hätte der sich nur rechtzeitig ein gebrauchtes Auto kaufen brauchen, dann wäre der Drops gelutscht gewesen, und zwar ganz legal.
 
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#12
Naja, wie wahrscheinlich ist das beides denn?
Na dann schau mal in die Polizeistatistik wie Einbrüche in den letzten Jahren drastisch zunehmen und gerade auch in den von dir genannten relativ sicheren Gegenden!

Ein Schließfach kann man am einfachsten bei der Bank mieten wo man auch sein Konto führt bei vielen ist das auch Voraussetzung um eins zu bekommen und wo vielerorts auch schon Wartelisten existieren weil die Nachfrage z.Z. sehr hoch ist...

Zwar weisen die meisten Banken darauf hin das Bargeld in Schließfächern nicht versichert ist, allerdings ist die Wahrscheinlichkeit das jemand in den Tresorraum einer Bank einbricht und Schließfächer knackt doch weitaus geringer einzustufen als schnell mal eine Wohnungstür aufzubrechen und die Wohnung zu durchwühlen.

Am sichersten ist eben das Konto und nur eine geringe Summe Bargeld zu hause, eine bestimmte Summe z.B. bis 500 Euro erstatten viele Hausratversicherungen auch bei Einbruch darüber hinaus gibts aber meistens nix...


liesa
 

Gemcitabine

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#13
Alle, die sich von Leitungswasser und Fensterkitt ernähren sowie sich mit Kartoffelsäcken o.ä. kleiden. :biggrin:
oder alle, die anderweitig ein bisschen unterstützt werden, zb durch einen großzügigen Liebhaber oder auch die lieben Eltern, Großeltern usw :wink:
Außerdem gibt es durchaus auch Leute, die gewisse Nebeneinkünfte haben, ich kenne solche Leute und staune da immer wieder über deren Kreativität (und Risikofreude).
 

swavolt

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#14
Was ich mich immer frage, gehört der Hausrat zum Vermögen?
Und wie berechnet man das?
Z.B. die ganzen Klamotten, die Möbel und die elektrischen Geräte.
Wenn man diesen Hausrat nimmt, dann müßte jeder über seine Vermögensfreigrenze sein.
Der eine hat billige Klamotten und Hausrat, der andere teure.
 

Allimente

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#15
Am sichersten ist eben das Konto und nur eine geringe Summe Bargeld zu hause, eine bestimmte Summe z.B. bis 500 Euro erstatten viele Hausratversicherungen auch bei Einbruch darüber hinaus gibts aber meistens nix...


liesa
Eben nicht, kannst Du doch leicht beim TE nachlesen :wink: Es gibt nun wirklich hunderte von Möglichkeiten sein Geld sicher unterzubringen, das Konto ist für einen H4-Empfänger nicht die beste Wahl.
 
E

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#16
Was ich mich immer frage, gehört der Hausrat zum Vermögen?
Und wie berechnet man das?
Z.B. die ganzen Klamotten, die Möbel und die elektrischen Geräte.
Wenn man diesen Hausrat nimmt, dann müßte jeder über seine Vermögensfreigrenze sein.
Der eine hat billige Klamotten und Hausrat, der andere teure.

Das ist eine interessante Fragestellung...! Wenn dem so wäre müsste ja eigentlich bei jedem eine Wertermittlung der vorhandenen Einrichtungsgegenstände durchgeführt werden...

liesa
 

Merkur

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#17
Eben nicht, kannst Du doch leicht beim TE nachlesen :wink: Es gibt nun wirklich hunderte von Möglichkeiten sein Geld sicher unterzubringen, das Konto ist für einen H4-Empfänger nicht die beste Wahl.
Genau so und durch solche Leute wird dann der Regelsatz nicht mehr Erhöht !
H4 in Kapitalvermögen anlegen ist schon blem-blem !
 

Gemcitabine

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#18
Eben nicht, kannst Du doch leicht beim TE nachlesen :wink: Es gibt nun wirklich hunderte von Möglichkeiten sein Geld sicher unterzubringen, das Konto ist für einen H4-Empfänger nicht die beste Wahl.
Das ist die irrationale verquere Angst - ähnlich der Flugangst.
Die Wahrscheinlichkeit, vom Flieger fallengelassen zu werden, ist im Vergleich zum Autounfall viel geringer, und trotzdem kann die Flugangst lebenslang vom Betreten eines Flugzeuges abhalten. Irrational.

@ liesa

Du erzählst Unsinn. Und schürst damit irrationale Ängste (bei dir selbst und bei anderen).
Laut Kriminalstatistik Zahl der Wohnungseinbrüche seit 2016 rückläufig.
Aber selbst, wenn man die alten Zahlen nähme, ist die Wahrscheinlichkeit, Opfer eines Einbruches zu werden geringer als die Wahrscheinlichkeit, dass es Ärger mit zuviel Kohle auf dem Konto gibt. Und sei es nur, dass man beim Amtsgericht abgewiesen wird wegen eines Beratungsscheines, weil zuviel Geld da.

Auch sonst scheint mir das Bankschließfach unter Umständen ein Verlustgeschäft. Bei 500 Euro angenommener Notgroschen, wäre man nach sechs Jahren bei gleichbleibenden jährlichen Gebühren (40 Euro) ja schon bei einer Summe, die der Hälfte des ausgelagerten Geldes entspräche.
Hinzu käme bei mir die Sorge, dass das Bankgeheimnis immer löchriger würde und das Jc mir am Ende noch eine Klage wegen Sozialbetruges angedeihen lässt.
Bei einem niedrigeren Betrag lohnt sich das Ganze nicht so wirklich, bei einem höheren gibt es ein umso höheres Risiko.

Das muss natürlich jeder für sich selbst wissen, der ein Polster für Notfälle unterhält (ich könnte sonst auch gar nicht mehr ruhig schlafen).
 

Allimente

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#20
Das ist die irrationale verquere Angst - ähnlich der Flugangst.
Die Wahrscheinlichkeit, vom Flieger fallengelassen zu werden, ist im Vergleich zum Autounfall viel geringer, und trotzdem kann die Flugangst lebenslang vom Betreten eines Flugzeuges abhalten. Irrational.
Totaler Quatsch! Das hat doch rein gar nichts mit Angst zu tun, das ist gesunder Menschenverstand und Anpassung an die momentane Situation - sonst nichts.
 

Gemcitabine

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#21
Genau so und durch solche Leute wird dann der Regelsatz nicht mehr Erhöht !
H4 in Kapitalvermögen anlegen ist schon blem-blem !
Du solltest dich erst einmal zum Begriff "Kapitalvermögen" schlau machen.

Darum geht es gar nicht, sondern darum, dass ein normal sicherheitsbedürftiger Mensch gerne ein Pölsterchen für diese und jene Notzeiten haben möchte, seien es eine Serie von ausfallenden Haushaltsgeräten, Tierarztbesuche (die können schnell mal richtig ins Geld gehen), die eigene Gesundheit oder auch um mal eine Sanktion bis zur Klage aussitzen zu können.

Und klar, bezieht man die Lebensstilfaktoren ein, gibt es deutliches Sparpotenzial - wer Kettenraucher ist und sich hauptsächlich von convenience food ernährt, der hat schon locker 100-150 Euro an Mehrausgaben allein für diese Produkte (je nachdem, ob er losen Tabak kauft oder Ziggipackungen).
Eine gute Freundin von mir hat vor einem Jahr aufgehört zu rauchen und plötzlich kann sie problemlos ihre Tierarztrechnungen sofort und ganz bezahlen - zuvor hatte sie immer Ratenzahlungen vereinbart. Sie gibt das gesparte Rauchwarengeld allerdings auch nicht sofort für etwas anderes aus, sondern legt es ganz bewusst zur Seite, um sich zu motivieren, weiterhin das Rauchen sein zu lassen.
 

cat44

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#22
Geld gehört nicht zu Hause gebunkert sondern auf die Bank. Da ist es bedeutend sicherer. Wenn man als Hartzi von dem Geld noch groß sparen kann, dann stimmt da was nicht. Das Geld reicht dafür gar nicht aus. Da kann nur Schwarzgeld im Spiel sein.
 

Gemcitabine

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#23
Totaler Quatsch! Das hat doch rein gar nichts mit Angst zu tun, das ist gesunder Menschenverstand und Anpassung an die momentane Situation - sonst nichts.
nö, das ist eben kein gesunder Menschenverstand, soviel Angst vor Wohnungseinbrüchen zu haben, dass man sein Geld lieber auf dem Konto und Bankschließfach aufbewahrt (wie liesa empfahl).

Man muss, wie ich oben schrieb, auch die individuellen Lebensgewohnheiten bzw Wohngegend einbeziehen. Pauschal gibt es da keinen Königsweg oder Königinnenweg!
 

Allimente

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#24
Geld gehört nicht zu Hause gebunkert sondern auf die Bank. Da ist es bedeutend sicherer. Wenn man als Hartzi von dem Geld noch groß sparen kann, dann stimmt da was nicht. Das Geld reicht dafür gar nicht aus. Da kann nur Schwarzgeld im Spiel sein.
Es soll auch Leute geben, die einen Minijob haben oder eventuell mal Geld zum Geburtstag bekommen etc. und dieses dann ansparen. Solche Aussagen finde ich exrem kurzsichtig und kleingeistig.

nö, das ist eben kein gesunder Menschenverstand, soviel Angst vor Wohnungseinbrüchen zu haben, dass man sein Geld lieber auf dem Konto und Bankschließfach aufbewahrt (wie liesa empfahl).
Da hat Du Recht. Ich dachte, Du hättest dich auf mein Posting bezogen, weil Du den ja auch zitierst hattest. Dann nehme ich alles zurück. :wink:
 

doppelhexe

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#25
Geld gehört nicht zu Hause gebunkert sondern auf die Bank. Da ist es bedeutend sicherer. Wenn man als Hartzi von dem Geld noch groß sparen kann, dann stimmt da was nicht. Das Geld reicht dafür gar nicht aus. Da kann nur Schwarzgeld im Spiel sein.
vorsichtig!!!

wir haben sehr wohl von unserem Hartz4 noch "gut" sparen können... wenn keine weiteren ausgaben waren, dann waren das gut 80/90€ im monat ... und stell dir vor, ganz ohne "schwarz"
kommt halt immer auf den lebensstil an, wir sind sehr genügsam (wenn das auch erst mit dem einstig in die arbeitslosigkeit kam)

übrigends... ich glaube nicht, das das jobcenter zahlungen für ein bankschliesfach übersieht, denke eher, das da dann des öfteren mal ein blick reingeworfen werden will und wohl auch darf ... für mich keine option...
 
E

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#26
nö, das ist eben kein gesunder Menschenverstand, soviel Angst vor Wohnungseinbrüchen zu haben, dass man sein Geld lieber auf dem Konto und Bankschließfach aufbewahrt (wie liesa empfahl).

Sorry aber bei so einer Meinung fällt mir nur das ein: :doh:

Und für mich ist das schon gesunder Menschenverstand.

Jede Beratungsstelle der Polizei empfiehlt eben genau das!

Nämlich höhere Summen von Bargeld nicht in der Wohnung aufzubewahren aus den von mir genannten und bekannten nachvollziehbaren Gründen.


liesa
 

Gemcitabine

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#27
Jede Beratungsstelle der Polizei empfiehlt eben genau das!

Nämlich höhere Summen von Bargeld nicht in der Wohnung aufzubewahren aus den von mir genannten und bekannten nachvollziehbaren Gründen.
Du meine Güte, die Polizei geht dabei natürlich von "Normalbürgern" mit Normalbürgerrechten aus - und nicht vom teilweise grundrechtsbefreiten "Hartzer", der sich in der rechtlichen Grauzone der Jobcenterhoheit tummelt.

Der Normalmensch, wenn er nicht gerade Insolvenzverfahren am Laufen hat o.ä., muss sich nicht nackig machen vorm Staat, für ihn ist es natürlich auch sinnvoll, Spargeld sicher und nutzbringend aufzubewahren.
Übrigens nicht in einem Schließfach, wie die Polizei angeblich empfiehlt, sondern eher in einer gescheiten Anlageform, Tagesgeldkonto oder spekulatives Depot oder gutes altes Sparbuch sei jedem nach Risikobereitschaft überlassen.


Da kann ich auch nur so, liebe liesa, bei deinen Ausführungen :doh:
 
E

ExitUser

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#28
denke eher, das da dann des öfteren mal ein blick reingeworfen werden will und wohl auch darf ... für mich keine option...
Und unter welcher gesetzlichen Grundlage? Nur aus Unterstellung das dort drin Geldbündel oder Goldbarren lagern?

Da könnte ja auch eine Wohnungsdurchsuchung mit der Begründung das ich in dieser Wertsachen verstecke durchgeführt werden wollen...

Und in einem Schließfach kann ich auch wichtige Dokumente, Unterlagen, Testament, Rechnungen, Festplatte mit Backup etc. aufbewahren. Beispiel: Einbruch, Laptop geklaut, daneben im Fach lag die Originalrechnung und die ist auch gleich mit weg was dem Dieb den Weiterverkauf ungemein erleichtert! Im Schließfach ist sie noch da für die Hausratversicherung als Nachweis....

liesa
 

Merkur

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#29
AW: Ein von Hartz-IV-Leistungen angespartes Vermögen dürfen Arbeitslose nicht behalten!

Du solltest dich erst einmal zum Begriff "Kapitalvermögen" schlau machen.

Darum geht es gar nicht, sondern darum, dass ein normal sicherheitsbedürftiger Mensch gerne ein Pölsterchen für diese und jene Notzeiten haben möchte, seien es eine Serie von ausfallenden Haushaltsgeräten, Tierarztbesuche (die können schnell mal richtig ins Geld gehen), die eigene Gesundheit oder auch um mal eine Sanktion bis zur Klage aussitzen zu können.
Der Kläger verfügte demnach über ein Aktiendepot in Höhe von rund 1.300 Euro, Sparbucheinlagen von 424 Euro sowie über eine Kapitallebensversicherung mit einem Rückkaufwert von etwa 16.800 Euro.
Hartz IV-Empfanger durfen angespartes Vermogen nicht behalten – B.Z. Berlin
Wer lesen kann ist klar im Vorteil :peace:
 

doppelhexe

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#30
Und unter welcher gesetzlichen Grundlage? Nur aus Unterstellung das dort drin Geldbündel oder Goldbarren lagern?

...
vielleicht hier? § 60 Abs. 2 SGB II

(2) Wer jemandem, der eine Leistung nach diesem Buch beantragt hat oder bezieht, zu Leistungen verpflichtet ist, die geeignet sind, Leistungen nach diesem Buch auszuschließen oder zu mindern, oder wer für ihn Guthaben führt oder Vermögensgegenstände verwahrt, hat der Agentur für Arbeit auf Verlangen hierüber sowie über damit im Zusammenhang stehendes Einkommen oder Vermögen Auskunft zu erteilen, soweit es zur Durchführung der Aufgaben nach diesem Buch erforderlich ist. § 21 Absatz 3 Satz 4 des Zehnten Buches gilt entsprechend. Für die Feststellung einer Unterhaltsverpflichtung ist § 1605 Absatz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs anzuwenden.
(3) Wer jemanden, der ...
ich könnte mir vorstellen, das mit sowas das bankgeheimnis aufgehoben werden kann...
 

Gemcitabine

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#31
Der Kläger verfügte demnach über ein Aktiendepot in Höhe von rund 1.300 Euro, Sparbucheinlagen von 424 Euro sowie über eine Kapitallebensversicherung mit einem Rückkaufwert von etwa 16.800 Euro.
Hartz IV-Empfanger durfen angespartes Vermogen nicht behalten – B.Z. Berlin
Wer lesen kann ist klar im Vorteil :peace:
du hast aber schon mitbekommen, dass ich mich auf den weiteren etwas abgeschweiften Diskussionsverlauf bezog, wo es "nur" noch um generelle Sparvermögen ging, nicht um solche eher utopischen Summen.

Der Mann muss ja 1. ewig lang erwerbslos gewesen sein und 2. mönchsartig selbstkasteiend gelebt haben, oder aber, es ging doch nicht alles mit rechten Dingen zu. (er hat den Sparstrumpf der Oma intern übernommen und angelegt?)

Das ist nicht repräsentativ und wird nicht mal einen von 10.000 betreffen, oder vielleicht doch einen..... soll ja so komische freaks geben :biggrin:
 

DoppelPleite

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#32
Als Single der nicht gerade in der Großstadt wohnt, gibt es natürlich auch noch sehr viele Möglichkeiten sich gesünder und vor allem kostenloser zu ernähren als aus dem Supermarkt.

Leider sind viele derartig verwöhnt, dass sie kostenlose Tausendsasser verachten und niemals auf die Idee kommen würden diese roh/zubereitet zu verspeisen:

Brennesseln
Löwenzahn
Brot aus Eicheln
Pilze

Ich unterstelle einem Raucher, dass er eh den Gipfel erklommen hat und darüber nur lachend hinweg sieht :wink:

Hartz4 und Gesundheit ist leider ein ewig großes Problem, 10.000 Schritte am Tag spielen dazu leider keine unerhebliche Rolle. Was Leitungswasser betrifft, ist man wesentlich gesünder unterwegs als mit jeglichen käuflichen Flaschen.

*wegduck

Was aber definitiv nicht heißen soll, dass Hartz4 ausreichend bemessen wird! Man kann nur hoffen, dass der ÖPNV für die Allgemeinheit durch Steuern finanziert wird - um das Reisen frei zu machen. *träum
 

Gemcitabine

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#33
Hartz4 und Gesundheit ist leider ein ewig großes Problem, 10.000 Schritte am Tag spielen dazu leider keine unerhebliche Rolle. Was Leitungswasser betrifft, ist man wesentlich gesünder unterwegs als mit jeglichen käuflichen Flaschen.

*wegduck
ein sehr heikles Thema!
Ich erinnere mich an meine letzte tolle Maßnahme, wo wir als Schmankerl einen Garten samt Kaninchengehege "bewirtschafteten". Mit ziemlich freier Hand, da konnten Privatpflanzen mitgebracht werden, oder auch im Gartencenter mit Maßnahmegeld erworben und angepflanzt werden, also hätte sich jeder im Prinzip austoben können.
Dort standen auch zwei Apfelbäume, ein Birnenbaum, mehrere Johannisbeersträucher und Stachelbeeren sowie ein Beet mit Erdbeeren. Es wurden Tomaten, Gurken, Paprika, Karotten, Zwiebeln uvm angepflanzt, was erstaunlicherweise auch alles hervorragend gedieh, der Garten hatte etliche Jahre leer gestanden und die Erde war scheinbar in sehr gutem Nährstoffzustand.
Als es um die Ernte ging, hatte kaum einer Interesse. Die Äpfel wurden von zweien gepflückt und man hätte sich nur einen Korb bestellen müssen - daran hatte keiner Interesse, bis auf mich und noch einen Mann.
Gleichzeitig sichtete ich eine Teilnehmerin bei N*tto, äpfelkaufend, gurkenkaufend, tomatenkaufend, obwohl sie das hätte alles in Bio-Frischerntequalität kostenlos hätte haben können.
Auch die Johannisbeeren pflückte keiner....
Dort standen etwas abseits auch noch etliche Walnussbäume und andere, die wir hätten auch nutzen dürfen - Erlaubnis vom Besitzer - auch dort kein Interesse.
Lieber saßen die Herr- und Damenschaften dauernpaffend in der Minihütte und tranken den ganzen Tag Kaffee und aßen dazu dieses abgepackte fluffige Toastbrot und Wurstscheiben.
Manche Klischees über Hartzis scheinen leider nicht ganz unwahr zu sein :biggrin:
*duck und wech.... :flame:
 

Gemcitabine

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#35
Das war kein Kaninchengehege.

Das war ein Erwerbslosengehege. :biggrin:
das sowieso :biggrin:

inzwischen (ja, die Maßnahme gibts unter anderem Namen noch immer, sogar mit inzwischen drei Gärten aufgeteilt auf drei Gruppen) wurden dort schon diverse inoffizielle Gehegepartys veranstaltet, einmal dabei Tische und Stühle und ein Teil des Gartens verwüstet, was zu Beschwerden der Anwohner führte. Leider hat noch keiner es geschafft, irgendwas in Brand zu setzen oder vom Rettungsdienst abgeholt werden zu müssen (sind zwei insulinpflichtige Diabetiker dabei, die mit Alkoholika vorsichtig sein und regelmäßig essen sollten), so dass es noch nie zum Absetzen des ganzen Zinnobers kam.
 
E

ExitUser

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#36
ich könnte mir vorstellen, das mit sowas das bankgeheimnis aufgehoben werden kann...

Vielleicht, aber wie schon geschrieben rechtfertigt die Existenz eines Schließfaches nicht automatisch den Verdacht auf Vermögenshinterziehung.

Wer dort Wertsachen, Geld oder Dokumente aufbewahrt die im Rahmen des/der erlaubten/Freibeträge sind hat auch nix zu befürchten.

Es geht nur um die bessere Alternative zur Aufbewahrung von obengenannten Wertsachen/Dokumenten als in einer Wohnung...


liesa

Du meine Güte, die Polizei geht dabei natürlich von "Normalbürgern" mit Normalbürgerrechten aus - und nicht vom teilweise grundrechtsbefreiten "Hartzer", der sich in der rechtlichen Grauzone der Jobcenterhoheit tummelt

Welch ein Schwachsinn...:first:

Deinen Mist den du hier schreibst tu ich mir nicht länger an!


liesa
 
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swavolt

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#37
Wenn dem so wäre müsste ja eigentlich bei jedem eine Wertermittlung der vorhandenen Einrichtungsgegenstände durchgeführt werden...
Das hat das Gericht ja nicht gemacht, den ganzen Hausrat usw. zu berücksichtigen.
Obwohl doch hier bekannt ist das Verkäufe von Hausrat Vermögensumwandlung ist auch wenn das einige JC schon anders gesehen und Einkommen vermutet haben.
Und wenn wir mal gucken was für einen Hausratwert jeder hat(anhand Hausratversicherungen oder ähnliches) kommt glaube ich auch schon jeder mit seinem Hausrat über die Vermögensfreigrenze.
Eine Mofa mit einem Wert von ca. 500 € muss man bei Vermögen angeben, einen TV, PC, Kühlschrank oder Waschmaschine mit demselben Wert aber nicht, oder?
Und wenn man 2 TVs hat muss man einen verkaufen?
Wer kontrolliert das?

Das Urteil zeigt nur das man sein Geld/Vermögen nicht in Geldanlagen sondern in der Verbesserung von Hausrat anlegen sollte.
Wobei hier die mit ordentlich Familie in der Umgebung durch schnorren derer Altgeräte gut sparen kann.
 

AsbachUralt

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#38
AW: Ein von Hartz-IV-Leistungen angespartes Vermögen dürfen Arbeitslose nicht behalten!

Nochmals Thema Hausrat:

Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 nimmt angemessenen Hausrat von der Berücksichtigung als Vermögen komplett aus. Unter Hausrat sind alle Sachen zu verstehen, die dem Zusammenleben der Familie und ihrer Bewirtschaftung dienen, das sind die beweglichen Gegenstände der Wohnungseinrichtung des maßgebenden Haushalts. Aufgrund dieser Regelung ist es nicht erforderlich, im Einzelfall zu prüfen und zu entscheiden, ob ein Vermögensgegenstand zu den nach den §§ 811, 812 ZPO nicht pfändbaren Gegenständen gehört, weil es sich um Gegenstände zum persönlichen Gebrauch, zur bescheidenen Lebensführung handelt. Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 geht über diese Regelungen hinaus. Die Angemessenheit von Hausrat hat sich nur auf den ersten Blick entgegen Abs. 3 Satz 2 an den bisherigen Lebensverhältnissen der Bedarfsgemeinschaft zu orientieren. Insoweit ist über die Angemessenheit schon wegen des Bedarfsdeckungsprinzips nach dem ausdrücklichen Willen des Gesetzgebers nicht abweichend von den Lebensumständen während des Bezuges von Leistungen nach dem SGB II zu entscheiden. Hausrat kann zwar nicht deshalb als unangemessen angesehen werden, weil die Bedarfsgemeinschaft nach den augenblicklichen wirtschaftlichen Verhältnissen nicht in der Lage wäre, Hausrat desselben Wertes anzuschaffen.

Rz. 55

Andererseits kann von der Allgemeinheit nicht erwartet werden, dass der Vermögensinhaber luxuriöse, wertvolle Vermögensgegenstände, die auch nicht von Abs. 3 Satz 1 Nr. 6 erfasst werden, zu ihren Lasten nicht verwertet (Schmuck, Antiquitäten usw.). Für die Angemessenheit genügt es aber, wenn die Gegenstände, die zum Hausrat gehören, nicht unbedingt notwendig, aber üblich sind. Funktional notwendiger, aber wertmäßig unangemessener Hausrat ist zu verwerten, wobei der durch einen wertmäßig angemessenen Hausrat ersetzt werden kann. Die Differenz muss für den Lebensunterhalt eingesetzt werden. Das wird im Ergebnis nur in besonderen Einzelfällen der Fall sein, in denen die Grenze der Angemessenheit offensichtlich und deutlich verlassen worden ist. Bei der Prüfung der Angemessenheit des Hausrates ist die Größe der Bedarfsgemeinschaft zu berücksichtigen, auch wenn Hausrat üblicherweise gemeinsam genutzt wird.
Sauer, SGB II SS 12 Zu berucksichtigendes Vermogen / 2.3 Nicht zu berucksichtigendes Vermogen nach Abs. 3 | TVoD Office Professional | Offentlicher Dienst | Haufe
 
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#39
...........
Leider sind viele derartig verwöhnt, dass sie kostenlose Tausendsasser verachten und niemals auf die Idee kommen würden diese roh/zubereitet zu verspeisen:

Brennesseln
Löwenzahn
Brot aus Eicheln
Pilze

Ich unterstelle einem Raucher, dass er eh den Gipfel erklommen hat und darüber nur lachend hinweg sieht :wink:
..........
Was Leitungswasser betrifft, ist man wesentlich gesünder unterwegs als mit jeglichen käuflichen Flaschen.
Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten.Man kann durchaus etwas mögen,muß man aber bestimmt nicht,wo kämen wir denn dahin?
Wenn Du das magst - 'gönn es Dir'.
Ein Bezug zum Rauchen oder angeblichen 'verwöhnt sein' erschließt sich mir damit allerdings nicht.

Pilze aus der freien Natur sollte man sich auch nur dann einverleiben,wenn man extrem viel Ahnung davon hat.Ich beobachte wieder mit Sorge die Zunahme von Meldungen wie jedes Jahr um diese Zeit,daß teilweise ganze Familien Vergiftungen davongetragen haben.
Wobei in diesem Jahr noch mehr Fälle als üblich aufgekommen sind,da der Sommer so verregnet war und die Pilze früher wuchsen.

Wasser kaufen wir auch nicht mehr,haben uns allerdings einen Sprudler zugelegt.Neben dem Umstand daß es gesünder ist hat es aber noch weitere Vorteile....

@Gemcitabine,
das treibt einem ja die Tränen in die Augen...soviel leckeres für umme,aber lieber die unterirdische Qualität im N*tto kaufen - das verstehe wer will :doh:
 
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DoppelPleite

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#40
Es geht nicht um Geschmack, sondern um Vitalität. Der Mensch ist bequem und Industrie verwöhnt - ich bin da weis Gott keine Ausnahme. Was nicht bedeutet, dass man nicht dazu lernen kann und seinen Lebensstil anpassen sollte.

Suchst Du die Nadel im Heuhaufen was Pilze angeht, dann nimm doch eher den Hinweis auf radioaktive Verstrahlung. So kann man es gleich bleiben lassen, darf dann aber auch keine mehr kaufen.

Es dreht sich hier um Geld ansparen aus HIV, es wurde eine Summe 18.000 genannt. Diese Summe bedeutet 45 Monate oder 3,75 Jahre, durchgehend 400€ monatlich vom Regelsatz weg zulegen. Mit einem normalen Lebenstil unmöglich, Containern wie Pfandflaschen sammeln würde mir persönlich zu weit gehen.

Wenn 400 monatlich zuviel ist halbieren wir es und verdoppeln die Sparzeit, sind es nur noch 7,5 Jahre monatlich 200€ bei Seite legen. Für diejenigen die 200 sparen im Monat unmöglich ist, willkommen im Club - halbieren wir es auf 100 und landen bei 15 Jahren.

Wo liegt der Witz, für Familien mit Kindern ist das völlig ausgeschlossen da der Regelsatz auch noch sinkt :doh:
 

Dark Vampire

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#41
Ich selber bleib bei der Keksdose.Einbrechen ist hier nicht, Wohne im DG im ruhigen 6 Parteienhaus und hab ne Sicherheitstür, keine billige Pressspantüre die man eindrücken kann.Und aufmerksame Nachbarn^^

Sparen kann man, man muß eben nur sein Leben umstellen, ich habs gelernt, war nen steiniger Weg aber es hat geklappt und so kann ich mir auch mal was größeres gönnen im Jahr.Rücklagen fürs Auto müssen eh da sein, das ist mir ein Heiligtum.

Kenne jemand mit 2 Kleinkindern die es auch schafft 200 Euro auf die Seite zu packen und lebt auch nur von H4. Genauso aber auch anderstrum wo nach 3 Wochen das Geld schon leer ist.
Einigen konnte ich schon helfen , andere wollen eben nicht......aber nicht mein Problem.
 
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#42
Ich selber bleib bei der Keksdose.Einbrechen ist hier nicht, Wohne im DG im ruhigen 6 Parteienhaus und hab ne Sicherheitstür, keine billige Pressspantüre die man eindrücken kann.Und aufmerksame Nachbarn^^

...ich kann mir gar nicht erklären wie das passieren konnte Herr Kommissar...ich wohne doch im DG, ruhiges 6 Parteienhaus und hab ne Sicherheitstür, keine billige Pressspantüre, und auch aufmerksame Nachbarn...

to be continued...:wink:



liesa
 

Gaestin

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#44
Im Regelsatz sind ausdrücklich 30,61 im Monat vorgesehen,
dieser Betrag soll angespart werden für den Ersatz von Haushaltsgeräten, also 367 Euro pro Jahr.
 

swavolt

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#45
@AsbachUralt
Was mich stört ist wieder das Wort "angemessen".
Was ist z.B. ein angemessener TV? Und wann wird er unangemessen? Bei 500, 1000 oder 2000 €.
Geprüft wird es ja überhaupt nicht, was denn jeder so zu Hause rumstehen hat.
Wenn wir mal von Hausratversicherungen ausgehen, dann steht da meist Hausrat im Wert von 10 - 30 000 €, wenn alles verlustig geht.

Dann stimmt ja meine Annahme:
Das Urteil zeigt nur das man sein Geld/Vermögen nicht in Geldanlagen sondern in der Verbesserung/Erstanschaffung von Hausrat anlegen sollte.

Ganz konkret ist es natürlich Humbug sein gespartes ALG II in eine Kapitallebensversicherung anzulegen, ebenso wie in eine Riesterrente wenn die Rentenhöhe nicht über das Grundsicherungsniveaux kommt.
Kauft euch besseren Hausrat, auch Zweitgeräte als Notersatz.
Wenn immer noch was übrig ist, dann investiert in eure Mobilität.
Und das wichtigste - Notreserve zu Hause - 1 Monatseinkommen.
 

dagobert1

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#46
Im Regelsatz sind ausdrücklich 30,61 im Monat vorgesehen,
dieser Betrag soll angespart werden für den Ersatz von Haushaltsgeräten, also 367 Euro pro Jahr.
Nee, noch nicht mal annähernd.
1,65€ für Kühlschränke und Gefrierschränke/-truhen
1,58€ für Waschmaschinen & Co
Hochgerechnet auf 2017 ein oder zwei Kupfermünzen mehr.

Quelle im Anhang.
 

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swavolt

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#47
Seit wann haben die Elektrogeräte eine Lebenserwartung von 20 Jahren?
 

humble

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#48
Ganz konkret ist es natürlich Humbug sein gespartes ALG II in eine Kapitallebensversicherung anzulegen, ebenso wie in eine Riesterrente wenn die Rentenhöhe nicht über das Grundsicherungsniveaux kommt.
Das zu tun ist grundsätzlich schwachsinn, auch wenn man damit über das Grundsicherungsniveau kommen würde. Stellen gerade die Millionen der KLV- und Riesterzahler fest. Sobald die ganzen Versicherungspolicen ausgelagert wurden, wird daraus eine "bad bank" gemacht und gut ist.

Gerade Riester war das nächste "Kunststück" des Schröder, um dem Deutschen Volk das Geld aus der Tasche zu ziehen. Was diese Type dem ganzen Land angetan hat, ist kriminell.

Seit wann haben die Elektrogeräte eine Lebenserwartung von 20 Jahren?
Heutzutage sowieso nicht. Mein neuer Kühlschrank (Bauknecht), den ich bei Einzug in meine Wohnung vor knapp 3 Jahren neu gekauft habe, ging kaputt 5 Monate nach Ablauf der Garantie. Kulanz konnte mir der Hersteller nach 5 Monaten angeblich nicht mehr anbieten. "Pech gehabt" wurde gesagt. Als ich dann den neuen Thermostat beim Großhändler bestellte, wurde mir unter der Hand gesagt, genau diese Thermostate fallen massenweise aus. "Sollbruchstelle" :flame:

Dagegen läuft die 15 Jahre alte Waschmaschine, die ich von meinen Eltern übernommen habe, nach Generalüberholung und Entkalkung bestens.
 

Albertt

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#49
Bezugnehmend auf die, 'Auf dem Konto-Bunker-Mentalität-Der-Elos' - Ich seh' schon, wie das System zusammenbricht, Ihr zur Bank geht und dort mehrere Tausend anderer Personen warten und jeder dummes Zeug redet und sich ärgert, dass die gebunkerten Euros im Popo sind. Denkt bitte an euren Götzen-Zylinder! Den setzt Ihr bitte Schräg auf euren Dickschädel. Ich werde das Spektakel filmen und später ins Web stellen. Meine Güte, EY! :icon_rolleyes:
 

Gollum1964

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#50
Ich seh' schon, wie das System zusammenbricht, Ihr zur Bank geht und dort mehrere Tausend anderer Personen warten und jeder dummes Zeug redet und sich ärgert, dass die gebunkerten Euros im Popo sind.
Moin,

wenn das System zusammenbricht, was nicht so unwahrscheinlich ist, wie viele vielleicht denken, zählen nur noch Waffen und vielleicht noch wertbeständige Silbermünzen.
Leider sitze ich auch auf einen "ruhenden" Riestervertrag, den ich zu meiner Entlastung zu einer Zeit angelegt habe, wo es noch ordentliche Zinsen gab und ich beruflich noch fest im Sattel saß. Falls man mir die Möglichkeit gibt, noch einmal beruflich aktiv zu werden, werde ich diesen jedoch schnellstmöglich abstoßen. Versprochen!
 

Badener

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#51
Wenn man als Hartzi von dem Geld noch groß sparen kann, dann stimmt da was nicht. Das Geld reicht dafür gar nicht aus. Da kann nur Schwarzgeld im Spiel sein.
Grins.... was ist das für eine Aussage ... ich gewinne Regelmäßig Geld beim Wetten! Sicher kann man hier und da ein paar Euros sparen! Oder z.B. bei Ebäää verkäufen usw. es sind ja (normalerweise) keine 10 T Euro´s (sonst stimme ich Dir durchaus zu) ;-)
 

Gemcitabine

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#52
Grins.... was ist das für eine Aussage ... ich gewinne Regelmäßig Geld beim Wetten! Sicher kann man hier und da ein paar Euros sparen! Oder z.B. bei Ebäää verkäufen usw. es sind ja (normalerweise) keine 10 T Euro´s (sonst stimme ich Dir durchaus zu) ;-)
man könnte auch online Poker spielen oder besser noch diskret im Hinterzimmer :biggrin:
 

Zeitkind

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#53
wenn das System zusammenbricht, was nicht so unwahrscheinlich ist, wie viele vielleicht denken,
zählen nur noch Waffen und vielleicht noch wertbeständige Silbermünzen.
Um die essen zu können, braucht man aber zumindest eine Metallfeile. :icon_pfeiff:
Leider sitze ich auch auf einen "ruhenden" Riestervertrag, den ich zu meiner Entlastung zu einer Zeit angelegt habe,
wo es noch ordentliche Zinsen gab und ich beruflich noch fest im Sattel saß.
Der Spekulant zum Riesterscheich: Wäre ich nicht arm, wärst Du nicht reich.
 

jockel

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#54
Um die essen zu können, braucht man aber zumindest eine Metallfeile. :icon_pfeiff:
Der Spekulant zum Riesterscheich: Wäre ich nicht arm, wärst Du nicht reich.
Fast richtig

Bertold Brecht - Ausschnitt aus dem Kindergedicht "Alfabet" 1934

„Reicher Mann und armer Mann
standen da und sah’n sich an,
und der Arme sagte bleich:
‚Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich.’“
 

0zymandias

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#55
Was ich irgendwann mal gerne lesen möchte:

Ein von Hartz-IV-Leistungen angespartes Vermögen dürfen Arbeitgeber nicht behalten!
("Mehr Stundenlohn gibt es nicht; Sie können ja aufstocken. Ansonsten muss ich das dem JC melden.")
 

Kerstin_K

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#56
Mal an alle, die meinen, es wäre nicht weiter wild, größere Bargeldbeträge zu Hause aufzubewahren und die meinen, durch aufmerksame Nachbarn gegen Einbrecher geschützt zu sein.

Ich kenne 2 Fälle aus meinem Umfeld, ist zwar schon über 20 Jahre her, aber ich denke, das könnte ganauso heute passieren:

Fall 1: Meine Schwester kommt mit Ihrer Tochter, die sie mittags vom Kiga abgeholt hat, nach Hause. Wohnung Hochparterre, auf der Etage wohnt eine Nachbarin, die sonst immer hinter der Gardine hockt und versucht, wirklich alles mitzubekommen, was im Haus so passiert.

Die Wohnungstür ganz normal aufgeschlossen, auf einmal hört sie im Schlafzimmer Geräusche und Stimmen. Dort machten sich gerade Einbrecher zu schaffen. Damit sie nicht überascht werden, haben sie einfach die Schlafzimmertür von innen ageschlossen. Meine Schweater hat sich ihr Kind geschnappt und ist raus aus dem Haus, hat von draussen über Handy die Polizei gerufen.

Als die kam, waren die bösen Buben schon über alle Berge. Reingekommen waren sie, indem die einfach die Scheibe des Schlafzimmerfensters eingeworfen haben mit einem Stein. Das Fenster geht nach hinten raus, dort war nur eine Wiese mit einem Spielplatz, wo sich zu der Zeit niemend aufhielt. Die Polizei stellte fest, dass die eine Leiter mitgebracht haben. Mietwohnung, da hätten wohl nur Aussenrollos geschützt, aber erstens wären die Aufgabe des Vermieters gewesen, und zweitens, wer läßt die schon runter, wenn er mitten am Tag mal ne Stunde weg ist?

Gestohlen wurde nicht viel, ein paar Schmuckstücke, die in erster Linie ideellen Wert hatten. Die Schatulle hat man später im Gebüsch gefunden.

Fall 2: Haus mit acht Mietparteien auf 4 Etagen. Man kennt sich untereinander.

In der obersten Etage hört eine Nachbarin Geräusche und schaut durch ihren Türspion. Es ist aber nichts zu sehen ausser der weissen Wand gegenüber und sie denkt, der Krach kam wohl von dem Umzug, der eine Etage tiefer gerade stattfindet.

Später stellt sich heraus, dass Einbrecher in der gegenüberliegenden Wohnung waren. Mitten am Tag habe sie dort Fernseher, Stereoanlage samt großer Boxen und diverse Musikinstrumente (mehrere Akkordeons und anderes) seelenruhig rausgetragen. Im Umzugsgewusel fiel das niemandem auf.

Besonders raffiniert: Der Nachbarin von gegenüber hatten sie ein weisses Stück Papier vor den Spion geklebt. Das war beim Durchschauen von der weissen Wand kaum zu unterscheiden.

Ich bin wirklich nicht der ängstliche Typ, aber große Bargeldbeträge in der Wohnung wirklich nur, wenn es gar nicht anders geht.
 

erwerbsuchend

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#57
Ich bin wirklich nicht der ängstliche Typ, aber große Bargeldbeträge in der Wohnung wirklich nur, wenn es gar nicht anders geht.
Es kommt eben darauf an, wo man jene Bargeldbestände in seiner Wohnung aufbewahrt. Täuschen und Tarnen lautet daher die Devise.
 
E

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#58
Es kommt eben darauf an, wo man jene Bargeldbestände in seiner Wohnung aufbewahrt. Täuschen und Tarnen lautet daher die Devise.
Vor kurzem wurde mal (glaube im ZDF) in einer Reportage ein Versuch gemacht.

Ein Reporter hatte in einer Wohnung verschiedene Wertgegenstände versteckt. Schmuck, Bargeld, eine Rolex...

Und ein ehemaliger Profi-Einbrecher der schon zig Jahre gesessen hatte durchsuchte dann die Wohnung...

Und hatte fast alles gefunden ohne die Wohnung richtig auf den Kopf zu stellen. (das hätte dann auch anders ausgesehen...)

Seine Aussage zum Schluss war je länger man Zeit hat um so größer ist die Wahrscheinlichkeit das man alle Verstecke findet...


liesa
 
E

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#59
Bargeldbestände. Wertgegenstände. Ich war wohl nie reich genug, um mir darüber Gedanken machen zu müssen.
 
E

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#60
Der ALG II Empfängr spielt sicher nicht nur Untertan und weiß recht gut, wie er seine Schäfchen ins Trockene bringt, so er welche besitzt.
Nun tu mal nicht so, als gäbe es nicht genügend Mittel und Wege, am Fiskus vorbei zu wirtschaften. Ob nun besser oder schlechter betucht.
 

erwerbsuchend

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#61
Und hatte fast alles gefunden ohne die Wohnung richtig auf den Kopf zu stellen. (das hätte dann auch anders ausgesehen...)
Ich denke, es kommt dabei auch auf die grundlegende Gestaltung der Wohnung an, welche Versteckmöglichkeiten sich bieten.

Seine Aussage zum Schluss war je länger man Zeit hat um so größer ist die Wahrscheinlichkeit das man alle Verstecke findet...
Dann sollte man eben auch die grundlegenden Tipps der Polizei zur Einbruchverhinderung beachten. Ein gutes Verhältnis innerhalb der Nachbarschaft ist da schon von Vorteil. Man sollte auch in den eigenen Einbruchsschutz investieren. Je länger ein Einbrecher zeitlich braucht, um in eine Wohnung zu gelangen, desto eher hört er an der Stelle auf. Es gibt Statistiken, die besagen, dass sich Einbrecher nur 1-2 Minuten mit einer Tür beschäftigen.

Wer zu Hause viel Bargeld lagert, der sollte ein paar EUR davon in ein gutes Schloss für die Wohnungstür investieren.
 
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#62
AW: Ein von Hartz-IV-Leistungen angespartes Vermögen dürfen Arbeitslose nicht behalten!

der sollte ein paar EUR davon in ein gutes Schloss für die Wohnungstür investieren.
Richtig! Beim Anblick eines verbauten Querriegelschlosses z.B. gehen die meisten Einbrecher weiter weil der Aufwand bzw. die Lärmentwicklung diese Tür aufzubrechen/aufzuhebeln in einem Mietshaus viel zu hoch wäre.

Link: https://m.youtube.com/watch?v=ed4nyjIGhws

Allerdings ist so ein Schloss nicht billig und bei einer Mietwohnung muss auch der Eigentümer/Verwaltung gefragt werden vor der Installation da ja ein Loch durch die Türe gebohrt werden muss für den Schließmechanismus.

Bei uns wurden schon vor etlichen Jahren alle Schlösser/Beschläge ausgetauscht gegen wirklich hochwertige wo man keinen Schlüssel mehr brauch auf der Innenseite sondern einen Drehknauf hat das wenn man zuhause ist einfach rumdrehen/zuschließen kann mit einer Drehbewegung und somit Spitzbuben mit einer sogenannten Öffnungsnadel keine Chance mehr haben geräuschlos in die Wohnung einzudringen wenn die Tür nur zugedrückt wird und viele eben erst richtig abschließen mit dem Schlüssel wenn sie ins Bett gehen...

Link: Mehr Sicherheit durch Knaufzylinder | Schlusselpeter Schlusselnotdienst Blog

Dann gibt es auch abschließbare Fenster/Balkongriffe mit eingebauter Alarmfunktion die losgeht wenn dort versucht wird aufzuhebeln und Lärm ist immer unerwünscht...:wink:

Link: YouTube

Link: ABUS Abschliessbarer Fenstergriff FG300A (310201004000)

Man sollte eben versuchen es den Eindringlingen so schwer wie möglich zu machen...

liesa
 
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Kerstin_K

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#63
Hallo Liesa,

alles ganz nett, nur wie gesagt muss da auch der Vermieter mitspielen.

Mein Vermieter tut das nicht!

Meine Wohnungstür, na, ob ich die jetzt abschliesse oder peng, die dürfte kein groses Hindernis sein.

Einige Mieter hier im Haus haben sich auf eigene Kosten Sicherheitstüren einbauen lassen, die mussten sich aber verpflichten, bei Auszug den Ursprungszustand wieder herzustellen, denn der Vermieter möchte, dass alle Wohnungen einheitlich sind. Abschliessbare Fenstergriffe, sogar Gardinenschienen, bei uns musss echt alles wieder raus bei Auszug. Sonst behält der Vermieter die Kaution ein.

Und jetzt haben diese Mieter ein dickes Problem. Bei uns läuft derzeit eine energetische Sanierung. Dabei werden unter anderem auch die Laubengänge vor den Wohnungen verglast bzw. mit Fenstern versehen. Weil die Belüftung dann nicht mehr ausreicht, werden die Wohnungstüren alle unten um 2 cm gekürzt. das geht bei den Sicherheitstüren aber nicht.

Also ich bleibe dabei: Größere Bargeldbestände und wirklich wertvolle Wertsachen gehören nicht in der Wohnung gelagert. Dafür gibt es Banken und Schliessfächer.
 
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#64
....und viele eben erst richtig abschließen mit dem Schlüssel wenn sie ins Bett gehen...
Ich kann zwar verstehen wenn so mancher sich aus Sicherheitsgründen einschließt,würde mich damit aber mehr als unwohl fühlen,da Haus- und Wohnungstür Notausgänge im Notfall sind,und bei Rettungsmaßnahmen leicht zu öffnen sein müssen.
Laut einer befreundeten Polizistin wird das dann richtig teuer,wenn die erst aufwändig aufgebrochen werden sollen.
Oder man selbst bekommt die Tür aus welchen Gründen auch immer nicht schnell genug geöffnet.....
Die fand es nämlich auch gar nicht lustig,daß meine Ex-Nachbarin im EG (hier 2-Parteien-Reihenhaus) uns immer eingeschlossen hat - sich selbst auch,aber ihre Sache - teilweise das ganze WE über.
Und ich war im Schub nicht in der Lage herunter zu gehen,um meinem Besuch aufzuschließen.

Will sagen,das mit dem Abschließen kann auch nach hinten losgehen,und sollte daher immer abgewogen und von allen Seiten betrachtet werden.
 
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Dark Vampire

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#65
Meine Wohnungstüre ist schön verankert.Da hat der Voreigentümer Geld in die Hand genommen, plus Wandtresor in der Abstellkammer :peace:
 

jockel

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#66
Hallo Liesa,

...

Also ich bleibe dabei: Größere Bargeldbestände und wirklich wertvolle Wertsachen gehören nicht in der Wohnung gelagert. Dafür gibt es Banken und Schliessfächer.
Deine Ansicht ist richtig und nachvollziehbar, daß größere Bargeldbestände auf ein Konto und Wertsachen in Schließfächer von Banken gehören

Vorausgesetzt, man hat diese Bargeldbestände und Wertsachen als Arbeitsloser von seinen Vorfahren geerbt - zu besseren Zeiten als heute - dann müßten die Banken hoffentlich auch kundenfreundlich reagieren und Angebote unterbreiten.

Die Volks- und Raiffeisenbanken nehmen kein Bargeld an - egal in welcher Höhe. Es läuft bei Ihnen alles per Girokonten zwischen den Banken bargeldlos. So halten sich Banken das Problem vom Leib, schon beim kleinsten Zweifel von Geldwäsche und Falschgeld kontrollieren zu müssen.

Wir leben ununterbrochen seit 2008 mal wieder in einer Finanzkrise und die davor war 1998. Das kommt immer wieder wellenartig, weil der Kapitalismus immer in 2 Krisenarten steckt, in einer allgemeinen Krise, die sich durch mehrere zyklische Krisen ständig aufschaukelt. Von dieser Entwicklung kann sich diese Gesellschaftsordnung nicht befreien. Das klebt an ihr wie Pech und Schwefel. So wird es in der Politischen Ökonomie des Kapitalismus' beschrieben. Irgendwann kracht dieses System in sich selbst zusammen.

Und was erleben wir als Bankkunden - ständig werden die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Banken verschlechtert, insbesondere die Bankführungsgebühren. Für hohe Bankführungsgebühren waren bisher die Sparkassen bekannt. Alle anderen Banken ziehen jetzt schwarmartig mit den schlechten Anlagebedingungen nach. Banken halten keine guten, klassischen Geldanlagen mehr für den kleinen Mann bereit wie Termin- und Festgelder, sondern nur noch hochspekulativen, äußerst riskanten Anlagenmist wie Aktien, Investmentpapiere, Immobilienpapiere, Terminwarengeschäfte. Davon sollte der kleine Mann besser die Finger lassen wegen der Gefahr des Totalverlustes. Das ist wie Zocken am einarmigen Banditen, sprich Geldautomaten, oder der langfristig verlaufende, schleichende Totalverlust durchs Lottospielen.

Nach der Wende waren ca. 8 Jahre lang die Bundeswertpapiere attraktiv, also
  • die 1- und 2jährigen Finanzschätze,
  • Bundesschatzbriefe A und B und
  • die Langläufer - die Bundesobligationen.
Das ist seit 1998 auch vorbei. Die Bundeswertpapiere haben sich in ihr Gegenteil verkehrt.

Und mit den Kosten für Schließfächer verhält es sich so wie mit den Bankführungsgebühren für Konten.

Wenn Arbeitnehmer früher noch gut sparen konnten, dann machten sie ihre Einkommenssteuererklärung zu Beginn des Folgejahres über ihren Lohnsteuerhilfeverein und konnten den Sparerfreibetrag und pauschal mit 30 Euro die Bankführungsgebühren unter der Rubrik Einkünfte aus Kapitalerträgen vom steuerpflichtigem Betrag steuermindernd abziehen.

Es gibt 3 Gruppen von Steuerminderungen
  • die Werbungskosten
  • die außergewöhnlichen Belastungen und
  • die Sonderausgaben

Mich interessiert bei der Einkommenssteuererklärung wie man jetzt die Bankführungsgebühen, die Niedrig- und Negativzinsen steuermindernd abrechnen kann. Die meisten von uns kommen nur mit den hohen Bankführungsgebühren in Berührung. Und von der Einkommenssteuererklärung sind die Alg-II-Empfänger überwiegend auch befreit.

Einkommenssteuererklärung nennt man umgangssprachlich auch Lohnsteuerjahresausgleich.
 
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dagobert1

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#67
Mich interessiert bei der Einkommenssteuererklärung wie man jetzt die Bankführungsgebühen, die Niedrig- und Negativzinsen steuermindernd abrechnen kann.
Kontogebühren stehen bei mir standardmäßig unter "Weitere Werbungskosten", "Sonstiges" pauschal mit 16€.
Wurde vom FA bisher nie beanstandet, wurden auch nie Belege für angefordert.
Das mit den Zinsen wirst du wohl vergessen können.
 

jockel

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#68
Kontogebühren stehen bei mir standardmäßig unter "Weitere Werbungskosten", "Sonstiges" pauschal mit 16€.
Wurde vom FA bisher nie beanstandet, wurden auch nie Belege für angefordert.
Das mit den Zinsen wirst du wohl vergessen können.
Die alte pauschale Berücksichtigung der Bankführungsgebühren kannst Du vergessen, weil die Banken ihre AGBs änderten und jetzt weitaus höhere Bankführungsgebühren verlangen und diese Pauschale im Steuerrecht überschreiten. Hinzu kommen noch die Negativzinsen, wodurch das Kontoguthaben gemindert wird.

Wir müssen ja jetzt den Banken noch dankbar sein, daß sie uns die Gnade erweisen, ein Konto auf Guthabenbasis zu halten. Alles was den Sparerfreibetrag von 801 Euro pro Person und Jahr übersteigt, wird mit Miniguthabenzinsen oder Nullzinsen bedient und von den Bankführungsgebühren gleich wieder weggefressen.

Das heißt, das Untertanenvolk soll ohne Sinn und Verstand sofort sein ALG II oder seine Altersrente in den Discount- und Supermarktgeschäften verbrauchen und ja nicht auf den klugen Gedanken der eigenen Vorsorge für noch schlechtere Zeiten kommen. Vorsorge wäre ja gleich wieder Planwirtschaft, weil man da vorausschauend handelt.

Dieser Gesellschaftsordnung Kapitalismus ist es lieber, daß die Untertanen durch Not und Elend umgeben, kopflos handeln und sofort alles gleich wieder verbrauchen, weil morgen schon wieder die Warenpreise und Lebenshaltungskosten höher ausfallen können.

Die Privatwirtschaft macht ihre Profite auch mit der Angst der Armen. Und wird unterstützt von den Unternehmerparteien, allen voran von Bundesmuttis CDU-Haufen.
 

dagobert1

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#69
Die alte pauschale Berücksichtigung der Bankführungsgebühren kannst Du vergessen, weil die Banken ihre AGBs änderten und jetzt weitaus höhere Bankführungsgebühren verlangen und diese Pauschale im Steuerrecht überschreiten.
Dann trägst du die tatsächlichen Kontogebühren ein und hebst die entsprechenden Belege auf, für den Fall dass das FA die sehen will.
Wo ist das Problem?
 
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