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Ein Schwank aus der ARGE...

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Supimajo

Elo-User/in

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#1
Nach langer Funkstille gibts mal wieder was neues bei uns ins Sachen ARGE Bochum.

Nachdem ich es glücklicherweise durch Eigenbemühung immerhin zu einem Minijob geschafft habe mit der Aussicht auf Festanstellung, steht nun der nächste Ärger mit der AGRE ins Haus - sie haben uns die Heizkosten gestrichen.

Aber von Anfang an:

Mitte Mai stellten wir schön brav unseren Folgeantrag.
Als Antwort darauf kam ein Schreiben, mit dem die ARGE Nachweise über Nebenkostenabrechnung, Stromabrechnung (wir heizen mit Nachtspeicher) und alle Kontoauszüge der letzten drei Monate verlangte.
Da ich bekanntermaßen ein netter EHB bin, der seinen Pflichten immer in vertretbarem Rahmen nachkommt, schickte ich der ARGE unsere Nebenkostenabrechnung (Nachzahlung 0,98€, von einer Nachzahlung wird wegen Geringfügigkeit abgesehen).
Im Begleitschreiben wies ich darauf hin, daß wir mit den Statdwerken einen Sondertarif (Großfamilie) für Strom haben, dessen Vertragsbestandteil der Verzicht auf eine Papierabrechnung ist, weshalb ich keinen entsprechenden Nachweis beibringen kann.
Unser Abschlag hat sich auch nicht verändert.
Im Rahmen meiner Mitwirkungspflicht habe ich die ARGE schriftlich ermächtig, die nötigen Auskunft bei den Stadtwerken einzusehen.
Es folgte ein Bewilligungsbescheid ohne Änderungen.

Am 1. Juni habe ich meinen Minijob angetreten und dies auch schön brav am 2. Juni der ARGE schriftlich mitgeteilt.
Als Antwort darauf kam ein Schreiben, mit dem man um die Abrechnung bat.
Diese Abrechnung habe ich unverzüglich nach Erhalt abgegeben.
Kurz darauf folgten 2 weitere Schreiben der ARGE.

Im ersten warf man mir die vorsätzliche Herbeiführung von Überzahlungen nach dem SGB II vor und mit dem zweiten Schreiben verlangte man nochmals die Stromkostenabrechnung (die ich nicht habe) und drohte an die Leistungen nach §60 SGB I (Heizkosten) zu versagen.

In meiner Antwort wies ich darauf hin, daß ich mit der Zustimmung zur Einholung von Beweisdokumenten (Stadtwerke) durch die ARGE meiner Mitwirkungspflicht in ausreichendem Maße nachgekommen bin.

Tja, und heute flattert der neue Bescheid ins Haus, daß ab dem 1.8.06 keine Heizkosten mehr gezahlt werden.

Begründung: Nach § 60 ff. SGB I werden ab dem 01.08.2006 keine Heizkosten mehr berücksichtigt.

So langsam aber sicher krieg ich das kalte kotzen mit der Bande.
 

Arco

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#2
:hihi: :hihi: :kotz: was soll man dazu schreiben :hmm:

.... denen ist doch auch nur ein wenig zu heiß :pfeiff: :pfeiff:

Na dann ist ja wohl der nächste Widerspruch angesagt :daumen:
 

Supimajo

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#3
Arco sagte :
Na dann ist ja wohl der nächste Widerspruch angesagt :daumen:
Das Fax an unseren Anwalt ist soeben raus. :pfeiff:

Wenns was neues gibt werd ich wieder berichten.
 

Heiko1961

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#4
Hallo aufgemerkt,
Und jetzt einmal Wichtigeres,Heiko!

Ich habe gehört, die ARGE in Hamburg soll eine der härtesten sein?
Ich weiß zwar nicht wo du das gehört hast, ich kann es jedenfalls nicht bestätigen.
Ich bin mit meiner Arge und meinem SB zufrieden.
Wir erledigen alles telefonisch, ber Fax oder per E-Mail. Ich mußte bei meinem SB förmlich betteln, dass wir uns mal persönlich kennen lernen.
Er ist echt okay, fand meinen Anti-Hartz- Flyer auch ganz gut. Er ist nämlich auch gegen Hartz IV.
Wie es bei den anderen Argen in Hamburg aussieht, kann ich auch nicht sagen.

Gruß, Heiko ;)
 
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