Ein Quadratmeter fehlt ihm zum Leben in Würde (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

berliner58

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
9 März 2009
Beiträge
117
Bewertungen
4
Weil die neue Wohnung von Sebastian S. zu klein ist, will das Jobcenter die Kosten nicht für ihn übernehmen.

Er hoffte auf einen Neuanfang – jetzt droht ihm die Obdachlosigkeit.

Im Juli bekam Sebastian S. (27) ein Wohnungsangebot in Spandau, mit dem er schon lange nicht mehr gerechnet hatte: 31 Quadratmeter, siebter Stock, 322 Euro warm. „Ich bin aus allen Wolken gefallen“, sagt er. Denn seine Chancen dafür standen schlecht: Er war lange Zeit drogenabhängig, hat einen negativen Schufa-Eintrag und nur einen 1,50-Euro-Job. Seine Wohnung in einem Therapie-Projekt der Caritas muss er räumen. :icon_neutral:

https://www.bz-berlin.de/bezirk/spandau/ein-quadratmeter-fehlt-ihm-zum-leben-in-wuerde-article1536492.html



Also im Umkehrschluss wen die 7,40 € kalt in Berlin zahlen den würde meine Wohnung 436,60 kalt voll übernommen werden müssen und jetzt warum nicht ?? :icon_kinn: :icon_kinn:
 

Wutbuerger

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
21 August 2012
Beiträge
4.803
Bewertungen
2.356
von Obdachlosigkeit bedroht ..greift da nicht die Regelung das sie 6 Monate ( mindestens ) auf jeden Fall zahlen ?
 
E

ExitUser

Gast
Also das ist doch hannebüchen.

Die Wohnung liegt unter dem Höchstsatz für Miete und jetzt gibts die Ausrede, sie ist zu klein und die Miete soll nicht übernommen werden.

Langsam fällt einen nichts mehr dazu ein. :icon_neutral:
 
E

ExitUser

Gast
Dreister geht es (hoffentlich? da war mal was ... ) ja wohl nicht mehr.
Ein Schelm wer dabei denkt, dass ein rechtsstaatliches System nur dann vollständig funktionieren kann, wenn es auch Sanktionen für Angestellte des Staates oder der Länder oder der Kommunen gibt ...

MfG
 
E

ExitUser

Gast
Also das ist doch hannebüchen.

Die Wohnung liegt unter dem Höchstsatz für Miete und jetzt gibts die Ausrede, sie ist zu klein und die Miete soll nicht übernommen werden.

Langsam fällt einen nichts mehr dazu ein. :icon_neutral:
Schikane wo es nur geht (und selbst da wo es eigentlich nicht mehr geht, wie hier).

Ich erwähne an dieser Stelle mal wieder die bayrische Landeshauptstadt mit Hartz, äh, Herz:

Wenn du da ein (bezahlbares) Wohnklo mit 31qm überhaupt findest und vom Ansturm her auch bekommst, kannst eigentlich schon fast von einer Luxusunterkunft sprechen.

edit:
"eigentlich schon fast" nehm ich zurück.
 

Speedport

Foren-Moderation
Mitglied seit
15 Mai 2007
Beiträge
3.335
Bewertungen
998
Also das ist doch hannebüchen.

Die Wohnung liegt unter dem Höchstsatz für Miete und jetzt gibts die Ausrede, sie ist zu klein und die Miete soll nicht übernommen werden.

Langsam fällt einen nichts mehr dazu ein. :icon_neutral:
Wenn die Miete unter dem Höchstsatz liegt, kann das Argument "zu klein" vor Gericht nicht ziehen.

Ob man bei zuvielen Quadratmetern auf Geld verzichtet und einen Teil selbst zahlt oder bei passender Miethöhe auf einen Quadratmeter verzichtet und sich räumlich einschränkt, geht das JC nichts an.

Das SGB beruht ja gerade darauf, daß der HE selbstbestimmt mit dem Geld umgeht. Das gilt auch für die Miete.

Ich ginge damit vor das SG und zwar mit EA wegen drohender Obdachlosigkeit.
 
E

ExitUser

Gast
Bei dem Herren ist es aber so, dass ihm Obdachlosigkeit droht.

Und das, obwohl die Miete unter dem Höchstsatz liegt.

Ich hoffe, er kriegt professionelle Hilfe.
 

Speedport

Foren-Moderation
Mitglied seit
15 Mai 2007
Beiträge
3.335
Bewertungen
998
Oben Unten