Ein paar Fragen

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hoffi3d

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Hallo,

ich bin heute auf euer Forum gestoßen. Sehr schön sowas zu finden!
Ich hätte ein paar Fragen, vielleicht könnt ihr mir ja helfen...

Ich beziehe seit Anfang Januar ALG I und werde dieses Jahr im April 26!

Wie ist das mit der bundesweiten Vermittlung? Ich möchte sehr gerne in meiner Heimat bleiben und nicht wegziehen, gibt es hier Möglichkeiten?
Meine "Beraterin"(den Namen hat sie nie verdient) meinte nach 3 Monaten müsste ich mich bundesweit bewerben. Mal ganz abgesehen davon das sie mir bereits jetzt einen Vermittlungsvorschlag bundesweit zugesandt hat => kein Kommentar!

Weiterhin verlangt sie von mir 6 Bewerbungen/Monat. Eigentlich nicht das Problem nur wieso müssen andere von denen ich höre 3 oder so schreiben?
Gibt es ihr Kennzahlen oder denken die Leute sich das dort aus?

lg
hoffi
 

wolliohne

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Hallo,

ich bin heute auf euer Forum gestoßen. Sehr schön sowas zu finden!
Ich hätte ein paar Fragen, vielleicht könnt ihr mir ja helfen...

Ich beziehe seit Anfang Januar ALG I und werde dieses Jahr im April 26!

Wie ist das mit der bundesweiten Vermittlung? Ich möchte sehr gerne in meiner Heimat bleiben und nicht wegziehen, gibt es hier Möglichkeiten?
Meine "Beraterin"(den Namen hat sie nie verdient) meinte nach 3 Monaten müsste ich mich bundesweit bewerben. Mal ganz abgesehen davon das sie mir bereits jetzt einen Vermittlungsvorschlag bundesweit zugesandt hat => kein Kommentar!

lt.Gesetz richtig,nur da gehören immer zwei dazu,oder?

Weiterhin verlangt sie von mir 6 Bewerbungen/Monat. Eigentlich nicht das Problem nur wieso müssen andere von denen ich höre 3 oder so schreiben?
Gibt es ihr Kennzahlen oder denken die Leute sich das dort aus?

solltest du diesbzgl.nichts unterschrieben haben (EGV)brauchst du dich überhaupt nicht zu beweben,oder wo steht das.

Also,bitte selber schlau machen !


lg
hoffi

Gruß
 

Stadtmeister

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laut einer neuen verordnung ist pro woche eine bewerbung ausreichend. wie wolli schon sagte - dies alles wird in der egv "vereinbart" und du hast diese sicherlich unwissend unterschrieben. für die zukunft heisst das also - egv mit sachbearbeiterin (SB) besprechen (dort kannst auch du deine wünsche äußern - doch ob die gehör finden ist eine andere frage), und erst dann unterschreiben. leider ist es seit 01.01.2009 so, dass das verweigern der unterschrift unter eine egv mit saktion geandet wird!!!!! bis 31.12.2008 hat man die egv mitnehmen können und sichten können. also bitte bei jeden anstehenden termin hier das forum durchforsten. hier wird jede menge erklärt und auf viele dinge hingewiesen. somit wärst du gegen die laune deiner sb gewappnet. z.b. immer und ich meine damit IMMER einen beistand mit zum termin nehmen. freund, freundin, nachbar usw. dieser hat das recht notizen zu machen!!! den sb wird das nicht einschüchtern aber fürs erste ist er freundlich und hilfsbereit (tut nur so)

nun zu deiner frage - die sb hat die möglichkeit in ihrer software einen "bewerbungsradius" einzustellen. soll heissen: du wohnst in a und sie gibt ein bewerbung im umkreis von z.B. 50 km um a ein. eigentlich muss sie deinen wunsch respektieren und sich nach diesen richten (das du nicht wegziehen willst)!!!!!!! dies kann keiner von dir verlangen!!!!!!! wäre rechtswiedrig nach gg. freie wahl des wohnortes. selbst in der eu verfassung ist dies vereinbart - freie wahl des wohnortes. leider ist es so, dass du immer mit einem lächeln und freundlich den sb entgegen kommen musst. halte dich die nächsten monate an die in der egv vereibarten pflichten und am besten suche dir so schnell wie möglich selbst eine arbeit!!! somit entgehst du dem alptraum deines lebens!!!!! glaube mir und den anderen leidensgenossen!!! es ist die hölle auf erden wenn du erst einmal in den fängen dieser unwissenden und ungeschulten sb´s bist. du ersparst dir jede menge ärger und rennerei!!!!

gruss
 

biddy

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leider ist es seit 01.01.2009 so, dass das verweigern der unterschrift unter eine egv mit saktion geandet wird!!!!!
Das stimmt nicht! Du erhältst die EGV als Verwaltungsakt. Das Nichtunterschreiben ist KEIN Sanktionsgrund mehr im Gegensatz zu früher.
 

hoffi3d

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hallo,

danke für eure Antworten. Ich würde das mit dem Wohnort gerne irgendwo nachlesen gibt es da etwas?

Ja ich war wohl zu blauäugig, wobei 6 Bewerbungen machbar sind und mach ich auch nur ich verstehe es nicht.

Ich mache mich jetzt auf den Weg zu meiner "Kirsche" mal schaun was sie heute wieder dummes quatscht
 

Stadtmeister

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@biddy

ja so ist es- da hast du wohl recht. meinte es auch im anderen sinne. ich bin im moment in einen streitfall mit mit der arge verwickelt - klage beim sg liegt vor...
mein anwalt sagte mir auch in diesem zusammenhang, dass im bezug auf einen widerspruch die geltende aufhebende wirkung seit 01.01.2009 nichtig ist. soll heissen mit eingang des widerspruchbescheides in form einer ablehnung fängst du wieder bei null an. egv ist mir 2008 als verwaltungsakt nach hause gesandt worden und diese ist nun durch eingang des o.g. widerspruchbescheides voll rechtskräftig - aber nach neuer regelung!!!!!!!!!!!!!!
sanktion insofern - und das meinte ich oben - dass das bis ende letzten jahres wegfallende recht die egv zu hause zu sichten und verbesserungsvorschläge einzureichen ja nun durch den verwaltungsakt als von der arge notwendige mittel bei weigerung ersetzt wurde. nun ist es wie es ist - verwaltungsakt = rechtkräftiges mittel
( (2) Bei Weigerung des Hilfebedürftigen, eine Eingliederungsvereinbarung abzuschließen, liegt – unabhängig vom Wortlaut des § 31 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe a - kein Sanktionstatbestand vor. Dadurch wird einer gesetzlichen Regelung vorgegriffen, die aufgrund verschiedener sozialgerichtlicher Entscheidungen vorgesehen ist. Bei Nichtzustandekommen einer Eingliederungsvereinbarung sind die zu bestimmenden Rechte und Pflichten in einem Verwaltungsakt nach § 15 Abs. 1 Satz 6 verbindlich zu regeln. (siehe BA-DA § 31 SGB II Rz. 31.6a i.d.F. vom 20.12.2008)

ich für meinen teil muss mich nun mit einer sanktion über nicht unerhebliche höhe "zufrieden geben", da ich der in meiner per verwaltungsakt zugesandten egv verpflichtenden aufforderung eine mae stelle als datenerfasser nicht nachgekommen bin.

lange rede kurzer sinn - es wird nun schwieriger einfach seine unterschrift zu verweigern. die folgen sind ja reichlich beschrieben. letzten endes läuft es bei verweigerung ersteinmal auf sanktion hinaus!!!!!!!!!!

gruss

 
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