ein paar Fragen zur Privatinso

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Inso2011

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Hallo zusammen,
ich habe mich heute dazu durchgerungen eine Privatinsolvenz anzumelden - besser gesagt, ich war bei der Schuldnerberatung.
Das Meiste ist mir klar, was den Ablauf der Inso betrifft.
Aber:
Ich habe eine Freundin, mit der ich zur Zeit noch nicht zusammenlebe. Allerdings denken wir ernsthaft darüber nach, das sie bei mir einzieht. Wie sieht das dann mit dem Einkommen aus? Wird unter Umständen das Einkommen meiner Freundin auf meins mit angerechnet? Wie sieht es mit Vermögenswerten aus, die meine Freundin mitbringt (Auto, hochwertige TV-/Hifianlage, Erspartes)?
Ich muss ja schliesslich den Insolvenzverwalter informieren, falls sich etwas Gravierendes in meiner Lebenssituation ändert......
Ach so, MEIN Einkommen liegt UNTER den pfändbaren 1085,-€
Schönen Gruss aus dem Rheinland
und Danke schonmal für Eure Antworten
 
E

ExitUser

Gast
Nur Du bist in Insolvenz. Alles, was Deine Freundin besitzt, verdient, sich anschafft usw. hat mit Deiner Inso nichts zu tun.
Wenn Dir der gerichtlich bestellte Treuhänder zugeteilt wird, mußt Du schon auch Angaben zu Deinen Lebensumständen machen.
 

Inso2011

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@Reiner Zufall: Danke erstmal für die Info.

Jetzt ist mir allerdings noch eine Sache eingefallen, die mir ein wenig Kopfschmerzen bereitet:

Ich bin Teil einer Erbengemeinschaft und ich erwarte nach Veräusserung einer Immobilie noch einen Erbteil zwischen 40000,- und 60000,- €. Allerdings sind meine Schulden damit bei Weitem noch nicht beglichen.
Wird die Erbschaft KOMPLETT zur Schuldentilgung im Rahmen der Privatinsolvenz eingesetzt?

Und noch ein Problem:
Ich habe heute bei mehreren Banken erfolglos versucht ein Guthabenkonto zu eröffnen. Mein altes Konto bei der Sparkasse wurde mir von dieser gekündigt, weil diese mein Hauptgläubiger ist (ca. 150000,-€). Die wollen mir, genauso wie Postbank, VR Bank, Deutsche Bank, etc. kein Guthabenkonto einrichten, mit der Begründung, das ich eine eidesstattliche Versicherung abgegeben habe.....

Nur sagt der Schuldnerberater, das ich unumgänglich ein eigenes Konto brauche.

Was kann ich in dieser Angelegenheit tun?

Nochmal Danke im Vorraus für die Antworten
 

alexander29

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Es gibt die Selbstverpflichtung der Banken und Sparkassen, die sich "freiwillig" dazu verpflichtet haben, jedem Bürfer ein Konto zur Verfügung zu stellen.
Beim nächsten Mal auf diese "Freiwillige Verpflichtung" hinweisen.
Diese Verpflichtung ist nicht freiwillig, sondern die Banken und Sparkassen sind hieran gebunden.

Für Istitute, die ablehnen, gibt es eine Abmahnung; das geht am besten durch die Verbraucherzentrale.

Beim nächsten Mal darauf hinweisen, den Namen des Mitarbeiters, Uhrzeit demonstrativ aufschreiben.

Damit sollte es klappen.
 

Fairina

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Reiner Zufall, das ist so nicht richtig. Während der Insolvenz stimmt deine Angabe, aber in der WHV gehen nur 50 % an den TH.


Bei der Deutschen Bank ein Konto online eröffnen. Da sind inzwischen viele Insolaner.

Die freiwillige Selbstverpflichtung ist das Papier nicht wert.

Und um Gottes Willen kein P-Konto !!!!!!!!!!!!!!!
 

Fairina

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qay, nein das ist schon wichtig. Im eröffneten Insolvenzverfahren gibt es andere Obliegenheiten als in der WHV. Das eigentliche Insolvenzverfahren ist der erste Abschnitt, die WHV der zweite Abschnitt. Dann gibt es noch das RSB und das Ruhejahr. Ich weiß nicht, was es dazu zu belachen gibt.
 

Fairina

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Daniell, wenn man ohnehin in die Insolvenz geht, dann macht das P-Konto erst recht keinen Sinn. Zudem hat man nur Ärger und Scherereien damit und es kostet nicht wenig.

ONLINE heisst das Zauberwort.
 

Inso2011

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danke für Eure Antworten --- das heisst also für mich das komplette Erbe abtreten.... was passiert, wenn die Immobilie erst zum Ende der Insolvenz verkauft werden kann? Oder gilt einfach der Tag, an dem ich das Erbe angetreten habe?

und wieder ein Danke
 
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