Ein Ostergeschenk - Maßnahme ab Dienstag erhalten

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1957er

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:icon_neutral:Ich bin ja so froh über das Ostergeschenk meiner Optionskomune :icon_neutral:

Habe gerade eine Zuweisung bekommen. Antritt soll am Dienstag sein. Keine Chance mehr darauf zu reagieren da ja ein langes Wochenende dazwischen ist.

Zur Info: ich habe keine EGV oder EGV als VA bekommen sondern siehe Anlage.

Wie gehe ich am Besten dagegen vor.
 

gelibeh

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Für mich ist da nichts zusätzlich an dem EEJ. Vielleicht hat jemand eine Idee wie man da raus kommt.

Frage, ist das eine korrekte Zuweisung? Kann er der zuweisung widersprechen und die aufschiebende Wirkung beaantragen?
 

1957er

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Das da nichts zusätzlich ist, ist mir vollkommen klar. Der Schwiegervater meiner Schwester arbeitet seit seiner Schulzeit bei einer Stadt genau in diesem Bereich, natürlich als normaler Arbeiter.

Und in unserer Stadt sind fast nur noch 1 Euro Jobber unterwegs. Aber nicht mit mir!!!!

Wichtig ist für mich, wie ich Dienstag reagieren soll. Einen Widerspruch schreibe ich natürlich und wenn es geht möchte ich die Kürzung vermeiden.

Und wie formuliere ich den Widerspruch am Besten

Mein Beispiel:

Sehr geehrte Damen und Herren

Ich widerspreche den Bescheid vom xx.xx.xxxx.

Mit freundlichen Grüßen
 

lpadoc

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Ich würde Dienstag erstmal hingehen. Gleichzeitig aber schon heute einen Termin mit dem Personalrat für Dienstag vereinbaren. Den "Vorarbeiter", oder wie sich der nennt, würde ich Dienstag dann sofort davon unterrichten, das Du den Termin wahrnimmst. So sind auch gleichzeitig die "Fronten" abgeklärt.
 

1957er

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Ich würde Dienstag erstmal hingehen. Gleichzeitig aber schon heute einen Termin mit dem Personalrat für Dienstag vereinbaren. Den "Vorarbeiter", oder wie sich der nennt, würde ich Dienstag dann sofort davon unterrichten, das Du den Termin wahrnimmst. So sind auch gleichzeitig die "Fronten" abgeklärt.

Also wenn ich das hier lese, muss ich da hin sonst ist die Sanktion fällig. In meinen Augen reine Zwangsarbeit!! Ich werde falls ich dahin gehe nichts unterschreiben.

Wann kann ich zum Amtsgericht wegen Beratungsschein für einen Anwalt oder muss ich auf der Antwort des Amtes warten. Dann wäre ja die Maßnahme ja fast vorbei.
 
E

ExitUser

Gast
Was ich machen würde:

Ich würde mich Dienstag AU schreiben lassen u. schon frühmorgens das Kranksein mitteilen...

Dann schriftlich auf die Gesetzwidrigkeit der Maßnahme (eindeutig nicht zusätzlich) hinweisen.

Das könnte allerdings, je nach Gemüt Deines SB, "Krumpel" geben.
 

lpadoc

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Ich habe das Schreiben leider nicht ausreichend gelesen. Ich bin davon ausgegangen, das der Arbeitseinsatz der Stadt XX angesiedelt ist. Bei Dir ist der Träger des Arbeitseinsatzes wohl die "Berufsbildungsstelle", wenn ich das Schreiben lese, oder? Wenn dies so ist, dann mach einen Termin bem örtlichen ver-di oder falls kein Büro in der Stadt, dann nehme telefonischen Kontakt auf.
 

1957er

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Das Schlimme an der ganzen Sache ist, nicht mal ein Werktag dazwischen.
Mit den Krankschreiben finde ich persönlich nicht gut - die sollen merken, das ich das nicht mit mir machen lasse.

Ich warte erst mal ab was ich noch an Antworten bekomme. Den Termin an Dienstag werde ich allenfalls mit Beistand wahrnehmen und auf keinen Fall die "Arbeit" anfangen.
 
E

ExitUser

Gast
Ein probates Mittel, bequem aus der Sache rauszukommen, ist ein ärztl. Attest.

Z.B. daß man sich nicht bücken kann o.ä.

Damit dürfte diese Tätigkeit nicht ausführbar sein.
 

nightangel

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Bin mir nicht sicher ob es sinnvoll ist hin zu gehen.
Es steht im Schreiben:

Zum Arbeitsantritt melden sie sich bitte am ersten Arbeitstag um 10.00 Uhr bei Herrn................... Hier wird auch der Arbeitsrythmus der Wechselschicht festgelegt

Heißt wenn du da hin gehst hast du die Arbeit angetreten und dann dürfte es umso schwieriger werden da wieder raus zu kommen. Oder sehe ich das jetzt zu kleinlich?
Eine Möglichkeit wäre einen Widerspruch fertig zu machen und am Dienstag direkt um 8.00 Uhr (oder wann die bei euch auf machen, also noch vor 10.00 Uhr wo du ja bei entsprechender Stelle antreten sollst) zum Jobcenter zu gehen und mit der/dem SB zu sprechen, ihr/ihm dann auch gleich mitzuteilen warum du den Job nicht antrittst und direkt den Widerspruch zu überreichen.
 

lpadoc

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.. welches Schreiben? Habe nichts bekommen."

Ja, das ist für den formalen Bereich richtig. Aber der Klotz am Beim ist die eventuelle Kürzung der "Kohle" ab Mai. Ich könnte mir aber auch "passiven und legalen Widerstand" vorstellen. In "luftiger Sommerbekleidung" hingehen ist ja auch nicht schlecht - ausreichnde Arbeitsbekleidung u. s. w. . Der Ort des möglichen Arbeitseinsatzes spielt natürlich auch eine Rolle. Arbeitseinsatz bei Unternehmen (auch Gemeinnützigen) wie Krankenhaus u. a., auch dort gibt es Personalvertretungen die kontaktiert werden können. Und für diese Zeit ist eine Freistellung zu gewähren. Ich persönlich hätte "tausend Gründe", (was so alles aus der Hand fallen kann) die aber vorab überlegt werden sollten um daraus nichts drehen zu können.
 
W

Wossi

Gast
Eine Zuweisung ist es nicht. Also Widerspruch nicht möglich !

Ich würde schon antworten, da dieser Ein-Euro-Job rechtswidrig ist.
Keine Zusätzlichkeit !

Sehr geehrt........

Mit Schreiben vom xxxxx bieten Sie mir eine AGH nach § 16d SGB II an.
Meines Wissens werden o.g. AGH in der Mehraufwandsvariante zugewiesen. Per rechtsmittelfähigen Bescheid.
Dies dürfte Ihnen als Optionskommune aus dem ehemaligen BSHG nicht fremd sein.
Diese Richtlinien wurden in das SGB II übernommen und auch schon durch mehrere Gerichtsurteile bestätigt.

Leider kann ich aus den Tätigkeitsbeschreibungen keine Zusätzlichkeit erkennen. Es sind eindeutig reguläre Arbeiten, die von Landschaftsgärtnern ausgeführt werden.

Es besteht hier der Verdacht, dass sich Kommunen mit Fördergeldern der Bundesagentur für Arbeit sanieren und reguläre Arbeitsplätze verdrängt werden.

Es ist meines Erachtens Veruntreuung von Steuer-/Fördergeldern und strafbar.
Ich werde meine Arbeitskraft nicht im Zusammenhang mit Betrug zur Verfügung stellen.

Gerne können Sie regeln, diese Beschäftigung in ein sozialversicherungspflichiges Arbeitsverhältnis umzuwandeln, wozu ich dann gerne bereit wäre, diese Tätigkeit auszuführen.

Nicht hingehen ! :icon_evil: Könnte dann als Abbruch gewertet werden !!!
 
E

ExitUser

Gast
Ich würde auch ,wie schon zuvor erwähnt wurde, am Dienstagfrüh zum Arzt gehen!Vielleicht hat ja auch der Arzt als Begründung ,eine zusätzliche Idee ,wie man aus Gesundheitlichen Gründen diese Arbeit nicht verrrichten könnte!:icon_kinn::icon_kinn::icon_kinn:Vielleicht könnte der Arzt prüfen ob diese Arbeit zumutbar wäre????Oder soo!!!!Und mit der AU zusammen einen Widrespruch einlegen!:icon_kinn::icon_kinn::icon_kinn:
 
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Krankschreiben lassen mag zwar feige aussehen, aber dank den Feiertagen hast du dazu fast keine andere Chance.
Und DANN legst du richtig los.
Kein Attest, dass du nicht schwer heben kannst oder sowas, hier wird nicht geduckmausert mensch.
Das Ding ist nicht zusätzlich und verstößt somit gegen sämtliche "Regeln", wo ist das Problem, da brauchts doch keine Ausreden?

Schreib das so hin, wie Wossi dir das formuliert hat und ab gehts, die werden sich hüten, noch was drauf zu schreiben, find das Schreiben richtig gut.

Aber bitte lass dich nicht unterbuttern, denk dran, du bist nicht alleine und jeder Kampf wird zusammen ausgetragen.
Wir buckeln nicht vor denen! :icon_evil:
(außer wenn man dafür auch nen gescheiten Lohn bekommt :biggrin: )
 

1957er

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Eine Zuweisung ist es nicht. Also Widerspruch nicht möglich !

Ich würde schon antworten, da dieser Ein-Euro-Job rechtswidrig ist.
Keine Zusätzlichkeit !

Sehr geehrt........

Mit Schreiben vom xxxxx bieten Sie mir eine AGH nach § 16d SGB II an.
Meines Wissens werden o.g. AGH in der Mehraufwandsvariante zugewiesen. Per rechtsmittelfähigen Bescheid.
Dies dürfte Ihnen als Optionskommune aus dem ehemaligen BSHG nicht fremd sein.
Diese Richtlinien wurden in das SGB II übernommen und auch schon durch mehrere Gerichtsurteile bestätigt.

Leider kann ich aus den Tätigkeitsbeschreibungen keine Zusätzlichkeit erkennen. Es sind eindeutig reguläre Arbeiten, die von Landschaftsgärtnern ausgeführt werden.

Es besteht hier der Verdacht, dass sich Kommunen mit Fördergeldern der Bundesagentur für Arbeit sanieren und reguläre Arbeitsplätze verdrängt werden.

Es ist meines Erachtens Veruntreuung von Steuer-/Fördergeldern und strafbar.
Ich werde meine Arbeitskraft nicht im Zusammenhang mit Betrug zur Verfügung stellen.

Gerne können Sie regeln, diese Beschäftigung in ein sozialversicherungspflichiges Arbeitsverhältnis umzuwandeln, wozu ich dann gerne bereit wäre, diese Tätigkeit auszuführen.

Nicht hingehen ! :icon_evil: Könnte dann als Abbruch gewertet werden !!!


So habe einen schönen Nachmittag gehabt. Als erstes Versuch einen Widerspruch abzugeben. Der SB sagte geht nicht, weil Angebot und nicht Zuweisung.

Auf meine Antwort das ich dann ja da nicht hin muss weil ich hier vor Ort nein zu der Maßnahme sage, beantwortete er damit, das dann ein Anhörungsbogen wegen Sanktion kommt.

Auf meine Frage, das ich ein Angebot mit ja oder nein beantworten kann und das bei einer Zuweisung nicht möglich wäre, überging er.

Wenn ich am Dienstag schriftlich das Angebot ablehne, können die dann sanktionieren?
 

1957er

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Krankschreiben lassen mag zwar feige aussehen, aber dank den Feiertagen hast du dazu fast keine andere Chance.
Und DANN legst du richtig los.
Kein Attest, dass du nicht schwer heben kannst oder sowas, hier wird nicht geduckmausert mensch.
Das Ding ist nicht zusätzlich und verstößt somit gegen sämtliche "Regeln", wo ist das Problem, da brauchts doch keine Ausreden?

Schreib das so hin, wie Wossi dir das formuliert hat und ab gehts, die werden sich hüten, noch was drauf zu schreiben, find das Schreiben richtig gut.

Aber bitte lass dich nicht unterbuttern, denk dran, du bist nicht alleine und jeder Kampf wird zusammen ausgetragen.
Wir buckeln nicht vor denen! :icon_evil:
(außer wenn man dafür auch nen gescheiten Lohn bekommt :biggrin: )

Die Vorlage von Wossi werde ich anwenden. Und ich habe ja noch ein Ass im Ärmel!!!

Habe es heute noch gerade geschafft, einen Krankenschein bei meinen Doktor zu bekommen. Weil der Witz ist ja auch noch, ich kann aus gesundheitlichen Gründen nicht alle Tätigkeiten die gefordert werden ausüben.

Darum brauchte ich nicht mal lügen.

Nur diesen will ich nur als letztes Mittel einsetzen. Weil der Krankenschein schützt ja nicht lange. Es wird dann einfach das nächste "Angebot" geschickt. Der SB soll schon merken, das er dieses Spiel nicht mit mir machen kann.

Ich möchte einen Weg finden, das dieses vor Gericht kommt.
Weil es ist eindeutig rechtswidrig und vernichtet noch mehr Arbeitsplätze.
 

ekel

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Es gab doch vor kurzem ein Urteil, wo ein EEJobber den vollen Lohn einklagte und Recht bekam.

Wie wär´s, wenn du anfängst zu "arbeiten" und dann den reellen Lohn einklagst??
 

1957er

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Hmmm... :icon_kinn:

Frage mich gerade, ob man die AU-Bescheinigung nicht einreichen MUSS?

Wie gesagt, ich will mich gegen die Schikanen und das rechtswidrige Verhalten wehren.

Wenn ich sehe, wie mir bekannte Leute wie die Lemminge alles machen was die sagen, dann wird einen nur noch schlecht.

Ich bin aber ein Mensch, der sich nicht ausbeuten lässt und deshalb
werde ich dagegen angehen. Nur bei dieser Aktion hatte ich ja keine Zeit anders zu reagieren.

Ich werde auf jeden Fall eine Ablehnung schreiben mit der Vorlage
von Wossi. Zum Schluss bekommt er dann die AU-Bescheinigung
mit den Hinweis, das wenn er mir nicht schriftlich den Unterschied
Angebot
und Zuweisung (wegen Sanktionsmöglichkeiten) bestätigt,
dieses Schreiben auf jedem Fall meinen Anwalt zur Prüfung meiner Möglichkeiten zu übergeben.
 
E

ExitUser

Gast
Und beschäftige bitte auch noch andere. Das ist mein Ernst!

Kundencenter Nürnberg, Geschäftsführer JC, Teamleiter...... allen eine Kopie. Jeder soll was zu tun kriegen.

Immer im Schreiben mindestens zwei- bis dreimal den Namen des SB angeben!

Wie gesagt, ich will mich gegen die Schikanen und das rechtswidrige Verhalten wehren.

Wenn ich sehe, wie mir bekannte Leute wie die Lemminge alles machen was die sagen, dann wird einen nur noch schlecht.

Ich bin aber ein Mensch, der sich nicht ausbeuten lässt und deshalb
werde ich dagegen angehen. Nur bei dieser Aktion hatte ich ja keine Zeit anders zu reagieren.

Ich werde auf jeden Fall eine Ablehnung schreiben mit der Vorlage
von Wossi. Zum Schluss bekommt er dann die AU-Bescheinigung
mit den Hinweis, das wenn er mir nicht schriftlich den Unterschied
Angebot
und Zuweisung (wegen Sanktionsmöglichkeiten) bestätigt,
dieses Schreiben auf jedem Fall meinen Anwalt zur Prüfung meiner Möglichkeiten zu übergeben.
 

1957er

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Und beschäftige bitte auch noch andere. Das ist mein Ernst!

Kundencenter Nürnberg, Geschäftsführer JC, Teamleiter...... allen eine Kopie. Jeder soll was zu tun kriegen.

Immer im Schreiben mindestens zwei- bis dreimal den Namen des SB angeben!

Es ist bei uns eine Optionskomune. So wie ich hier gelesen habe ist das Kundencenter Nürnberg nicht zuständig, oder doch?
 
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