Ein Minijob lohnend bei ALG1?

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Bananenbieger

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Hallo,

Ich stehe vor der Frage, ob sich ein Minihob auf 400€ Basis (nicht sozialversichert) lohnt.

Es ist finanziell nicht notwendig. Laut meinen Informationen entstehen mir nur Nachteile.

Von den 400€, darf ich nur 165€ behalten. Das andere geht an die AfA. Ich muß Formulare ausfüllen und aufpassen, dass ich keine Sperre bekomme.

Ich darf auch nur 14,5 Std./Wo. arbeiten. Wenn mal mehr los ist, darf ich nicht.

Es bleibt eigentlich nur der Idealogische Vorteil, den AG von mir zu überzeugen, dass daraus vllt. eine Vollbeschäftigung (wird zwar nicht ausgeschlossen, aber keine Garantie darauf) wird.


Was meint Ihr?
Danke Euch
 

pepe

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@ Bananenbieger

Wenn Du Dir auch im Laufe der Berufstätigkeit ein „auskömmliches“ ALG1 erarbeitet hast, dann macht es auf den ersten Blick wenig Sinn, da man ja einen Teil der Versicherungsleistung nochmal selbst finanziert.

Diese Anrechnung ist meiner Meinung nach ungerecht , denn der bestehende Anspruch steht unmittelbar nach Antragstellung fest : x Tage * Tagessatz = x,xx Betrag Versicherungsleistung.

Leider ist im Zuge der Agenda ALG1 zeitraumbeschränkt worden.

Ich bin jetzt arbeitslos ohne Leistungsbezug (muß meine Ersparnisse verbrauchen) :icon_kratz::

Ich erhalte nicht einmal einen Minijob, weil

Ledig, alleinstehend ohne Kinder >>> und da heißt es dann :

Sie müssen ja nur für sich selbst sorgen, wenn Sie irgendwo einen Euro mehr verdienen, dann sind sie weg und ich fange von vorne an, habe sie umsonst eingewiesen.

Mir würde im Moment so ein Minijob schon helfen, die PKV und Stromkosten zu erwirtschaften…. :icon_hmm:

Je nachdem, wie lange Du noch ALG1 erhälst, wäre – nach meiner Erfahrung – durchaus zu überlegen, diesen Minijob evtl. anzunehmen, wenn er Dir gefällt.

Was man hat, hat man.

ALG1 kann schneller vorbei sein, als man es sich vorstellt, selbst 15 Monate bei Ü50. Ich habe auch nicht gedacht, daß ich (qualifiziert, flexibel, 2 Fremdsprachen) nach 15 Monaten noch keinen neuen Arbeitsplatz habe (trotz Bereitschaft zu weniger Jahresgehalt).

LG
pepe

PS.: §138 SGB III

(3) Die Ausübung einer Beschäftigung, selbständigen Tätigkeit, Tätigkeit als mithelfende Familienangehörige oder mithelfender Familienangehöriger (Erwerbstätigkeit) schließt die Beschäftigungslosigkeit nicht aus, wenn die Arbeits- oder Tätigkeitszeit (Arbeitszeit) weniger als 15 Stunden wöchentlich umfasst; gelegentliche Abweichungen von geringer Dauer bleiben unberücksichtigt.
 

Bananenbieger

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Ich bin jetzt arbeitslos ohne Leistungsbezug (muß meine Ersparnisse verbrauchen) :icon_kratz::

Wird bei mir auch so sein.

ALG1 kann schneller vorbei sein, als man es sich vorstellt, selbst 15 Monate bei Ü50. Ich habe auch nicht gedacht, daß ich (qualifiziert, flexibel, 2 Fremdsprachen) nach 15 Monaten noch keinen neuen Arbeitsplatz habe (trotz Bereitschaft zu weniger Jahresgehalt).


In der Tat. Habe noch 3 von 12 Monaten.
Bin auch qualifiziert, flexibel, aber schon 46Jahre und habe eine Menge Krankheiten.


Gerade habe ich ein Schreiben der AOK bekommen, zwecks Beratungsgespräch.
Die Leistungsfortzahlung durch die AfA endet am 19.08.
Weiß allerdings nicht, wie das berechnet wird. Es sollten doch 8 Wochen sein, oder? Angefangen hat es am 09.07.
Heute wieder eine AU vom Arzt bekommen. Bis 20.08. AU

Diese AU habe ich aber noch nicht abgeschickt, falls ich doch für den Minijob arbeiten soll. Der AG entscheidet aus 6 Mitbewerbern (nach VG) noch.
Mitte nächster Woche bekomme ich Bescheid.
 

pepe

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@ Bananenbieger

Also die Nachversicherungspflicht der KK beträgt 4 Wochen.

Teile der KK mit, daß Du nahtlos weiter arbeitslos (nicht nur arbeitssuchend) bist und DU bis auf Weiteres noch kein ALG2 beantragen kannst. Lebst jetzt von Deinen Ersparnissen.

Höhe Deiner Ersparnisse mußt Du nicht angeben (auch, wenn die das gerne wissen möchten, aus Deinen Ersparnissen hast du ja vorher schon KV-Beiträge entrichtet :icon_cool:)

Der niedrigste Tarif ( freiwillig ohne Krankengeldanspruch) errechnet sich dann aus:

Zitat:
Es wird die Mindestbeitragsberechnungsgrundlage (§240 Abs.4 Satz 1 SGB V i.V. mit §57 Abs.4 SGB XI) zugrunde gelegt : 898,33 € (toll, bei 0 € Einnahme :icon_kratz:).

Bei mir ist jetzt ein monatlicher Betrag von 154,51 €.

LG
pepe
 

Bananenbieger

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Werde den SB der KK morgen mal befragen.
Soll ja bis 13.00 Uhr da sein.

Was ist, wenn er es selber nicht weiß, sondern ihm dies zugetragen wurde (z.B. von der AfA)?

Wie sicher ist das Schreiben? Kann man sich darauf berufen?
 
S

silka

Gast
Werde den SB der KK morgen mal befragen.Soll ja bis 13.00 Uhr da sein.
Was ist, wenn er es selber nicht weiß, sondern ihm dies zugetragen wurde (z.B. von der AfA)?
Wie sicher ist das Schreiben? Kann man sich darauf berufen?
Na, ich würde mir den Bewilligungsbescheid der AfA hernehmen und dort steht, bis wann du Leistungen bekommst.
Wieso schreibst du hier was von der KK?
Ich denk, du beziehst gutes ALG?? Dieser Anspruch wird nur durch die Zeiten der -AU- unterbrochen. Dein 12-Monate-ALG-Anspruch bleibt erhalten, schiebt sich also nur nach hinten.
Wie oft du jetzt -AU- warst und es auch der AfA mitgeteilt hast, weißt du nur.

Was meinst du mit 8 Wochen???
Morgen zur KK?--wirklich?
 

pepe

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Dieser Anspruch wird nur durch die Zeiten der -AU- unterbrochen. Dein 12-Monate-ALG-Anspruch bleibt erhalten, schiebt sich also nur nach hinten.

das ist so nicht ganz richtig.

wie im Beruf wird bei AU 6 Wochen ALG1 gezahlt, verschieben tut es sich nur, wenn danach Krankengeld gezahlt wird.

Also mit gelben Scheinen verschiebt man gar nichts :icon_laber:

LG
pepe
 

gerda52

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Gerade habe ich ein Schreiben der AOK bekommen, zwecks Beratungsgespräch.
Die Leistungsfortzahlung durch die AfA endet am 19.08.
Weiß allerdings nicht, wie das berechnet wird. Es sollten doch 8 Wochen sein, oder?
Nein, im Krankheitsfall wird das ALG 6 Wochen weiter gezahlt, danach zahlt die Krankenkasse.

https://dejure.org/gesetze/SGB_III/146.html

Den Termin bei der AOK solltest Du also in Deinem Interesse wahrnehmen.
Angefangen hat es am 09.07.
Heute wieder eine AU vom Arzt bekommen. Bis 20.08. AU

Diese AU habe ich aber noch nicht abgeschickt, falls ich doch für den Minijob arbeiten soll. Der AG entscheidet aus 6 Mitbewerbern (nach VG) noch.
Mitte nächster Woche bekomme ich Bescheid.

Warum lässt Du Dich dann heut noch mal krankschreiben, das verstehe ich jetzt nicht. :icon_kratz:
 

Bananenbieger

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Ich glaube mittlerweile ahne ich, woher dieses Datum herkommt.

Ich war im Juni für 1 Woche krank.
Hatte einen Unfall und begab mich zu einem Orthopäden.
Er röngte es und sagte mir es ist nur ein schwere Prellung.
In 2 Wochen ist alles vorbei. Schrieb mich für eine Woche AU und verpasste mir (eine falsche) Gipsschiene. Vertraute darauf.

Nachdem es aber nicht besser wurde, röngte es ein Radiologe. Siehe da, 3 Finger waren gebrochen. Ging zu einem Handchirurgen. Er war überhaupt nich von dieser Gipsschiene begeistert. Noch längere Zeit und die Finger wären steif.
Somit bin ich durchgängig seit dem 09.07. AU.

Die werden vermutlich die 1. AU vom Juni hernehmen und ahnnehmen ich hätte keine Unterbrechung der AU gehabt. Dann kommt es nämlich diese Datum hin.


Was meinst du mit 8 Wochen??? Mein Irrtum. Es sind 6 Wochen, oder?
Morgen zur KK?--wirklich? Anrufen. Steht auf dem Schreiben
 

Bananenbieger

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Warum lässt Du Dich dann heut noch mal krankschreiben, das verstehe ich jetzt nicht. :icon_kratz:

Ich kann bis heute noch nicht richtig mit diesen Brüchen meine Finger nicht richtig einsetzen. Ist noch geschwollen.

Der Arzt schlug die AU vor und ich habe gedacht, falls der AG sich doch gegen einen anderen Mitbewerber entscheidet, stehe ich mit leeren Händen da und habe zusätzlich die Folgen des Unfalls.


Ich kann doch erst in Mitte der nächsten Woche die AU an die KK und der AfA schicken?
 

Bananenbieger

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Möchte die Entscheidung des AGs (ob ich den Minijob bekomme) abwarten.
Oder ist es egal, ob ich die Au abschicke, weil die KK durch die Arztabrechnung über die AU schon Bescheid weiß?


Gute Nacht (noch)
 

Bananenbieger

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Und wenn du den Job kriegst, läßt du dich schnell wieder gesundschreiben???

Wenn ich den Job bekomme, gebe ich die AU nicht ab (weder KK, noch AfA).
Richtig so?

Oder ist das irgendwo verzeichnet, dass ich vom Arzt eine AU bekommen habe?
Arzt wird ja mit der KK abrechnen. :confused:



Im Gegensatz zum Briefkopf des Schreibens, ist niemand zu erreichen (hatte ich mir fast gedacht - aber Versuch macht klug (oder auch nicht :icon_smile:)
Dann halt Montag, oder am Mittwoch bei dem Beratungsgespräch. :icon_pause:
 

Bananenbieger

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Mahlzeit,

kleiner Zwischenbericht:

Das mit dem MiniJob hat sich leider wahrscheinlich in Luft aufgelöst.
Der AG wollte sich Anfang/Mitte dieser Woche melden. Was er nicht tat.
Wenn er mich gewollt hätte, wäre spätestens am Dienstag ein Anruf von ihm gekommen.


Ich war gestern bei der KK.
In Post #3 habe ich falsches Ende der AU gesagt. Bin bis 30.08. AU krank geschrieben.

Die Zeitende der Lohnfortzahlung der AfA ist i.O.

Bekam Schreiben "Bescheinigung für die Krankengeldzahlung", "Schweigepflichtentbindung" (für diesen Arzt) und Hinweisblätter mit.

Was muß ich dabei beachten?
Gibt es da Fallen?
Ich habe noch andere Krankheiten, die aber permament sind (Nerven, LWS und Sehen).


Danke Euch

schönen Nachmittag
 
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