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Ein Haufen Fragezeichen zum Thema Umzug

Status
Nicht offen für weitere Antworten.

kleine

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#1
Hallo,
wie einige vielleicht mitbekommen haben bin ich zusammen mit meinem Ehemann in einer schwierigen Situation.

Mich wollte man auf eine Art und Weise in einen 1-Euro-Job stecken, die auf keine Kuhhaut geht. Mein Mann hat Hausverbot im zuständigen Sozialzentrum. Ich habe hier niemanden der mich wirklich unterstützen und begleiten kann.

Das Ende vom Lied war, dass ich eine 30 % Sanktion kassiert habe, weil ich den Job nicht angetreten bin. Da wird derzeit gegenan gegangen. Zusätzlich wird monatlich Geld angerechnet und einfach einbehalten für eine strittige Rückforderung.

Hinzu kommt ständiger Ärger mit dem Mietverhältnis. Und wir wohnen in einem Ort der ziemlich abgeschnitten von der übrigen Welt ist.

Jetzt wollen wir umziehen, in eine grenznahe Stadt, die uns vertraut ist, und in der es möglich ist wieder ein soziales Netzwerk aufzubauen und Hilfestellung zu bekommen.

Was ist zu beachten für den Umzug, damit Umzugskosten getragen werden und ein reibungsloser Geldfluss gewährleistet ist?

Können Kosten zur Wohnungsbeschaffung, wie zum Beispiel Fahrkosten, übernommen werden? Das gewählte Ziel ist 60 km vom Wohnort entfernt, und ich glaube kaum, das es mit einer Fahrt getan ist.

Es liegt hier meiner Ansicht nach ein Härtefall vor.

Wie sollten wir am besten vorgehen?
 

Ela

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#2
hallo wieder ich Ela :icon_smile:

du brauchst erstmal einen wichtigen Grund umziehen zu dürfen.... entweder Arbeitsaufnahme an gewünschtem Wohnort...krankheitsbedingt... ärztliches Attest notwendig.... usw.


Wenn du dann eine Genehmigung vom Amt hast, dann kannst alles beantragen was geht... Ob sie es genehmigen is ne andere Sache... vorher macht es jedenfalls keinen Sinn....

Ansonsten kannst du jederzeit umziehen... bekommst dann aber keinerlei Unterstützung, keine Kaution, keine Umzugshilfe oder so...


weiss es genau,da selber umziehen möchte
 

kleine

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#3
Der Sachverhalt ist ja so, dass das Sozialzentrum einen Umzug befürworten müsste, weil die ja nicht mal mehr die Gültigkeit meines Mietvertrages akzeptieren. Die sehen die Kündigung meines Vermieters als gültig an, und zahlen nur noch eine Nutzungsentschädigung direkt an den Vermieter. Uns wurde anderen Stellen gegenüber sogar schon vorgehalten, dass wir ja noch keine Bemühungen um neuen Wohnraum unternommen haben. Das es das Beste wäre in eine Stadt zu ziehen, liegt auf der Hand.

Also, wie sollte ich nun vorgehen und worauf einen Antrag stellen?
 

Arania

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#4
Umzug ist okay, aber in eine andere Stadt, das müsstest Du schon gut begründen, denn je weiter weg, desto höher wohl die Kosten
 

kleine

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#5
Umzug ist okay, aber in eine andere Stadt, das müsstest Du schon gut begründen, denn je weiter weg, desto höher wohl die Kosten
1. Ich möchte überhaupt in eine Stadt ziehen, denn jetzt wohne ich in einem abgelegenen Ort.
2. In einer Stadt sind die Möglichkeiten besser Arbeit zu finden und aufzunehmen.
3. In einer Stadt sind die Verkehrsanbindungen der Öffentlichen Verkehrsmittel wesentlich günstiger.
4. Es handelt sich um meine Heimatstadt, wo ich hinziehen will.
5. Die medizinische Versorgung für mich ist in einer Stadt besser gewährleistet.
6. Es ist einfacher angemessenen Wohnraum zu finden.

Und so weiter ... :cool:

Hier ist arbeitsmässig und verkehrstechnisch nichts möglich. Abgeschnitten in einem abgelegenen Ort ohne PKW.

Ist das Grund genug? Ich hoffe schon.

Nur, wie stelle ich nun den Antrag am besten? Und vor allem: Was beantrage ich? Da könnte ich ein wenig Formulierungshilfe gebrauchen, damit die mich nicht weiter so veräppeln können wie bisher.
 

Til Gung

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#7
Googel nach überregionaler Umzug. dann findest du Urteile mit Bezug auf den Art 11 GG. z.B. dieses

ALG-Ratgeber bei Problemen mit dem ALG - Thema anzeigen - LSG Berlin-Brandenb. zum überregionalen Umzug L 5 B 940/08 A

Mit dem Wissen im Hinterkopf stellst du erst mal einen formlosen Antrag auf Übernahme der Wohnungsbeschaffungskosten wegen der erfolgten Kündigung und der Verpflichtung der ARGE Wohnungslosigkeit zu vermeiden.

Wenn du die Genehmigung in Händen hältst sollte der Rest ein Kinderspiel sein.
 

kleine

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#8
Ich brauche eine Genehmigung, um mir eine Wohnung suchen zu dürfen? :eek:

Habe kürzlich den Antrag gestellt und hoffe dass die "Umzugsgenehmigung" mit Zusage der Kostenübernahme bald im Briefkasten liegt.

Gestern haben wir uns eine Wohnung angesehen, jedoch war das leider ein totaler Reinfall. Nächstes mal werde ich den potenziellen Vermieter besser ausfragen, damit die nicht meine wertvolle Lebenszeit und Geld (das ich nicht habe) verschwenden. :icon_neutral:

Wie bekomme ich eigentlich die angemessen Unterkunftskosten für die gewünschte Stadt raus? Die ARGE vor Ort gibt keine Auskunft. Jedenfalls war das letztes Jahr so.
 

kleine

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#11
Ja, meine Kommune ist dabei. Jedoch erscheint mir der Wert in der Tabelle zu niedrig. Hier im Sozialzentrum hatte man mir einen Wert genannt der 40,- Euro höher lag. Das muss ich wohl doch nochmal direkt klären.
 

kleine

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#12
Wohnungsbeschaffungskosten wurden ersteinmal abgelehnt. Der Grund für einen Umzug wird zwar akzeptiert, aber es wird erst ein konkretes Wohnungsangebot gefordert, bevor irgendwelche Kosten erstattet werden. Gegen einen Umzug in eine Stadt wurde auch nichts eingewendet.

Ist die Vorgehensweise so korrekt?

Ich kann doch theoretisch einen Wohnberechtigungsschein beantragen. Sehe ich das richtig? Das könnte noch bei der Wohnungssuche helfen.
 
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