Ein-Euro-Jobs, DGB-Chef wirft Kommunen Missbrauch vor

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wolliohne

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Ein-Euro-Jobber als billige Arbeitskräfte: Der Deutsche Gewerkschaftsbund wirft den Kommunen vor, diese Menschen auszubeuten. Gewerkschaftschef Sommer sprach jetzt Klartext in einem Interview.

"Mittlerweile findet ein wahnsinniger Missbrauch dieses Instruments statt", kritisierte der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Michael Sommer, in einem Interview der Nachrichtenagentur AP. [...]Quelle FTD: DGB-Chef wirft Kommunen Missbrauch vor
 

Paolo_Pinkel

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Ein-Euro-Jobber als billige Arbeitskräfte: Der Deutsche Gewerkschaftsbund wirft den Kommunen vor, diese Menschen auszubeuten. Gewerkschaftschef Sommer sprach jetzt Klartext in einem Interview.

Ich werfe dem DGB vor nicht genug DAGEGEN zu unternehmen. Immerhin waren sie auch dabei als die arbeitsmarktpolitische "Endlösung" der "Erwerbslosenfrage" (Hartz-Reformen) gestaltet und abgenickt wurden!

"Mittlerweile findet ein wahnsinniger Missbrauch dieses Instruments statt", kritisierte der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Michael Sommer, in einem Interview der Nachrichtenagentur AP.

Ach ne. Wahnsinn. Guten Morgen. Ist der DGB auch schon wach? Der Missbrauch findet schon lange statt. Ist nichts neues. Oder wird der DGB jetzt munter, weil es in ist auf sozial zu machen?


]Quelle FTD: DGB-Chef wirft Kommunen Missbrauch vor

Gruss

Paolo
 

Tinka

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Oder wird der DGB jetzt munter, weil es in ist auf sozial zu machen?

Das muss es sein...vielleicht x ein bißchen Kuscheln mit Die Linke, so zum Wahljahr?

Was für eine Bande von schleimigen Heuchlern! :icon_kotz:
 
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Das muss es sein...vielleicht x ein bißchen Kuscheln mit Die Linke, so zum Wahljahr?

Was für eine Bande von schleimigen Heuchlern! :icon_kotz:

Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.

Wenn der DGB etwas richtig macht, sollte man dies honorieren und es sagt mehr über dich selber aus als über den DGB, wenn du solche Sprüche loslässt.
 

Tinka

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Na sage mal, du kennst mich doch gar nicht , was soll denn diese Anmache, gehts noch? :icon_evil:

Wenn diese Gewerkschaft nun endlich aus dem Mustopf kommt und meint die Ein-Euro-Job kritisieren zu müssen, deren unsägliche Praxis seit Jahren öffentlich bekannt ist und für die sie mitverantwortlich sind, dann kommt mir ( und bestimmt nicht nur mir) das sehr suspekt, anschleimend und heuchlerisch vor und ich kann leider nur unlautere Motive statt polit. Einsicht oder gar Änderungsabsichten annehmen.
 

Dora

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Na sage mal, du kennst mich doch gar nicht , was soll denn diese Anmache, gehts noch? :icon_evil:

Wenn diese Gewerkschaft nun endlich aus dem Mustopf kommt und meint die Ein-Euro-Job kritisieren zu müssen, deren unsägliche Praxis seit Jahren öffentlich bekannt ist und für die sie mitverantwortlich sind, dann kommt mir ( und bestimmt nicht nur mir) das sehr suspekt, anschleimend und heuchlerisch vor und ich kann leider nur unlautere Motive statt polit. Einsicht oder gar Änderungsabsichten annehmen.
Genauso seh ich das auch! Komplett!!
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Parteien sind Mist, weil sie alle lügen, betrügen oder abzocken.

Gewerkschaften sind Schleimer und Heuchler.

Demos sind langweilig oder nutzlos, weil sie ohne Parteien oder Gewerkschaften kaum zur Kenntnis genommen werden, aber alle erwarten von den anderen, das sie Euch helfen/unterstützen?

:icon_kinn: irgendwas kann da nicht stimmen......
 

Dora

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Demos sind langweilig oder nutzlos, weil sie ohne Parteien oder Gewerkschaften kaum zur Kenntnis genommen werden, aber alle erwarten von den anderen, das sie Euch helfen/unterstützen?
Dass Demos langweilig und nutzlos sind - also von mir ist das nicht :icon_evil:
Auch erwarte ich und die unabhängigen Elos in denen ich mitarbeite nicht - und schon gar nicht um jeden Preis - von den Parteien oder Gewerkschaften unterstützt zu werden. Haben wir in unsereren Inis längst aufgegeben und halten es nicht nur für verschenkte Zeit und Energie - wegen der Erfahrungen, die wir mit den beiden genannten machten. Hab ich ja schon beschrieben.
:icon_kinn: irgendwas kann da nicht stimmen......
Bei den Parteien und Gewerkschaften stimmt so manches nicht....
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Bei den Parteien und Gewerkschaften stimmt so manches nicht....
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Schon richtig, aber alles korrekturfähig, wenn nur genug kluge Köpfe dort Mitglied werden, um aktiv Änderungen herbeizuführen. Darüber reden und sich beklagen bringt hingegen, außer verschwendeter Zeit, wenig.

So nebenbei haben diverse Gewerkschaftsvertretungen sehr aktiv gegen 1 Euro Job Mißbrauch in ihren Städten gearbeitet. Sobald man sie informierte, kam sofort entsprechende Reaktion.

Es stimmt also nicht, daß die Gewerkschaften nichts getan hätten. Das Problem liegt eher an den Bundesspitzen der Gewerkschaftsverbände. Aber diese Leute sind gewählt. Man kann auch andere wählen...aber dazu muß man halt Mitglied sein.
 
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Gast
Na sage mal, du kennst mich doch gar nicht , was soll denn diese Anmache, gehts noch? :icon_evil:

Wenn diese Gewerkschaft nun endlich aus dem Mustopf kommt und meint die Ein-Euro-Job kritisieren zu müssen, deren unsägliche Praxis seit Jahren öffentlich bekannt ist und für die sie mitverantwortlich sind, dann kommt mir ( und bestimmt nicht nur mir) das sehr suspekt, anschleimend und heuchlerisch vor und ich kann leider nur unlautere Motive statt polit. Einsicht oder gar Änderungsabsichten annehmen.

Lieber späte Einsicht, als gar keine Einsicht. Bringt es irgendwas denen gegen das Schienbein zu treten, die nun endlich begriffen zu haben scheinen?

Nutzen wir die Gelegenheit und schauen wir, daß wir gemeinsame Aktivitäten auf die Beine kriegen, die ohne Gewerkschaftsunterstützung meist nur still vor sich hindümpeln. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt dafür.

Nehmen wir sie also beim Wort und passen wir auf, daß sie keinen Rückzieher mehr machen können.

Wir können natürlich auch beleidigte Leberwurst spielen und die Chance, wie so viele vorher zerreden. Nur, wie viele neue Möglichkeiten werden sich noch bieten?
 
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Gast
Ein-Euro-Jobber als billige Arbeitskräfte: Der Deutsche Gewerkschaftsbund wirft den Kommunen vor, diese Menschen auszubeuten. Gewerkschaftschef Sommer sprach jetzt Klartext in einem Interview.

Ich werfe dem DGB vor nicht genug DAGEGEN zu unternehmen. Immerhin waren sie auch dabei als die arbeitsmarktpolitische "Endlösung" der "Erwerbslosenfrage" (Hartz-Reformen) gestaltet und abgenickt wurden!

Ist das wirklich so gewesen? Keineswegs, denn viele der Pläne der Hartz-Kommission wurden nicht einmal zur Hälfte so umgesetzt, wie dort erarbeitet. Im Gegenteil hat der Kreis um Schröder, aber auch später FDP, CDU und CSU Parlamentarier vieles so verändert, daß aus sogar ansatzweise sinnvollen Ideen eine menschenverachtende Gesetzgebung wurde. Beispielsweise war die Hartz Kommission keineswegs für einen derartig niedrigen Regelsatz, im Gegenteil. Den dort beteiligten Gewerkschaftsvertretern kann man eigentlich nur vorwerfen, daß sie nicht aktiv genug dagegen vorgegangen sind, als die Regierung Schröder erkennen ließ, daß sie die Hartz Kommission nur als Sündenbock für brutalen Sozialabbau benutzte.

"Mittlerweile findet ein wahnsinniger Missbrauch dieses Instruments statt", kritisierte der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Michael Sommer, in einem Interview der Nachrichtenagentur AP.

Ach ne. Wahnsinn. Guten Morgen. Ist der DGB auch schon wach? Der Missbrauch findet schon lange statt. Ist nichts neues. Oder wird der DGB jetzt munter, weil es in ist auf sozial zu machen?

Das Problem ist, daß auch eine Gewerkschaft nicht gegen verlogene Medien ankommen kann. Inzwischen dreht sich der Wind teilweise und man findet wieder mehr und mehr kritische Stimmen. Die Gewerkschaften haben ihnen bekannt werdenden Mißbrauch im konkreten Fall die ganze Zeit über schon bekämpft. Aber es ist ein Unterschied etwas ganz abzustellen, dazu bedarf es der Regierung.

Wir nähern uns jetzt wieder großen Wahlen. Daher ist es klar, daß die Gewerkschaft jetzt wieder in größerem Maßstab aktiv wird, denn zu keiner Zeit ist es leichter möglich, Druck auf Politiker auszuüben.

Wollen wir sie dafür Verdammen, jetzt den Mund aufzumachen, oder wollen wir nicht besser die Gelegenheit nutzen und uns ergänzend mit Fallbeispielen zu Wort zu melden. Denn auch für uns ist es eine Chance, die wir natürlich auch wieder verpassen können, wie schon viele vorher.
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Dora

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Schon richtig, aber alles korrekturfähig, wenn nur genug kluge Köpfe dort Mitglied werden, um aktiv Änderungen herbeizuführen. Darüber reden und sich beklagen bringt hingegen, außer verschwendeter Zeit, wenig.

So nebenbei haben diverse Gewerkschaftsvertretungen sehr aktiv gegen 1 Euro Job Mißbrauch in ihren Städten gearbeitet. Sobald man sie informierte, kam sofort entsprechende Reaktion.

Es stimmt also nicht, daß die Gewerkschaften nichts getan hätten. Das Problem liegt eher an den Bundesspitzen der Gewerkschaftsverbände. Aber diese Leute sind gewählt. Man kann auch andere wählen...aber dazu muß man halt Mitglied sein.
Hallo Tom,

du schreibst zwar, dass es richtig sei, dass bei den Gewerkschaften und Parteien einiges nicht in Ordnung sei, aber alles sei "korrekturfähig": Es müssten nur kluge Köpfe dort Mitglied werden, um aktiv Änderungen herbeizuführen.

Kann ich mit diesem Argument nicht in jede beliebige Partei und Gewerkschaft eintreten? Und ist es nicht so, dass die klugen Köpfe austreten aus Parteien und Gewerkschaften, weil sie sich nicht länger von den gewählten egomanen Karrieristen und ihren Wasserträgern verraten und verkaufen lassen und dafür auch nicht noch länger Mitgliedsbeiträge bezahlen wollen?

Dass es an der Basis auch Mitglieder gibt, die etwas anderes wollen als die Funktionäre ist ja aus allen Gewerkschaften und Parteien bekannt. Was meinst du, woran das liegt?
Meine Meinuung zu den Ursachen dafür hab ich ja geschrieben. Der Fehler steckt im System.

Und du magst da aufpassen wie ein Schießhund - die Rückzieher der "Spitzen" aus Politik und Gewerkschaften wirst du nicht verhindern, wenn du das System dieser Organisationen nicht änderst.

Verschiedene EL-Inis sind in verschiedenen Bündnissen aktiv in denen auch Gewerkschafter, Parteigänger und manchmal auch Vertreter von Verbänden oder Kirchen mitarbeiten. Das tun wir auch, so weit es unsere Zeit erlaubt und es noch sinnvoll erscheint.
Aber noch immer sehe ich keine Dachorganisation der unabhängigen, aktiven Erwerblosen, die mit einer Stimme spricht. Unabhängig von und ohne Rücksicht auf Parteien, Gewerkschaften, Kirchen und Wohlfahrtsverbände.

Dora
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