Ein-Euro-Jobs: Arbeitslose bekommen weniger Geld

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten. Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln, auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.
Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

Paolo_Pinkel

Super-Moderation
Startbeitrag
Mitglied seit
2 Juli 2008
Beiträge
12.837
Bewertungen
6.319
Wuppertal. Für Langzeitarbeitslose, die seit Januar 2009, in einem so genanten Ein-Euro-Job arbeiten, gelten in Zukunft schlechtere Bedingungen: Die Arge Wuppertal zahlt nur noch ein Euro pro Stunde, statt wie bisher 1,50 Euro. Die Fahrtkosten werden weiterhin erstattet, die Arge-Kunden bekommen ein WSW-Monatsticket. Viele andere Argen haben nie mehr als ein Euro gezahlt. Hintergrund für die Veränderung sind die gekürzten Zuweisungen für die Arge Wuppertal, wie Arge-Chef Thomas Lenz auf Anfrage der WZ erklärte...

Westdeutsche Zeitung - Lokales - Wuppertal - Aktuelles - Ein-Euro-Jobs: Arbeitslose bekommen weniger Geld

Gruss

Paolo
 
S

sogehtsnich

Gast
Nach der "Großen Wahl" in diesem Jahr, gibt es bundesweit gar nichts mehr!
 
E

ExitUser

Gast
Sie fordern die Abschaffung der Ein-Euro-Jobs. Die Begründung: Die Jobs würden zum Lohndumping und zum Abbau von Beschäftigung auf dem 1. Arbeitsmarkt beitragen.
Ja das sollte abgeschafft werden. Und die ganze Hartz scheisse direkt mit.

Wuppertal ist mir eh ein Dorn im Auge.

An der Sanierung des Wuppertalers Stadions waren auch 1 Euro Jobber beteiligt:icon_kotz2:

Und da haben wir ja unseren Lohndumping schon gehabt.
 
E

ExitUser

Gast
Ja das sollte abgeschafft werden. Und die ganze Hartz scheisse direkt mit.
Wuppertal ist mir eh ein Dorn im Auge.
An der Sanierung des Wuppertalers Stadions waren auch 1 Euro Jobber
beteiligt:icon_kotz2:
Und da haben wir ja unseren Lohndumping schon gehabt.
Wie bei uns in Hamburg. Da haben Ein-Euro-Jobber den Museumsfrachter "Cap San Diego" wieder flottgemacht, sodass er nach Jahren, die er vor Anker lag, mal wieder bis zur Elbmündung tuckern konnte. Toll, und die Ausbeutung der Erwerbslosen wurde in der Presse groß als "echte Qualifizierung" angepriesen, oder als "Lichtblick in die Zukunft", oder die immer wieder besungene "sinnvolle Beschäftigung Langzeitarbeitsloser". :icon_kotz:
Und ich kann mich noch gut daran erinern, wie man vor drei, vier Jahren die ELOs rekutrierte, war nämlich mit an Bord, weil ich meine Freundin als Beistand begleitete. Fachkräfte suchten die! Nur Fachkräfte!
Die haben ganz gezielt nachgefragt, wer Erfahrungen rund um das Schiff mitbrachte. Und wer keine hatte, der konnte gehen.
Jetzt das gleiche am Hamburger Michel (Hauptkirche und Wahrzeichen). Die Kirche wird restauriert, eine riesige Baustelle, jahrelang wurden wir Hamburger aufgefordert zu spenden oder irgendwelchen Kram bei der Hamburger Sparkasse zu kaufen, damit die Erlöse dem Michel zu Gute kommen. Nun ist das Geld da, und es wird gehämmert und gehobelt - aber nur mit Ein-Euro-Jobbern. Ein Bekannter von mir arbeitet als da als Zimmermann ( seine traditionelle Arbeitskluft einschl. Arbeitsschuhe hat er selbst mitgebracht!) und eine Freundin (gelernte Bauzeichnerin) soll dort die Zeichnungen ordnen und sortieren. Nur es gibt für sie faktisch nichts zu tun, weil sich den Job mit einem Kollegen teilt, der genauso wenig zu tun hat.
Ein-Euro-Jobs sollten abgeschafft werden! Und die ganze Hartz-Scheisse gleich mit!
So isses!

LG
 
E

ExitUser

Gast
Wie bei uns in Hamburg. Da haben Ein-Euro-Jobber den Museumsfrachter "Cap San Diego" wieder flottgemacht, sodass er nach Jahren, die er vor Anker lag, mal wieder bis zur Elbmündung tuckern konnte. Toll, und die Ausbeutung der Erwerbslosen wurde in der Presse groß als "echte Qualifizierung" angepriesen, oder als "Lichtblick in die Zukunft", oder die immer wieder besungene "sinnvolle Beschäftigung Langzeitarbeitsloser". :icon_kotz:
Und ich kann mich noch gut daran erinern, wie man vor drei, vier Jahren die ELOs rekutrierte, war nämlich mit an Bord, weil ich meine Freundin als Beistand begleitete. Fachkräfte suchten die! Nur Fachkräfte!
Die haben ganz gezielt nachgefragt, wer Erfahrungen rund um das Schiff mitbrachte. Und wer keine hatte, der konnte gehen.
Jetzt das gleiche am Hamburger Michel (Hauptkirche und Wahrzeichen). Die Kirche wird restauriert, eine riesige Baustelle, jahrelang wurden wir Hamburger aufgefordert zu spenden oder irgendwelchen Kram bei der Hamburger Sparkasse zu kaufen, damit die Erlöse dem Michel zu Gute kommen. Nun ist das Geld da, und es wird gehämmert und gehobelt - aber nur mit Ein-Euro-Jobbern. Ein Bekannter von mir arbeitet als da als Zimmermann ( seine traditionelle Arbeitskluft einschl. Arbeitsschuhe hat er selbst mitgebracht!) und eine Freundin (gelernte Bauzeichnerin) soll dort die Zeichnungen ordnen und sortieren. Nur es gibt für sie faktisch nichts zu tun, weil sich den Job mit einem Kollegen teilt, der genauso wenig zu tun hat.
So isses!

LG

Hallo

Dann bitte mal die Gewerkschaft dazu befragen und auf die Arge und den Massnahmeträger hetzen. Und diese Leute hätten den Lohn einklagen sollen vor dem Arbeitsgericht der ihnen zusteht.

Daran ist nichts zusätzliches. Die Leute die in Wuppertal da am Stadion gearbeitet haben sind auch gelernte Fachkräfte gewesen. Weiss nur nicht mehr ob da jemand mal geklagt hat.
 
E

ExitUser

Gast
Hallo
Dann bitte mal die Gewerkschaft dazu befragen und auf die Arge und den Massnahmeträger hetzen. Und diese Leute hätten den Lohn einklagen sollen vor dem Arbeitsgericht der ihnen zusteht.
Daran ist nichts zusätzliches. Die Leute die in Wuppertal da am Stadion gearbeitet haben sind auch gelernte Fachkräfte gewesen. Weiss nur nicht mehr ob da jemand mal geklagt hat.
Ich frage besser gar nichts, sonders lasse das die Betroffenen selbst machen. Ich informiere, und habe es in dieser Hinsicht auch bereits mehrmals getan. Nur, die Angst vor den Sanktionen ist derat groß, dass man auf taube, allenfalls zögerliche Ohren trifft. Und gemacht wird leider auch nichts. Irgendeine Ausrede gibt es immer....."Sind ja nur sechs bzw. zehn Monate", "Kann das Geld gut gebrauchen", "Ist nix zu tun, so kann ich einenn schlanken Schuh machen und den ganzen Tag lesen", "Was kann man da schon gegen machen?"!
Ich habe bis heute eigentlich recht wenig von klagenden Ein-Euro-Jobbern gehört. Spontan fällt mir lediglich Thomas Meese hier in Hamburg ein, aber sonst,.....nö, niemand! Lass, man, ich kann es ihnen bei Gelegenheit ja mal stecken, aber machen sollten sie es besser allein. Vielleicht kommen dann mal ein paar mehr aus ihrer Passivität heraus!

LG
 

wolliohne

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
19 August 2005
Beiträge
14.321
Bewertungen
831
Die Linke HH ist sicher sehr daran interessiert diesen Misthaufen endlich auszumisten.
 
E

ExitUser

Gast
Die Linke HH ist sicher sehr daran interessiert diesen Misthaufen endlich auszumisten.
Ich weiß nicht. Im Grunde ist es hier in der Stadt ein offenes Geheimnis.
Als die Presse ihre Lobpreisungen über die Fertigstellung der Cap San Diego verbreitete, kann ich mich an Äußerungen seitens der Linken über die Ausbeutung der Ein-Euro-Jobber auch nicht recht erinnern. Und dass sich am Michel überwiegend Ein-Euro-Jobber tummeln, ist allgemein bekannt - von den Linken kam da noch nix.
OT: Ich trete auch dem Sauhaufen auch wieder aus. Mir gefällt da nämlich einiges nicht. Politisch erwarte ich mittlererweile von keiner Partei mehr was, und ich habe auch immer weniger Lust mich einzumischen. *sorry- Vollfrust, aber ich gelange mehr und mehr zu dem Ergebnis, dass irgendwie alles ein abgekartetes Spiel ist.* OT-Ende!


LG
 
E

ExitUser

Gast
Ich frage besser gar nichts, sonders lasse das die Betroffenen selbst machen. Ich informiere, und habe es in dieser Hinsicht auch bereits mehrmals getan. Nur, die Angst vor den Sanktionen ist derat groß, dass man auf taube, allenfalls zögerliche Ohren trifft. Und gemacht wird leider auch nichts. Irgendeine Ausrede gibt es immer....."Sind ja nur sechs bzw. zehn Monate", "Kann das Geld gut gebrauchen", "Ist nix zu tun, so kann ich einenn schlanken Schuh machen und den ganzen Tag lesen", "Was kann man da schon gegen machen?"!
Ich habe bis heute eigentlich recht wenig von klagenden Ein-Euro-Jobbern gehört. Spontan fällt mir lediglich Thomas Meese hier in Hamburg ein, aber sonst,.....nö, niemand! Lass, man, ich kann es ihnen bei Gelegenheit ja mal stecken, aber machen sollten sie es besser allein. Vielleicht kommen dann mal ein paar mehr aus ihrer Passivität heraus!

LG
Ja diese Passivität die du ansprichst spüre ich auch. Ich wehre mich gegen den 1 Euro Job und andere 10 lassen das mit sich machen. Und meist sind es gelernte aus speziellen Berufen. toll. echt toll.

Natürlich kannst du es nur sagen. Jeder muss selbst anfangen zu kämpfen.

Aber bei den meisten hat es noch keinen Urknall gegeben:icon_neutral:
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten. Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln, auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.
Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten