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Ein-Euro-Jobber zur Organisation von Nazi-Umzug gezwungen

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Gast
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#1
1-Euro-Jobber organisierten Festumzug

Etwa 200.000 Menschen haben am vergangenen Wochenende den Sachsen-Anhalt-Tag in Thale im Landkreis Harz besucht. Beim Festumzug am Sonntag stellten 4.000 Teilnehmer die Geschichte der einzelnen Regionen des Landes Anhalt dar. Erst einige Tage später war der Auftritt von Männern des Vereins in Uniformen der Waffen-SS und der Wehrmacht öffentlich bekannt geworden. Der Sprecher des Sachsen-Anhalt-Tages, Frank Hirschelmann, betonte, das Organisationskomitee habe nichts von diesem Auftritt gewusst. Die Organisation des Umzuges sei vor allem von 1-Euro-Jobbern übernommen worden. Daher sei eine komplette Kontrolle der Teilnehmer nicht zu leisten gewesen.

Ermittlungen und Kritik zu Auftritt in SS-Uniform | MDR.DE
 

ethos07

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#2
1-Euro-Jobber organisierten Festumzug

Etwa 200.000 Menschen haben am vergangenen Wochenende den Sachsen-Anhalt-Tag in Thale im Landkreis Harz besucht. Beim Festumzug am Sonntag stellten 4.000 Teilnehmer die Geschichte der einzelnen Regionen des Landes Anhalt dar. Erst einige Tage später war der Auftritt von Männern des Vereins in Uniformen der Waffen-SS und der Wehrmacht öffentlich bekannt geworden. Der Sprecher des Sachsen-Anhalt-Tages, Frank Hirschelmann, betonte, das Organisationskomitee habe nichts von diesem Auftritt gewusst. Die Organisation des Umzuges sei vor allem von 1-Euro-Jobbern übernommen worden. Daher sei eine komplette Kontrolle der Teilnehmer nicht zu leisten gewesen.

Ermittlungen und Kritik zu Auftritt in SS-Uniform | MDR.DE

Leider geht aus dem Artikel nicht hervor, wieviele EEJler in diesem militärhistorischen Museum arbeiten und welche 'gemeinnützigen' Aufgaben die dort durchzuführen haben...
 
E

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Gast
  Th.Starter/in  
#3
Der Vorsitzende des in die Kritik geratenen Fördervereins für das Militärhistorische Museum Anhalt in Dessau-Roßlau, Rainer Augustin, erklärte, man habe das Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 illustrieren wollen. Daher seien neben russischen und amerikanischen Soldaten natürlich auch Wehrmachtsangehörige marschiert.
Das war kein Naziumzug, sondern eine historische Darstellung, die offensichtlich etwas mißglückt ist.
Bleibt allerdings die Frage offen, zu welchen "gmeinnützigen Tätigkeiten" die EEJobber konkret herangezogen wurden.

LG :icon_smile:
 
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Gast
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#4
:icon_smile:

Wenn da ein paar Leute in SS-Uniformen durch die Straßen marschieren und deswegen die StA ermittelt, dann kann man schon mal auf den Gedanken kommen, dass es möglicherweise Nazis waren.

Interessant ist die Aussage, dass eine komplette Kontrolle der Teilnehmer nicht möglich gewesen sei, weil die Veranstaltung vor allem von Ein-Euro-Jobbern organisiert worden sei. Wie wäre es denn gewesen, wenn sie die Ein-Euro-Jobber nicht gehabt hätten? Hätten sie dann die Zeit für eine vollständige Kontrolle der Teilnehmer gehabt? Totaler Schwachsinn. Und die Ein-Euro-Jobber werden jetzt als Dankeschön zum Sündenbock gemacht.
 
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