Ein-Euro Jobber gegen Ambrosia! (1 Betrachter)

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Helena

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Die Bezirke wollen verstärkt gegen die Ausbreitung der allergieauslösenden Pflanze Ambrosia vorgehen. Friedrichshain-Kreuzberg ist der erste Bezirk, der im Kampf gegen die Pollen ein Spezialteam von Ambrosia-Jägern einsetzt. Die Projektgruppe besteht aus 20 Ein-Euro-Kräften. Andere Bezirke wie Neukölln oder Pankow wollen dem Beispiel folgen. Das Unkraut Ambrosia ist in Berlin nach Angaben der Senatsgesundheitsverwaltung auf dem Vormarsch. Die Pflanze verfügt über das weltweit stärkste Pollenallergen, das bei Allergikern Tränen, Augenjucken und Kopfschmerzen auslösen kann.

Ein-Euro-Jobber gegen Ambrosia - DIE WELT - WELT ONLINE
 

EliA

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Man ist stets bemüht die fehlende Chancengleichheit in D zu bekämpfen, z.B. durch Fit- Machen und Qualifizieren für den 1. Arbeitsmarkt.
 

EliA

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Meco- die Saubermänner in persona wie man der Hochglanzvorstellung entnehmen kann.
Ab zum 1-EE- Unkrautjäten.
 
D

dr.byrd

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Das ist Körperverletzung! Ein Fall für den Staatsanwalt. Aber wie immer, er wird sich nicht darum kümmern.
 

Hexe45

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Das ist Körperverletzung! Ein Fall für den Staatsanwalt. Aber wie immer, er wird sich nicht darum kümmern.
<Ich frag mich nur was das für € Jobber sind, die sich nicht mal dafür zu schade sind, ihre Gesundheit für ne Handvoll € zu runieren.

Das ist ein Job für Spezialisten mit entsprechender Unterweisung, Ausrüstung und auch Bezahlung.

Mit Sanktionsdrohung kann sich in diesem Falle ja niemand rausreden, denn mal davon abgesehen, daß dieser Job nicht zusätzlich ist, handelt es sich hier um eine gesundheitsgefährdende Arbeit.

Stimmt der Staatsanwalt wird sich eher nicht drum kümmern, aber die hiesigen Gesundheitsämter könnte man mobilisieren.
LG
Hexe
 

Mario Nette

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Zitat aus dem oben verlinkten Beitrag der Mottenpost:
Wenn die "Ambrosia"-Teams eine Pflanze aufstöbern, wird der Fund zunächst fotografiert und dem Pflanzenschutzamt gemeldet. Ein Experte des Amtes bestätigt die Richtigkeit des Befunds. Erst dann wird das Traubenkraut aus dem Boden gezogen und in Mülltüten verpackt. Dass bei blühenden Pflanzen Handschuhe und Atemmaske getragen werden, versteht sich für alle Beteiligten von selbst.
Mario Nette
 
E

ExitUser

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Würde die ArGe oder ein Handlanger der ArGe mir eine derartige "Arbeit" anbieten - dann könnten die mich "am Arsche" lecken.

Des Weiteren würde ich gegen den Träger dieser Maßnahme sofort Strafanzeige wegen akuter Gesundheitsgefährdung erstatten.

Wer diesen Ein-Euro-Job annimmt, der ist in meinem Augen ein "Riesen-Arschloch!"
 

Bruno1st

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<Ich frag mich nur was das für € Jobber sind, die sich nicht mal dafür zu schade sind, ihre Gesundheit für ne Handvoll € zu runieren.

Das ist ein Job für Spezialisten mit entsprechender Unterweisung, Ausrüstung und auch Bezahlung.

Mit Sanktionsdrohung kann sich in diesem Falle ja niemand rausreden, denn mal davon abgesehen, daß dieser Job nicht zusätzlich ist, handelt es sich hier um eine gesundheitsgefährdende Arbeit.

Stimmt der Staatsanwalt wird sich eher nicht drum kümmern, aber die hiesigen Gesundheitsämter könnte man mobilisieren.
LG
Hexe
erinnert mich an die Schwanensammler bei der Vogelgrippe* - die haben auch ohne großen Schutz die toten Vögel aufgesammelt, bis später die Bundeswehr in Schutzanzügen übernommen hat.
Vermutlich eine Mischung aus Zwang und "DIE wissen doch besser, was für einem gut ist".

* was wurde eigentlich aus der Vogelgrippe - inzwischen gab es schon mehrere Vogelzüge, doch seit die Pharmafirmen die Länderdepots aufgefüllt haben, ist das kein Pressethema mehr.
 

fritzi

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Ich kann mich schon gar nicht mehr wundern über die kuriosen Ideen für den Einsatz von "1-€-Jobbern". Es ist einfach unglaublich.

Würde die ArGe oder ein Handlanger der ArGe mir eine derartige "Arbeit" anbieten - dann könnten die mich "am Arsche" lecken.
Das könnte aber auch gesundheitsgefährdend sein :icon_twisted:.

Wer diesen Ein-Euro-Job annimmt, der ist in meinem Augen ein "Riesen-Arschloch!"
... oder einfach nur dumm, sehr verzweifelt, ...?
 

Bruno1st

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Würde die ArGe oder ein Handlanger der ArGe mir eine derartige "Arbeit" anbieten - dann könnten die mich "am Arsche" lecken.

das machen die garantiert, wenn du danach den Job annimmst

Des Weiteren würde ich gegen den Träger dieser Maßnahme sofort Strafanzeige wegen akuter Gesundheitsgefährdung erstatten.

auf keinen Fall sofort - zuerst ablehnen, in Ruhe die Sanktion abwarten (wenn das möglich ist) und dann erst Anzeige erstatten - wegen Nötigung zu einer gesundheitsgefährdenden Tätigkeit und Gesundheitsgefährdung durch Kürzung des ALG-II (das ja als Minimalsatz gilt)

Wer diesen Ein-Euro-Job annimmt, der ist in meinem Augen ein "Riesen-Arschloch!"
nicht unbedingt - Nötigung, für dumm verkaufen, usw. - die "Beratungs"-Typen haben mieseste Tricks drauf - ich war mal bei der Existenzgründerberatung der Diakonie (2005), wovon der Typ nur eine negative Ahnung hatte, aber gleichzeitig diagnostizierte er bei mir irgendwelche Vereinsamung und das ich unter Menschen soll - als Therapie empfahl er mir einen 1€J im Altenheim - wie sich dies mit einer geplanten Selbstständigkeit verträgt, blieb sein Geheimnis.
Sein Trick war aber, ein Vertrauensverhältnis zu erschleichen und seine Opfer einzulullen und dann auszunehmen wie iene Weihnachtsgans. An die Hilfsbereitschaft appellieren, persönliche Infos ausnutzen, usw. - vielleicht ein ehemaliger Türdrücker.
Seine Fragen konnte man nur mit "ja" beantworten und auf dieser Schiene kamen dann auch die Angebote. Wer die angenehme "ja" Atmosphäre nicht durchbrechen kann oder möchte, plus "wenn Sie ablehnen, KANN es zu Sanktionen kommen", hat eine Zwangsarbeit an der Backe kleben - so schnell kann keiner schauen.
 
E

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Bruno,

bei mir würde ein derartiger "Ein-Euro-Job" nie und nimmer zustande kommen. Ich bin von Anfang an für klare Verhältnisse gegenüber der ArGe. Dieser Schwachsinn ist gesundheitsgefährdend. Ich setze mich doch nicht unter Zwang und schon gar nicht freiwillig einer akuten Gesundheitsgefährdung aus.

Ich bleibe dabei: Diese Menschen, die diesen Ein-Euro-Job angenommen haben sind weder dumm, noch verzweifelt. Für mich sind das komplette "Arschlöcher!"
 

Bruno1st

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Bruno,

bei mir würde ein derartiger "Ein-Euro-Job" schon gar nicht zusande kommen. Ich bin von Anfang an für klare Verhältnisse gegenüber der ArGe.
sicher ? da ist unsere gemeinsame ARGE doch verdammt schnell dabei und ich kann mir vorstellen, daß dann einige Leute aufmarschieren. Verdonnere 30, 5 sind krank, 5 lehnen ab = Sanktionen und 20 kommen, davon schickt man noch 5 nach Hause um den Anschein der Hilfsbereitschaft zu geben und hat genug für die geplante Arbeit.

Übrigens, ich habe letzten Sonntag einen Brief in einer Zeitschrift gefunden (persönlich eingeworfen am 29.05.08 11:15 durch die ARGE - sicher zufällig in der Zeitschrift gelandet - trotz Haus- und GEländeverbotes seit Dez. 07) der mich zu einem 1€J (30 Std/Woche) ab letzten Donnerstag 09:30 bei der Diakonie für "einfache Restaurationsarbeiten von Möbeln" verdonnert hat. Auf meinen sofortigen Widerspruch gab es noch keine Antwort. Aber bereits beim letzten 1€J haben die 10 Monate gebraucht, bis die Fallmanagerin (wieso nicht die Widerspruchsstelle ?) meinem Widerspruch vollumfänglich stattgegeben haben. Mehr auf www.kassensturz-jetzt.de
 
E

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<Ich frag mich nur was das für € Jobber sind, die sich nicht mal dafür zu schade sind, ihre Gesundheit für ne Handvoll € zu runieren.
Das sind welche, die sich um ihre Gesundheit keine Gedanken machen...

aber wäre mir die egal würde ich andere Möglichkeiten nutzen, um richtig Geld zu verdienen - und nicht nen 1 E Job machen!
 
E

ExitUser

Gast
<Ich frag mich nur was das für € Jobber sind, die sich nicht mal dafür zu schade sind, ihre Gesundheit für ne Handvoll € zu runieren.

Das ist ein Job für Spezialisten mit entsprechender Unterweisung, Ausrüstung und auch Bezahlung.

Mit Sanktionsdrohung kann sich in diesem Falle ja niemand rausreden, denn mal davon abgesehen, daß dieser Job nicht zusätzlich ist, handelt es sich hier um eine gesundheitsgefährdende Arbeit.

Stimmt der Staatsanwalt wird sich eher nicht drum kümmern, aber die hiesigen Gesundheitsämter könnte man mobilisieren.
LG
Hexe
Was hat den das Gesundheitsamt gemacht, als in Meck-Pomm eine Landrätin Ein-Euro-Jobber zum aufsammeln der Vogelkadaver in der Vogelgrippezeit vor ein paar Jahren "abgestellt" hat?

Nix
 
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