Ein-Euro-Job - Wirkliche Chance oder doch Sklave? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, GĂ€ste: 1)

Nynmi

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
18 Juli 2011
BeitrÀge
124
Bewertungen
18
Hallo zusammen!

ich hole erstmal weiter aus mit meiner Vorgeschichte.
Ich fange an dem Punkt an wo es relevant ist.

Von Anfang Dezember 2009 bis Ende November 2010 habe ich eine MAE bei einer Stadtverwaltung im Hauptamt gemacht.
Meine Aufgaben dort waren Postbearbeitung, Botenfahren, allgemeine TÀgtigkeiten im öffentlichen Dienst.
Dies hat auch eigentlich Spaß gemacht, obwohl man den Eindruck hatte, dass ich dort irgendwie ausgenutzt werde, da eigentlich ein kompletter Arbeitsplatz dort durch mich ersetzt wird.
Meine VorgĂ€ngerin, die diese Arbeit gemacht hatte, wurde von der Stadt aber TatsĂ€chlich ĂŒbernommen, weil Sie eine gĂŒnstige Zeit erwischt hatte, als ein Bad eröffnet wurde von der Stadt.
Und mit dem VorgĂ€nger davor hab ich in der MAE zusammengearbeitet... d.h. er wurde auch ĂŒbernommen in der Stelle die er dort gemacht hatte und er hatte das GlĂŒck, dass der VorgĂ€nger in Rente gegangen ist.

Soweit sogut, angeblich wollten die mich auch ĂŒbernehmen, können und dĂŒrfen es aber anscheind nicht, weil die Politik es nicht zulĂ€sst bzw. kein Geld fĂŒr neue Mitarbeiter da ist derzeit.
Also haben die mir einen BĂŒrgerarbeitsplatz angeboten in der Touristinformation, was ich auch erst angenommen habe.
Diese Stelle passte aber absolut nicht zu mir und mir wurde dann erst mal angedroht, wenn ich das nicht mache werd ich nie da nen richtigen Job bekommen.
Dann wurde der Vertrag doch noch friedlich aufgelöst. Insgesamt war ich bei der Touristinfo knapp 1,5 Monate. Ich hab es aber wenigstens versucht und nicht gleich von Anfang gesagt, dass es nichts fĂŒr mich ist.
Auch wÀre diese Stelle aber wieder durch mich ersetzt worden, so zumindest mein Eindruck, denn ich musste da alles machen, was die anderen auch machen. Das betrifft auch Wochenendarbeit etc.

Nun geh ich eigentlich schon davon aus, dass ich eh nicht mehr bei der Stadt anfangen kann, da ich das mit der Tourist abgeschmettert habe.

Seit Anfang November 2011 bin ich nun beim Bauhof der Stadtverwaltung als MAE und erledige dort kleinere BĂŒrotĂ€tigkeiten.

Nun soll ich mitten in dieser MAE wieder fĂŒr die Stelle die ich als erstes im Hauptamt, Poststelle etc. eingesetzt werden...

Ist dies eigentlich zulÀssig?

Am liebsten wĂŒrde ich ja umschulen und was mit Kindern machen.
Ab August 2012 werde ich auch mehrere Schach-AGs an diversen Schulen machen, obwohl die derzeitige MAE noch bis Ende Oktober lÀuft. Die wissen davon zwar alle noch nichts, aber zeitlich gesehen sollte dies eigentlich kein Problem sein, zumindest, wenn man die Zeiten im Vertrag anschaut.
In der Theorie wĂŒrde es natĂŒrlich nicht passen, vor allem nicht wenn ich nun wieder zum Hauptamt soll.
Aber eigentlich schneiden die sich ja ins eigene Fleisch, denn die Schule gehört ja ebenfalls zur Stadt!

Nochmal werd ich zumindest keinen Wisch unterschreiben, wo ich eine MAE machen soll, außer es hat was mit Kindern zu tun.

Also nochmal die Frage: DĂŒrfen die mich in meiner jetzigen MAE einfach so an einer anderen Stelle einsetzen?
WĂŒrdet ihr es trotzdem machen, egal ob ja oder nein?
Wie wĂŒrdet ihr am besten an Arbeit mit Kindern kommen, also Umschulung etc.? Gelernt habe ich BĂŒrokaufmann
Und hab ich wirklich eine Chance bei der Stadtverwaltung oder wird man doch nur ausgenutzt?
Ich neige eher zum letzteren.

Falls Fragen offen sind, einfach Fragen!
Und ich danke schon mal fĂŒr Euren Rat und Hilfe!
 
E

ExitUser

Gast
Das ist kein MAE sondern eine normale Stelle. Derartige Dienste sind nicht zusÀtzlich, wie es der Gesetzgeber fordert.


Du hast es im Ansatz schon richtig erkannt und deine Sachbearbeiter aber viel frĂŒher. Dich kannman hervorragen ausnutzen und das machen die auch.


GrundsĂ€tzlich solltest du dir ein wenig Wissen ĂŒber die MAE aneignen. Anschliessend dann auch deinem SB mit diesem Wissen und einer Amtsbegleitung gegenĂŒbertreten .....



Du hast ja am eigenen Leib erfahren, daß aus diesen EinEuroJobs keine Festanstellung wird.
 

Fairina

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
24 August 2007
BeitrÀge
4.726
Bewertungen
2.064
Hast du schon mal in anderen Foren geschrieben? Mir kommt der Fall bekannt vor.
 

Nynmi

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
18 Juli 2011
BeitrÀge
124
Bewertungen
18
Das ist kein MAE sondern eine normale Stelle. Derartige Dienste sind nicht zusÀtzlich, wie es der Gesetzgeber fordert.

Du hast es im Ansatz schon richtig erkannt und deine Sachbearbeiter aber viel frĂŒher. Dich kannman hervorragen ausnutzen und das machen die auch.

GrundsĂ€tzlich solltest du dir ein wenig Wissen ĂŒber die MAE aneignen. Anschliessend dann auch deinem SB mit diesem Wissen und einer Amtsbegleitung gegenĂŒbertreten .....

Du hast ja am eigenen Leib erfahren, daß aus diesen EinEuroJobs keine Festanstellung wird.
Naja meine beiden VorgĂ€nger wurden ja ĂŒbernommen...
Allerdings hatten die das GlĂŒck, dass eine Besondere Situation eingetroffen ist.

Also einfachso raus kann ich ja nicht, sonst bekomm ich ja gleich ne Sperre oder KĂŒrzung etc.
Aber können die mich nun einfach von dieser MAE (Bauhof) einfach wieder da rausnehmen und in die andere Position stecken (Hauptamt)?
Ok is klar weils nicht zusĂ€tzlich ist, dĂŒrfen die es eigentlich gar nicht, aber ich mein jetzt falls es nicht zusĂ€tzlich wĂ€re.

Darf ich einfach sagen, nein ich bleib bei dem Bauhof?!

Hast du schon mal in anderen Foren geschrieben? Mir kommt der Fall bekannt vor.
Ich habe hier schon öfters um Rat gefragt...
Auch wie ich bei der Touristinfo wieder am Besten raus komme!

Geh doch zu einem Fachanwalt fĂŒr Sozial- oder Arbeitsrecht und verklage das Jobcenter auf Arbeitsentgelt:

Falsch eingesetzte Ein-Euro-Jobber mĂŒssen wie Arbeitnehmer bezahlt werden | beck-community

Oder willst Du das Geld dem Jobcenter schenken?
Nein natĂŒrlich nicht, wer hat schon Geld zu verschenken?
Gilt das dann nur fĂŒr die aktuelle MAE oder auch fĂŒr die, wo ich im Hauptamt war, also rĂŒckwirkend?
Glaub ich zwar nicht, aber kann ja sein...

Wie lÀuft das denn dann genau?
Hört sich der Anwalt das alles an, und schreibt der Stadt und dem Jobcenter dann ein Brief?
Weil ich möchte ja die Schach-AG bei der Schule machen und da hÀngt die Stadt ja auch mit drin und Feinde kann ich da dann eher nicht gebrauchen.
Hoffe Ihr versteht wie ich das meine...
 

gelibeh

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Juni 2005
BeitrÀge
23.664
Bewertungen
17.055
Du hast ja eine Zuweisung zu der MAE bekommen. Welcher Einsatzort steht da drin? Der Bauhof? Maßgebend ist, was in der Zuweisung/EGV steht und nicht das, was der MaßnahmetrĂ€ger sich so wĂŒnscht.

Da das normale TĂ€tigkeiten sind, die Du da ausfĂŒhrst, wĂŒrde ich versuchen, zusammen mit einem Anwalt, Wertersatz fĂŒr die geleistete Arbeit zu erhalten. Die mĂŒssen nĂ€mlich, bei nicht zusĂ€tzlicher Arbeit, Tariflohn bezahlen.

Weil ich möchte ja die Schach-AG bei der Schule machen und da hÀngt die Stadt ja auch mit drin und Feinde kann ich da dann eher nicht gebrauchen.
Hoffe Ihr versteht wie ich das meine...
Ehrlich gesagt, nein. Entweder ich mache alle rechtswidrigen Sachen mit und beschwere mich dann auch nicht oder ich wehre mich. Dann aber mit der Konsequenz, dass das mit der Schach-AG nicht wird.
 

Nynmi

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
18 Juli 2011
BeitrÀge
124
Bewertungen
18
Du hast ja eine Zuweisung zu der MAE bekommen. Welcher Einsatzort steht da drin? Der Bauhof? Maßgebend ist, was in der Zuweisung/EGV steht und nicht das, was der MaßnahmetrĂ€ger sich so wĂŒnscht.
Es steht die Stadt drin, aber mit der Straße vom Bauhof und nicht die vom Hauptamt.
Auch stehe als TÀtigkeiten, komplett was anderes drin... ich meine Garten und Landschaftsbau oder sowas, weil die das sonst nicht genehmigt bekommen hÀtten ^^
Aber ich schau mal genau nach, wenn ich wieder zuhause bin!

Irgendwie steigt meine Wut grad!

Ehrlich gesagt, nein. Entweder ich mache alle rechtswidrigen Sachen mit und beschwere mich dann auch nicht oder ich wehre mich. Dann aber mit der Konsequenz, dass das mit der Schach-AG nicht wird.
Ja ich geb Dir recht...!
 
E

ExitUser

Gast
Verstehen tue ich Dich trotzdem. Besonders in KleinstÀdten sollte man zusehen, dass man sich nicht selbst das Wasser abgrÀbt.

Wenn Dein Ziel die Arbeit mit Kindern ist, wĂ€re die Schach-AG im Rahmen des Nachmittag-Unterrichts (?) sowas wie ein Praktikum fĂŒr Deine zukĂŒnftige TĂ€tigkeit. Also, auf jeden Fall bescheinigen lassen.
Papier ist immer gut.

Und das mit der MAE hat viele Gesichter, von beschĂ€mend bis zukunftsweisend. Ich habe zb im Seniorenheim gearbeitet. Aufgrund meiner Vorquali konnte ich es einrichten, dass ich der Egotherapeutin zugeteilt wurde. Konnte machen, was ich wollte. Hat viel Spaß gebracht, mein Hundi war dabei und alle waren mehr als dankbar.

War aber nur vier Monate dort, dann klappte es mit einer Elternzeitvertretung im heilpÀdagogischen Bereich. Das war wesentlich anstrengender. Puuh!
 

Fairina

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
24 August 2007
BeitrÀge
4.726
Bewertungen
2.064
Ne sorry, aber da hab ich so gar kein VerstĂ€ndnis fĂŒr.:icon_neutral:
 

Purzelina

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
26 November 2010
BeitrÀge
5.691
Bewertungen
2.050
Auch stehe als TÀtigkeiten, komplett was anderes drin... ich meine Garten und Landschaftsbau oder sowas, weil die das sonst nicht genehmigt bekommen hÀtten ^^
Eigentlich darfst Du nur diese Stelle besetzen, keine andere.

Eine Verweigerung deinerseits kann keine Folgen durch das JC fĂŒr Dich haben, im Bereich der Stadtverwaltung wird man aber garantiert nicht sehr freundlich reagieren.

All deine Ein-Euro-TÀtigkeiten sind nicht zusÀtzlich.
 

Fairina

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
24 August 2007
BeitrÀge
4.726
Bewertungen
2.064
Nöh, ich bin aber sicher, das man dir damals schon die gleichen Antworten gab.
 

Nynmi

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
18 Juli 2011
BeitrÀge
124
Bewertungen
18
Fairina meinte:
Ne sorry, aber da hab ich so gar kein VerstĂ€ndnis fĂŒr.:icon_neutral:
Fairina meinte:
Nöh, ich bin aber sicher, das man dir damals schon die gleichen Antworten gab.
Versteh dich grad nicht...
Das ist doch wieder eine andere Situation und andere Fragen.
Damals ging es darum, wie ich am Besten aus der BĂŒrgerarbeit rauskomme bei der Touristinfo. Und da bin ich ja nun auch raus.

Wo ist Dein Problem, wenn ich nachfrage, ob man mich aus der derzeitigen MAE einfach wieder ins Hauptamt setzen kann.
Und diese Frage kann ich vorher noch gar nicht gestellt haben.
 

Fairina

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
24 August 2007
BeitrÀge
4.726
Bewertungen
2.064
Weil man einfach keinen EEJ macht. Wenn man ihn offiziell machen muss, dann haut man Sand ins Getriebe. Aber ich lass mich doch nicht als EEJ ĂŒberall hin versetzen und damit Leuten einen Arbeitsplatz weg nehmen. Das nenne ich eigentlich noch ganz anders: "kameradensch...". Sorry, das ist meine persönliche Einstellung dazu. Und das wurde dir damals auch gesagt und nun fragst du erneut nach. Ich fass das nicht.:icon_neutral: :icon_kotz: :icon_dampf:
 

Fairina

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
24 August 2007
BeitrÀge
4.726
Bewertungen
2.064
Wenn ein EEJ wirklich zusĂ€tzlich wĂ€re und keinen Arbeitsplatz vernichten wĂŒrde: gerne. Aber ich habe noch keinen derartigen Ein-Euro-Job gesehen. Und komm mir nicht mit Spazierengehen oder Vorlesen. Streng genommen sind auch das ArbeitsplĂ€tze.
 
E

ExitUser

Gast
Wenn ein Ein-Euro-Job wirklich zusĂ€tzlich wĂ€re und keinen Arbeitsplatz vernichten wĂŒrde: gerne. Aber ich habe noch keinen derartigen Ein-Euro-Job gesehen. Und komm mir nicht mit Spazierengehen oder Vorlesen. Streng genommen sind auch das ArbeitsplĂ€tze.
Ich gebe zu, ich bin nicht ganz auf dem laufenden. Teilen die JC'S die zu? Und ist da alles klappenfest verordnet?

Bei mir war damals die Caritas fĂŒr die Absprachen/Vermittlung zustĂ€ndig. Und ich hab dann natĂŒrlich auch gesprochen: Mit der Leitung des Seniorenheims. Die haben mir nen Freifahrtschein gegeben. Sonst hĂ€tten die mich auch nicht gekriegt. Aber der Vorteil der lĂ€ndlichen Struktur hat das sehr vereinfacht. blablabla...
 

Nynmi

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
18 Juli 2011
BeitrÀge
124
Bewertungen
18
Ich geb ja zu, das ich blind war.
Das hÀngt aber auch alles mit der Gesamtsituation und vom meinem Charakter ab.
Ich wills eigentlich immer am liebsten jeden Recht machen, doch ich bin nun endlich aufgewacht...
Ich wohne auch noch zuhause und Eltern machen auch Stress.
Es ist hier ein kleine Stadt, wo eigentlich jeder jeden kennt und das mit dem Bauhof war schon lange abgesprochen.
Wenn ich dann einfach gesagt hĂ€tte ne das mach ich nicht, hĂ€tten die mir bestimmt auch was reindrĂŒcken können. Oder zumindest hĂ€tte dann das JC dann ein Auge auf mich gehabt, so das die mir irgendwas reindrĂŒcken.
Könnt ich mir auf jeden Fall vorstellen.

Und zu dem Zeitpunkt, wo ich das unterschrieben hab, war ich auch eigentlich noch dafĂŒr, das zu machen.
Zumindest war ich zu der Zeit noch blind.
Ich werd auf jeden Fall nie wieder son Wisch unterschreiben!

Aber gibt es eigentlich eine Übersicht, was als ZusĂ€tzlich gilt?
Also welche Arbeiten man machen darf.
Wenn wirklich alles was ich bisher gemacht habe nicht zusĂ€tzlich ist (war), weiß ich nicht, was dann darunter fallen sollte.
______________________

Habe heute morgen in der EVG nachgeschaut.
Es steht die Adresse vom Bauhof drin.

Stadt .....
Bauhof
Straße vom Bauhof
PLZ und Ort

Und nicht die Adresse vom Hauptamt.
Als TĂ€tigkeiten steht "Garten -und Landschaftsgestalter" drin.


@Fairina:
Ja ich kann dich schon verstehen, aber du kennst einfach diese Gesamtsituation nicht.
Und auch mein letzter Beitrag drehte dich um BĂŒrgerarbeit und nicht um MAE, aber ich bin halt ein Laie und hab nur wenig Ahnung davon.
Meine Frage wurde ja auch bereits beantwortet, die können mich also nicht einfach ins Hauptamt setzen.
Falls die damit ankommen, werd ich nein danke sagen... mal schauen wie die reagieren...
 
E

ExitUser

Gast
I...
Aber gibt es eigentlich eine Übersicht, was als ZusĂ€tzlich gilt?
Also welche Arbeiten man machen darf.
Wenn wirklich alles was ich bisher gemacht habe nicht zusĂ€tzlich ist (war), weiß ich nicht, was dann darunter fallen sollte.
______________________

Habe heute morgen in der EVG nachgeschaut.
Es steht die Adresse vom Bauhof drin.

Stadt .....
Bauhof
Straße vom Bauhof
PLZ und Ort

Und nicht die Adresse vom Hauptamt.
Als TĂ€tigkeiten steht "Garten -und Landschaftsgestalter" drin.


.
Wenn Du dabei gelernt hast, was Du machen möchtest, ist doch schon was verdient. Zwar bissel teuer, hÀtte mensch auch billiger kriegen können, aber, na ja, shit happenes anyway.

Unter nicht zusÀtzlich wird hier i.d.R. verstanden, dass man nicht potentielle ArbeitsplÀtze wegnimmt. Da das so gut wie unmöglich ist, ist sozusagen alles sowas nicht zusÀtzlich.

Bei GaLa bitte gut auf Dich aufpassen. Die Gemeinden sparen, weil pleite und lassen sowas eben laufen. Ja, wo laufen Sie denn hin?!! :biggrin:
 

Nynmi

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
18 Juli 2011
BeitrÀge
124
Bewertungen
18
Wenn Du dabei gelernt hast, was Du machen möchtest, ist doch schon was verdient. Zwar bissel teuer, hÀtte mensch auch billiger kriegen können, aber, na ja, shit happenes anyway.

Unter nicht zusÀtzlich wird hier i.d.R. verstanden, dass man nicht potentielle ArbeitsplÀtze wegnimmt. Da das so gut wie unmöglich ist, ist sozusagen alles sowas nicht zusÀtzlich.

Bei GaLa bitte gut auf Dich aufpassen. Die Gemeinden sparen, weil pleite und lassen sowas eben laufen. Ja, wo laufen Sie denn hin?!! :biggrin:
Das es nicht regulÀre ArbeitsplÀtz wegnehmen darf, is mir ja klar.
Das ist also allgemein gehalten?
Ich dachte das es da Unterteilungen gibt, wie z.B. diese Aufgabe darf man machen, und die andere halt nicht.
Also so wie ich dich nun verstanden habe, darf man theoretisch alle Aufgaben machen, es darf nur kein regulÀrer Arbeitsplatz weggenommen werden.

GaLa mach ich beim Bauhof ja gar nicht.
Mache da halt kleinere BĂŒrotĂ€tigkeiten, wie Telefon, Rechnungen anweisen etc. (oft auch nur im Internet surfen)
Das haben die da nur reingeschrieben, weils sonst anscheind nicht genehmigt worden wÀre.
 
E

ExitUser

Gast
Das es nicht regulÀre ArbeitsplÀtz wegnehmen darf, is mir ja klar.
Das ist also allgemein gehalten?
Ich dachte das es da Unterteilungen gibt, wie z.B. diese Aufgabe darf man machen, und die andere halt nicht.
Also so wie ich dich nun verstanden habe, darf man theoretisch alle Aufgaben machen, es darf nur kein regulÀrer Arbeitsplatz weggenommen werden.

GaLa mach ich beim Bauhof ja gar nicht.
Mache da halt kleinere BĂŒrotĂ€tigkeiten, wie Telefon, Rechnungen anweisen etc. (oft auch nur im Internet surfen)
Das haben die da nur reingeschrieben, weils sonst anscheind nicht genehmigt worden wÀre.
BĂŒro usw. 8,50€ /Mindestlohn + Weihnachtsgeld + Urlaubsanspruch!

Sieh einfach zu, dass der Bauhof sehr schnell einsieht, was fĂŒr ne Perle er da am Schreibtisch hat...und dann huschhusch...ab in die nĂ€chste Qualifikation! Nicht so lange zuwarten, sonst vergessen MĂ€nner immer das Wichtigste!
 
E

ExitUser

Gast
Dann ist Mensch nicht zu helfen und soll das tun was er/sie fĂŒr richtig hĂ€lt.
Offenbar braucht Mensch dann keinen ehrlichen Rat sondern nur den Segen anderer fĂŒr das was er/sie tun will.
Solche Arroganz mag ich ganz besonders gerne. :icon_kotz:

Also um mal auf die Frage des TE zu kommen: Es ist eine 50:50 Chance, ĂŒbernommen zu werden. Nur weil 2 Leute laut denen GlĂŒck hatten, einen festen Job zu bekommen, heißt es nicht, dass du auch das GlĂŒck hast. Weißt du eigentlich ganz genau, dass die anderen den Job gekriegt haben oder wurde dir das nur erzĂ€hlt? Evtl. wurde dir das ja erzĂ€hlt, damit du nicht aufmuckst und dich stattdessen ganz besonders anstrengst.
 

Paolo_Pinkel

Super-Moderation
Mitglied seit
2 Juli 2008
BeitrÀge
12.837
Bewertungen
6.313
Das es tatsĂ€chlich noch Menschen gibt, die glauben, dass der EEJ ein Sprungbrett in den 1. Arbeitsmarkt sei, zeigt, dass diese Propaganda der Schröder-Regierung noch bei einigen fest verwurzelt ist:icon_neutral: Wenn es denn so wĂ€re, dann frage ich mich, warum ausgerechnet der Bundesrechnungshof in schöner RegelmĂ€ĂŸigkeit den EEJ als ineffizientes und teures arbeitsmarktpolitisches Instrument rĂŒgt :icon_kinn: Es mag ja den besagten Einzellfall geben, der dadurch in ein mehr oder weniger gutes ArbeitsverhĂ€ltnis ĂŒbernommen wurde. Hier aber einVerhĂ€ltnis von 50:50 zu beschören entbehrt jeder RealitĂ€t. Es ist Fakt, dass der EEJ hauptsĂ€chlich dazu benutzt wird, damit sich pseudosoziale Einrichtungen mit kostenlosen ArbeitskrĂ€ften und Fördermittel versorgen können, um sich gesund zu stoßen bzw. um durch die Fördermittel das Gehalt der angestellten zu bezahlen. Um den GeschĂ€ftsbetrieb kĂŒmmern sich dann die zwangsvermittelten vom JC. Das ist doch die Arbeitsteilung.
 
Oben Unten