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Ein Euro Job in städtischen Betrieben mal ausgeleuchtet

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twaini

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#1
hallo ihr,

(Mal Vorweg ich hoffe ich erwische hier nun das richtige Abteil,wenn nicht bitte ich die Admins ihn zu verschieben)


So nun aber zum Thema ich bin seit dem 01.07.09 in einer Entgeldvariante beschäftigt, die ich unter anderem nur angenommen habe um eventuell nen festen Job bei der Stadt zu erwischen,weil man so auch an Interne Stellen ausschreibungen kommt.

Diese Illusion ist bei mir aber schon zerstört worden denn habe bisher 2 Interne Stellen ausschreibungen erwischt und mich sogleich auf diese Beworben,schon deshalb weil sie sich auch an Leutz richtete die nur verliehen sind an die Stadt was bei mir ja so ungefähr hin kommt.

Bekam für beide Bewerbungen recht schnell eine Absage und beide unter der Begründung in diesem bereicht würde derzeit nicht gesucht..... ich dachte nur häää,da stimmt doch was nicht,da ich diese Ausschreibungen ja immer noch zu Hause hatte.

Soweit so gut dachte ich mir ist wohl so,allerdings treibe ich mich nicht nur an einem Stützpunkt rum und bekomme so einiges mit und überall hört man die zumeist Vorgesetzten Jammern sie haben zu wenig ich betone "Feste Leute",sowie zu wenig Leute mit Führerschein insbesondere mit dem Führerschein für LKW.

Was man zum teil auch daran sieht das einige Fahrzeuge in gewissen Stationen stehen bleiben und nicht bzw kaum bewegt werden, tja und ich bin LKW Fahrer bekam aber 2 Bewerbungen mit Absage zurück.

(Nun bitte keine Aussagen wie als LKW Fahrer findet man ratz fatz nen Job, wenn man alles mit sich machen lässt ganz sicher ,nur ich schaue mir ganz gerne die Konditionen an und die stimmen zumeist vorn und hinten nicht.... Anzahl Stunden verglichen mit Lohn , sowie einhaltung Lenk und Ruhezeiten usw.)

Da fragt man sich doch was da los ist und das böse Erwachen kommt in der letzten Zeit mehr und mehr warum und wieso das wohl so ist.

Ich denke mal ich muss an dieser Stelle nicht erwähnen das ohne ein Euro Jobber sowie diverste Maßnahme Leutz da eigentlich bei der Stadt fast nichts mehr gehen würde.

Was mich so richtig anwiedert ist ja das sofern noch gültig der Zusatz bei ein Euro Jobbs, wie war das noch gleich "zusätzlich" und "gemeinnützig", zweiteres mag ja zutreffend sein doch erstes ganz sicher nicht.

Da egal ob nun euro Jobber oder Maßnahme Leutz im Prinzip macht jeder die tätigkeiten die die "Fest Angestellten" dort auch verrichten, somit ersetzen beide sparten Arbeitsplätze bzw. zerstören oder verdrängen diese.

Und soweit ich nun einigen Mündern glauben schenken darf wird für Maßnahme Leutz und Euro Jobber Munter Kassiert,das heist man lässt diese Leutz normale tätigkeiten verrichten spart Unsummen an Kohle für Feste Leutz und kriegt das ganze sogar noch bezahlt.

Also mal ehrlich welcher Unternehmer würde sich das nicht wünschen?

Nun aber nochmal zurück zur Bewerbungssgeschichte die man sich ja wie gesagt schenken kann,denn dort wo einige Leutz schon seit ner ganzen weile in Maßnahmen oder Euro Jobbs stecken wird man doch keine Anstellung finden.

Beispiele:
Eine Person dort hat 2 mal für ein Jahr nen Euro Job in betreffendem Betrieb gemacht,danach für 2 Jahre so eine Paragraph 16e Maßnah eoder wie sich schimpf, da wird 2 drittel des Lohns von der Arge übernommen und ein drittel übernimmt der träger.

Oder da wuselt auch wer rum der schon seit 3Jahren dort einen ein euro Job verrichtet,ja das ist wahr und nein keine Pause dazwischen aber wie bitte kann das sein?

Und das schlimmste an allem ist die meisten machen es gerne ,zum teil wegen ruhe vor der Arge und die anderen weil sie zum großteil Alleinstehende das zusätzliche Geld benötigen.

Man könnte vieleicht nun noch ein paar beispiele anhängen aber so oder so ähnlich ergeht es da einigen und ich kann über diese ganze Misere nur den Kopf schütteln.

Was mich nun interessiert ist ob wer hier ähnliche Erfahrungen macht oder gemacht hat,denn das kanns doch wohl wirklich nicht sein oder?


gruss
 

Detmo2009

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#2
AW: Ein Euro Job in Städtischen betrieben mal ausgeleuchtet

Willkommen in der harten Realität!

Ich hab bisher noch keine 1€ Maßnahme mitmachen müssen (Gottseidank!), aber man muss nur mal die Augen aufmachen und sieht sofort, was da für ein krankes System abgespielt wird...

Nicht umsonst ist das ein komplett neuer Arbeitsmarkt der auf Sklavenhandel basiert. Du als ALG2 Empfänger hast keine Wahl, du musst tun was man dir aufbrummt und nur die wenigsten versuchen sich da zu Wehren.

Das heisst günstige Arbeitskräfte (Sklaven) für jeden Arbeitgeber dem sie alles zumuten können, mucken diese auf hilft meist schon die Drohung das man es dem Fallmanager erzählt und derjenige mit Kürzungen zu rechnen hat. Pervers!

Beispiel ist ein Second-Hand Kaufhaus bei uns im Ort...

Der Laden hat dieses Jahr zum 2. mal Expandiert und hat nun 3 Geschäfte und über 100 "Mitarbeiter"... oh...wait! 5 Mitarbeiter und der rest 1€ Jobber und Teilnehmer von Maßnahmen (Ich war da auch schon über einer Berufsorientierung... -.-).

Dort werden kostenlos Möbel, Textilien, Elektronik und weiteres von Leuten abgeholt, bei denen aufgewertet und wieder Verkauft. Interessant ist, das viele Gegenstände meist den gleichen Wert haben wie in den Möbelhäusern wo man diese neu bekommt. Beispiel Schlafzimmer Einrichtung (Bett, Beistelltische, Komode, Kleiderschrank) wollten sie gut 500 Euro haben. Im Möbeldiscount um die Ecke stand das ganze neu und ihne Schäden für ca. 50 Euro weniger. Ich sagte es denen damals noch und bekam gleich ein auf den Deckel und durfte den restlichen Tag im Keller Müll sortieren. Juhu :icon_kotz:

Der Laden brummt und macht massig Geld unter dem Deckmantel der gGmbH und mit modernen Sklaven die von Morgens 9 Uhr bis Abends 18 Uhr dort knechten dürfen.

Und das gibt es immer mehr und mehr. Wundere dich also nicht wieso es bei deinem Bauhof (Ist es doch nicht wahr?) auf das gleiche Prinzip hinausläuft. Arbeitskräfte durch 1€ Jobber ersetzen, kosten kaum was, haben weniger Rechte, ein Traum jedes Geldfuchsers. Da sind interne Stellenausschreibungen nur ne art Leckerli damit es etwas seriöser aussieht...
 

Nustel

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#3
AW: Ein Euro Job in Städtischen betrieben mal ausgeleuchtet

.



Und das schlimmste an allem ist die meisten machen es gerne ,zum teil wegen ruhe vor der Arge und die anderen weil sie zum großteil Alleinstehende das zusätzliche Geld benötigen.





gruss
Habe dazu eine Anmerkung.

Eine Bekannte von mir arbeitet in einem Kindergarten, wo allein drei Eurojobberin ihre "ARBEIT" verrichten. Die Stimmung ist mies und die Hartzer sollen sich sogar nicht miteinander unterhalten dürfen.

Meine Bekannte braucht das Geld wegen Mietzahlungen. Sie will aus der Wohnung nicht raus und ein paar Euro extra sind nicht verkehrt.

Damit mich keiner falsch verteht: Ich bin absolut gegen diese Eurojobs, aber verstehe die Leute, die dort sich etwas "dazu" verdienen wollen.

400 Jobs fallen auch nicht vom Himmel, geschweige denn "vernünftige Jobs.

P.S. Meine Bekannte ist froh wenn das Theater in der Kita vorbei ist.
G E R N E macht sie es nicht.
 

Detmo2009

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#4
AW: Ein Euro Job in Städtischen betrieben mal ausgeleuchtet

Habe dazu eine Anmerkung.

Eine Bekannte von mir arbeitet in einem Kindergarten, wo allein drei Eurojobberin ihre "ARBEIT" verrichten. Die Stimmung ist mies und die Hartzer sollen sich sogar nicht miteinander unterhalten dürfen.
Und eben das meinte ich, es ist nicht verwunderlich wieso immer mehr auf 1€ Jobber zurück greifen, nicht nur wegen den enormen Einsparungen, sondern wegen der Macht die man über solche Arbeitskräfte hat. Ich meine, wo gibt es denn sowas wo ein Chef den Mitarbeitern verbietet miteinander zu reden? Natürlich bestimmt mit der üblichen Drohung ala "mach was ich sage oder ich sorge dafür das dein geld gekürzt wird"

-.-
 

Nustel

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#5
AW: Ein Euro Job in Städtischen betrieben mal ausgeleuchtet

Natürlich bestimmt mit der üblichen Drohung ala "mach was ich sage oder ich sorge dafür das dein geld gekürzt wird"

-.-
So ist es. Es wurde auch gesagt, wer durchweg mal 14 Tage krank ist wird geschmissen. Die Argen sorgen ja für genug "Nachwuchs"
 

Detmo2009

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#6
AW: Ein Euro Job in Städtischen betrieben mal ausgeleuchtet

Das ganze System basiert nunmal auf Zwang und Einschüchterung und ist einfach die moderne Form der Sklaverei!

Von daher verstehe ich manche Menschen auch nicht die mit dem Argument kommen das sie mit dem 1€ Job ja etwas zuverdienen können.

So eine Person sitzt bei uns auch in der Maßnahme (Mache momentan eine Berufsorientierungsmaßnahme mit, mit anderen Worten "ALG2-Parken").

Solche Leute verstehen einfach nicht, das sie zum einen zu 90% einen regulären Job verrichten wofür sie Tariflohn bekommen würden anstatt mit 1€ die Stunde abgespeist zu werden, und das man sich Mobbing und unverhältnismäßige Regeln seitens des Sklaventreibers (Sry, "Arbeitgebers") nicht bieten lassen darf!

Und diese art der Unterdrückung der ALG2 Empfänger trägt immer mehr Früchte...

Heute hatten wir ein Selbstprofiling gemacht. Ein Haufen von Fähigkeiten die man mit +3 bis -3 ankreuzen musste um so seine eigenen Stärken anzugeben. Anschließend sollten alle Fragebogen vermischt werden und jeder ein Bogen von einem anderen Teilnehmer bekommen um so denjenigen noch mal zu Beurteilen. das sollte Aufzeigen wie man sich selbst sieht und wie andere einen sehen.

Damit das klappt sollte jeder seinen Namen auf das Blatt schreiben. Resultat war das der großteil dies nicht tun wollte da sie Angst vor der Bewertung hätten die am Ende der Maßnahme an die Arge gehen würde.

Die Angst vor der Arge sitzt inzwischen so tief, das jeder Duckmäuser spielt und alles mit sich tun lässt. Da ist der Weg nicht mehr Weit bis weitere düstere Zukunftsvisionen eintreten, diese mag ich nun nicht weiter Ausführen, im grunde gehört das alles eh hier nicht in den Thread, sorry dafür.
 

Nustel

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#7
AW: Ein Euro Job in Städtischen betrieben mal ausgeleuchtet

Das ganze System basiert nunmal auf Zwang und Einschüchterung und ist einfach die moderne Form der Sklaverei!

Von daher verstehe ich manche Menschen auch nicht die mit dem Argument kommen das sie mit dem 1€ Job ja etwas zuverdienen können.
Wie beschrieben, es gibt Leute die ihre volle Miete nicht erhalten, keinen 400er Job haben und in ihrer Wohnung bleiben wollen.

So eine Person sitzt bei uns auch in der Maßnahme (Mache momentan eine Berufsorientierungsmaßnahme mit, mit anderen Worten "ALG2-Parken").

Solche Leute verstehen einfach nicht, das sie zum einen zu 90% einen regulären Job verrichten wofür sie Tariflohn bekommen würden anstatt mit 1€ die Stunde abgespeist zu werden, und das man sich Mobbing und unverhältnismäßige Regeln seitens des Sklaventreibers (Sry, "Arbeitgebers") nicht bieten lassen darf!
Sicher, es gibt darunter auch willige "Schäfchen".

Und diese art der Unterdrückung der ALG2 Empfänger trägt immer mehr Früchte...

Heute hatten wir ein Selbstprofiling gemacht. Ein Haufen von Fähigkeiten die man mit +3 bis -3 ankreuzen musste um so seine eigenen Stärken anzugeben. Anschließend sollten alle Fragebogen vermischt werden und jeder ein Bogen von einem anderen Teilnehmer bekommen um so denjenigen noch mal zu Beurteilen. das sollte Aufzeigen wie man sich selbst sieht und wie andere einen sehen.
Sowas gab es doch mal im Zivildienst. Psychologisch Schach-Spielen nannte das ein Teilnehmer.:biggrin:


Damit das klappt sollte jeder seinen Namen auf das Blatt schreiben. Resultat war das der großteil dies nicht tun wollte da sie Angst vor der Bewertung hätten die am Ende der Maßnahme an die Arge gehen würde.
Manchen Menschen steht die Angst eben im Gesicht geschrieben

Die Angst vor der Arge sitzt inzwischen so tief, das jeder Duckmäuser spielt und alles mit sich tun lässt. Da ist der Weg nicht mehr Weit bis weitere düstere Zukunftsvisionen eintreten, diese mag ich nun nicht weiter Ausführen, im grunde gehört das alles eh hier nicht in den Thread, sorry dafür.
Doch. Gehört dazu. Ein-Euro-Job ist ein weites Feld
Euro Jobs gehören weg. Bringen kaum jemanden in den 1. Arbeitsmarkt.
 

nightangel

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#8
AW: Ein Euro Job in Städtischen betrieben mal ausgeleuchtet

Das mit den internen Stellenausschreibungen die es dann garnicht gibt, gibt es auch woanders.
Habe mich auch schon beworben als in einem Laden ein riesen Aushang hing das sie Leute suchen. Dachte mir das wär was und sofort Bewerbung hin. Kurze Zeit darauf kam die Absage mit der Begründung das sie zur Zeit keine Stellen zu vergeben hätten.
Da hab ich wohl auch erstmal nur so :eek: geguckt.
 

twaini

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#9
AW: Ein Euro Job in Städtischen betrieben mal ausgeleuchtet

Was ich an dem ganzen nicht verstehe ist die tatsache das es ja zumeist Städtische Einrichtungen sind die euro Jobber nutzen,warum sich da entsprechende Gewerkschaften nicht einklinken.


Eine Sache hatt eich noch im Eingangsthread vergessen.....es kommen fast täglich neue Euro Jobber so das auch zum teil kaum Platz in den Einsatz fahrzeugen ist.

Und selbst wenn es passt ist häufig nicht genug Werkzeug vorhanden für die diversesten tätigkeiten die man ausübt, so das teils planloses rum stehen angesagt ist oder man gibt den Leutz totale überfluss tätigkeiten auf.

Ich habe für mich beschlossen das kann man so nicht alles weiter laufen lassen, nicht das ich den Leutz die diese Jobs nötig haben dies nicht gönne,sondern was da passiert ist Sklavenarbeit udn Ausbeuterei.

Man stelle sich mal vor das würde wirklich wie mal angesprochen auf die Privat Wirtschaft ausgeweitet,jetzt ist es der Horror aber dann wer es der blanke Horror wenn nicht sogar der Untergang.


gruss
 

vegetarier

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#10
AW: Ein Euro Job in Städtischen betrieben mal ausgeleuchtet

das sich dieser 1€-murks so entwickeln würde, war mir schon klar, als ich im dezember 2004 bei der informations-veranstaltung zur einführung der HIV-neuregelung saß... ich glaube noch nicht mal, daß es von vornherein so geplant war, sondern daß die verantwortlichen tatsächlich völlig weltfremd waren und sind. "irgendwann, irgendwie wird die wirtschaft wieder anspringen, und dann brummt der laden wieder" - somewhere over the rainbow... das ist natürlich BULL.
daß die kommunen das billige personal händereibend abgreifen, ist aus deren sicht sogar verständlich, und bei privaten arbeitgebern ist es natürlich nicht anders. simple betriebswirtschaft. jede/r, der/die einen 1€-job macht, weil er/sie sich damit was dazuverdienen will, muß sich darüber im klaren sein, daß er oder sie damit hilft, dieses system zu zementieren und weiter auszubauen.
 

keineurojob

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#11
Nicht zu vergessen, daß es dort auch Personalräte gibt die auch einem EEJ zustimmen müssen.
Aber das OK ist leicht einzuholen, denn der EE-Jobber ist wenigstens kein unliebsamer Konkurrent um den Arbeitsplatz den man sich da ins Haus holt. Er kostet nix, bleibt also mehr vom Budged für die Stammkräfte.

Ach ja und das was ich mache ist auch keinesfalls ein zusätzlicher Job.
 

ela1953

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#12
Interne Stellenausschreibungen sind nur für fest angestellte.

Ich hatte jetzt auch einen befristeten Arbeitsvertrag bei einer Stadtverwaltung. In den fünf Monaten gab es mehrere interne Ausschreibungen, auf die ich mich auch beworben habe.

Erst wird aber geguckt, ob festangestellte die Stelle haben wollen. Danach kommt eventuell die befristet Angestellte zum Zug. Aber bei 5 -10 Bewerbungen von festangestellten weiß man schon, dass man keine Chance hat.

Bei meiner Tochter war es noch heftiger. Als Azubi durfte man sich nicht auf diese internen Angebote bewerben. (Straßen NRW)

Zwei Jahre später hat sie sich dort wegen einer Maßnahme vom Arbeitsamt einen Praktikumsplatz gesucht.

Die Stelle war immer noch nicht besetzt. Der Chef dort hat sich dann von ihr eine Bewerbung geben lassen und ist damit zum Personalamt.
Ohne Erfolg - die Stelle wird nur besetzt, wenn sich ein interner dafür meldet.
 
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