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Ein-Euro-Job als Chance

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Paolo_Pinkel

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Langzeitarbeitslose, die als Ein-Euro-Jobber bei der Stadt arbeiten, -haben durchaus die Chance, auf diese Weise wieder einen festen -Arbeitsplatz zu bekommen. Im Haupt- und -Finanzausschuss des Stadtrats sagte Oberbürgermeisterin: «Wir bemühen uns sehr um diese Menschen. Die Stadt braucht sich nicht zu verstecken.»

Franz Weiland von der Wählerinititative Rosenheim (WIR) hatte eine entsprechende Anfrage gestellt, nachdem der Bundesrechnungshof zu dem Ergebnis gekommen war, dass rund zwei Drittel aller Ein-Euro-Jobs in Deutschland die Fördervoraussetzungen nicht erfüllen...
Ein-Euro-Job als Chance - Rosenheim und Mühldorf - ovb-online.de

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Gruss

Paolo
 
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Gast
Langzeitarbeitslose, die als Ein-Euro-Jobber bei der Stadt arbeiten, -haben durchaus die Chance, auf diese Weise wieder einen festen -Arbeitsplatz zu bekommen. Im Haupt- und -Finanzausschuss des Stadtrats sagte Oberbürgermeisterin: «Wir bemühen uns sehr um diese Menschen. Die Stadt braucht sich nicht zu verstecken.»

Und wieso geht das nicht sofort mit der Festanstellung? Ja erstmal 6 Monate oder 1 Jahr den Erwerbslosen ausbeuten. Dann ihn einstellen befristet und sagen der Bevölkerung das man ja was für jene tut.

Das ist eine Lüge.

Denn nach ein paar Monaten ist schluss und man ist wieder erwerbslos.


Franz Weiland von der Wählerinititative Rosenheim (WIR) hatte eine entsprechende Anfrage gestellt, nachdem der Bundesrechnungshof zu dem Ergebnis gekommen war, dass rund zwei Drittel aller Ein-Euro-Jobs in Deutschland die Fördervoraussetzungen nicht erfüllen.

Ja Ja. Ein Ort kann man nicht mit einem ganzen Land gleichstellen:icon_neutral:



«Bei uns läuft alles korrekt, und wir freuen uns, dass wir Arbeitslosen eine Chance bieten können», sagte Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer im Ausschuss. Es gehe nicht um die Deckung des städtischen Arbeitskräftebedarfs, sondern darum, nach dem Konzept «Fördern und Fordern» der ARGE Arbeitsgelegenheiten zu bieten, damit Hilfeberechtigte wieder im Ersten Arbeitsmarkt integriert werden können. Über Ein-Euro-Jobs bestehe die Möglichkeit, wieder berufliche Erfahrungen zu sammeln und vorhandene Stärken zu erproben.

Ja bei denen läuft "alles" korrekt. Es wurde sicherlich wieder mit Sanktionen gedroht und die meisten geben dann nach.

Und es geht nicht um Arbeitskräftebedarf sondern eher darum zu sparen an Mitarbeiter deren Stundenlöhne viel höher liegen.

Es "bestehe" die Möchlichkeit..... heisst für mich: "Ist wie beim Lotto. Da gewinnt man ja auch nie"

Ist mir zu Märchenhaft. Wenn die mir nach dem 1 Euro Job zu 100 % einen Job geben können ok. aber dies hier dient nur der Propaganda

Seine Stärken zu erproben geht sicherlich auch in einer Festanstellung. Mit dem Gedanken daran finanziell für sich alleine sorgen zu können und nebenher ein Menschwürdiges Leben zu führen.


Zehn Arbeitslose übernommen
Seit März 2006 wurden zehn Arbeitslose, die zunächst auf der Basis eines sogenannten Ein-Euro-Jobs beschäftigt waren, in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen, zunächst mit befristeten -Arbeitsverträgen auf ein oder zwei Jahre. Zwei von ihnen mussten ihre Tätigkeit zwar schon wieder beenden, da sie zeitlich befristete Aufgaben erledigten. Doch haben sie auf diese Weise wieder -Anspruch auf Arbeitslosengeld. Die übrigen acht sind aktuell weiter beschäftigt. Ob sie unbefristet übernommen werden können, ist noch offen.

Da warens nur noch 8:icon_twisted:

Und die sehen wir auch wieder arbeitssuchend gemeldet.

Sogenannte «Ein-Euro-Jobber» sollen gemeinnützige Tätigkeiten erledigen, für die sie ein bis zwei Euro je Stunde erhalten. Dieser Verdienst wird, anders als etwa bei Mini-Jobs, auf das Arbeitslosengeld II nicht angerechnet.

WOW:icon_klatsch: *sarkistisch gemeint*

Bei der Stadt werden sie im Baubetriebshof bei der Stadtreinigung eingesetzt, in der Friedhofsverwaltung, im Umweltamt, der Bibliothek, im Sozialamt und in Kindergärten. Dabei, so betonte Bauer, werde darauf geachtet, dass sie keine Arbeiten erledigen, für die reguläres Personal eingesetzt werden müsste. Sie sind beispielsweise zuständig für Sonderreinigungen im Stadtgebiet, zusätzliche Reinigungsarbeiten in den Friedhöfen zur Verbesserung des Erscheinungsbildes, die Betreuung von Wertstoffinseln, in der Bibliothek für eine schnellere Medienrücksortierung und in Kindergärten für die Unterstützung im pädagogischen Bereich, auch als Begleitpersonen bei Ausflügen, für Einkäufe und Reinigungsarbeiten.

Gehört verboten. ER sagt das die keine arbeiten machen die Festangestellte machen. die Realität sieht anders aus



26 Stellen dieser Art bieten Stadtverwaltung und Baubetriebshof in Absprache mit dem Personalrat, wobei derzeit nur 18 Stellen tatsächlich besetzt werden können. Von den derzeit rund 2100 Arbeitslosen gehören rund 500 zu den Langzeitarbeitslosen.

Und diese 18 "Stellen" möchte ich mal erleben.

«Es ist gar nicht so leicht, erwerbsfähige Hilfeberechtigte zu finden», sagt Heinz Breuning vom Sozialamt. Viele Arbeitslose hätten nach langer Zeit ohne Beschäftigung psychische Probleme. Unter anderem deshalb ist auch die Fluktuation hoch. Manchmal wechseln die Personen, die einen Ein-Euro-Job bei der Stadt haben, alle paar Wochen, manchmal auch alle paar Tage. Wer aber durchhält, kann nicht nur Tugenden wie Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Durchhaltevermögen neu einüben, sondern hat bei Bewährung auch eine bessere Aussicht auf eine weitergehende Beschäftigung, entweder bei der Stadt oder einem anderen Arbeitgeber.

Befristet. 30 % unter Tariflohn. Und danach steht man wieder am Anfang.

Und das sich keine mehr finden lassen ist klar. Liegt aber nicht nur daran das diese krank gemacht wurden sondern daran das Sie nun in die Sklaverrei gedrückt werden sollen.



Darüber hinaus hat die Stadt in den letzten drei Jahren acht Langzeitarbeitslose eingestellt, die vorher keinen Ein-Euro-Job in der Verwaltung oder nur ein Praktikum bei der Stadt absolviert hatten, vor allem junge Leute.
Die Kommunen erhalten für Ein-Euro-Jobber einen pauschalen Zuschuss von der Bundesagentur für Arbeit. Sozialabgaben müssen sie nicht entrichten.
Ja gerade junge Leute kann man drangsalieren und ausbeuten. den deren Wissenschatz ist noch nicht so ausgeprägt.

Alles in allem nur Porpaganda der BA. Mehr nicht. 8 Leute sind nicht 3,5 Millionen.:icon_evil:
 
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