Ein Bekannter von mir soll sich in einem Puff vorstellen (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

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Quirie

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Man soll die Probleme nicht unterschätzen. Was macht man zum Beispiel, wenn einem dort der eigene Sachbearbeiter über den Weg läuft?

:?: :?:
 
E

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Muppel, ziehen die sich um?

:lol:

Huren können sich, seid sie nicht mehr illegal tätig sind, auch krankenversichern. Wenn sie es dennoch nicht tun, ist es ihr Risiko.

Und solche Häuser sind allemal besser, als die Situation mit den Zuhältern. Alles richtig, aber für mich trotzdem nicht die Lösung.
 

Muppel

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:lol: :lol: :lol: :lol:
Hallo!!!!!
Ich würde vor lachen in die hose machen :lol: :lol: .
Und ganz schnell ein bild von ihm,damit es dann im amt ans schwarzebrett kommen kann :lol: :lol: :hihi: :hihi: .
Aber stell dir das mal ernsthaft vor,wie peinlich muß das dann wohl sein für beide :lol: .
Muppel
 

Muppel

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Hallo Barney!!!!
Ja du bist mir ja eine :lol: .
Aber wer weiß das schon so genau,könnte doch eine tolle nebenbeschäftigung sein :hihi: .

Aber das man dort menschen hinschickt zum arbeiten ist unvorstellbar,finde ich :hmm:
Aber sicher sein kannst du dir heute auch nicht mehr.
Muppel
 

rannseier

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Och so schlimm ist das im Puff nu auch wieder nicht.

Ich hatte mal für die Telekom in Essen auf der Stahlstraße einen Telefonanschluss geschaltet, die waren dort eigentlich alle recht freundlich zu mir. :)
Umsonst gabs leider nix. ;-)
 

Quirie

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Das Problem sind nicht die Damen, sondern ihre Zuhälter.
 
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Ich glaube es.
Seit Hartz4 ist jede Arbeit zumutbar und weil Prostitution nicht mehr sittenwidrig ist, ist es auch zumutbar, dass eine gelernte Hotelfachfrau an der Bar eines Puffs arbeiten muss. Dass ist unglaublich, aber leider wahr.

Sie kann es zwar ablehnen, muss aber mit einer Kürzung des Bezuges rechnen.
Ich finds zum :uebel:
 
E

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@ andrea, in der Zeit seit Hartz seine unseligen Reformen durchsetzen läßt, ist sicherlich vieles, was vorher unvorstellbar war, möglich.

Ein Angebot an eine Friseurin als Bardame im Bordell zu arbeiten, kann durchaus über die Agentur für Arbeit verschickt worden sein. Ob dieses Angebot jedoch mit einer Rechtsfolgebelehrung verbunden war, in der Sanktionen angedroht wurden, sollte nicht einfach mit "ich glaube das" als wahr und richtig dargestellt werden.

Während sich einige, die resolut genug sind, sich dagegen zu wehren, weil eben keine Rechtsfolgebelehrung drauf steht, sondern es sich um ein "ungeprüftes Angebot" handelt, schauen andere, die sich darin nicht auskennen, dann gar nicht mehr so genau hin und tappen in die Falle.

Ich empfehle jedem, der ein Angebot der Agentur für Arbeit bekommt auch genau hinzusehen, ob es mit einer Rechtsfolgebelehrung verbunden ist, in der Sanktionen angedroht werden oder ob es sich um ein ungeprüftes Angebot handelt.

Schlimm genug sind solche Angebote ohnehin. Auch das war in der Vergangenheit nicht vorstellbar. Ist aber heutzutage leider möglich.
 

mercator

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Zum Thema Rechtsfolgebelehrung: ganz am Anfang meiner Arbeitslosigkeit bekam ich mehrere amtlich aussehende Schreiben vom Arbeitslosenamt. Es ging um dubios erscheinende Vertreter- und Verkaufstätigkeiten (nennt sich wohl "Strukturvertrieb"). Es handelte sich um ein "nicht geprüftes Angebot", eine Rechtsfolgebelehrung gab es nicht. Ich habe das ohne Angabe von Gründen ignoriert bzw. dahin befördert, wo sowas hingehört: in den Papierkorb. Konsequenzen gab es keine.
 

Quirie

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Ich will die Damen und Herren von der Arge ja nun wirklich nicht verteidigen. Ein Freund von mir sagte vor kurzem, bei der Reform des Arbeitsamtes hätte man das wichtigste vergessen, nämlich die Mitarbeiter auszutauschen, und so richtig widersprechen kann ich ihm nicht.

Aber nicht an jedem Puff hängt außen auch ein Schild, das auf die Besonderheiten der dort angebotenen Dienstleistungen hinweist. Das ist eher die Ausnahme. Wenn denn auf ganz seriös wirkendem Briefpapier eine Anfrage in die Agentur geflattert kommt, ein Gaststättenbetrieb suche einen Hausmeister, dies möglicherweise noch in einiger Entfernung, ist nicht auszuschließen, dass die Sachbearbeiterin oder der Sachbearbeiter sich in dieser bunten Welt nicht ganz so gut auskennt und dies in aller, diesmal wirklichen Arglosigkeit für völlig in Ordnung hält.

Auch habe ich nocht nicht gehört, dass für die dort zu vergebenden Tätigkeiten gerade die weiblichen Mitarbeiterinnen ausgerechnet über die Arge gesucht werden. Wie sollte so ein Stellenangbot denn wohl aussehen, um zu vermeiden, dass da plötzlich eine etwas mollige Mittfünfzigerin wie ich dort auftaucht? In der Branche werden die Katzen nicht im Sack gekauft.

Noch haben die betreffenden Arbeitgeber wie es scheint wenig Schwierigkeiten, geeignete Mitarbeiterinnen zu finden, insbesondere solche, die leichter zu händeln sind als diese renitenten Deutschen, der "Markt" im Ausland gibt ja genug her.

Prostitution ist sehr oft eine böse Sache, und es gibt sicher auch verzweifelte ALGII-Empfängerinnen, die sich für den Weg entscheiden, aber die werden wohl kaum über die Arge vermittelt.
 

silvermoon

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Letztens kam auch ein Bericht im Fernsehen über einen Hausmeister im Puff. Dieser Mann machte die Arbeit sehr gerne und das Geld stimmte auch. Ich persönlich find da auch ehrlich gesagt nix bei. Ist doch ein GEwerbe wie jedes Andere auch. Und als Hausmeister hat man, denke ich, die üblichen Arbeiten dort...
 
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Ralf Hagelstein meinte:
Barney meinte:
Sorry. Aber es ist einfach unglaublich!
Warum unglaublich? Prostitution ist steuerplichtig, also legalisiert.
Wo war Dein Aufschrei?

Und "Hausmeister" ist doch ein ehrenwehrter Job,
machen neuerdings sogar 1-€-Jobber.
Hallo, Rolf!

Und es würde dich nicht stören, wenn deine Fau im Puff einen Job annähme?

Stell dir DIE Situation mal vor...

ich kenn sie ... zwar nicht Puff, sondern nur Bar, aber da hab ich auch schon so einiges zu hören bekommen...

da werden einem Dinge unterstellt...

so einen Job kan man freiwillig machen, aber da solte einem die Entscheidung immer frei stehen!


Gruß aus Ludwigsburg
 

Sonntagsmaja

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Man muß es mal so sehen:

Es ist ja auch nichts anrüchiges dabei, als Verkäuferin in einer Metzgerei zu arbeiten. Aber einem Veganer kann man soetwas einfach nicht zumuten. Derjenige :kotz: dann wohlmöglich noch in die Auslagen :pfeiff:

Genauso ists mit anderen Jobs. Hier hat man z.B. einer strenggläubigen Muslima einen Putzjob in einer Sauna aufdrücken wollen. Die brach noch im Amt in Tränen aus und stammelte nur, sie dürfe keine nackten Männer bei der Arbeit sehen und ihr Mann würde sie dann verstossen.

Mal abgesehen davon, daß ich mich da schwer tue, so ein Verhalten des Ehemanns zu begreifen, liegt die Problematik doch eindeutig bei der "Rasenmähermethode" des SB.
Da wird ohne genau zu schauen oder gar zur prüfen den Leuten irgendwelche Jobs übergebügelt, egal obs passt oder nicht.

Es finden sich sicherlich sowohl für Metzgerei, Sauna oder den Puff genügend Leute, die das freiwillig machen oder können. Und dann ist auch gegen die meisten Jobs kaum etwas einzuwenden und wer meint, er könne als Prostituierte oder Bardame arbeiten, der soll es auch gerne tun. Denn schließlich werden diese Jobs auch in der Regel nicht schlecht bezahlt.
 
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@Barney
Ein Angebot an eine Friseurin als Bardame im Bordell zu arbeiten, kann durchaus über die Agentur für Arbeit verschickt worden sein. Ob dieses Angebot jedoch mit einer Rechtsfolgebelehrung verbunden war, in der Sanktionen angedroht wurden, sollte nicht einfach mit "ich glaube das" als wahr und richtig dargestellt werden.
Natürlich bin ich davon ausgegangen, dass man diesen Job ohne Rechtsfolgebelehrung nicht annehmen muss, aber gut dass du noch mal drauf hingewiesen hast. ;) Viele wissen es tatsächlich nicht.
 

Quirie

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rannseier meinte:
Och so schlimm ist das im Puff nu auch wieder nicht.
...........................
Umsonst gabs leider nix. ;-)
Ja was denn, Karl ???

Wirft die nächste Frage auf: Müßte eine Bezahlung der Hausmeisterpflichten in Naturalien auf das ALG II angerechnet werden? Pflicht zur Mitteilung an die Arge?
 
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Quirie meinte:
Wie sollte so ein Stellenangbot denn wohl aussehen, um zu vermeiden, dass da plötzlich eine etwas mollige Mittfünfzigerin wie ich dort auftaucht? In der Branche werden die Katzen nicht im Sack gekauft.
Hast du ne Ahnung, auch dafür gibt es eine Klientel. :hihi:
Im Übrigen, wenn es so wäre ...

Ich würde mich so zurecht machen, dass die froh wären, wenn ich wieder ginge. :p
 

Tomcraft-

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Sonntagsmaja meinte:
Es ist ja auch nichts anrüchiges dabei, als Verkäuferin in einer Metzgerei zu arbeiten. Aber einem Veganer kann man soetwas einfach nicht zumuten. Derjenige :kotz: dann wohlmöglich noch in die Auslagen :pfeiff:
Sowas sollte eigentlich selbstverständlich sein. Ist es aber nicht. Musste da was ähnliches erleben. Solte schon noch Grenzen geben.

Es finden sich sicherlich sowohl für Metzgerei, Sauna oder den Puff genügend Leute, die das freiwillig machen oder können. Und dann ist auch gegen die meisten Jobs kaum etwas einzuwenden und wer meint, er könne als Prostituierte oder Bardame arbeiten, der soll es auch gerne tun. Denn schließlich werden diese Jobs auch in der Regel nicht schlecht bezahlt.
Bekommt man als Raumpfleger in der Sauna mehr bezahlt? Ist das meistens nicht auf geringfügiger Basis. Habe da k. A.

lg
Tom
 
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Sonntagsmaja meinte:
Es finden sich sicherlich sowohl für Metzgerei, Sauna oder den Puff genügend Leute, die das freiwillig machen oder können. Und dann ist auch gegen die meisten Jobs kaum etwas einzuwenden und wer meint, er könne als Prostituierte oder Bardame arbeiten, der soll es auch gerne tun. Denn schließlich werden diese Jobs auch in der Regel nicht schlecht bezahlt.
So ist es: was der eine als Zumutung empfindet, ist für den anderen der Traumjob :)

Hab ich grad wieder in der Schule meiner Tochter beim Praktikum gesehen: das was sie gern tun wollte, wollte sonst niemand. ihr Glück!

Sie hat sich therapeutisches Reiten ausgesucht: da wird sie aber auch Stall Misten müssen, Pferde putzen und mehr...

das hat die anderen abgeschreckt, zumal viele Angst vor Pferden haben.

Sie ist froh drüber, da0ß es sonst niemand machen wollte: so hat sie ihren "Traumjob".... muß keine Angst mehr haben, bei der Verlosung der Praktika mit zu vielen bewerber an etwas zu geraten, was nix für sie ist!

Gruß aus Ludwigsburg
 
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