Ein Beitrag zur rechtspolitischen Verfolgung in der BRD! (1 Betrachter)

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Obotrit

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Kritische Berichte zum Rechtsstaat sind eine Form des Widerstandsrechts nach Art. 20 GG Abs. 4. Sie müssen in Ermangelung anderer Möglichkeiten über das Internet verbreitet werden, so lange das noch möglich ist (bei www.recht.de - Forum Deutsches Recht wurde ich z.B. gesperrt).

Machtorgane der BRD ignorieren im großen Stil die in Art. 20 Abs. 1 bis 3 GG verankerte verfassungsrechtliche Ordnung, vgl. z.B. MEINE ARTIKEL « JUSTIZUNRECHT ,https://www.justizkacke.de/juristenzitate.htm, 05 und unzählige andere Seiten. Für bundesweites Aufsehen sorgte ein Leserbrief des ehemaligen Stuttgarter Landgerichtsrichters Frank Fahsel in der Süddeutschen Zeitung. Darin kritisierte Fahsel “ebenso unglaubliche wie unzählige, vom System organisierte Rechtsbrüche und Rechtsbeugungen”. Zahlreiche Richter und Staatsanwälte könne man “schlicht kriminell” nennen, so Fahsel (vgl. u.a. www.derrechtsstaat.de ). Staranwalt Bossi hätte von Richterkumpanei gesprochen (vgl. u.a. Der-Stammtisch | Richter-, Staatsanwalt-, Datenbank ).

Dies deckt sich mit meinen Erfahrungen. Das Rechtsstaatsversprechen des Grundgesetzes entpuppt sich als leere Hülle, die mit der gelebten Rechtsstaatlichkeit nicht einhergeht. Gleiches galt übrigens für die Verfassung der DDR, allerdings mit dem Unterschied, dass man das dort nicht straffrei äußern durfte. Hier darf man das überwiegend noch.

Hier eine Zusammenfassung einiger Erfahrungen aus meiner Sicht:

Wenn Rechtssuchende gegen Rechtsbrecher Prozesskostenhilfe beantragen oder Klagen einlegen, machen Richter (und auch Rechtsanwälte) meist absichtlich oder nicht absichtlich Fehler, die der fleißige Rechtssuchende durch intensive Internetrecherchen finden kann. Anwälte legen bei Kritiken das Mandat einfach nieder. Richter rächen sich mit anderen Mitteln.
Von Richtern werden Sachvorträge durch Rechtssuchende mit Zitierung der im Internet veröffentlichten und vom Willen des Richters abweichenden Rechtsprechung regelmäßig unter Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 103 Abs. 1 GG) überhört. Eine Gleichheit vor Gesetz wird damit entgegen Art. 3 Abs. 1 GG nicht gewährt und Rechtsbeschwerden werden unter Entziehung des gesetzlichen Richters (Art. 101 GG) nicht zugelassen.
Petitionen sowie Verfassungsbeschwerden sind auch zwecklos. Petitionen werden z.B. mit dem Hinweis auf die richterliche Unabhängigkeit, auf tadelloses richterliches Verhalten und auf Einzelfälle abgewimmelt. Der Rechtsbehelf, auf den die Staatsorgane so stolz sind, die Verfassungsbeschwerde, ist in der Realität ein Verfahren voller Stolpersteine, so die Verfassungsrichterin Lübbe-Wolff. Kaum mehr als ein Prozent der Beschwerden sind erfolgreich. Ist der Kläger nicht anwaltlich vertreten, ist die Erfolgsquote im Bereich von 0,2 bis 0,3 %. Selbst der Experte Zuck, und er ist einer führenden in Deutschland, vermag den Erfolg einer Beschwerde nicht zu prognostizieren (vgl. z.B. Prozeßmanagment: Wer koordiniert die Prozeßverantwortlichen? ). Um ein rechtliches Gehör vor dem Bayer. Verfassungsgerichtshof zu erhalten, soll ich für das suggerierte kostenlose Verfahren 1000 Euro zahlen.
Die Anhörungsrüge (§ 321a ZPO) ist wegen der in der Regel fehlenden Bereitschaft von Richtern, Fehler einzugestehen und zu beheben, als Abwehrmaßnahme untauglich. Bleibt es wegen fehlerhafter Zurückweisung der Rüge bei dem Verstoß gegen Art. 103 Abs. 1 GG, dann gibt es dagegen nur die Verfassungsbeschwerde, weil der Beschluss unanfechtbar ist (§ 321a Abs. 4 S.4 ZPO) Diese ist mit einer Erfolgsquote von 2,5 % (Anmerkung: nach wenigen Jahren bereits 0,2- 0,3%- s. oben) so gut wie aussichtslos. Die naheliegende Lösung, solche Beschlüsse höherinstanzlich überprüfen zu lassen, (siehe Gravenhorst MDR 2003, 888) hat der Gesetzgeber vermieden, um den dann zu erwartenden Beschwerdeverfahren vorzubeugen.... Der psychologische Abwehrmechanismus insbesondere der Justiz funktioniert perfekt (siehe dazu Schneider AnwBl. 2004.333), alles läuft darauf hinaus, die Unantastbarkeit richterlichen Verhaltens zu stärken und den Staat von dem Einstehen für ihm zuzurechnendes Unrecht freizustellen. Die einzigen Juristen, die sanktionslos die Gesetze verletzen dürfen, sind die Richter! Wenn aber die Rechtsunterworfenen richterliche Fehlurteile und richterliche Pflichtverletzungen ersatzlos tragen müssen, dann sind die Kriterien eines Rechtsstaates nicht mehr erfüllt. Und so bleibt am Ende die Erkenntnis: Ein Rechtsstaat, wie er den Verfassern des Grundgesetzes vorgeschwebt hat, den haben wir nicht, und wir entfernen uns ständig weiter von diesem Ideal (vgl. Justiz Detailansicht - Humanistische Union Marburg - Detailansicht ).

Rechtsbrecher vom kleinen Gauner bis zum Rechtsbeuger von Amts wegen bekommen mit Unterstützung des Gesetzgebers die Bestätigung, dass sie „die Guten“ sind und der Geschädigte erfährt, dass der Rechtsstaat von den Herrschenden nur auf dem Papier bzw. im Internet suggeriert wird und er büßen muss, wenn er den Herrschenden nicht blind vertraut. Der Gesetzgeber will das offenbar so haben. Beschwerdeverfahren sollen- wie vorstehend erwähnt- verhindert werden.
Das scheinheilige Treiben ist mit dem Rechtsstaatsprinzip aus Artikel 20 GG nicht zu vereinbaren. Es widerspricht auch dem Erfordernis der Messbarkeit und Durchschaubarkeit staatlichen Handelns.
Dass abgewiesene Rechtsmittel vor Gericht und Behörden kostenpflichtig sind, ist für die Herrschenden eine feine Sache, denn, da bekanntlich niemand gern kritisiert wird, können die Herrschenden damit eine eigene Genugtuung durch Bestrafung ihrer Kritiker erreichen. Den Betrügern und anderen Rechtsbrechern sowie deren Anwälten wird mit der Bestrafung der Geschädigten durch die Richter auch ein großer Gefallen getan und die Staatskasse wird mit dem Abkassieren der Geschädigten auch gut bedient. Es sind somit alle mit dem „Rechtsstaat“ zufrieden- außer dem einzelnen Geschädigten, der von allen Seiten betrogen wurde. Wichtig ist, was die Mehrheit will und die Mehrheit ist nicht etwa der einzelne betrogene Bürger, sondern der Machtapparat.

Es gibt eine Tendenz, feste Gruppen zu bilden und aggressiv auf Eindringlinge zu reagieren, behauptet die Verhaltensforschung.

Nach Neumann (1979:98), beispielsweise, “wurde herausgestellt, dass bei vielen wehrhaften Tierarten Gruppenaggressivität vorkommt. Auch beim Menschen dürfte es eine angeborene Disposition zu solcher Gruppenaggressivität geben. Diese ist genetisch vorprogrammiert und nicht erlernt. Als auslösender Reiz zu dieser Form der Aggressivität dient die vermutete Bedrohung der Gruppe.”...Wie viele sozial lebende Tiere erwarten auch wir Menschen vom Artgenossen gruppenkonformes Verhalten und neigen dazu, aggressiv auf jene zu reagieren, die aus der Norm ausbrechen. Die Aggression äußert sich zumeist in sozialer Isolierung und im Vorurteil diesen Menschen gegenüber” (Neumann 1980; auch1979). (vgl. https://users.auth.gr/gtsiakal/AcrobatArxeia/Tsiakalos_Xenophobie.pdf ).

Weitere Ergebnisse aus der Verhaltensforschung zum Thema „Hierarchitis und Wasserkopfbildung“ bestätigen z.B., dass sich Führungskräfte mit getreuen Gefährten umgeben und ihre Kritiker ächten (vgl. Prozeßmanagment: Wer koordiniert die Prozeßverantwortlichen? ).
Der Machtmissbrauch in der DDR mit gruppenkonformem Verhalten war demnach auch genetisch vorprogrammiert.

Verhaltensweisen wie Untertanenfeindlichkeit, Beamtenpatronage und Richterkumpanei sind auch eine Art der Fremdenfeindlichkeit. Sicher wird jeder schon gemerkt haben, dass sich die Herrschenden meist feindlich gegenüber dem einfachen Volk verhalten. Über Richterkumpanei gibt es auch Bücher, z.B. Buchtipp und Halbgötter in Schwarz. Deutschlands Justiz am Pranger: Amazon.de: Rolf Bossi: Bücher .

Wir müssen wie in der ehemaligen DDR nach einer falschen Weltanschauung leben, die Herrschaftsansprüche rechtfertigt und u.a. davon ausgeht, dass es keine vorprogrammierten, angeborenen Verhaltensweisen gibt und die Herrschenden auf die im Grundgesetz und im Rechtswesen niedergeschrieben Versprechungen programmiert sind. Wer das nicht so akzeptieren will, wird mit Ausgrenzung, mit Rechtsmittel- und Gerichtsgebühren usw., nach Internetrecherchen auch mit Haft bestraft, gewissermaßen politisch verfolgt.

Mein Vorschlag:

Da es offenbar schmerzhaft ist und nicht geht, dass Richter, Behördenangestellte und andere Entscheidungsträger ihr gruppenkonformes Verhalten aufgeben und Fehler einräumen, sollten die Entscheidungsträger bei Rechtsmitteln eine Belohnung, eine Art Schmerzensgeld bekommen, wenn sie eigene Fehler oder Fehler ihrer Kumpane zugeben. Das Schmerzensgeld ist auch gerechtfertigt, weil Abweichler bekanntlich schikaniert werden. Die derzeitige Möglichkeit der Entscheidungsträger, gegen Kritiker ihrer Fehlhandlungen Strafgebühren auferlegen zu dürfen oder (wie bei den Verfassungsgerichten der Länder, beim Bundesverfassungsgericht und beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte) die Beschwerden dem Altpapier zuzuführen, erscheint zwar für einen Unrechtsstaat aber nicht für einen Rechtsstaat zweckmäßig.
 

Alter Sack

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Dein Vorschlag wird kaum jemanden interessieren!

Weil, die meisten Menschen keinen Durchblick haben wie das Regime in Wahrheit funktioniert.
Die Aufklärung von Lügen und Täuschungen geht nur durch Informations- und Meinungsfreiheit.
Aber selbst die Informations- und Meinungsfreiheit wird von vielen Seiten unterdrückt, dafür gibt es vielfältige Gründe wie z.B. die Angst.


So sieht es leider aus! :icon_pause:
 

saida25

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Kritische Berichte zum Rechtsstaat sind eine Form des Widerstandsrechts nach Art. 20 GG Abs. 4. Sie müssen in Ermangelung anderer Möglichkeiten über das Internet verbreitet werden, so lange das noch möglich ist (bei www.recht.de - Forum Deutsches Recht wurde ich z.B. gesperrt).

Machtorgane der BRD ignorieren im großen Stil die in Art. 20 Abs. 1 bis 3 GG verankerte verfassungsrechtliche Ordnung, vgl. z.B. MEINE ARTIKEL « JUSTIZUNRECHT ,https://www.justizkacke.de/juristenzitate.htm, 05 und unzählige andere Seiten. Für bundesweites Aufsehen sorgte ein Leserbrief des ehemaligen Stuttgarter Landgerichtsrichters Frank Fahsel in der Süddeutschen Zeitung. Darin kritisierte Fahsel “ebenso unglaubliche wie unzählige, vom System organisierte Rechtsbrüche und Rechtsbeugungen”. Zahlreiche Richter und Staatsanwälte könne man “schlicht kriminell” nennen, so Fahsel (vgl. u.a. www.derrechtsstaat.de ). Staranwalt Bossi hätte von Richterkumpanei gesprochen (vgl. u.a. Der-Stammtisch | Richter-, Staatsanwalt-, Datenbank ).

Dies deckt sich mit meinen Erfahrungen. Das Rechtsstaatsversprechen des Grundgesetzes entpuppt sich als leere Hülle, die mit der gelebten Rechtsstaatlichkeit nicht einhergeht. Gleiches galt übrigens für die Verfassung der DDR, allerdings mit dem Unterschied, dass man das dort nicht straffrei äußern durfte. Hier darf man das überwiegend noch.

Hier eine Zusammenfassung einiger Erfahrungen aus meiner Sicht:

Wenn Rechtssuchende gegen Rechtsbrecher Prozesskostenhilfe beantragen oder Klagen einlegen, machen Richter (und auch Rechtsanwälte) meist absichtlich oder nicht absichtlich Fehler, die der fleißige Rechtssuchende durch intensive Internetrecherchen finden kann. Anwälte legen bei Kritiken das Mandat einfach nieder. Richter rächen sich mit anderen Mitteln.
Von Richtern werden Sachvorträge durch Rechtssuchende mit Zitierung der im Internet veröffentlichten und vom Willen des Richters abweichenden Rechtsprechung regelmäßig unter Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 103 Abs. 1 GG) überhört. Eine Gleichheit vor Gesetz wird damit entgegen Art. 3 Abs. 1 GG nicht gewährt und Rechtsbeschwerden werden unter Entziehung des gesetzlichen Richters (Art. 101 GG) nicht zugelassen.
Petitionen sowie Verfassungsbeschwerden sind auch zwecklos. Petitionen werden z.B. mit dem Hinweis auf die richterliche Unabhängigkeit, auf tadelloses richterliches Verhalten und auf Einzelfälle abgewimmelt. Der Rechtsbehelf, auf den die Staatsorgane so stolz sind, die Verfassungsbeschwerde, ist in der Realität ein Verfahren voller Stolpersteine, so die Verfassungsrichterin Lübbe-Wolff. Kaum mehr als ein Prozent der Beschwerden sind erfolgreich. Ist der Kläger nicht anwaltlich vertreten, ist die Erfolgsquote im Bereich von 0,2 bis 0,3 %. Selbst der Experte Zuck, und er ist einer führenden in Deutschland, vermag den Erfolg einer Beschwerde nicht zu prognostizieren (vgl. z.B. Prozeßmanagment: Wer koordiniert die Prozeßverantwortlichen? ). Um ein rechtliches Gehör vor dem Bayer. Verfassungsgerichtshof zu erhalten, soll ich für das suggerierte kostenlose Verfahren 1000 Euro zahlen.
Die Anhörungsrüge (§ 321a ZPO) ist wegen der in der Regel fehlenden Bereitschaft von Richtern, Fehler einzugestehen und zu beheben, als Abwehrmaßnahme untauglich. Bleibt es wegen fehlerhafter Zurückweisung der Rüge bei dem Verstoß gegen Art. 103 Abs. 1 GG, dann gibt es dagegen nur die Verfassungsbeschwerde, weil der Beschluss unanfechtbar ist (§ 321a Abs. 4 S.4 ZPO) Diese ist mit einer Erfolgsquote von 2,5 % (Anmerkung: nach wenigen Jahren bereits 0,2- 0,3%- s. oben) so gut wie aussichtslos. Die naheliegende Lösung, solche Beschlüsse höherinstanzlich überprüfen zu lassen, (siehe Gravenhorst MDR 2003, 888) hat der Gesetzgeber vermieden, um den dann zu erwartenden Beschwerdeverfahren vorzubeugen.... Der psychologische Abwehrmechanismus insbesondere der Justiz funktioniert perfekt (siehe dazu Schneider AnwBl. 2004.333), alles läuft darauf hinaus, die Unantastbarkeit richterlichen Verhaltens zu stärken und den Staat von dem Einstehen für ihm zuzurechnendes Unrecht freizustellen. Die einzigen Juristen, die sanktionslos die Gesetze verletzen dürfen, sind die Richter! Wenn aber die Rechtsunterworfenen richterliche Fehlurteile und richterliche Pflichtverletzungen ersatzlos tragen müssen, dann sind die Kriterien eines Rechtsstaates nicht mehr erfüllt. Und so bleibt am Ende die Erkenntnis: Ein Rechtsstaat, wie er den Verfassern des Grundgesetzes vorgeschwebt hat, den haben wir nicht, und wir entfernen uns ständig weiter von diesem Ideal (vgl. Justiz Detailansicht - Humanistische Union Marburg - Detailansicht ).

Rechtsbrecher vom kleinen Gauner bis zum Rechtsbeuger von Amts wegen bekommen mit Unterstützung des Gesetzgebers die Bestätigung, dass sie „die Guten“ sind und der Geschädigte erfährt, dass der Rechtsstaat von den Herrschenden nur auf dem Papier bzw. im Internet suggeriert wird und er büßen muss, wenn er den Herrschenden nicht blind vertraut. Der Gesetzgeber will das offenbar so haben. Beschwerdeverfahren sollen- wie vorstehend erwähnt- verhindert werden.
Das scheinheilige Treiben ist mit dem Rechtsstaatsprinzip aus Artikel 20 GG nicht zu vereinbaren. Es widerspricht auch dem Erfordernis der Messbarkeit und Durchschaubarkeit staatlichen Handelns.
Dass abgewiesene Rechtsmittel vor Gericht und Behörden kostenpflichtig sind, ist für die Herrschenden eine feine Sache, denn, da bekanntlich niemand gern kritisiert wird, können die Herrschenden damit eine eigene Genugtuung durch Bestrafung ihrer Kritiker erreichen. Den Betrügern und anderen Rechtsbrechern sowie deren Anwälten wird mit der Bestrafung der Geschädigten durch die Richter auch ein großer Gefallen getan und die Staatskasse wird mit dem Abkassieren der Geschädigten auch gut bedient. Es sind somit alle mit dem „Rechtsstaat“ zufrieden- außer dem einzelnen Geschädigten, der von allen Seiten betrogen wurde. Wichtig ist, was die Mehrheit will und die Mehrheit ist nicht etwa der einzelne betrogene Bürger, sondern der Machtapparat.

Es gibt eine Tendenz, feste Gruppen zu bilden und aggressiv auf Eindringlinge zu reagieren, behauptet die Verhaltensforschung.

Nach Neumann (1979:98), beispielsweise, “wurde herausgestellt, dass bei vielen wehrhaften Tierarten Gruppenaggressivität vorkommt. Auch beim Menschen dürfte es eine angeborene Disposition zu solcher Gruppenaggressivität geben. Diese ist genetisch vorprogrammiert und nicht erlernt. Als auslösender Reiz zu dieser Form der Aggressivität dient die vermutete Bedrohung der Gruppe.”...Wie viele sozial lebende Tiere erwarten auch wir Menschen vom Artgenossen gruppenkonformes Verhalten und neigen dazu, aggressiv auf jene zu reagieren, die aus der Norm ausbrechen. Die Aggression äußert sich zumeist in sozialer Isolierung und im Vorurteil diesen Menschen gegenüber” (Neumann 1980; auch1979). (vgl. https://users.auth.gr/gtsiakal/AcrobatArxeia/Tsiakalos_Xenophobie.pdf ).

Weitere Ergebnisse aus der Verhaltensforschung zum Thema „Hierarchitis und Wasserkopfbildung“ bestätigen z.B., dass sich Führungskräfte mit getreuen Gefährten umgeben und ihre Kritiker ächten (vgl. Prozeßmanagment: Wer koordiniert die Prozeßverantwortlichen? ).
Der Machtmissbrauch in der DDR mit gruppenkonformem Verhalten war demnach auch genetisch vorprogrammiert.

Verhaltensweisen wie Untertanenfeindlichkeit, Beamtenpatronage und Richterkumpanei sind auch eine Art der Fremdenfeindlichkeit. Sicher wird jeder schon gemerkt haben, dass sich die Herrschenden meist feindlich gegenüber dem einfachen Volk verhalten. Über Richterkumpanei gibt es auch Bücher, z.B. Buchtipp und Halbgötter in Schwarz. Deutschlands Justiz am Pranger: Amazon.de: Rolf Bossi: Bücher .

Wir müssen wie in der ehemaligen DDR nach einer falschen Weltanschauung leben, die Herrschaftsansprüche rechtfertigt und u.a. davon ausgeht, dass es keine vorprogrammierten, angeborenen Verhaltensweisen gibt und die Herrschenden auf die im Grundgesetz und im Rechtswesen niedergeschrieben Versprechungen programmiert sind. Wer das nicht so akzeptieren will, wird mit Ausgrenzung, mit Rechtsmittel- und Gerichtsgebühren usw., nach Internetrecherchen auch mit Haft bestraft, gewissermaßen politisch verfolgt.

Mein Vorschlag:

Da es offenbar schmerzhaft ist und nicht geht, dass Richter, Behördenangestellte und andere Entscheidungsträger ihr gruppenkonformes Verhalten aufgeben und Fehler einräumen, sollten die Entscheidungsträger bei Rechtsmitteln eine Belohnung, eine Art Schmerzensgeld bekommen, wenn sie eigene Fehler oder Fehler ihrer Kumpane zugeben. Das Schmerzensgeld ist auch gerechtfertigt, weil Abweichler bekanntlich schikaniert werden. Die derzeitige Möglichkeit der Entscheidungsträger, gegen Kritiker ihrer Fehlhandlungen Strafgebühren auferlegen zu dürfen oder (wie bei den Verfassungsgerichten der Länder, beim Bundesverfassungsgericht und beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte) die Beschwerden dem Altpapier zuzuführen, erscheint zwar für einen Unrechtsstaat aber nicht für einen Rechtsstaat zweckmäßig.
z.B. Buchtipp und Halbgötter in Schwarz. Deutschlands Justiz am
Pranger: Amazon.de: Rolf Bossi: Bücher .


:icon_evil:
Bitte nicht bei Amazon bestellen!!! Danke.
 
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xyz345

Gast
:confused: Häh? Und warum nicht? Sorry, bin etwas begriffsstutzig. Ist aber angeboren, deshalb sorry.
 

ZynHH

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Man bestellt nicht im Internet, das fördert prekäre Arbeitsplätze.
 

saida25

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:confused: Häh? Und warum nicht? Sorry, bin etwas begriffsstutzig. Ist aber angeboren, deshalb sorry.

...............und macht kleine, selbstständige Unternehmen kaputt.

Nicht nur die kleinen Einzelhändler betrifft oder traf es. Unser Kaufhof ist auch weg.
Das war noch das einzige Kaufhaus hier in unserer Innenstadt, wo alles unter einem Dach war.
Ideal auch für die Älteren, die gerade mal ihren Arztbesuch etc. hinter sich hatten, um dort zu stöbern.
(Der Kaufhof lag zentral und war sehr gut zu Fuß erreichbar).

Nicht umsonst stehen so viele Ladenlokale leer. Und es werden immer mehr.
Online zu bestellen ist ja heute der Trend. Aber bitte nicht bei
Amazon. Sehr, sehr viele bestellen seit Jahren bei Amazon und wissen gar nicht,
wie übel die dortigen Arbeitsbedingungen sind.

Die Leute werden krank und Versprechungen auf Übernahme in
ein festes Arbeitsverhältnis???
Lies mal die Threads hier, wenn es um Amazon geht.

Die Arbeiter werden dort wirklich ausgenutzt. Nicht nur das!
 
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xyz345

Gast
Okay.
Ist ja eh egal, bin Hartzie und damit außerhalb dieser Gesellschaft. :icon_cry:
Nix Kohle, nix einkaufen, nix Weihnachten....

:icon_mrgreen: Hat schon wer sein Weihnachtsgeld erhalten?

Kleiner Scherz am Abend. Haha....

Frage zu den Gebraucht-Büchern von Bossi:
Habt ihr ne Ahnung, wo man die beziehen könnte, wenn schon nicht als gebraucht bei Amazon?
Buch.de oder so? Gebrauchte?
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
Okay.
Frage zu den Gebraucht-Büchern von Bossi:
Habt ihr ne Ahnung, wo man die beziehen könnte, wenn schon nicht als gebraucht bei Amazon?
Buch.de oder so? Gebrauchte?
Evtl.: ZVAB - Zentrales Verzeichnis Antiquarischer Bücher (antiquarische und vergriffene Bücher online bestellen)

Oder Du googelst mal "Antiquariat + Name des Buches", dann müsstest Du eigentlich ebenfalls fündig werden.

Und die Gebraucht-Verkäufer im Amazon-Marketplace sind meist auch nur arme Schlucker, denen kann man auch mal nen Auftrag zukommen lassen (allerdings vorher die Bewertungen checken, vor allem die Kommentare - es gibt solche Verkäufer und solche).
 

saida25

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Okay.
Ist ja eh egal, bin Hartzie und damit außerhalb dieser Gesellschaft. :icon_cry:
Nix Kohle, nix einkaufen, nix Weihnachten....

:icon_mrgreen: Hat schon wer sein Weihnachtsgeld erhalten?

Kleiner Scherz am Abend. Haha....

Frage zu den Gebraucht-Büchern von Bossi:
Habt ihr ne Ahnung, wo man die beziehen könnte, wenn schon nicht als gebraucht bei Amazon?
Buch.de oder so? Gebrauchte?
Sei nicht traurig, Kopf hoch. Geht weiter der Spuk. :icon_party:
 

Werkler

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An xyz345 und alle anderen: Natürlich nicht Amazon (eure Warnungen sind ja jetzt bestätigt). Warum nicht in "die Bucht" - Ibäh - gucken? Und warum nicht einfach in die örtliche Bücherei gehen, sich umschauen und auch mal einen Buchtitel nachfragen? Es ist oft so, daß die Bücherei dies dann bei Neubestellungen berücksichtigt, zumal solche Titel wohl mehr für das Allgemeininteresse sind als zu irgendeiner "Fachproblematik rotpfotiger Tüpfelkäfer" oder so..
Da sind wir wieder beim Thema. Wichtig ist die Weiterverbreitung, das Netzwerken. Je mehr Leute sich interessieren und Gedanken machen desto besser für alle. Immerhin haben wir hierzulande mit dem Grundgesetz wohl eines der besten Regelwerke weltweit. Aber man muß es pflegen und erhalten. Ungarn (heute in den Nachrichten) sei uns eine Warnung. Also nutzt es.
 
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