Ein Aufruf, wählen zu gehen! (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Shazi

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Das könnte jetzt ein sehr langer Beitrag werden, aber er ist meiner Meinung nach nötig und wenn ihn jemand liest und seine Konsequenzen daraus zieht, hat er seinen Zweck erfüllt.

Nach der Entscheidung für den Brexit und mit der Wahl Trumps kommen schwere Zeiten auf Europa und auf Deutschland zu und es wird umso entscheidender wählen zu gehen.
Ja, ich weiß, wählen bringt nichts und Politiker lügen und, an dieser Stelle bitte dringend innehalten.
Wir befinden uns hier in einem Teufelskreis. Dieser Teufelskreis besteht aus folgenden Bausteinen und diesen Teufelskreis müssen wir durchbrechen.

Wählen bringt ja doch nichts. Die versprechen vor den Wahlen immer alles und halten nichts.

Das ist zum Teil leider richtig und ich erkläre kurz wieso. Als HartzIV Empfänger (oder Frührenter aufgrund HartzIV) ist man für große Volksparteien uninteressant - Ausnahme "Die Linke".
CDU/CSU/SPD/FDP/Grüne interessieren sich nicht für Arbeitslose, Geringverdiener oder Minijobber. Das ist die traurige Wahrheit und hängt eben mit der Tatsache des "Nicht-Wählens" zusammen. Ein Großteil aller Hartz IV Empfänger, Geringverdiener, Minijobber und sozialbedingt Frührentner geht eben nicht wählen.
Wer nicht wählen geht, ruft keinerlei Interesse bei den Parteien hervor. Nur Wähler werden hofiert. Niemand macht Politik für Nicht-Wähler.

Was daraus also folgt ist: Wenn ich nicht wählen gehe, weil ich glaube das Wahlen nichts bringen, hört die Politik auf meine Interessen zu vertreten und macht tatsächlich keine Politik mehr für mich.

Der einzige Weg aus diesem Dilemma ist dann doch "Wählen zu gehen". Sobald die Politik merkt, dass dort 4-5 Millionen Wähler zu holen sind, wird sich die Politik schon aus Selbsterhaltungstrieb darum bemühen diese Wählerstimmen zu kriegen.
Bei den Rentnern funktioniert das seit Jahrzehnten so. Ist mal jemandem aufgefallen wieviele Wahlgeschenke an Rentner verteilt werden, auch wenn man es sich eigentlich nicht leisten will? Das liegt in der Tatsache begründet, dass ein Großteil der Rentner immer wählen geht und meistens immer die Parteien, die sie bereits vorher gewählt haben. Und entsprechend werden sie hofiert.

Daher mein Aufruf.

Wenn eine Wahl ansteht, nutzt diese Wahl. Sucht euch eine Partei von der ihr glaubt, dass sie eure Interessen vertritt.
Wenn ihr keine passende Partei findet, gebt eure Stimme einer Partei, die viele eurer Interessen vertritt, wenn auch nicht alle.
Wenn ihr auch hier keine passende Partei findet, gebt eure Stimme einer Partei, die Stimmen brauchen kann. Zum Beispiel einer Tierschutzpartei, einer Umweltpartei oder "die Partei".

Es ist kein großer Aufwand zur Wahl zu gehen. Macht das ganze notfalls per Briefwahl, dann müsst ihr nicht mal Sonntags in Wahllokal gehen, sondern macht das bequem von zuhause aus.

Gerade in der jetzigen Zeit mit steigender Unsicherheit durch den Aufstieg national-liberaler Parteien in Europa (AfD, Front Nationale, Ukip usw) ist es entscheidend zu wählen.
Demokratie ist keine garantierte Staatsform. Demokratie muss man durch Wahlen erhalten und Demokratie kann von einem auf den anderen Tag durch eine Wahl beendet werden.

Darum: Wählt! Wählt für eure eigenen Bedürfnisse und die eurer Kinder.
 

flandry

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AW: Politik für alle

Dem Appell schließe ich mich an.

So richtig glücklich bin ich mit keiner der Parteien.
Aber so kann ich wenigsten "das kleinere Übel" wählen.
Auch wenn es wohl nicht wahlentscheidend ist: Aber so habe ich wenigstens ein ruhiges Gewissen.
 

Shazi

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AW: Politik für alle

Ich bin nicht mal mit meiner Partei zu 100% übereinstimmend. Aber da Sozialpolitik in meiner persönlichen Gewichtung sehr weit oben steht, gibt es keinerlei Alternativen. Da muss man eben in den sauren Apfel beißen.
 
E

ExitUser

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AW: Politik für alle

Nachdem ich jahrelang den Parteien einen Vertrauensvorschuss gegeben habe, erwarte ich nun eine Vorleistung von den Parteien, bevor ich sie wähle. Ob ich solange gar nicht wähle oder eine Kleinpartei, das muss ich mir noch überlegen. Einen wirklich Unterschied sehe ich da nicht.

Konkrekt möchte ich das an meiner persönlichen Lebenssituation festmachen. Sobald ich eine wesentliche Besserung der Rahmenbedingungen feststelle, werde ich schauen, welcher Partei das zu verdanken ist.
 

Kampfmops

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AW: Politik für alle

Kann ich nur unterschreiben.

Wichtig ist, das wir wählen. Klar, wir Arbeitslos, Minijobber, Geringverdiener und Rentner sind für die großen Parteien unwichtig, aber wir sind viele. Es würde sicher viele Prozentpunkte für Parteien, die sich Sozial Arrangieren ausmachen, wenn wir "die Unterschicht" wählen gehen.

Und zugleich wirds weniger für die "Bonzenunterstützer" :p
 

Kampfmops

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AW: Aufruf zum Wählen-gehen!

Klar, WAS wir wählen, ist auch Wichtig und AFD muss nun wirklich nicht sein :icon_evil:

So wirklich verstehe ich den "AFD-Hype" eh nicht. Die Flüchtlinge können uns ja keine Jobs weg nehmen, die nicht da sind, sondern werden eher auch "Opfer" des ZAF-Systems.
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
AW: Aufruf zum Wählen-gehen!

Das bekommste nicht in die Gehirne, das man uns nix wegnehmen kann, da eben nix vorhanden ist.
Was nicht vorhanden ist(Arbeit, Wohnung usw.), können uns andere nicht wegnehmen.

Das uns das was kostet, ist klar. Da sollte man aber die Profiteure zur Kasse bitten, die diese Massenwanderungen ausgelöst haben.
 

flandry

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AW: Aufruf, wählen zu gehen!

Wie Brexit und Trump zeigen kann bei Wahlen auch etwas herauskommen, was die Mehrheit hinter natürlich nicht gewollt hat.
Deshalb: zuerst fragen, dann denken, dann wählen.
Beispiele, wo das angebracht ist:
Windmühlen für Strom: Ja bitte, aber nicht vor meiner Haustür. Langsam kommen sogar von Umweltverbänden Meldungen, dass die z. B. Vögel töten, laut sind und anderes. Neuerdings werden die gleichen Leute auch gegenüber Holzheizungen kritisch.
Flüchtlinge kosten soviel Geld: Ich habe letztens in der Pommesbude auf die Schnelle vorgerechnet, dass mindestens 85 % im nächsten oder übernächsten Monat wieder über Steuern und Sozialabgaben in die öffentlichen Kassen zurückkommen.
Angela hätte sofort die Grenzen für Flüchtlinge dichtmachen sollen: Klar, dann wären SPD, Linke, Grüne und andere Parteien, Amnesty, ATTAC und viele, viele andere sofort über sie als unmenschlich, unsozial und was weiß ich hergefallen.

Wer noch mehr Beispiele haben möchte: einfach fragen.
Übrigens: hinterher ist man immer schlauer.
 
E

ExitUser

Gast
AW: Aufruf zum Wählen-gehen!

So wirklich verstehe ich den "AFD-Hype" eh nicht. Die Flüchtlinge können uns ja keine Jobs weg nehmen, die nicht da sind, sondern werden eher auch "Opfer" des ZAF-Systems.
Das sehen die Menschen schon differenzierter. Wo ich vom Ruhrgebiet sprach: Es gibt hier Parallelgesellschaften und die Integration wird sehr schwierig, wenn man Flüchtlinge überwiegend dort ansiedelt.
Dort stehen die Wohnungen leer und es ist mit weniger Gegenwehr der etablierten Bevölkerung zu rechnen.

Was sollen die Menschen noch tun, wenn sie sehen, dass ganze Straßenzüge vermüllen und verkommen und die Politik sich einen Dreck darum schert?

Und natürlich ist es auch eine einfache Rechnung, dass ein größeres Angebot an Arbeitskräften weiter Druck auf den Arbeitsmarkt ausüben wird. Wir haben in Duisburg das Verhältnis von 35 Bewerbern zu einer Stelle im Bereich unqualifizierter Beschäftigung.

Das sehen die Menschen schon und viele werden sich nun rächen, ob wir das für richtig halten oder nicht. Der afd kann nur durch Lösung struktureller Probleme etwas entgegengesetzt werden, aber wie es aussieht, wird man eher mit ihr koalieren, als die Verhältnisse in Frage zu stellen.
 

Etrax

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Ja, zur Wahl gehen ist inzwischen wichtiger als je zuvor. Leider sind die Übereinstimmungen mit Parteien immer sehr gering. Mehr als das "kleinste" Übel wird es wohl dieses Jahr auch nicht.
 

doppelhexe

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... Als HartzIV Empfänger (oder Frührenter aufgrund HartzIV) ist man für große Volksparteien uninteressant - Ausnahme "Die Linke".
CDU/CSU/SPD/FDP/Grüne interessieren sich nicht für Arbeitslose, Geringverdiener oder Minijobber. Das ist die traurige Wahrheit und hängt eben mit der Tatsache des "Nicht-Wählens" zusammen. Ein Großteil aller Hartz IV Empfänger, Geringverdiener, Minijobber und sozialbedingt Frührentner geht eben nicht wählen.
aha, wo hast du die zahlen her? also wo kann ich nachlesen, das eben diese bevölkerungsgruppe nicht wählen geht?

Wer nicht wählen geht, ruft keinerlei Interesse bei den Parteien hervor. Nur Wähler werden hofiert. Niemand macht Politik für Nicht-Wähler.

Was daraus also folgt ist: Wenn ich nicht wählen gehe, weil ich glaube das Wahlen nichts bringen, hört die Politik auf meine Interessen zu vertreten und macht tatsächlich keine Politik mehr für mich.

Der einzige Weg aus diesem Dilemma ist dann doch "Wählen zu gehen". Sobald die Politik merkt, dass dort 4-5 Millionen Wähler zu holen sind, wird sich die Politik schon aus Selbsterhaltungstrieb darum bemühen diese Wählerstimmen zu kriegen.
auch hier wieder die frage, woher dann die hohe politik meint herauszulesen, das die nichtwähler plötzlich doch wählen und deshalb intressant werden?

Bei den Rentnern funktioniert das seit Jahrzehnten so. Ist mal jemandem aufgefallen wieviele Wahlgeschenke an Rentner verteilt werden, auch wenn man es sich eigentlich nicht leisten will? Das liegt in der Tatsache begründet, dass ein Großteil der Rentner immer wählen geht und meistens immer die Parteien, die sie bereits vorher gewählt haben. Und entsprechend werden sie hofiert.
und grade hier glaube zumindest ICH nicht mehr dran, die altersarmut wächst und wächst, immer mehr (neu-)rentner wenden sich (angeblich ... denn ich kann genausowenig zahlen vorweisen, wie du für oben) von der jahrzehntelangen politik ab, sie wurden jahrzehntelang betrogen, von wegen "die rente ist sicher" und nun stehen sie vor ihrem rentenbescheid oder auch nur renteninformation und fragen sich, wovon sie leben sollen...


Darum: Wählt! Wählt für eure eigenen Bedürfnisse und die eurer Kinder.
wird gemacht :peace:
 
E

ExitUser

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AW: Aufruf zum Wählen-gehen!

Klar, WAS wir wählen, ist auch Wichtig und AFD muss nun wirklich nicht sein :icon_evil:

So wirklich verstehe ich den "AFD-Hype" eh nicht. Die Flüchtlinge können uns ja keine Jobs weg nehmen, die nicht da sind, sondern werden eher auch "Opfer" des ZAF-Systems.
Das ist ja das Problem.
Die AfD Wähler sehen nur das Thema Flüchtlinge.
Alles andere aus deren Programm kennen die meisten gar nicht.
Wenn ich welche von den AfD Gestalten in Polit-Sendungen schwafeln höre, reden die auch nur über die Flüchtlinge. Verzeihung, hetzen nicht reden.

Liest man die dämlichen Kommentare der AfD-Wähler auf Fratzenbuch, da muss man echt an deren Verstand zweifeln.
Immer und ewig die gleichen Sprüche, wie die bekommen ja alles in den Hintern geschoben, oder die Anschuldigungen wie:Bahnhofsklatscher.
Ich kann so eine geballte Dummheit nicht mehr ertragen, und hätte deswegen schon fast vor Wut meinen PC zertrümmert.

Ok, vielleicht viel Off-Topic

Aber was ich eigentlich sagen will, die meisten Wähler lesen sich wohl kaum die ganzen Wahlprogramme der Parteien durch, sondern lassen sich lieber von den Versprechungen verführen.

Wählen ist aber wichtig. Deshalb sollte man auch mal etwas Interesse zeigen, und nicht einfach am Wahlsonntag auf dem Weg zum Brötchen holen mal schnell irgendwo ein Kreuzchen machen.
 

Gollum1964

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AW: Aufruf zum Wählen-gehen!

Die AfD Wähler sehen nur das Thema Flüchtlinge.
Alles andere aus deren Programm kennen die meisten gar nicht.
Wenn ich welche von den AfD Gestalten in Polit-Sendungen schwafeln höre, reden die auch nur über die Flüchtlinge. Verzeihung, hetzen nicht reden.
Hallo ExitUser,

ich habe mir das Wahlprogramm der AfD letzte Woche einmal reingezogen. In meinen Augen ähnelt es dem der FDP, jedoch mit nationalistischen Beigeschmack.
Wer als Arbeitsloser oder Niedriglöhner diese Partei wählt, ist einfach nur dumm.
 

DoppelPleite

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AFD Wahlprogramm

Mal eine Frage, wie ist dieser Inhalt des Wahlprogrammes der AFD zu verstehen:

10.4 Für mehr Gerechtigkeit beim Arbeitslosengeld

"Die AfD setzt sich für eine gestaffelte längere Bezugsdauer von Arbeitslosengeld
II in Abhängigkeit der Dauer der Vorbeschäftigung ein. Der
Selbstbehalt bei der Berechnung von Arbeitslosengeld II ist sanktionsfrei zu
erhöhen."

***********************************************************************************

Seite 31, Punkt 10.4 "Der Sozialstaat braucht Grenzen"
 

doppelhexe

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soll das hier nun wieder ein ANTI-AFD-tread werden? dann spar ich mir ab jetzt das tägliche reinschauen...
da diese partei für mich unwählbar ist brauch ich mir auch nicht reinziehen, was sie angeblich will/macht und was jeder für sich glaubt, aus dem programm rauszulesen...

mein X ist so gut wie zu 90% sicher platziert...

eine kurzgefasste darstellung der programme auch anderer parteien (vielleicht gibts ja den einen oder anderen, der spass drann hat/te und deshalb einen groben überblick hat) würde ich mir antun, mir ists echt zu mühselig, die alle in voller länge zu durchforsten...

aber nur dieses AFD-bushing ist mir echt zu blöde... genauso wie mir gespräche zu blöde sind, die ausser hartz4-bushing nichts auf der mütze haben... sorry...
 

ZynHH

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soll das hier nun wieder ein ANTI-AFD-tread werden?
Was soll man denn gross anderes schreiben, wenn es nichts positives gibt, sondern nur negatives? Deutscher Nationalismus hat noch nie etwas gutes hervorgebracht. Am besten wäre es, wenn Deutschland unter den Nachbarländern aufgeteilt würde. Hilft der ganzen Welt.

immer mehr (neu-)rentner
Sagt dir das Wort Vertrauensschutz etwas? Alle die den bekommen, Scheren sich einen Dreck um nachfolgende Generationen..
 

doppelhexe

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Was soll man denn gross anderes schreiben, wenn es nichts positives gibt, sondern nur negatives? ...
ich hab nur geschrieben, das ich dann raus bin ... nicht, das ihr nun mit eurem lieblingsthema aufhören sollt... mir ist das mittlerweile zu langweilig

und ich habe auch geschrieben, was mich statt NUR AFD-bashing intressieren würde... da gäbe es dann doch allerhand zu schreiben/lesen ... denke ich


Sagt dir das Wort Vertrauensschutz etwas? Alle die den bekommen, Scheren sich einen Dreck um nachfolgende Generationen..
... und viele, die jetzt demnächst rentner werden gucken blöde aus der wäsche, wenn sie ihren rentenbescheid kriegen und erfahren, das sie davon auch noch 80% versteuern dürfen... dann die lebenshaltungskosten und miete gegenüberstellen und merken, wie stark sie sich einschränken/verändern müssen ... viele sind bedient ...
und wie gesagt, zahlen hab ich auch keine, aber immer mal wieder in gesprächen die unzufriedenheit bemerkt...

wenn ich nur dran denke, wie sich die muddi um eine vernünftige antwort drückte, als eine "neu-rentnerin" sie fragte, was sie gegen die altersarmut tun will und ihr erklärte, das sie mit ihren 900€ rente nicht hinkommt... mehr als aufwertung der mütterrente und nicht-/teilanrechnung privater rentenvorsorge auf sozialleistungen fiel ihr nicht ein ... nur wann???

wenn sowas und diskussion über alle parteiprogramm hier stattfinden würde/könnte... wäre auch dieser tread intressant für mich.

und nein, es muss nicht alles nur für mich ... ihr dürft gern weiter in einer 1-komponentensuppe schwimmen... ich mag "gemüseeintopf quer durch den garten" lieber :icon_party:
 

ZynHH

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und viele, die jetzt demnächst rentner werden gucken
01.02.1961 ....das ist das Datum. Jeder der davor geboren wurde, geniesst den Vertrauensschutz und darf bei wahlen verhindern, das es andere auch im Lebensabend gut haben...
 

doppelhexe

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01.02.1961 ....das ist das Datum. Jeder der davor geboren wurde, geniesst den Vertrauensschutz und darf bei wahlen verhindern, das es andere auch im Lebensabend gut haben...
und das tun sie? diese rentner haben auch alle kinder und sehen genau, was passiert... und die denken alle nur an sich? ahja...
 
G

Gelöschtes Mitglied 54151

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AW: AFD Wahlprogramm

Mal eine Frage, wie ist dieser Inhalt des Wahlprogrammes der AFD zu verstehen:

10.4 Für mehr Gerechtigkeit beim Arbeitslosengeld

"Die AfD setzt sich für eine gestaffelte längere Bezugsdauer von Arbeitslosengeld
II in Abhängigkeit der Dauer der Vorbeschäftigung ein.
Übersetzt: Hartz IV soll es nach deren Willen nicht mehr nach Bedarf (so wie heute), sondern nur noch zeitlich begrenzt geben, danach darfst du dich unter eine Brücke (oder sonstwohin) legen und verrecken.
Vor einiger Zeit waren da mal 5 Jahre Sozialleistungsbezug pro Menschenleben im Gespräch. Ob diese Zahl noch aktuell ist kann ich dir aber nicht sagen.
 

Texter50

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Wer wählt kann eh nix ändern - das stimmt so nicht. :icon_stop:

Beim Brexit habn besonders die älteren Leuts mit abgestimmt, heute jammern die jungen Leuts, die nicht gewählt haben.
Tja, man hätte ja wählen gehen können, aber man war zu schlau dazu... :icon_lol:

Klar, der Anteil der Rentner war nie so groß wie heute und - die gehen meist auch noch zur Wahl. Das haben die so gelernt.
Deshalb bekommen die Rentner zumindest alle paar Jahre ein wenig Gehör und kleine Geschenke. :icon_eek:

Beim Wählen gilt wenigstens 1 Stimme / Kopf und nicht die Höhe des Kontos.
Wer sich da durch Sprüche: das nutzt ja eh nix abhalten lässt, der is auf den Trick der wenigen Stimmen mit dem vielen Geld reingefallen.

Da ich das nicht will, gehe ich seit ich darf zu jeder Wahl. :icon_knutsch:

Ach: das Parteiprogramm der Dummköpfe für Deutschland bitte ich hier nicht weiter auszubreiten.
Dazu haben die andere Wege...
Habt Dank für Euer Verständnis.
 

oeeo

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Ich glaube, für jeden, der das AfD-Programm mal genauer angesehen hat, müsste schnell klar sein, dass diese Partei selbst für Nazis unwählbar ist. Keine der anderen Parteien will so aktiv den Rest des Sozialstaates kaputtmachen ( Stichwort "Aktivierungshilfe" in Form einer niedrigeren Sozialhilfe als heute schon) und die Unterschicht weiter schikanieren.

Die großen Parteien wissen durch ihre unzähligen Berater und Wissenschaftler, dass die Unterschicht eher Wahlen meidet als die Mittel- oder Oberschicht. Das nutzen die aus. Wäre es anders, die Linkspartei würde nicht so ein Schattendarsein fristen.

Schaut man sich die Parteiprogramme allgemein an, kann einem als Arbeiter/Niedriglöhner oder Arbeitslosen nur die Linkspartei als Vertreter eigener Interessen ins Auge fallen. Der Rest ist mittlerweile so stark wirtschaftsorientiert, dass man keine großen Unterschiede mehr erkennen kann. Wie sagte Volker Pispers einst: "Der Deutsche Bundestag - bei der SED gab es mehr Streit innerhalb der Einheitspartei als heute in Berlin"
 
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