Eilt! Wohnungsübergabe zum 1. Übernahme eines Malers?

Sohhns

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Danke, dass mit der Doppelmiete haben wir schon beantragt. Das Jc sagt aber, bei Selbstverschulden zahlen sie nicht noch 1 Monat länger...
 

Sohhns

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Wurde heute mündlich von der Hotline abgelehnt.
Mit Selbstverschulden meinte ich, dass sie sich hätte früher drum kümmern müssen...
 

Seepferdchen 2010

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Wurde heute mündlich von der Hotline abgelehnt.
Könnte bedeuten das der schriftliche Ablehnungsbescheid bereits erstellt wurde.

Mit Selbstverschulden meinte ich, dass sie sich hätte früher drum kümmern müssen...
Vieleicht gesundheitlich bedingt nicht möglich war?

Noch eine kurze Frage, hat sie eine Kostensenkungsaufforderung erhalten und war das der Anlass für
den Umzug?
 

Sohhns

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Sie wurde vorgewarnt, dass der kommen könnte und hörte dann vom geplanten Balkon-Anbau. Die Wohnung wird danach um 89,- € teurer.
Sie ist aber umgezogen bevor es jetzt offiziell wurde.
 

Seepferdchen 2010

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Sie wurde vorgewarnt, dass der kommen könnte und hörte dann vom geplanten Balkon-Anbau. Die Wohnung wird danach um 89,- € teurer.
Hatte ich schon mal gefragt, liegt dazu etwas schriftliches vor vom Vermieter?
 

Seepferdchen 2010

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Sohhns

Jetzt ja, also nach dem Auszug. 89 € mehr nach dem Balkonumbau.
Und das haben alle Mieter erhalten, wird für die Baumaßnahme eventuell eine Umsetzung
in eine andere Wohnung angeboten vom Vermieter?

ich stelle dir mal dieses Zitat rein:

Können bei einem notwendigen Wohnungswechsel die Mietzeiträume wegen der Kündigungsfristen oder notwendiger Renovierungsarbeiten nicht nahtlos aufeinander abgestimmt werden, so können zumutbar nicht abwendbare doppelte Mietaufwendungen ("Überschneidungskosten") bei der gebotenen weiten Auslegung der Normen nach vorheriger Zustimmung als Wohnungsbeschaffungskosten übernommen werden (vgl. Berlit in LPK - SGB II § 22 Rd.-Nr. 66 mit Hinweisen auf die verwaltungsgerichtliche Rechtsprechung).

Doppelte Mietaufwendungen fallen, --wenn sie unvermeidbar waren - , unter die Wohnungsbeschaffungskosten im Sinne er Vorschrift § 22 Abs. 3 SGB II (Eicher/Spellbrink, 2. Aufl., Randnr. 83 zu § 22).

Ein solcher Ausnahmefall ist nur anzuerkennen, wenn bei einem notwendigen Wohnungswechsel die Mietzeiträume wegen der Kündigungsfristen oder notwendiger Renovierungsarbeiten nicht nahtlos aufeinander abgestimmt werden können, so dass doppelte Mietaufwendungen (so genannte Überschneidungskosten) nicht zumutbar abgewendet werden können (vgl Berlit in Rothkegel, Sozialhilferecht, Seite 261).

Im Übrigen wird vertreten, dass doppelte Mietaufwendungen auch als Wohnungsbeschaffungskosten übernommen werden können (Berlit in LPK-SGB XII § 29 Randnr. 68).
Text hervorgehoben
Quelle Tacheles Willi 2

Mein Gedanke, wenn der Ablehnungsbescheid kommt bitte Widerspruch schreiben, hier würde ich wie erwähnt, die Gesundheit und Behinderung anführen, die auch dazu geführt haben, nicht selbst
eine zeitnahe Lösung in Form von bereitstehenden Helfern zu finden um eine fristgerechte Renovierung vorzunehmen.

Analog würde ich auch noch das Gespräch beim Vermieter vornehmen, vieleicht kannst du deine
Bekannte begleiten?

Hat deine Bekannte ggf. die Möglichkeit von Bekannten oder Verwandten ein Darlehn zu bekommen,
wenn ja dann bitte unbedingt einen zweckgebundenen Darlehnsvertrag mit monatlicher Ratenzahlung,
als Übergang bis der Widerspruch bearbeitet ist, so ein Gedanke dazu.

Hier mal ein Link zum Musterschreiben, natürlich muß das dann abgeändert werden auf den Sachstand
deiner Bekannten.

 
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