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EILT !!! Kreise: Grünen-Vorstand für «Jamaika» an der Saar

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DomiOh

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#2
Und was eilt jetzt daran? Können wir daran was ändern?

Die Grünen sind Machtbesessen - nicht mehr nicht weniger.
Abgesehen davon, dass die Grünen nichtmal in der Lage sind, die CDU/FDP im Bundesrat etwas zu schwächen...
 

Martin Behrsing

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#3
So lautete die Überschrift. Schlicht und ergreifend.

Aber die Grünen werden sicher den selben mitgliederverlust erleiden, wie die SPD
 

DomiOh

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#4
Da bin ich mir nicht so sicher. Ich befürchte, dass die Grünen zur LTW hier in NRW sogar ziemlich gut da stehen werden...
 

mercator

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#5
An einen Mitgliederverlust glaube ich auch nicht. Die Grünen sind dort verortet, wo die FDP ihre Mitglieder hat. Nur dass die Grünen noch ein wenig das schlechte, ökologische Gewissen bedienen.
 

Fortunatus

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#6
Es tritt genau das ein, was ich vor der Bundestagswahl erwartet habe, in Thüringen schwarz-rot und im Saarland schwarz-gelb-grün. Damit wird den Bürgern in diesem Land endgültig ins Gesicht geschlagen. Vor der Bundestagswahl wollten wohl SPD und Grüne ihre Wähler nicht noch mehr verstimmen, daher hat man diese Entscheidungen hinausgezögert. Somit wird ein Politikwechsel auf Dauer unmöglich gemacht, immer mehr Menschen werden zu Nichtwählern und das "bürgerliche Lager" verfestigt. Auch gelingt es damit endgültig die Grünen rechts von der Mitte anzusiedeln. Eigentlich müsste nun in beiden Bundesländern neu gewählt werden, da der Wählerwille für einen linken Neuanfang verhindert wird. Von den Medien wurde in den letzten Wochen eh schon sehr geschickt Werbung für eine Jamaika-Koalition gemacht. Auch hat sich der saarländische Spitzenkandidat Hubert Ulrich bereits seit August stärker für einen Zusammenarbeit mit der CDU als mit den Linken ausgesprochen.
Lafontaines Rückzug aus dem Fraktionsvorsitz des Bundestags konnte nun vom Grünenvorstand im Saarland genutzt werden, um sich endgültig gegen ein rot-rot-grünes Bündnis auszusprechen. Lafontaine wird eh von der Grünen-Spitze seit Jahren angegriffen als EU-Feind bis hin zum Migrantenfeind wegen seiner Äußerung zum Thema "Fremdarbeiter". Geschickt ist sein Rückzug so kurz vor der Entscheidung im Saarland sicherlich nicht. Auf der anderen Seite kann man aus dem Wahlerfolg der Linken im Saarland herauslesen, dass viele Wähler eine stärkere Beteiligung Lafontaines am Saarländischen Landtag wollten und nun die Regierungsverantwortung durch die Grünen verhindert wird. Hier hätten sich erstmals die Linken in einem westlichen Bundesland beweisen müssen und zeigen können, ob sie wirklich so regierungsunfähig sind, wie ihnen von allen anderen Parteien vorgeworfen wird.
Nun kann man nur auf die Grünen-Basis hoffen, aber nachdem diese immer mehr aus Menschen besteht, denen es wirtschaftlich gut geht, dem sogenannten Bildungsbürgertum und die keinen Bezug zu den Nöten der sogenannten Unterschicht haben, sehe ich da sehr schwarz-gelb-grün.
Der Nichtwähler-Satz "Egal, was ich wähle, die sind doch alle gleich!" scheint somit immer mehr Bestätigung zu finden und Deutschland steuert auf einen immer unsozialeren, kapitalistischen Staat zu, bei dem die Armen höchstens vor Wahlen etwas Gehör zu finden scheinen, wie bei Herrn Rüttgers, der geschickt links blinkt und dann nach der Wahl rechts abbiegt. Bislang war ich ein Verfechter unserer Demokratie, aber mittlerweile habe ich den Glauben daran endgültig verloren.
 

Hilfskraft

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#7
diese grüne (N)utten.

In Berlin zerstören die Schwarz-Gelben gerade ihren Lebenstraum und an der Saar prostituieren sie sich und wollen uns das dann noch als den Wählerwillen verkaufen.
 

Archibald

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#9
Der Weg von Lafontaine war eben umsonst. :icon_pfeiff:
Einfach betrachtet hast du Recht @Sancho.

Wie ich Lafo kenne opfert der gerne einmal einen Bauern um die Dame an die richtige Stelle zu bekommen. :biggrin: Das kann hierbei auch durchaus in Form des persönlichen Erscheinens geschehen - man weiß ja wie allergisch so mancher politisch auch recht einfach Denkende hier reagiert. 4 oder 5 Jahre sind schnell vorbei....

Politik ist ein gar schmutziges Geschäft und wie Lafo bereits im Zusammenhang mit der SPD bewiesen hat weiß er genau was er wann wo tun muss um dann letztlich dennoch Recht zu behalten.

Zumindest haben sich die Grünen dort nun geoutet...
 

Hexe45

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#10
Also ich hätte mir im Saarland eine andere Konstellation als Jamaika gewünscht.
Aber diesmal muß ich die Grünen in Schutz nehmen. Denn im Mom würde ich auch nicht mit der SPD kollieren wollen.

Bspl Thüringen was bildet sich der SPD- Fuzzi dort eigentlich ein, tut so als hätte er die absolute Mehrheit dort.

dENKE MAL DAS IST DIE Retourkutsche der Grünen, das mit Oscar ist meines Erachtensd eher ein willkommener Vorwand.

Auch glaube ich nicht daß den Grünen die Mitgleider davonlaufen.
Der Verlierer dürfte wohl wieder mal die SPD sein.

LG
Hexe
 
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ExitUser

Gast
#11
Einfach betrachtet hast du Recht @Sancho.

Wie ich Lafo kenne opfert der gerne einmal einen Bauern um die Dame an die richtige Stelle zu bekommen. :biggrin: Das kann hierbei auch durchaus in Form des persönlichen Erscheinens geschehen - man weiß ja wie allergisch so mancher politisch auch recht einfach Denkende hier reagiert. 4 oder 5 Jahre sind schnell vorbei....

Politik ist ein gar schmutziges Geschäft und wie Lafo bereits im Zusammenhang mit der SPD bewiesen hat weiß er genau was er wann wo tun muss um dann letztlich dennoch Recht zu behalten.

Zumindest haben sich die Grünen dort nun geoutet...
Also nach den Meldungen zu urteilen, wollen die nicht wegen Lafontaine und deswegen haben die sich jetzt gegen R-R-G entschieden.

Vielleicht kommt noch eine "erklärende PM" von den Grünen.
 

Archibald

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#12
Also nach den Meldungen zu urteilen, wollen die nicht wegen Lafontaine und deswegen haben die sich jetzt gegen R-R-G entschieden.

Vielleicht kommt noch eine "erklärende PM" von den Grünen.
Er ist im vollen Bewusstsein ob der Reaktion einiger "Grüner" an die Saar geeilt.
Meine Meinung dazu wird hier sehr schön beschrieben, nicht in jedem Wort, aber dem Tenor nach...

"WirwünschenderGrünen-SpitzeanderSaareinengutenFlug..." | Special:politik | user2user-Foren

LG, Archibald
 
E

ExitUser

Gast
#13
Aber diesmal muß ich die Grünen in Schutz nehmen. Denn im Mom würde ich auch nicht mit der SPD kollieren wollen.
Hier liegt eine klassische Wählertäuschung vor. Wenn du dir das Wahlergebnis im Saarland einmal anschauen möchtest, erkennst du, dass der Wähler sich für Rot-Rot-Grün entschieden hat.

Bspl Thüringen was bildet sich der SPD- Fuzzi dort eigentlich ein, tut so als hätte er die absolute Mehrheit dort.
Was bilden sich die Grünen mit ihren 5,9% im Saarland ein? Bundesweit haben sie sich damit keinen Gefallen getan. Im Gegenteil. Sogar in anderen Bundesländern wird bereits von Wählertäuschung zu Gunsten des eigenen Machterhalts gesprochen.

dENKE MAL DAS IST DIE Retourkutsche der Grünen, das mit Oscar ist meines Erachtensd eher ein willkommener Vorwand.
Ja, sicher. Wenn persönliche Animositäten darüber entscheiden, wie und von wem ein Land regiert werden soll, dann haben die Parteien, in diesem Fall die Grünen, die eine Politik von Sympathie oder Antipathie abhängig machen, Politik nicht verstanden.

Auch glaube ich nicht daß den Grünen die Mitgleider davonlaufen. Der Verlierer dürfte wohl wieder mal die SPD sein.
Sprich doch mal mit dem einen oder anderen Wähler der Grünen. Dann zeichnet sich ein anderes Bild. Jedenfalls wird es "Jamaika" schwer haben zu regieren.

Ich bleibe dabei. Diese Konstellation ist eine Wählertäuschung, um den Begriff "Wahlbetrug" nicht zu nennen. Einen Gefallen haben sich die Grünen jedenfalls nicht getan.
 
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